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	<title>MediaeWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-17T07:21:44Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Parzivals_tumpheit_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7823</id>
		<title>Parzivals tumpheit (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Parzivals_tumpheit_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7823"/>
		<updated>2012-06-06T12:18:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: /* Parzivals Fahrt zum Artushof */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Aber nicht nur die Worte sind wichtig, die am häufigsten vorkommen; nicht minder bedeutsam können Worte sein, die ein Dichter im Raum seiner Dichtung an Stellen einfügt, denen er eine bestimmte, die Dichtung und ihr Anliegen erhellende Funktion verleiht.&amp;quot; [Rupp 1957: S. 97] Diese Aussage des Parzival Kenners Heinz Rupp verweist auf die herausragende Rolle des Wortes &amp;quot;tump(-heit)&amp;quot;, das es im Rahmen des Romans einnimmt. Wolfram von Eschenbach verwendet es hauptsächlich in Bezug auf seinen Helden Parzival und drückt mit dessen Verwendung einen Entwicklungsprozess des Helden aus. &lt;br /&gt;
==&amp;quot;tumpheit&amp;quot; in den Kindes- und Jugendjahren==&lt;br /&gt;
===Weltfremdheit===&lt;br /&gt;
Im III. Buch schildert der Erzähler Parzivals Kinder-und Jugendjahre, die er abgeschieden im Wald von Soltâne verbringt, seinen Weg zum Artushof, sowie seine Erziehung durch Gurnemanz. Insgesamt 17 von &amp;quot;24 &amp;quot;tump&amp;quot;-Belegen, die sich auf Parzival beziehen&amp;quot; [Rupp 1957: S. 99], stehen in diesem Buch, das den noch weltfremden Parzival präsentiert. Für Heinz Rupp ist die Verteilung der &amp;quot;tump&amp;quot;-Belege ein wichtiges Indiz für Parzivals Entwicklungsprozess und dessen Beurteilung durch den Erzähler. Er konstatiert, dass Parzival &amp;quot;[n]ie [...] im 4. Buch, das die Erwerbung der Condwiramurs schildert, nie im 5. Buch, das vom Gralsbesuch und von der versäumten Frage erzählt, und auch nie im 6. Buch, in den Geschehnissen am Artushof und bei Parzivals Absage an Gott&amp;quot; [Rupp 1957: S. 99] &amp;quot;tump&amp;quot; genannt wird.&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit in Soltâne hat Parzival nur seine Mutter und die Knechtschaft als Bezugspersonen, die Parzival &amp;quot;an küneclîcher fuore betrogen&amp;quot;(118, 2).&amp;lt;ref&amp;gt; Alle Versangaben beziehen sich auf die Ausgabe: Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Peter Knecht. Mit einer Einführung zum Text der Lachmannschen Ausgabe und in Probleme der &#039;Parzival&#039;-Interpretation von Bernd Schirok, 2. Aufl., Berlin/New York 2003. &amp;lt;/ref&amp;gt; Parzivals Erziehung durch [[Parzivals Erziehung durch Herzeloyde und ihre Folgen (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] ist fern jeder höfischen Erziehung anzusiedeln und er befindet sich deshalb in einer Art &amp;quot;Rohzustand&amp;quot;, der unter anderem seine &amp;quot;tumpheit&amp;quot; bedingt. Er besitzt &amp;quot;keine ausreichende Kenntnis der christlichen Religion, kein Wissen, keinen Verstand, keine moralische Unterscheidungsfähigkeit.&amp;quot; [Bumke 2004: S. 147] Diese fehlenden Kompetenzen sind Gründe für Parzivals Verfehlungen und Sünden, die ihm später von [[Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Trevrizent]] angelastet werden. Die Eigenschaften, die ihm mitgegeben werden, sind jedoch vorrangig von seinem Familienerbe bestimmt: die &amp;quot;art&amp;quot; [Bumke 2004: Vgl. S. 147] und ein schönes Äußeres. Die Mischung aus seinem Familienerbe und der weltfremden Erziehung machen, Joachim Bumke zufolge, &amp;quot;Parzivals &amp;quot;tumpheit&amp;quot; aus.&amp;quot; [Bumke 2004: S. 147] &lt;br /&gt;
====Parzival und die Ritter====&lt;br /&gt;
Parzivals &amp;quot;tumpheit&amp;quot; wird erstmals offenkundig als er im Wald von Soltâne auf Ritter trifft (120, 26 - 124, 26). Der Erzähler stellt dieses Aufeinandertreffen mit viel Komik dar, dahinter steckt jedoch pure Unwissenheit Parzivals. Der &amp;quot;knappe[...] der viel tumpheit wielt&amp;quot; (124, 16), ist geblendet von der Pracht der Ritter und glaubt, Gott vor sich zu haben. Die Ritter jedoch erklären ihm ihre Herkunft und ebnen ihm so den Weg zum Artushof. &lt;br /&gt;
====Parzivals Fahrt zum Artushof====&lt;br /&gt;
Sein Weg zum Artushof steht im Zeichen seiner &amp;quot;tumpheit&amp;quot;. Die Mutter, zutiefst verletzt von seinem Fortgang, zieht Parzival ein &amp;quot;tôren kleit&amp;quot; an. Heinz Rupp konstatiert, dass &amp;quot;sie [die Kleider] der äußere sichtbare Ausdruck seines inneren Zustands&amp;quot; [Rupp 1957: S. 99] sind. Der Erzähler verurteilt Parzival aber nicht für seine &amp;quot;tumpheit&amp;quot;, sondern versteht sie vielmehr als Konsequenz einer fehlenden höfischen Erziehung, was er an mehreren Stellen kommentiert. Parzival sei &amp;quot;tump unde wert&amp;quot; - &amp;quot;noch so dumm und schon so edel&amp;quot; (V. 126,19). Nach der gewalttätigen Begegnung mit Jeschute, die auch auf Herzeloydes missverständlchen Ratschläge zurückzuführen ist, nimmt der Erzähler Parzival aufgrund seiner fehlenden &amp;quot;site&amp;quot; erneut in Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 139,15 ||het er gelernt sîns vater site     ||     Hätte er vom Vater das Betragen gelernt,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        ||die werdeclîche im wonte mîte,     ||     das dem als einen rechten Ritter eigen war,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        ||diu bukel waere gehurtet baz,      ||     so hätte er bei der Gelegenheit den Schildbuckel wahrlich besser gestoßen,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        ||da diu herzoginne al eine saz,     ||     als da die Herzogin allein im Bett saß.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        ||diu sît vil kumbers durch in leit. ||     Die mußte nachher seinetwegen viel Kummer leiden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Auf seinem Weg zum Artushof erklärt der  Erzähler nochmals Parzivals &amp;quot;tumbes&amp;quot; Verhalten: &amp;quot;in zôch nehein Curvenâl: er kunde kurtôsie niht&amp;quot; (V. 144,20f). Wolfram von Eschenbach war es demzufolge wichtig, das Augenmerk auf die richtige Bewertung von Parzivals Verfehlungen zu legen. Bei Joachim Bumke wird Parzivals Verhalten als Konsequenz eines beschränkten Verstandes gesehen, [Bumke 2004: Vgl. S 148] wohingegen Rupp dafür plädiert, dass Parzival spätestens bei Gurnemanz &amp;quot;seine &amp;quot;tumpheit&amp;quot; genommen wird&amp;quot; [Rupp 1957: S. 99].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Parzival und Ither====&lt;br /&gt;
Besonders gehäuft tritt die Verwendung des Wortes &amp;quot;tump(-heit)&amp;quot; in Bezug auf die Tötung Ithers auf. Diese Tat wird ihm später als eine seiner großen Sünden angelastet. Getrieben von der Versprechung des König Artus, die Rüstung des Roten Ritter zu bekommen, und gedemütigt vom Schlag des Ither, macht &amp;quot;Parzivâl der tumbe&amp;quot; (V. 155,19) von seinem Speer Gebrauch. Parzival &amp;quot;in tumber nôt&amp;quot; (V. 156,10), wird nun von Iwânet in die Rüstung des Roten Ritter geholfen. &amp;quot;Parzival ist aber noch kein Ritter&amp;quot; [Rupp 1957: S. 100] sondern trägt symbolisch noch das &amp;quot;tôren kleit&amp;quot; unter seiner Rüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschungsliteratur===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Bumke 2004] Bumke, Joachim: Wolfram von Eschenbach, 8. Aufl., Stuttgart/Weimar 2004 (Sammlung Metzler 36)&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences/&amp;gt; [*Rupp 1957] Rupp, Heinz: Die Funktion des Wortes tump im ,Parzival´ Wolframs von Eschenbach, in: Germanisch-romanische Monatsschrift NF 7 (1957), S. 97 - 105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Parzivals_Erziehung_durch_Herzeloyde_und_ihre_Folgen_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7759</id>
		<title>Parzivals Erziehung durch Herzeloyde und ihre Folgen (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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		<updated>2012-06-05T13:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: /* Parzivals Kindheit und Jugend in Soltâne (116,5 - 129,4) Alle Versangaben beziehen sich auf die Ausgabe: Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Pete&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Parzival wird nach seiner Geburt in der Wildnis von Soltâne fernab vom ritterlichen und königlichen Leben von seiner Mutter [[ Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Herzeloyde]] erzogen. Die Erziehungsmaßnahmen Herzeloydes sind nach ritterlichen Maßstäben mangelhaft und bringen schwere Folgen mit sich als Parzival seine Mutter in Soltâne verlässt, um Ritter zu werden. Die Darstellung der Erziehung Parzivals in Soltâne und ihre Folgen verortet sich in Wolfram von Eschenbachs Roman &#039;&#039;Parzival&#039;&#039; primär in Buch III. &lt;br /&gt;
==Die Erziehung ==&lt;br /&gt;
=== Parzivals Kindheit und Jugend in Soltâne (116,5 - 129,4)&amp;lt;ref&amp;gt; Alle Versangaben beziehen sich auf die Ausgabe: Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Peter Knecht. Mit einer Einführung zum Text der Lachmannschen Ausgabe und in Probleme der &#039;Parzival&#039;-Interpretation von Bernd Schirok, 2. Aufl., Berlin/New York 2003. &amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
Nach der Geburt Parzivals zieht sich Herzeloyde zusammen mit ihrem Sohn und einer geringen Zahl an Dienerschaft in den Schutzraum des Waldes von Soltane zurück. Durch das Rittertum ihres Gatten [[Gahmuret als Ritter (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Gahmuret]] und dessen Tod ist Herzeloyde geprägt von den Gefahren des Ritterwesens. Aus &#039;&#039;jâmer&#039;&#039; und &#039;&#039;triuwe&#039;&#039; verlässt Herzeloyde ihre drei Reiche und wählt für sich und ihren Sohn ein Leben in &#039;&#039;armuot&#039;&#039; abseits von Rittertum und höfischer Gesellschaft. Ihrem Gefolge in Soltane verbietet sie, unter Androhung der Todesstrafe, ihrem Sohn gegenüber je ein Wort über die Ritterwelt verlauten zu lassen. Als Parzival singende Vögel staunend betrachtet, wird er von Herzeloyde beobachtet; sie erkennt, der Gesang der Vögel könnte Parzivals &#039;&#039;art&#039;&#039; und seine &#039;&#039;gelust&#039;&#039; wecken, welche in ihm aufgrund seiner edlen Abstammung von seinem Vater Gahmuret schlummern, und veranlasst, alle Vögel zu töten. Parzival wächst in einem künstlichen, durch seine Mutter erzeugten Schutzraum auf. Aufgrund der fehlenden Kenntnis seiner &#039;&#039;art&#039;&#039; und unter Ermangelung einer ritterlichen Erziehung und Einführung in die höfische Gesellschaft steht im Mittelpunkt der Beschäftigung Parzivals in Soltane das Jagen mit dem &#039;&#039;gabilôte&#039;&#039;, eine Art Wurfspeer.  Eines Tages, als Parzival auf der Jagd ist, begegnen ihm drei Ritter, welche Parzival aufgrund dem Glanz ihrer Rüstungen für Götter hält. Die Ritter klären den unwissenden Parzival über das Phänomen der Ritterschaft auf. Von der Erscheinung der Ritter und deren Ausführungen entbrannt, möchte Parzival ausziehen um Ritter am Artushof zu werden. Alle Sicherheistvorkehrungen Herzeloydes sind wirkungslos. Er erbittet von seiner Mutter ein Pferd. Herzeloyde weiß sich nicht anders zu helfen und denkt sich eine &#039;&#039;list&#039;&#039; aus: sie stattet ihren Sohn mit einem schlechten Pferd, &#039;&#039;tôren kleider&#039;&#039; und Bauernstiefeln aus, in der Hoffnung, dass Parzival dadurch Leid und Spott erfährt und zu ihr zurückkehrt. Parzival verlässt Soltane und der Kontakt zu seiner Mutter bricht ab. Erst bei [[Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Trevrizent]] erfährt er, dass seine Mutter aufgrund von &#039;&#039;triuwe&#039;&#039; über seine Abwesenheit verstorben ist. Der Tod seiner Mutter wird Parzival im Verlauf der Handlung bei Trevrizent als seine erste &amp;quot;grôze sünde&amp;quot; (499,20) angelastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Lehren Herzeloydes ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Schilderung der Kindheit Parzivals in Soltane wendet sich Herzeloyde zwei Mal in direkter Rede an ihren Sohn Parzival um ihn zu belehren. In dem ersten Fall antwortet Herzeloyde auf Parzivals Frage nach dem Wesen Gottes und gibt ihm eine bruchstückhafte Religionsunterweisung. Im zweiten Fall unterrichtet Herzeloyde Parzival vor seiner Abreise über die wichtigsten Verhaltensreglen und gibt ihm knappe Informationen bezüglich seiner Ländereien. Beide Unterweisungen durch Herzeloyde sind fragmentarisch und damit prädestiniert, in ihrer wörtlichen Bedeutung missverstanden zu werden. Im Folgenden werden Herzeloydes Gotteslehre und Herzeloydes Ratschläge dargestellt.&lt;br /&gt;
==== Herzeloydes Gotteslehre (119,12 - 119,30)====&lt;br /&gt;
Herzeloydes Gotteslehre beruht auf der im Mittelalter vorherrschenden dualistischen Teilung in Gut und Böse, Gott und Teufel. Die Entgegensetzung dieser beiden Mächte wird in Herzeloydes Rede durch eine Hell-Dunkel-Symbolik [Haas 1964: Vgl. S.62] untermauert: Während Gott &amp;quot;noch liehter denne der tac&amp;quot; (119, 19) ist, beschreibt Herzeloyde den Teufel als &amp;quot;swarz&amp;quot; (119, 26). Auf diese Weise scheidet sie &amp;quot;daz vinster unt das lieht gevar&amp;quot; (119,30), Gott und den Teufel voneinander. Herzeloydes religiöse Unterrichtung beinhaltet einen zentralen Lehrsatz in der Form eines Imperativs [Haas 1964: Vgl. S.62]:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 119,22 || sun, merke eine witze,              ||  Mein Sohn, merke dir die Lehre:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        || und flêhe in umbe dîne nôt:         || Zu ihm sollst du flehen, wenn dir etwas fehlt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        || sîn triuwe der werlde ie helfe bôt. || Seine Treue hat noch nie den Menschen Hilfe verweigert.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Worten gehen Treue und die Hilfsbereitschaft als die zwei wesentlichen Eigenschaften Gottes hervor, welche Gott allen Menschen erweist und welche im Kontrast zu der &#039;&#039;untriuwe&#039;&#039; des Teufels stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Herzeloydes Ratschläge (127,13 - 128,10) ====&lt;br /&gt;
Herzeloydes Ratschläge und Informationen lassen sich in fünf Punkten zusammenfassen. Als Erstes rät Herzeloyde ihrem Sohn, dunkles Gewässer zu meiden und nur an seichten Stellen einen Fluss zu überqueren. Außerdem soll Parzival auf seiner Reise höflich sein und die Menschen grüßen. Wenn Parzival einem weisen und grauen Mann begegnet, soll er von ihm lernen. Anschließend fügt Herzeloyde eine kurze Minnelehre an und rät ihm, er solle, wenn er einer lieben Frau begegnet, ihren Ring nehmen und sie küssen, klärt ihn aber nicht über die höfische Metaphorik des Werbens auf. Des weiteren informiert sie Parzival über seinen Anspruch auf die zwei von Ritter Lâgelîn im Krieg eroberten Länder Wâleis und Norgâls. Parzivals Aussage, er wolle dies rächen, lässt den Schluss zu, dass Parzival vor hat auch die anderen Ratschläge zu befolgen. [Haas 1964: Vgl. S.70] Der darauffolgende Erzählablauf des Buches III ist durch die wörtliche Befolgung der Ratschläge Herzeloydes durch Parzival motiviert. [Haas 1964: Vgl. S.70]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Folgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzeloydes untypische Erziehungsmaßnahmen bringen &amp;quot;komisch-katastrophale Folgen&amp;quot; [Dallapiazza 2009: S.40] mit sich, welche sich an Hand ausgewählter Episoden innerhalb des Buches III aufzeigen lassen.&lt;br /&gt;
==== Die Begegnung mit den Rittern ====&lt;br /&gt;
Bereits bei der Begegnung mit den drei Rittern in den Wäldern von Soltane kommt es zu komisch anmutenden Geschehnissen. Aufgrund des Hufgetrampels der herannahenden Ritter hält Parzival diese zunächst für Teufel. Als Parzival jedoch dem Glanz ihrer Rüstungen ansichtig wird, meint er, göttliche Wesen zu erblicken und wirft sich ehrfurchtsvoll vor diesen nieder. Parzivals Unwissenheit gegenüber dem Rittertum und die missverständliche Hell-Dunkel-Symbolik der Gotteslehre Herzeloydes führen dazu, dass Parzival von der Außenwelt als &#039;&#039;toersch&#039;&#039; angesehen wird und Spott erntet. Das Missdeuten der Gotteslehre Herzeloydes führt im Verlauf der Handlung, nachdem [[Die_Gralsbotin_Cundrie_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)|Cundrie]] Parzival vor der Artusgesellschaft verflucht hat, auch zu dessen Hass gegenüber Gott. Die Begegnung mit den Rittern in den Wäldern von Soltane ist Parzivals erster Kontakt mit der Ritterwelt. Sie versinnbildlicht den Gegensatz zwischen der Welt in und außerhalb Soltanes und prophezeit weitere Komplikationen in der Begegnung mit der Welt außerhalb Soltanes.&lt;br /&gt;
==== Der Beginn der Reise ====&lt;br /&gt;
Nachdem Parzival Soltane verlässt, reitet er - den Rat seiner Mutter befolgend, nicht durch dunkles Gewässer zu reiten - an einem dunklen Fluss entlang, der jedoch nur von Blumen und Gras beschattet wird. Dieser unnötige Umweg kostet Parzival einen Tag seiner Reise. Auch den zweiten Ratschlag Herzeloydes versucht Parzival zu befolgen. Er grüßt bei jeder Gelegenheit die Menschen, welche ihm begegnen, und fügt hinzu: &amp;quot;sus riet mîn muoter&amp;quot; (138,8). Dieses Verhalten spiegelt Parzivals Autoritätshörigkeit wieder, welche gegenüber Gurnemanz eine weitere Rolle spielen und Folgen für die gesamte Gralshandlung mit sich bringt wird.&lt;br /&gt;
==== Jeschute ====&lt;br /&gt;
Parzivals Umweg führt ihn zu dem Ort, an dem er Jeschûte trifft. Die Minnelehre seiner Mutter missverstehend entwendet Parzival Jeschûte einen Fingerring und eine Hemdspange, küsst Jeschûte, vergreift sich an ihren Speisen und verschwindet. Diese Szene ist bewusst in erotischen Zweideutigkeiten formuliert, sodass der Leser nicht genau weiß, was wirklich geschehen ist. [Dallapiazza 2009: Vgl. S.11] Die Folgen des Auftretens Parzivals sind fatal: Orilus de Lalander, der Gatte Jeschûtes, bestraft im Glauben an einen Ehebruch seine Frau Jeschûte hart und gibt sie der öffentlichen Schande ein Jahr lang preis. Parzival jedoch ist sich seiner Gräueltat nicht bewusst. (siehe auch [[Parzival, Jeschute und Orilus (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | hier]])&lt;br /&gt;
==== Der Artushof ====&lt;br /&gt;
Am Artushof in Nantes angekommen, erntet Parzival Gelächter auf Grund seines Narrenkostümes und seiner Annahme, jeder Ritter auf dem Artushof sei ein Artus. Cunnewâre de Lalant, welche niemals lachte bis ihr der begegnete, der &amp;quot;den hôhsten prîs hete od solt erwerben&amp;quot; (151,14f.), bricht bei dem Anblick Parzivals in Lachen aus und wird dafür von [[Keie (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Keye]] mit Schlägen bestraft. Auch hier macht sich Parzival durch sein Verhalten und seinen Aufzug indirekt mitschuldig. (für weitere Informationen:[[Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)]])&lt;br /&gt;
==== Ithêr ====&lt;br /&gt;
Im Kampf gegen [[Ither (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Ithêr]] tötet Parzival diesen durch einen Wurfspeer. Anschließend versucht er ihm seine Rüstung zu rauben, um sich diese anzulegen. Trotz der Tragik dieser Szene mutet es komisch an, als Parzival in &amp;quot;tumber nôt&amp;quot; (156,10) es nicht versteht, Ithêrs Rüstung abzunehmen. Erst durch die Hilfe Iwânets gelingt es Parzival die Rüstung zu entfernen und sich anzuziehen. Äußerlich mag Parzival nun ein Ritter sein, unter der Rüstung jedoch trägt er nach wie vor seine Narrenkleidung. Parzivals Vergehen an Ithêr lastet als zweite goße Sünde auf ihm (Vgl. 499,20f.). Er hat nicht nur Ithêr einen unehrenvollen Tod durch den Wurfspeer beschert, sondern in Ithêr auch einen Verwandten ermordet. Der Erzähler verweist in diesem Zusammenhang auf die &amp;quot;grôziu tumpheit&amp;quot; (156,24) Parzivals und bezeugt: &amp;quot;sît dô er sich paz versan, ungerne het erz dô getân&amp;quot; (161,8f.). [Bumke 2004: Vgl. S.59]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; ist das hervorstechende Charaktermerkmal, welches ihm insbesondere in dem Buch III zugeordnet wird und ihn von anderen Helden mittelhochdeutscher Romane unterscheidet. Die oben geschilderten Szenen und Fehlhandlungen Parzivals lassen sich im Wesentlichen aus der Eigenschaft der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; erklären. Bei der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; Parzivals handelt es sich jedoch nicht um einen &amp;quot;Naturzustand&amp;quot; [Bumke 2004: S.56], sondern um einen &amp;quot;künstlich hergestellte[n] Zustand des Nicht-Wissens und Nicht-Verstehens&amp;quot; [Bumke 2004: S.56] als zentrale Folge der Pädagogik Herzeloydes.  &lt;br /&gt;
Nur auf Grund der Erziehungsmethoden Herzeloydes, welche diametral zu der höfischen Lehre stehen [Dallapiazza 2009: Vgl. S.39], wird Parzival von der Welt außerhalb Soltanes als von der Norm abweichend wahrgenommen und als &#039;&#039;tump&#039;&#039; bezeichnet. Das mittelhochdeutsche Wort &#039;&#039;tump&#039;&#039; ist jedoch nicht mit dem neuhochdeutschen Äquivalent &amp;quot;dumm&amp;quot; zu übersetzten, sondern im Sinne von &amp;quot;unerfahren&amp;quot;, &amp;quot;unwissend&amp;quot; und &amp;quot;ungelehrt&amp;quot; zu verstehen. Gleichzeitig ist daraufhin zu weisen, dass die Erziehung in Soltane und ihre Folgen, das heißt die &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; des Protagonisten, erst den &amp;quot;springende[n] Punkt und de[n] Anreiz des Erzählens&amp;quot; [Haas 1964: S.55] bilden, von welchem aus sich die Romanhandlung entwickelt. Ohne Parzivals Mangel wäre die Erzählung weder romanhaft noch erzählenswert. [Haas 1964: Vgl. S.60] Vor dem Hintergrund des Diskurses über Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; stellt sich auch die Frage nach der Schuld bezüglich Parzivals Fehlhandlungen neu. Sie lässt sich mit der paradoxen Struktur beantworten, welche die Eigenschaft der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; aufweist. Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; ist die Ursache, wodurch er Fehlhandlungen begeht und Schuld auf sich lädt und zugleich ist sie die Eigenschaft, welche ihn von jeglicher Schuld befreit. Die &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; des Titelhelden ist damit der Ausgangspunkt sowohl von dessen Schuld als auch von dessen Unschuld. [Haas 1964: Vgl. S.78]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellennachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Haas 1964] Haas, Alois M.: Parzivals Tumpheit bei Wolfram von Eschenbach, Berlin 1964 (Philologische Studien und Quellen 21).&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Dallapiazza 2009] Dallapiazza, Michael: Wolfram von Eschenbach: Parzival, Berlin 2009(Klassiker-Lektüren 12). &lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Bumke 2004] Bumke, Joachim: Wolfram von Eschenbach, 8. Aufl., Stuttgart/Weimar 2004 (Sammlung Metzler 36). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Parzivals_Erziehung_durch_Herzeloyde_und_ihre_Folgen_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7758</id>
		<title>Parzivals Erziehung durch Herzeloyde und ihre Folgen (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Parzivals_Erziehung_durch_Herzeloyde_und_ihre_Folgen_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7758"/>
		<updated>2012-06-05T13:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: /* Parzivals Kindheit und Jugend in Soltâne (116,5 - 129,4) Alle Versangaben beziehen sich auf die Ausgabe: Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Pete&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Parzival wird nach seiner Geburt in der Wildnis von Soltâne fernab vom ritterlichen und königlichen Leben von seiner Mutter [[ Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Herzeloyde]] erzogen. Die Erziehungsmaßnahmen Herzeloydes sind nach ritterlichen Maßstäben mangelhaft und bringen schwere Folgen mit sich als Parzival seine Mutter in Soltâne verlässt, um Ritter zu werden. Die Darstellung der Erziehung Parzivals in Soltâne und ihre Folgen verortet sich in Wolfram von Eschenbachs Roman &#039;&#039;Parzival&#039;&#039; primär in Buch III. &lt;br /&gt;
==Die Erziehung ==&lt;br /&gt;
=== Parzivals Kindheit und Jugend in Soltâne (116,5 - 129,4)&amp;lt;ref&amp;gt; Alle Versangaben beziehen sich auf die Ausgabe: Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Peter Knecht. Mit einer Einführung zum Text der Lachmannschen Ausgabe und in Probleme der &#039;Parzival&#039;-Interpretation von Bernd Schirok, 2. Aufl., Berlin/New York 2003. &amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
Nach der Geburt Parzivals zieht sich Herzeloyde zusammen mit ihrem Sohn und einer geringen Zahl an Dienerschaft in den Schutzraum des Waldes von Soltane zurück. Durch das Rittertum ihres Gatten [[Gahmuret als Ritter (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Gahmuret]] und dessen Tod ist Herzeloyde geprägt von den Gefahren des Ritterwesens. Aus &#039;&#039;jâmer&#039;&#039; und &#039;&#039;triuwe&#039;&#039; verlässt Herzeloyde ihre drei Reiche und wählt für sich und ihren Sohn ein Leben in &#039;&#039;armuot&#039;&#039; abseits von Rittertum und höfischer Gesellschaft. Ihrem Gefolge in Soltane verbietet sie, unter Androhung der Todesstrafe, ihrem Sohn gegenüber je ein Wort über die Ritterwelt verlauten zu lassen. Als Parzival singende Vögel staunend betrachtet, wird er von Herzeloyde beobachtet; sie erkennt, der Gesang der Vögel könnte Parzivals &#039;&#039;art&#039;&#039; und seine &#039;&#039;gelust&#039;&#039; wecken, welche in ihm aufgrund seiner edlen Abstammung von seinem Vater Gahmuret schlummern, und veranlasst, alle Vögel zu töten. Parzival wächst in einem künstlichen, durch seine Mutter erzeugten Schutzraum auf. Aufgrund der fehlenden Kenntnis seiner &#039;&#039;art&#039;&#039; und unter Ermangelung einer ritterlichen Erziehung und Einführung in die höfische Gesellschaft steht im Mittelpunkt der Beschäftigung Parzivals in Soltane das Jagen mit dem &#039;&#039;gabilôte&#039;&#039;, eine Art Wurfspeer.  Eines Tages, als Parzival auf der Jagd ist, begegnen ihm drei Ritter, welche Parzival aufgrund dem Glanz ihrer Rüstungen für Götter hält. Die Ritter klären den unwissenden Parzival über das Phänomen der Ritterschaft auf. Von der Erscheinung der Ritter und deren Ausführungen entbrannt, möchte Parzival ausziehen um Ritter am Artushof zu werden. Alle Sicherheistvorkehrungen Herzeloydes sind wirkungslos. Er erbittet von seiner Mutter ein Pferd. Herzeloyde weiß sich nicht anders zu helfen und denkt sich eine &#039;&#039;list&#039;&#039; aus: sie stattet ihren Sohn mit einem schlechten Pferd, &#039;&#039;tôren kleider&#039;&#039; und Bauernstiefeln aus, in der Hoffnung, dass Parzival dadurch Leid und Spott erfährt und zu ihr zurückkehrt. Parzival verlässt Soltane und der Kontakt zu seiner Mutter bricht ab. Erst bei Trevrizent erfährt er, dass seine Mutter aufgrund von &#039;&#039;triuwe&#039;&#039; über seine Abwesenheit verstorben ist. Der Tod seiner Mutter wird Parzival im Verlauf der Handlung bei Trevrizent als seine erste &amp;quot;grôze sünde&amp;quot; (499,20) angelastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Lehren Herzeloydes ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Schilderung der Kindheit Parzivals in Soltane wendet sich Herzeloyde zwei Mal in direkter Rede an ihren Sohn Parzival um ihn zu belehren. In dem ersten Fall antwortet Herzeloyde auf Parzivals Frage nach dem Wesen Gottes und gibt ihm eine bruchstückhafte Religionsunterweisung. Im zweiten Fall unterrichtet Herzeloyde Parzival vor seiner Abreise über die wichtigsten Verhaltensreglen und gibt ihm knappe Informationen bezüglich seiner Ländereien. Beide Unterweisungen durch Herzeloyde sind fragmentarisch und damit prädestiniert, in ihrer wörtlichen Bedeutung missverstanden zu werden. Im Folgenden werden Herzeloydes Gotteslehre und Herzeloydes Ratschläge dargestellt.&lt;br /&gt;
==== Herzeloydes Gotteslehre (119,12 - 119,30)====&lt;br /&gt;
Herzeloydes Gotteslehre beruht auf der im Mittelalter vorherrschenden dualistischen Teilung in Gut und Böse, Gott und Teufel. Die Entgegensetzung dieser beiden Mächte wird in Herzeloydes Rede durch eine Hell-Dunkel-Symbolik [Haas 1964: Vgl. S.62] untermauert: Während Gott &amp;quot;noch liehter denne der tac&amp;quot; (119, 19) ist, beschreibt Herzeloyde den Teufel als &amp;quot;swarz&amp;quot; (119, 26). Auf diese Weise scheidet sie &amp;quot;daz vinster unt das lieht gevar&amp;quot; (119,30), Gott und den Teufel voneinander. Herzeloydes religiöse Unterrichtung beinhaltet einen zentralen Lehrsatz in der Form eines Imperativs [Haas 1964: Vgl. S.62]:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 119,22 || sun, merke eine witze,              ||  Mein Sohn, merke dir die Lehre:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        || und flêhe in umbe dîne nôt:         || Zu ihm sollst du flehen, wenn dir etwas fehlt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        || sîn triuwe der werlde ie helfe bôt. || Seine Treue hat noch nie den Menschen Hilfe verweigert.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Worten gehen Treue und die Hilfsbereitschaft als die zwei wesentlichen Eigenschaften Gottes hervor, welche Gott allen Menschen erweist und welche im Kontrast zu der &#039;&#039;untriuwe&#039;&#039; des Teufels stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Herzeloydes Ratschläge (127,13 - 128,10) ====&lt;br /&gt;
Herzeloydes Ratschläge und Informationen lassen sich in fünf Punkten zusammenfassen. Als Erstes rät Herzeloyde ihrem Sohn, dunkles Gewässer zu meiden und nur an seichten Stellen einen Fluss zu überqueren. Außerdem soll Parzival auf seiner Reise höflich sein und die Menschen grüßen. Wenn Parzival einem weisen und grauen Mann begegnet, soll er von ihm lernen. Anschließend fügt Herzeloyde eine kurze Minnelehre an und rät ihm, er solle, wenn er einer lieben Frau begegnet, ihren Ring nehmen und sie küssen, klärt ihn aber nicht über die höfische Metaphorik des Werbens auf. Des weiteren informiert sie Parzival über seinen Anspruch auf die zwei von Ritter Lâgelîn im Krieg eroberten Länder Wâleis und Norgâls. Parzivals Aussage, er wolle dies rächen, lässt den Schluss zu, dass Parzival vor hat auch die anderen Ratschläge zu befolgen. [Haas 1964: Vgl. S.70] Der darauffolgende Erzählablauf des Buches III ist durch die wörtliche Befolgung der Ratschläge Herzeloydes durch Parzival motiviert. [Haas 1964: Vgl. S.70]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Folgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzeloydes untypische Erziehungsmaßnahmen bringen &amp;quot;komisch-katastrophale Folgen&amp;quot; [Dallapiazza 2009: S.40] mit sich, welche sich an Hand ausgewählter Episoden innerhalb des Buches III aufzeigen lassen.&lt;br /&gt;
==== Die Begegnung mit den Rittern ====&lt;br /&gt;
Bereits bei der Begegnung mit den drei Rittern in den Wäldern von Soltane kommt es zu komisch anmutenden Geschehnissen. Aufgrund des Hufgetrampels der herannahenden Ritter hält Parzival diese zunächst für Teufel. Als Parzival jedoch dem Glanz ihrer Rüstungen ansichtig wird, meint er, göttliche Wesen zu erblicken und wirft sich ehrfurchtsvoll vor diesen nieder. Parzivals Unwissenheit gegenüber dem Rittertum und die missverständliche Hell-Dunkel-Symbolik der Gotteslehre Herzeloydes führen dazu, dass Parzival von der Außenwelt als &#039;&#039;toersch&#039;&#039; angesehen wird und Spott erntet. Das Missdeuten der Gotteslehre Herzeloydes führt im Verlauf der Handlung, nachdem [[Die_Gralsbotin_Cundrie_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)|Cundrie]] Parzival vor der Artusgesellschaft verflucht hat, auch zu dessen Hass gegenüber Gott. Die Begegnung mit den Rittern in den Wäldern von Soltane ist Parzivals erster Kontakt mit der Ritterwelt. Sie versinnbildlicht den Gegensatz zwischen der Welt in und außerhalb Soltanes und prophezeit weitere Komplikationen in der Begegnung mit der Welt außerhalb Soltanes.&lt;br /&gt;
==== Der Beginn der Reise ====&lt;br /&gt;
Nachdem Parzival Soltane verlässt, reitet er - den Rat seiner Mutter befolgend, nicht durch dunkles Gewässer zu reiten - an einem dunklen Fluss entlang, der jedoch nur von Blumen und Gras beschattet wird. Dieser unnötige Umweg kostet Parzival einen Tag seiner Reise. Auch den zweiten Ratschlag Herzeloydes versucht Parzival zu befolgen. Er grüßt bei jeder Gelegenheit die Menschen, welche ihm begegnen, und fügt hinzu: &amp;quot;sus riet mîn muoter&amp;quot; (138,8). Dieses Verhalten spiegelt Parzivals Autoritätshörigkeit wieder, welche gegenüber Gurnemanz eine weitere Rolle spielen und Folgen für die gesamte Gralshandlung mit sich bringt wird.&lt;br /&gt;
==== Jeschute ====&lt;br /&gt;
Parzivals Umweg führt ihn zu dem Ort, an dem er Jeschûte trifft. Die Minnelehre seiner Mutter missverstehend entwendet Parzival Jeschûte einen Fingerring und eine Hemdspange, küsst Jeschûte, vergreift sich an ihren Speisen und verschwindet. Diese Szene ist bewusst in erotischen Zweideutigkeiten formuliert, sodass der Leser nicht genau weiß, was wirklich geschehen ist. [Dallapiazza 2009: Vgl. S.11] Die Folgen des Auftretens Parzivals sind fatal: Orilus de Lalander, der Gatte Jeschûtes, bestraft im Glauben an einen Ehebruch seine Frau Jeschûte hart und gibt sie der öffentlichen Schande ein Jahr lang preis. Parzival jedoch ist sich seiner Gräueltat nicht bewusst. (siehe auch [[Parzival, Jeschute und Orilus (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | hier]])&lt;br /&gt;
==== Der Artushof ====&lt;br /&gt;
Am Artushof in Nantes angekommen, erntet Parzival Gelächter auf Grund seines Narrenkostümes und seiner Annahme, jeder Ritter auf dem Artushof sei ein Artus. Cunnewâre de Lalant, welche niemals lachte bis ihr der begegnete, der &amp;quot;den hôhsten prîs hete od solt erwerben&amp;quot; (151,14f.), bricht bei dem Anblick Parzivals in Lachen aus und wird dafür von [[Keie (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Keye]] mit Schlägen bestraft. Auch hier macht sich Parzival durch sein Verhalten und seinen Aufzug indirekt mitschuldig. (für weitere Informationen:[[Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)]])&lt;br /&gt;
==== Ithêr ====&lt;br /&gt;
Im Kampf gegen [[Ither (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Ithêr]] tötet Parzival diesen durch einen Wurfspeer. Anschließend versucht er ihm seine Rüstung zu rauben, um sich diese anzulegen. Trotz der Tragik dieser Szene mutet es komisch an, als Parzival in &amp;quot;tumber nôt&amp;quot; (156,10) es nicht versteht, Ithêrs Rüstung abzunehmen. Erst durch die Hilfe Iwânets gelingt es Parzival die Rüstung zu entfernen und sich anzuziehen. Äußerlich mag Parzival nun ein Ritter sein, unter der Rüstung jedoch trägt er nach wie vor seine Narrenkleidung. Parzivals Vergehen an Ithêr lastet als zweite goße Sünde auf ihm (Vgl. 499,20f.). Er hat nicht nur Ithêr einen unehrenvollen Tod durch den Wurfspeer beschert, sondern in Ithêr auch einen Verwandten ermordet. Der Erzähler verweist in diesem Zusammenhang auf die &amp;quot;grôziu tumpheit&amp;quot; (156,24) Parzivals und bezeugt: &amp;quot;sît dô er sich paz versan, ungerne het erz dô getân&amp;quot; (161,8f.). [Bumke 2004: Vgl. S.59]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; ist das hervorstechende Charaktermerkmal, welches ihm insbesondere in dem Buch III zugeordnet wird und ihn von anderen Helden mittelhochdeutscher Romane unterscheidet. Die oben geschilderten Szenen und Fehlhandlungen Parzivals lassen sich im Wesentlichen aus der Eigenschaft der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; erklären. Bei der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; Parzivals handelt es sich jedoch nicht um einen &amp;quot;Naturzustand&amp;quot; [Bumke 2004: S.56], sondern um einen &amp;quot;künstlich hergestellte[n] Zustand des Nicht-Wissens und Nicht-Verstehens&amp;quot; [Bumke 2004: S.56] als zentrale Folge der Pädagogik Herzeloydes.  &lt;br /&gt;
Nur auf Grund der Erziehungsmethoden Herzeloydes, welche diametral zu der höfischen Lehre stehen [Dallapiazza 2009: Vgl. S.39], wird Parzival von der Welt außerhalb Soltanes als von der Norm abweichend wahrgenommen und als &#039;&#039;tump&#039;&#039; bezeichnet. Das mittelhochdeutsche Wort &#039;&#039;tump&#039;&#039; ist jedoch nicht mit dem neuhochdeutschen Äquivalent &amp;quot;dumm&amp;quot; zu übersetzten, sondern im Sinne von &amp;quot;unerfahren&amp;quot;, &amp;quot;unwissend&amp;quot; und &amp;quot;ungelehrt&amp;quot; zu verstehen. Gleichzeitig ist daraufhin zu weisen, dass die Erziehung in Soltane und ihre Folgen, das heißt die &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; des Protagonisten, erst den &amp;quot;springende[n] Punkt und de[n] Anreiz des Erzählens&amp;quot; [Haas 1964: S.55] bilden, von welchem aus sich die Romanhandlung entwickelt. Ohne Parzivals Mangel wäre die Erzählung weder romanhaft noch erzählenswert. [Haas 1964: Vgl. S.60] Vor dem Hintergrund des Diskurses über Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; stellt sich auch die Frage nach der Schuld bezüglich Parzivals Fehlhandlungen neu. Sie lässt sich mit der paradoxen Struktur beantworten, welche die Eigenschaft der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; aufweist. Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; ist die Ursache, wodurch er Fehlhandlungen begeht und Schuld auf sich lädt und zugleich ist sie die Eigenschaft, welche ihn von jeglicher Schuld befreit. Die &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; des Titelhelden ist damit der Ausgangspunkt sowohl von dessen Schuld als auch von dessen Unschuld. [Haas 1964: Vgl. S.78]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellennachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Haas 1964] Haas, Alois M.: Parzivals Tumpheit bei Wolfram von Eschenbach, Berlin 1964 (Philologische Studien und Quellen 21).&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Dallapiazza 2009] Dallapiazza, Michael: Wolfram von Eschenbach: Parzival, Berlin 2009(Klassiker-Lektüren 12). &lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Bumke 2004] Bumke, Joachim: Wolfram von Eschenbach, 8. Aufl., Stuttgart/Weimar 2004 (Sammlung Metzler 36). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Parzivals_Erziehung_durch_Herzeloyde_und_ihre_Folgen_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7756</id>
		<title>Parzivals Erziehung durch Herzeloyde und ihre Folgen (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Parzivals_Erziehung_durch_Herzeloyde_und_ihre_Folgen_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7756"/>
		<updated>2012-06-05T13:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: /* Parzivals Kindheit und Jugend in Soltâne (116,5 - 129,4) Alle Versangaben beziehen sich auf die Ausgabe: Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Pete&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Parzival wird nach seiner Geburt in der Wildnis von Soltâne fernab vom ritterlichen und königlichen Leben von seiner Mutter [[ Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Herzeloyde]] erzogen. Die Erziehungsmaßnahmen Herzeloydes sind nach ritterlichen Maßstäben mangelhaft und bringen schwere Folgen mit sich als Parzival seine Mutter in Soltâne verlässt, um Ritter zu werden. Die Darstellung der Erziehung Parzivals in Soltâne und ihre Folgen verortet sich in Wolfram von Eschenbachs Roman &#039;&#039;Parzival&#039;&#039; primär in Buch III. &lt;br /&gt;
==Die Erziehung ==&lt;br /&gt;
=== Parzivals Kindheit und Jugend in Soltâne (116,5 - 129,4)&amp;lt;ref&amp;gt; Alle Versangaben beziehen sich auf die Ausgabe: Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Peter Knecht. Mit einer Einführung zum Text der Lachmannschen Ausgabe und in Probleme der &#039;Parzival&#039;-Interpretation von Bernd Schirok, 2. Aufl., Berlin/New York 2003. &amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
Nach der Geburt Parzivals zieht sich Herzeloyde zusammen mit ihrem Sohn und einer geringen Zahl an Dienerschaft in den Schutzraum des Waldes von Soltane zurück. Durch das Rittertum ihres Gatten [[Gahmuret als Ritter (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Gahmuret]] und dessen Tod ist Herzeloyde geprägt von den Gefahren des Ritterwesens. Aus &#039;&#039;jâmer&#039;&#039; und &#039;&#039;triuwe&#039;&#039; verlässt Herzeloyde ihre drei Reiche und wählt für sich und ihren Sohn ein Leben in &#039;&#039;armuot&#039;&#039; abseits von Rittertum und höfischer Gesellschaft. Ihrem Gefolge in Soltane verbietet sie, unter Androhung der Todesstrafe, ihrem Sohn gegenüber je ein Wort über die Ritterwelt verlauten zu lassen. Als Parzival singende Vögel staunend betrachtet, wird er von Herzeloyde beobachtet; sie erkennt, der Gesang der Vögel könnte Parzivals &#039;&#039;art&#039;&#039; und seine &#039;&#039;gelust&#039;&#039; wecken, welche in ihm aufgrund seiner edlen Abstammung von seinem Vater Gahmuret schlummern, und veranlasst, alle Vögel zu töten. Parzival wächst in einem künstlichen, durch seine Mutter erzeugten Schutzraum auf. Aufgrund der fehlenden Kenntnis seiner &#039;&#039;art&#039;&#039; und unter Ermangelung einer ritterlichen Erziehung und Einführung in die höfische Gesellschaft steht im Mittelpunkt der Beschäftigung Parzivals in Soltane das Jagen mit dem &#039;&#039;gabilôte&#039;&#039;, eine Art Wurfspeer.  Eines Tages, als Parzival auf der Jagd ist, begegnen ihm drei Ritter, welche Parzival aufgrund dem Glanz ihrer Rüstungen für Götter hält. Die Ritter klären den unwissenden Parzival über das Phänomen der Ritterschaft auf. Von der Erscheinung der Ritter und deren Ausführungen entbrannt, möchte Parzival ausziehen um Ritter am Artushof zu werden. Alle Sicherheistvorkehrungen Herzeloydes sind wirkungslos. Er erbittet von seiner Mutter ein Pferd. Herzeloyde weiß sich nicht anders zu helfen und denkt sich eine &#039;&#039;list&#039;&#039; aus: sie stattet ihren Sohn mit einem schlechten Pferd, &#039;&#039;tôren kleider&#039;&#039; und Bauernstiefeln aus, in der Hoffnung, dass Parzival dadurch Leid und Spott erfährt und zu ihr zurückkehrt. Als Parzival Soltane verlässt, stirbt Herzeloyde aus &#039;&#039;triuwe&#039;&#039;, ohne dass es Parzival bemerkt. Der Tod seiner Mutter wird Parzival im Verlauf der Handlung bei Trevrizent als seine erste &amp;quot;grôze sünde&amp;quot; (499,20) angelastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Lehren Herzeloydes ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Schilderung der Kindheit Parzivals in Soltane wendet sich Herzeloyde zwei Mal in direkter Rede an ihren Sohn Parzival um ihn zu belehren. In dem ersten Fall antwortet Herzeloyde auf Parzivals Frage nach dem Wesen Gottes und gibt ihm eine bruchstückhafte Religionsunterweisung. Im zweiten Fall unterrichtet Herzeloyde Parzival vor seiner Abreise über die wichtigsten Verhaltensreglen und gibt ihm knappe Informationen bezüglich seiner Ländereien. Beide Unterweisungen durch Herzeloyde sind fragmentarisch und damit prädestiniert, in ihrer wörtlichen Bedeutung missverstanden zu werden. Im Folgenden werden Herzeloydes Gotteslehre und Herzeloydes Ratschläge dargestellt.&lt;br /&gt;
==== Herzeloydes Gotteslehre (119,12 - 119,30)====&lt;br /&gt;
Herzeloydes Gotteslehre beruht auf der im Mittelalter vorherrschenden dualistischen Teilung in Gut und Böse, Gott und Teufel. Die Entgegensetzung dieser beiden Mächte wird in Herzeloydes Rede durch eine Hell-Dunkel-Symbolik [Haas 1964: Vgl. S.62] untermauert: Während Gott &amp;quot;noch liehter denne der tac&amp;quot; (119, 19) ist, beschreibt Herzeloyde den Teufel als &amp;quot;swarz&amp;quot; (119, 26). Auf diese Weise scheidet sie &amp;quot;daz vinster unt das lieht gevar&amp;quot; (119,30), Gott und den Teufel voneinander. Herzeloydes religiöse Unterrichtung beinhaltet einen zentralen Lehrsatz in der Form eines Imperativs [Haas 1964: Vgl. S.62]:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 119,22 || sun, merke eine witze,              ||  Mein Sohn, merke dir die Lehre:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        || und flêhe in umbe dîne nôt:         || Zu ihm sollst du flehen, wenn dir etwas fehlt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        || sîn triuwe der werlde ie helfe bôt. || Seine Treue hat noch nie den Menschen Hilfe verweigert.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Worten gehen Treue und die Hilfsbereitschaft als die zwei wesentlichen Eigenschaften Gottes hervor, welche Gott allen Menschen erweist und welche im Kontrast zu der &#039;&#039;untriuwe&#039;&#039; des Teufels stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Herzeloydes Ratschläge (127,13 - 128,10) ====&lt;br /&gt;
Herzeloydes Ratschläge und Informationen lassen sich in fünf Punkten zusammenfassen. Als Erstes rät Herzeloyde ihrem Sohn, dunkles Gewässer zu meiden und nur an seichten Stellen einen Fluss zu überqueren. Außerdem soll Parzival auf seiner Reise höflich sein und die Menschen grüßen. Wenn Parzival einem weisen und grauen Mann begegnet, soll er von ihm lernen. Anschließend fügt Herzeloyde eine kurze Minnelehre an und rät ihm, er solle, wenn er einer lieben Frau begegnet, ihren Ring nehmen und sie küssen, klärt ihn aber nicht über die höfische Metaphorik des Werbens auf. Des weiteren informiert sie Parzival über seinen Anspruch auf die zwei von Ritter Lâgelîn im Krieg eroberten Länder Wâleis und Norgâls. Parzivals Aussage, er wolle dies rächen, lässt den Schluss zu, dass Parzival vor hat auch die anderen Ratschläge zu befolgen. [Haas 1964: Vgl. S.70] Der darauffolgende Erzählablauf des Buches III ist durch die wörtliche Befolgung der Ratschläge Herzeloydes durch Parzival motiviert. [Haas 1964: Vgl. S.70]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Folgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzeloydes untypische Erziehungsmaßnahmen bringen &amp;quot;komisch-katastrophale Folgen&amp;quot; [Dallapiazza 2009: S.40] mit sich, welche sich an Hand ausgewählter Episoden innerhalb des Buches III aufzeigen lassen.&lt;br /&gt;
==== Die Begegnung mit den Rittern ====&lt;br /&gt;
Bereits bei der Begegnung mit den drei Rittern in den Wäldern von Soltane kommt es zu komisch anmutenden Geschehnissen. Aufgrund des Hufgetrampels der herannahenden Ritter hält Parzival diese zunächst für Teufel. Als Parzival jedoch dem Glanz ihrer Rüstungen ansichtig wird, meint er, göttliche Wesen zu erblicken und wirft sich ehrfurchtsvoll vor diesen nieder. Parzivals Unwissenheit gegenüber dem Rittertum und die missverständliche Hell-Dunkel-Symbolik der Gotteslehre Herzeloydes führen dazu, dass Parzival von der Außenwelt als &#039;&#039;toersch&#039;&#039; angesehen wird und Spott erntet. Das Missdeuten der Gotteslehre Herzeloydes führt im Verlauf der Handlung, nachdem [[Die_Gralsbotin_Cundrie_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)|Cundrie]] Parzival vor der Artusgesellschaft verflucht hat, auch zu dessen Hass gegenüber Gott. Die Begegnung mit den Rittern in den Wäldern von Soltane ist Parzivals erster Kontakt mit der Ritterwelt. Sie versinnbildlicht den Gegensatz zwischen der Welt in und außerhalb Soltanes und prophezeit weitere Komplikationen in der Begegnung mit der Welt außerhalb Soltanes.&lt;br /&gt;
==== Der Beginn der Reise ====&lt;br /&gt;
Nachdem Parzival Soltane verlässt, reitet er - den Rat seiner Mutter befolgend, nicht durch dunkles Gewässer zu reiten - an einem dunklen Fluss entlang, der jedoch nur von Blumen und Gras beschattet wird. Dieser unnötige Umweg kostet Parzival einen Tag seiner Reise. Auch den zweiten Ratschlag Herzeloydes versucht Parzival zu befolgen. Er grüßt bei jeder Gelegenheit die Menschen, welche ihm begegnen, und fügt hinzu: &amp;quot;sus riet mîn muoter&amp;quot; (138,8). Dieses Verhalten spiegelt Parzivals Autoritätshörigkeit wieder, welche gegenüber Gurnemanz eine weitere Rolle spielen und Folgen für die gesamte Gralshandlung mit sich bringt wird.&lt;br /&gt;
==== Jeschute ====&lt;br /&gt;
Parzivals Umweg führt ihn zu dem Ort, an dem er Jeschûte trifft. Die Minnelehre seiner Mutter missverstehend entwendet Parzival Jeschûte einen Fingerring und eine Hemdspange, küsst Jeschûte, vergreift sich an ihren Speisen und verschwindet. Diese Szene ist bewusst in erotischen Zweideutigkeiten formuliert, sodass der Leser nicht genau weiß, was wirklich geschehen ist. [Dallapiazza 2009: Vgl. S.11] Die Folgen des Auftretens Parzivals sind fatal: Orilus de Lalander, der Gatte Jeschûtes, bestraft im Glauben an einen Ehebruch seine Frau Jeschûte hart und gibt sie der öffentlichen Schande ein Jahr lang preis. Parzival jedoch ist sich seiner Gräueltat nicht bewusst. (siehe auch [[Parzival, Jeschute und Orilus (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | hier]])&lt;br /&gt;
==== Der Artushof ====&lt;br /&gt;
Am Artushof in Nantes angekommen, erntet Parzival Gelächter auf Grund seines Narrenkostümes und seiner Annahme, jeder Ritter auf dem Artushof sei ein Artus. Cunnewâre de Lalant, welche niemals lachte bis ihr der begegnete, der &amp;quot;den hôhsten prîs hete od solt erwerben&amp;quot; (151,14f.), bricht bei dem Anblick Parzivals in Lachen aus und wird dafür von [[Keie (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Keye]] mit Schlägen bestraft. Auch hier macht sich Parzival durch sein Verhalten und seinen Aufzug indirekt mitschuldig. (für weitere Informationen:[[Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)]])&lt;br /&gt;
==== Ithêr ====&lt;br /&gt;
Im Kampf gegen [[Ither (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Ithêr]] tötet Parzival diesen durch einen Wurfspeer. Anschließend versucht er ihm seine Rüstung zu rauben, um sich diese anzulegen. Trotz der Tragik dieser Szene mutet es komisch an, als Parzival in &amp;quot;tumber nôt&amp;quot; (156,10) es nicht versteht, Ithêrs Rüstung abzunehmen. Erst durch die Hilfe Iwânets gelingt es Parzival die Rüstung zu entfernen und sich anzuziehen. Äußerlich mag Parzival nun ein Ritter sein, unter der Rüstung jedoch trägt er nach wie vor seine Narrenkleidung. Parzivals Vergehen an Ithêr lastet als zweite goße Sünde auf ihm (Vgl. 499,20f.). Er hat nicht nur Ithêr einen unehrenvollen Tod durch den Wurfspeer beschert, sondern in Ithêr auch einen Verwandten ermordet. Der Erzähler verweist in diesem Zusammenhang auf die &amp;quot;grôziu tumpheit&amp;quot; (156,24) Parzivals und bezeugt: &amp;quot;sît dô er sich paz versan, ungerne het erz dô getân&amp;quot; (161,8f.). [Bumke 2004: Vgl. S.59]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; ist das hervorstechende Charaktermerkmal, welches ihm insbesondere in dem Buch III zugeordnet wird und ihn von anderen Helden mittelhochdeutscher Romane unterscheidet. Die oben geschilderten Szenen und Fehlhandlungen Parzivals lassen sich im Wesentlichen aus der Eigenschaft der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; erklären. Bei der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; Parzivals handelt es sich jedoch nicht um einen &amp;quot;Naturzustand&amp;quot; [Bumke 2004: S.56], sondern um einen &amp;quot;künstlich hergestellte[n] Zustand des Nicht-Wissens und Nicht-Verstehens&amp;quot; [Bumke 2004: S.56] als zentrale Folge der Pädagogik Herzeloydes.  &lt;br /&gt;
Nur auf Grund der Erziehungsmethoden Herzeloydes, welche diametral zu der höfischen Lehre stehen [Dallapiazza 2009: Vgl. S.39], wird Parzival von der Welt außerhalb Soltanes als von der Norm abweichend wahrgenommen und als &#039;&#039;tump&#039;&#039; bezeichnet. Das mittelhochdeutsche Wort &#039;&#039;tump&#039;&#039; ist jedoch nicht mit dem neuhochdeutschen Äquivalent &amp;quot;dumm&amp;quot; zu übersetzten, sondern im Sinne von &amp;quot;unerfahren&amp;quot;, &amp;quot;unwissend&amp;quot; und &amp;quot;ungelehrt&amp;quot; zu verstehen. Gleichzeitig ist daraufhin zu weisen, dass die Erziehung in Soltane und ihre Folgen, das heißt die &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; des Protagonisten, erst den &amp;quot;springende[n] Punkt und de[n] Anreiz des Erzählens&amp;quot; [Haas 1964: S.55] bilden, von welchem aus sich die Romanhandlung entwickelt. Ohne Parzivals Mangel wäre die Erzählung weder romanhaft noch erzählenswert. [Haas 1964: Vgl. S.60] Vor dem Hintergrund des Diskurses über Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; stellt sich auch die Frage nach der Schuld bezüglich Parzivals Fehlhandlungen neu. Sie lässt sich mit der paradoxen Struktur beantworten, welche die Eigenschaft der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; aufweist. Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; ist die Ursache, wodurch er Fehlhandlungen begeht und Schuld auf sich lädt und zugleich ist sie die Eigenschaft, welche ihn von jeglicher Schuld befreit. Die &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; des Titelhelden ist damit der Ausgangspunkt sowohl von dessen Schuld als auch von dessen Unschuld. [Haas 1964: Vgl. S.78]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellennachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Haas 1964] Haas, Alois M.: Parzivals Tumpheit bei Wolfram von Eschenbach, Berlin 1964 (Philologische Studien und Quellen 21).&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Dallapiazza 2009] Dallapiazza, Michael: Wolfram von Eschenbach: Parzival, Berlin 2009(Klassiker-Lektüren 12). &lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Bumke 2004] Bumke, Joachim: Wolfram von Eschenbach, 8. Aufl., Stuttgart/Weimar 2004 (Sammlung Metzler 36). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Parzivals_Erziehung_durch_Herzeloyde_und_ihre_Folgen_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7755</id>
		<title>Parzivals Erziehung durch Herzeloyde und ihre Folgen (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Parzivals_Erziehung_durch_Herzeloyde_und_ihre_Folgen_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7755"/>
		<updated>2012-06-05T13:32:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Parzival wird nach seiner Geburt in der Wildnis von Soltâne fernab vom ritterlichen und königlichen Leben von seiner Mutter [[ Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Herzeloyde]] erzogen. Die Erziehungsmaßnahmen Herzeloydes sind nach ritterlichen Maßstäben mangelhaft und bringen schwere Folgen mit sich als Parzival seine Mutter in Soltâne verlässt, um Ritter zu werden. Die Darstellung der Erziehung Parzivals in Soltâne und ihre Folgen verortet sich in Wolfram von Eschenbachs Roman &#039;&#039;Parzival&#039;&#039; primär in Buch III. &lt;br /&gt;
==Die Erziehung ==&lt;br /&gt;
=== Parzivals Kindheit und Jugend in Soltâne (116,5 - 129,4)&amp;lt;ref&amp;gt; Alle Versangaben beziehen sich auf die Ausgabe: Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Peter Knecht. Mit einer Einführung zum Text der Lachmannschen Ausgabe und in Probleme der &#039;Parzival&#039;-Interpretation von Bernd Schirok, 2. Aufl., Berlin/New York 2003. &amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
Nach der Geburt Parzivals zieht sich Herzeloyde zusammen mit ihrem Sohn und einer geringen Zahl an Dienerschaft in den Schutzraum des Waldes von Soltane zurück. Durch das Rittertum ihres Gatten [[Gahmuret als Ritter (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Gahmuret]] und dessen Tod ist Herzeloyde geprägt von den Gefahren des Ritterwesens. Aus &#039;&#039;jâmer&#039;&#039; und &#039;&#039;triuwe&#039;&#039; verlässt Herzeloyde ihre drei Reicher und wählt für sich und ihren Sohn ein Leben in &#039;&#039;armuot&#039;&#039; abseits von Rittertum und höfischer Gesellschaft. Ihrem Gefolge in Soltane verbietet sie, unter Androhung der Todesstrafe, ihrem Sohn gegenüber je ein Wort über die Ritterwelt verlauten zu lassen. Als Parzival singende Vögel staunend betrachtet, wird er von Herzeloyde beobachtet; sie erkennt, der Gesang der Vögel könnte Parzivals &#039;&#039;art&#039;&#039; und seine &#039;&#039;gelust&#039;&#039; wecken, welche in ihm aufgrund seiner edlen Abstammung von seinem Vater Gahmuret schlummern, und veranlasst, alle Vögel zu töten. Parzival wächst in einem künstlichen, durch seine Mutter erzeugten Schutzraum auf. Aufgrund der fehlenden Kenntnis seiner &#039;&#039;art&#039;&#039; und unter Ermangelung einer ritterlichen Erziehung und Einführung in die höfische Gesellschaft steht im Mittelpunkt der Beschäftigung Parzivals in Soltane das Jagen mit dem &#039;&#039;gabilôte&#039;&#039;, eine Art Wurfspeer.  Eines Tages, als Parzival auf der Jagd ist, begegnen ihm drei Ritter, welche Parzival aufgrund dem Glanz ihrer Rüstungen für Götter hält. Die Ritter klären den unwissenden Parzival über das Phänomen der Ritterschaft auf. Von der Erscheinung der Ritter und deren Ausführungen entbrannt, möchte Parzival ausziehen um Ritter am Artushof zu werden. Alle Sicherheistvorkehrungen Herzeloydes sind wirkungslos. Er erbittet von seiner Mutter ein Pferd. Herzeloyde weiß sich nicht anders zu helfen und denkt sich eine &#039;&#039;list&#039;&#039; aus: sie stattet ihren Sohn mit einem schlechten Pferd, &#039;&#039;tôren kleider&#039;&#039; und Bauernstiefeln aus, in der Hoffnung, dass Parzival dadurch Leid und Spott erfährt und zu ihr zurückkehrt. Als Parzival Soltane verlässt, stirbt Herzeloyde aus &#039;&#039;triuwe&#039;&#039;, ohne dass es Parzival bemerkt. Der Tod seiner Mutter wird Parzival im Verlauf der Handlung bei Trevrizent als seine erste &amp;quot;grôze sünde&amp;quot; (499,20) angelastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Lehren Herzeloydes ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Schilderung der Kindheit Parzivals in Soltane wendet sich Herzeloyde zwei Mal in direkter Rede an ihren Sohn Parzival um ihn zu belehren. In dem ersten Fall antwortet Herzeloyde auf Parzivals Frage nach dem Wesen Gottes und gibt ihm eine bruchstückhafte Religionsunterweisung. Im zweiten Fall unterrichtet Herzeloyde Parzival vor seiner Abreise über die wichtigsten Verhaltensreglen und gibt ihm knappe Informationen bezüglich seiner Ländereien. Beide Unterweisungen durch Herzeloyde sind fragmentarisch und damit prädestiniert, in ihrer wörtlichen Bedeutung missverstanden zu werden. Im Folgenden werden Herzeloydes Gotteslehre und Herzeloydes Ratschläge dargestellt.&lt;br /&gt;
==== Herzeloydes Gotteslehre (119,12 - 119,30)====&lt;br /&gt;
Herzeloydes Gotteslehre beruht auf der im Mittelalter vorherrschenden dualistischen Teilung in Gut und Böse, Gott und Teufel. Die Entgegensetzung dieser beiden Mächte wird in Herzeloydes Rede durch eine Hell-Dunkel-Symbolik [Haas 1964: Vgl. S.62] untermauert: Während Gott &amp;quot;noch liehter denne der tac&amp;quot; (119, 19) ist, beschreibt Herzeloyde den Teufel als &amp;quot;swarz&amp;quot; (119, 26). Auf diese Weise scheidet sie &amp;quot;daz vinster unt das lieht gevar&amp;quot; (119,30), Gott und den Teufel voneinander. Herzeloydes religiöse Unterrichtung beinhaltet einen zentralen Lehrsatz in der Form eines Imperativs [Haas 1964: Vgl. S.62]:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 119,22 || sun, merke eine witze,              ||  Mein Sohn, merke dir die Lehre:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        || und flêhe in umbe dîne nôt:         || Zu ihm sollst du flehen, wenn dir etwas fehlt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|        || sîn triuwe der werlde ie helfe bôt. || Seine Treue hat noch nie den Menschen Hilfe verweigert.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Worten gehen Treue und die Hilfsbereitschaft als die zwei wesentlichen Eigenschaften Gottes hervor, welche Gott allen Menschen erweist und welche im Kontrast zu der &#039;&#039;untriuwe&#039;&#039; des Teufels stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Herzeloydes Ratschläge (127,13 - 128,10) ====&lt;br /&gt;
Herzeloydes Ratschläge und Informationen lassen sich in fünf Punkten zusammenfassen. Als Erstes rät Herzeloyde ihrem Sohn, dunkles Gewässer zu meiden und nur an seichten Stellen einen Fluss zu überqueren. Außerdem soll Parzival auf seiner Reise höflich sein und die Menschen grüßen. Wenn Parzival einem weisen und grauen Mann begegnet, soll er von ihm lernen. Anschließend fügt Herzeloyde eine kurze Minnelehre an und rät ihm, er solle, wenn er einer lieben Frau begegnet, ihren Ring nehmen und sie küssen, klärt ihn aber nicht über die höfische Metaphorik des Werbens auf. Des weiteren informiert sie Parzival über seinen Anspruch auf die zwei von Ritter Lâgelîn im Krieg eroberten Länder Wâleis und Norgâls. Parzivals Aussage, er wolle dies rächen, lässt den Schluss zu, dass Parzival vor hat auch die anderen Ratschläge zu befolgen. [Haas 1964: Vgl. S.70] Der darauffolgende Erzählablauf des Buches III ist durch die wörtliche Befolgung der Ratschläge Herzeloydes durch Parzival motiviert. [Haas 1964: Vgl. S.70]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Folgen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzeloydes untypische Erziehungsmaßnahmen bringen &amp;quot;komisch-katastrophale Folgen&amp;quot; [Dallapiazza 2009: S.40] mit sich, welche sich an Hand ausgewählter Episoden innerhalb des Buches III aufzeigen lassen.&lt;br /&gt;
==== Die Begegnung mit den Rittern ====&lt;br /&gt;
Bereits bei der Begegnung mit den drei Rittern in den Wäldern von Soltane kommt es zu komisch anmutenden Geschehnissen. Aufgrund des Hufgetrampels der herannahenden Ritter hält Parzival diese zunächst für Teufel. Als Parzival jedoch dem Glanz ihrer Rüstungen ansichtig wird, meint er, göttliche Wesen zu erblicken und wirft sich ehrfurchtsvoll vor diesen nieder. Parzivals Unwissenheit gegenüber dem Rittertum und die missverständliche Hell-Dunkel-Symbolik der Gotteslehre Herzeloydes führen dazu, dass Parzival von der Außenwelt als &#039;&#039;toersch&#039;&#039; angesehen wird und Spott erntet. Das Missdeuten der Gotteslehre Herzeloydes führt im Verlauf der Handlung, nachdem [[Die_Gralsbotin_Cundrie_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)|Cundrie]] Parzival vor der Artusgesellschaft verflucht hat, auch zu dessen Hass gegenüber Gott. Die Begegnung mit den Rittern in den Wäldern von Soltane ist Parzivals erster Kontakt mit der Ritterwelt. Sie versinnbildlicht den Gegensatz zwischen der Welt in und außerhalb Soltanes und prophezeit weitere Komplikationen in der Begegnung mit der Welt außerhalb Soltanes.&lt;br /&gt;
==== Der Beginn der Reise ====&lt;br /&gt;
Nachdem Parzival Soltane verlässt, reitet er - den Rat seiner Mutter befolgend, nicht durch dunkles Gewässer zu reiten - an einem dunklen Fluss entlang, der jedoch nur von Blumen und Gras beschattet wird. Dieser unnötige Umweg kostet Parzival einen Tag seiner Reise. Auch den zweiten Ratschlag Herzeloydes versucht Parzival zu befolgen. Er grüßt bei jeder Gelegenheit die Menschen, welche ihm begegnen, und fügt hinzu: &amp;quot;sus riet mîn muoter&amp;quot; (138,8). Dieses Verhalten spiegelt Parzivals Autoritätshörigkeit wieder, welche gegenüber Gurnemanz eine weitere Rolle spielen und Folgen für die gesamte Gralshandlung mit sich bringt wird.&lt;br /&gt;
==== Jeschute ====&lt;br /&gt;
Parzivals Umweg führt ihn zu dem Ort, an dem er Jeschûte trifft. Die Minnelehre seiner Mutter missverstehend entwendet Parzival Jeschûte einen Fingerring und eine Hemdspange, küsst Jeschûte, vergreift sich an ihren Speisen und verschwindet. Diese Szene ist bewusst in erotischen Zweideutigkeiten formuliert, sodass der Leser nicht genau weiß, was wirklich geschehen ist. [Dallapiazza 2009: Vgl. S.11] Die Folgen des Auftretens Parzivals sind fatal: Orilus de Lalander, der Gatte Jeschûtes, bestraft im Glauben an einen Ehebruch seine Frau Jeschûte hart und gibt sie der öffentlichen Schande ein Jahr lang preis. Parzival jedoch ist sich seiner Gräueltat nicht bewusst. (siehe auch [[Parzival, Jeschute und Orilus (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | hier]])&lt;br /&gt;
==== Der Artushof ====&lt;br /&gt;
Am Artushof in Nantes angekommen, erntet Parzival Gelächter auf Grund seines Narrenkostümes und seiner Annahme, jeder Ritter auf dem Artushof sei ein Artus. Cunnewâre de Lalant, welche niemals lachte bis ihr der begegnete, der &amp;quot;den hôhsten prîs hete od solt erwerben&amp;quot; (151,14f.), bricht bei dem Anblick Parzivals in Lachen aus und wird dafür von [[Keie (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Keye]] mit Schlägen bestraft. Auch hier macht sich Parzival durch sein Verhalten und seinen Aufzug indirekt mitschuldig. (für weitere Informationen:[[Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)]])&lt;br /&gt;
==== Ithêr ====&lt;br /&gt;
Im Kampf gegen [[Ither (Wolfram von Eschenbach, Parzival) | Ithêr]] tötet Parzival diesen durch einen Wurfspeer. Anschließend versucht er ihm seine Rüstung zu rauben, um sich diese anzulegen. Trotz der Tragik dieser Szene mutet es komisch an, als Parzival in &amp;quot;tumber nôt&amp;quot; (156,10) es nicht versteht, Ithêrs Rüstung abzunehmen. Erst durch die Hilfe Iwânets gelingt es Parzival die Rüstung zu entfernen und sich anzuziehen. Äußerlich mag Parzival nun ein Ritter sein, unter der Rüstung jedoch trägt er nach wie vor seine Narrenkleidung. Parzivals Vergehen an Ithêr lastet als zweite goße Sünde auf ihm (Vgl. 499,20f.). Er hat nicht nur Ithêr einen unehrenvollen Tod durch den Wurfspeer beschert, sondern in Ithêr auch einen Verwandten ermordet. Der Erzähler verweist in diesem Zusammenhang auf die &amp;quot;grôziu tumpheit&amp;quot; (156,24) Parzivals und bezeugt: &amp;quot;sît dô er sich paz versan, ungerne het erz dô getân&amp;quot; (161,8f.). [Bumke 2004: Vgl. S.59]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; ist das hervorstechende Charaktermerkmal, welches ihm insbesondere in dem Buch III zugeordnet wird und ihn von anderen Helden mittelhochdeutscher Romane unterscheidet. Die oben geschilderten Szenen und Fehlhandlungen Parzivals lassen sich im Wesentlichen aus der Eigenschaft der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; erklären. Bei der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; Parzivals handelt es sich jedoch nicht um einen &amp;quot;Naturzustand&amp;quot; [Bumke 2004: S.56], sondern um einen &amp;quot;künstlich hergestellte[n] Zustand des Nicht-Wissens und Nicht-Verstehens&amp;quot; [Bumke 2004: S.56] als zentrale Folge der Pädagogik Herzeloydes.  &lt;br /&gt;
Nur auf Grund der Erziehungsmethoden Herzeloydes, welche diametral zu der höfischen Lehre stehen [Dallapiazza 2009: Vgl. S.39], wird Parzival von der Welt außerhalb Soltanes als von der Norm abweichend wahrgenommen und als &#039;&#039;tump&#039;&#039; bezeichnet. Das mittelhochdeutsche Wort &#039;&#039;tump&#039;&#039; ist jedoch nicht mit dem neuhochdeutschen Äquivalent &amp;quot;dumm&amp;quot; zu übersetzten, sondern im Sinne von &amp;quot;unerfahren&amp;quot;, &amp;quot;unwissend&amp;quot; und &amp;quot;ungelehrt&amp;quot; zu verstehen. Gleichzeitig ist daraufhin zu weisen, dass die Erziehung in Soltane und ihre Folgen, das heißt die &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; des Protagonisten, erst den &amp;quot;springende[n] Punkt und de[n] Anreiz des Erzählens&amp;quot; [Haas 1964: S.55] bilden, von welchem aus sich die Romanhandlung entwickelt. Ohne Parzivals Mangel wäre die Erzählung weder romanhaft noch erzählenswert. [Haas 1964: Vgl. S.60] Vor dem Hintergrund des Diskurses über Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; stellt sich auch die Frage nach der Schuld bezüglich Parzivals Fehlhandlungen neu. Sie lässt sich mit der paradoxen Struktur beantworten, welche die Eigenschaft der &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; aufweist. Parzivals &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; ist die Ursache, wodurch er Fehlhandlungen begeht und Schuld auf sich lädt und zugleich ist sie die Eigenschaft, welche ihn von jeglicher Schuld befreit. Die &#039;&#039;tumpheit&#039;&#039; des Titelhelden ist damit der Ausgangspunkt sowohl von dessen Schuld als auch von dessen Unschuld. [Haas 1964: Vgl. S.78]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellennachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Haas 1964] Haas, Alois M.: Parzivals Tumpheit bei Wolfram von Eschenbach, Berlin 1964 (Philologische Studien und Quellen 21).&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Dallapiazza 2009] Dallapiazza, Michael: Wolfram von Eschenbach: Parzival, Berlin 2009(Klassiker-Lektüren 12). &lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Bumke 2004] Bumke, Joachim: Wolfram von Eschenbach, 8. Aufl., Stuttgart/Weimar 2004 (Sammlung Metzler 36). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Liebesverh%C3%A4ltnis_zwischen_Ob%C3%AEe_und_Meljanz_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7746</id>
		<title>Das Liebesverhältnis zwischen Obîe und Meljanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Liebesverh%C3%A4ltnis_zwischen_Ob%C3%AEe_und_Meljanz_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7746"/>
		<updated>2012-06-05T13:19:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Obîe ist die Tochter von Lippaut, Burgherr von Bêârosche. Sie lehnt die Werbung des Königs Meljanz mit dem Argument ab, dass dieser erst Minnedienst leisten solle. Meljanz fühlt sich daraufhin beleidigt, erklärt Obîes Vater den Krieg und belagert die Burg Bêârosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gawan erscheint am Hofe von Bêârosche und wird von Obîe für einen Kaufmann oder gar für einen Betrüger gehalten. Obîes kleine Schwester Obilôt hält Gawan jedoch für einen Ritter und zwischen den beiden entbrennt ein Streitgespräch, welche Absichten Gawan verfolgt. Obilôt glaubst fest an das gute in Gawan und ernennt Gawan zu ihrem Minneritter. Gawan erinnert sich an Parzivals Aufforderung, für eine Dame zu kämpfen und zieht als Ritter Obilôts in den Kampf. Gawan kan Meljanz gefangen nehmen und wird zu Obilôt gebracht, die ihm rät, sich mit Obîe zu versöhnen und sie zu heiraten. Durch die Hochzeit werden die Streitigkeiten beigelegt und die Belagerung beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fehlverhalten=&lt;br /&gt;
Obîe und Meljanz haben eine gemeinsame Vorgeschichte. Sie sind zusammen  aufgewachsen und als beide alt genug zum heiraten sind, kommt es zum  Zerwürfnis, da vor allem Meljanz nicht bereit ist, die &amp;quot;Minne-Regeln&amp;quot;  richtig anzuwenden.&lt;br /&gt;
Obîe lehnt die Bitte um ihre Minne, was wohl als Heiratsantrag zu verstehen ist, von Meljanz ab. Meljanz scheint davon auszugehen, dass er schon Minnedienst geleistet habe, was Obîe anders sieht. Sie beschuldigt ihn, den Verstand verloren zu haben (345,30-346,2) und erklärt ihm, was sie unter dem Minnedienst versteht, den er ihr gegenüber zu leisten habe (346,3-14). Meljanz solle sich erst im Kampf bewähren, bevor sie ihn heiraten könne. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meljanz pocht darauf, dass sich Obîe allein schon aufgrund seines adligen Status&#039; auf ihn einlassen muss. Obîe denkt hier natürlich anders und versucht ihm klarzumachen, dass sie ihm als frei geborene Adlige ebenbürtig sei, auch wenn ihr Vater einen niedrigeren sozialen Status einnimmt.&lt;br /&gt;
Da Obîe noch nicht volljährig ist, muss sie zu einer Heirat die Einwilligung ihres Vaters einholen. Meljanz, der Lehensherr ihres Vaters Lippaut ist, versucht eben diese Karte des Lehensherrn auszuspielen und weist auf diese Position hin. Lippaut, der bei seiner Entscheidungsfindung berücksichtigen muss, dass seine Entscheidung nicht mit dem Treueverhältnis zu seinem Lehensherrn in Konflikt gerät, wird nun zum Ziel von Meljanz&#039; Zorn.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutung==&lt;br /&gt;
Obîe und Meljanz scheinen noch zu jung zu sein, um die Minneregeln richtig anwenden zu können. Scheinbar treffen &amp;quot;&#039;&#039;kranker sin&#039;&#039;&amp;quot; (348,6) und &amp;quot;&#039;&#039;tumbiu lôsheit&#039;&#039;&amp;quot; (386,17) aufeinander. Die Minne vernebelt ihnen die Sinne und aufgrund dessen sind sie nicht zu rationalem Denken bzw. Entscheiden fähig. Ihre Liebe schlägt in Zorn um und wird deshalb zu &amp;quot;&#039;&#039;unrehtiu minne&#039;&#039;&amp;quot; (344,18).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Liebesverh%C3%A4ltnis_zwischen_Ob%C3%AEe_und_Meljanz_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7743</id>
		<title>Das Liebesverhältnis zwischen Obîe und Meljanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Liebesverh%C3%A4ltnis_zwischen_Ob%C3%AEe_und_Meljanz_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7743"/>
		<updated>2012-06-05T13:09:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Obîe ist die Tochter von Lippaut, Burgherr von Bêârosche. Sie lehnt die Werbung des Königs Meljanz mit dem Argument ab, dass dieser erst Minnedienst leisten solle. Meljanz fühlt sich daraufhin beleidigt, erklärt Obîes Vater den Krieg und belagert die Burg Bêârosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gawan erscheint am Hofe von Bêârosche und wird von Obîe für einen Kaufmann oder gar für einen Betrüger gehalten. Obîes kleine Schwester Obilôt hält Gawan jedoch für einen Ritter und zwischen den beiden entbrennt ein Streitgespräch, welche Absichten Gawan verfolgt. Obilôt glaubst fest an das gute in Gawan und ernennt Gawan zu ihrem Minneritter. Gawan erinnert sich an Parzivals Aufforderung, für eine Dame zu kämpfen und zieht als Ritter Obilôts in den Kampf. Gawan kan Meljanz gefangen nehmen und wird zu Obilôt gebracht, die ihm rät, sich mit Obîe zu versöhnen und sie zu heiraten. Durch die Hochzeit werden die Streitigkeiten beigelegt und die Belagerung beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fehlverhalten=&lt;br /&gt;
Obîe und Meljanz haben eine gemeinsame Vorgeschichte. Sie sind zusammen  aufgewachsen und als beide alt genug zum heiraten sind, kommt es zum  Zerwürfnis, da vor allem Meljanz nicht bereit ist, die &amp;quot;Minne-Regeln&amp;quot;  richtig anzuwenden.&lt;br /&gt;
Obîe lehnt die Bitte um ihre Minne, was wohl als Heiratsantrag zu verstehen ist, von Meljanz ab. Meljanz scheint davon auszugehen, dass er schon Minnedienst geleistet habe, was Obîe anders sieht. Sie beschuldigt ihn, den Verstand verloren zu haben (345,30-346,2) und erklärt ihm, was sie unter dem Minnedienst versteht, den er ihr gegenüber zu leisten habe (346,3-14). Meljanz solle sich erst im Kampf bewähren, bevor sie ihn heiraten könne. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meljanz pocht darauf, dass sich Obîe allein schon aufgrund seines adligen Status&#039; auf ihn einlassen muss. Obîe denkt hier natürlich anders und versucht ihm klarzumachen, dass sie ihm als frei geborene Adlige ebenbürtig sei, auch wenn ihr Vater einen niedrigeren sozialen Status einnimmt.&lt;br /&gt;
Da Obîe noch nicht volljährig ist, muss sie zu einer Heirat die Einwilligung ihres Vaters einholen. Meljanz, der Lehensherr ihres Vaters Lippaut ist, versucht eben diese Karte des Lehensherrn auszuspielen und weist auf diese Position hin. Lippaut, der bei seiner Entscheidungsfindung berücksichtigen muss, dass seine Entscheidung nicht mit dem Treueverhältnis zu seinem Lehensherrn in Konflikt gerät, wird nun zum Ziel von Meljanz&#039; Zorn.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutung==&lt;br /&gt;
Obîe und Meljanz scheinen noch zu jung zu sein, um die Minneregeln richtig anwenden zu können. Scheinbar treffen &amp;quot;&#039;&#039;kranker sin&#039;&#039;&amp;quot; (348,6) und &amp;quot;&#039;&#039;tumbiu lôsheit&#039;&#039;&amp;quot; (386,17) aufeinander.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Das Liebesverhältnis zwischen Obîe und Meljanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Obîe ist die Tochter von Lippaut, Burgherr von Bêârosche. Sie lehnt die Werbung des Königs Meljanz mit dem Argument ab, dass dieser erst Minnedienst leisten solle. Meljanz fühlt sich daraufhin beleidigt, erklärt Obîes Vater den Krieg und belagert die Burg Bêârosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gawan erscheint am Hofe von Bêârosche und wird von Obîe für einen Kaufmann oder gar für einen Betrüger gehalten. Obîes kleine Schwester Obilôt hält Gawan jedoch für einen Ritter und zwischen den beiden entbrennt ein Streitgespräch, welche Absichten Gawan verfolgt. Obilôt glaubst fest an das gute in Gawan und ernennt Gawan zu ihrem Minneritter. Gawan erinnert sich an Parzivals Aufforderung, für eine Dame zu kämpfen und zieht als Ritter Obilôts in den Kampf. Gawan kan Meljanz gefangen nehmen und wird zu Obilôt gebracht, die ihm rät, sich mit Obîe zu versöhnen und sie zu heiraten. Durch die Hochzeit werden die Streitigkeiten beigelegt und die Belagerung beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fehlverhalten=&lt;br /&gt;
Obîe und Meljanz haben eine gemeinsame Vorgeschichte. Sie sind zusammen  aufgewachsen und als beide alt genug zum heiraten sind, kommt es zum  Zerwürfnis, da vor allem Meljanz nicht bereit ist, die &amp;quot;Minne-Regeln&amp;quot;  richtig anzuwenden.&lt;br /&gt;
Obîe lehnt die Bitte um ihre Minne, was wohl als Heiratsantrag zu verstehen ist, von Meljanz ab. Meljanz scheint davon auszugehen, dass er schon Minnedienst geleistet habe, was Obîe anders sieht. Sie beschuldigt ihn, den Verstand verloren zu haben (345,30-346,2) und erklärt ihm, was sie unter dem Minnedienst versteht, den er ihr gegenüber zu leisten habe (346,3-14). Meljanz solle sich erst im Kampf bewähren, bevor sie ihn heiraten könne. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meljanz pocht darauf, dass sich Obîe allein schon aufgrund seines adligen Status&#039; auf ihn einlassen muss. Obîe denkt hier natürlich anders und versucht ihm klarzumachen, dass sie ihm als frei geborene Adlige ebenbürtig sei, auch wenn ihr Vater einen niedrigeren sozialen Status einnimmt.&lt;br /&gt;
Da Obîe noch nicht volljährig ist, muss sie zu einer Heirat die Einwilligung ihres Vaters einholen. Meljanz, der Lehensherr ihres Vaters Lippaut ist, versucht eben diese Karte des Lehensherrn auszuspielen und weist auf diese Position hin. Lippaut, der bei seiner Entscheidungsfindung berücksichtigen muss, dass seine Entscheidung nicht mit dem Treueverhältnis zu seinem Lehensherrn in Konflikt gerät, wird nun zum Ziel von Meljanz&#039; Zorn.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Das Liebesverhältnis zwischen Obîe und Meljanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Obîe ist die Tochter von Lippaut, Burgherr von Bêârosche. Sie lehnt die Werbung des Königs Meljanz mit dem Argument ab, dass dieser erst Minnedienst leisten solle. Meljanz fühlt sich daraufhin beleidigt, erklärt Obîes Vater den Krieg und belagert die Burg Bêârosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gawan erscheint am Hofe von Bêârosche und wird von Obîe für einen Kaufmann oder gar für einen Betrüger gehalten. Obîes kleine Schwester Obilôt hält Gawan jedoch für einen Ritter und zwischen den beiden entbrennt ein Streitgespräch, welche Absichten Gawan verfolgt. Obilôt glaubst fest an das gute in Gawan und ernennt Gawan zu ihrem Minneritter. Gawan erinnert sich an Parzivals Aufforderung, für eine Dame zu kämpfen und zieht als Ritter Obilôts in den Kampf. Gawan kan Meljanz gefangen nehmen und wird zu Obilôt gebracht, die ihm rät, sich mit Obîe zu versöhnen und sie zu heiraten. Durch die Hochzeit werden die Streitigkeiten beigelegt und die Belagerung beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fehlverhalten=&lt;br /&gt;
Obîe und Meljanz haben eine gemeinsame Vorgeschichte. Sie sind zusammen  aufgewachsen und als beide alt genug zum heiraten sind, kommt es zum  Zerwürfnis, da vor allem Meljanz nicht bereit ist, die &amp;quot;Minne-Regeln&amp;quot;  richtig anzuwenden.&lt;br /&gt;
Obîe lehnt die Bitte um ihre Minne, was wohl als Heiratsantrag zu verstehen ist, von Meljanz ab. Meljanz scheint davon auszugehen, dass er schon Minnedienst geleistet habe, was Obîe anders sieht. Sie beschuldigt ihn, den Verstand verloren zu haben (345,30-346,2) und erklärt ihm, was sie unter dem Minnedienst versteht, den er ihr gegenüber zu leisten habe (346,3-14). Meljanz solle sich erst im Kampf bewähren, bevor sie ihn heiraten könne. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meljanz pocht darauf, dass sich Obîe allein schon aufgrund seines adligen Status&#039; auf ihn einlassen muss. Obîe denkt hier natürlich anders und versucht ihm klarzumachen, dass sie ihm als frei geborene Adlige ebenbürtig sei, auch wenn ihr Vater einen niedrigeren sozialen Status einnimmt.&lt;br /&gt;
Da Obîe noch nicht volljährig ist, muss sie zu einer Heirat die Einwilligung ihres Vaters einholen. Da Meljanz der Lehensherr ihres Vaters Lippaut ist, versucht Meljanz diese Karte auszuspielen und weist auf diese Position hin. Lippaut, der bei seiner Entscheidungsfindung berücksichtigen muss, dass seine Entscheidung nicht mit dem Treueverhältnis zu seinem Lehensherrn in Konflikt gerät, wird nun zum Ziel von Meljanz&#039; Zorn.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Das Liebesverhältnis zwischen Obîe und Meljanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Obîe ist die Tochter von Lippaut, Burgherr von Bêârosche. Sie lehnt die Werbung des Königs Meljanz mit dem Argument ab, dass dieser erst Minnedienst leisten solle. Meljanz fühlt sich daraufhin beleidigt, erklärt Obîes Vater den Krieg und belagert die Burg Bêârosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gawan erscheint am Hofe von Bêârosche und wird von Obîe für einen Kaufmann oder gar für einen Betrüger gehalten. Obîes kleine Schwester Obilôt hält Gawan jedoch für einen Ritter und zwischen den beiden entbrennt ein Streitgespräch, welche Absichten Gawan verfolgt. Obilôt glaubst fest an das gute in Gawan und ernennt Gawan zu ihrem Minneritter. Gawan erinnert sich an Parzivals Aufforderung, für eine Dame zu kämpfen und zieht als Ritter Obilôts in den Kampf. Gawan kan Meljanz gefangen nehmen und wird zu Obilôt gebracht, die ihm rät, sich mit Obîe zu versöhnen und sie zu heiraten. Durch die Hochzeit werden die Streitigkeiten beigelegt und die Belagerung beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obîe und Meljanz haben eine gemeinsame Vorgeschichte. Sie sind zusammen aufgewachsen und als beide alt genug zum heiraten sind, kommt es zum Zerwürfnis, da vor allem Meljanz nicht bereit ist, die &amp;quot;Minne-Regeln&amp;quot; richtig anzuwenden.&lt;br /&gt;
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Obîe lehnt die Bitte um ihre Minne, was wohl als Heiratsantrag zu verstehen ist, von Meljanz ab. Meljanz scheint davon auszugehen, dass er schon Minnedienst geleistet habe, was Obîe anders sieht. Sie beschuldigt ihn, den Verstand verloren zu haben (345,30-346,2) und erklärt ihm, was sie unter dem Minnedienst versteht, den er ihr gegenüber zu leisten habe (346,3-14).&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Das Liebesverhältnis zwischen Obîe und Meljanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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&lt;div&gt;Obîe ist die Tochter von Lippaut, Burgherr von Bêârosche. Sie lehnt die Werbung des Königs Meljanz mit dem Argument ab, dass dieser erst Minnedienst leisten solle. Meljanz fühlt sich daraufhin beleidigt, erklärt Obîes Vater den Krieg und belagert die Burg Bêârosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
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Gawan erscheint am Hofe von Bêârosche und wird von Obîe für einen Kaufmann oder gar für einen Betrüger gehalten. Obîes kleine Schwester Obilôt hält Gawan jedoch für einen Ritter und zwischen den beiden entbrennt ein Streitgespräch, welche Absichten Gawan verfolgt. Obilôt glaubst fest an das gute in Gawan und ernennt Gawan zu ihrem Minneritter. Gawan erinnert sich an Parzivals Aufforderung, für eine Dame zu kämpfen und zieht als Ritter Obilôts in den Kampf. Gawan kan Meljanz gefangen nehmen und wird zu Obilôt gebracht, die ihm rät, sich mit Obîe zu versöhnen und sie zu heiraten. Durch die Hochzeit werden die Streitigkeiten beigelegt und die Belagerung beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obîe und Meljanz haben eine gemeinsame Vorgeschichte. Sie sind zusammen aufgewachsen und als beide alt genug zum heiraten sind, kommt es zum Zerwürfnis, da vor allem Meljanz nicht bereit ist, die &amp;quot;Minne-Regeln&amp;quot; richtig anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Der &amp;quot;&#039;&#039;zorn&#039;&#039;&amp;quot;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obîe lehnt die Bitte um ihre Minne, was wohl als Heiratsantrag zu verstehen ist, von Meljanz ab. Meljanz scheint davon auszugehen, dass er schon Minnedienst geleistet habe, was Obîe wohl anders sieht. Sie beschuldigt ihn, den Verstand verloren zu haben (345,30-346,2) und erklärt ihm, was sie unter dem Minnedienst versteht, den er ihr gegenüber zu leisten habe (346,3-14).&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Das Liebesverhältnis zwischen Obîe und Meljanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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&lt;div&gt;Obîe ist die Tochter von Lippaut, Burgherr von Bêârosche. Sie lehnt die Werbung des Königs Meljanz mit dem Argument ab, dass dieser erst Minnedienst leisten solle. Meljanz fühlt sich daraufhin beleidigt, erklärt Obîes Vater den Krieg und belagert die Burg Bêârosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Gawan erscheint am Hofe von Bêârosche und wird von Obîe für einen Kaufmann oder gar für einen Betrüger gehalten. Obîes kleine Schwester Obilôt hält Gawan jedoch für einen Ritter und zwischen den beiden entbrennt ein Streitgespräch, welche Absichten Gawan verfolgt. Obilôt glaubst fest an das gute in Gawan und ernennt Gawan zu ihrem Minneritter. Gawan erinnert sich an Parzivals Aufforderung, für eine Dame zu kämpfen und zieht als Ritter Obilôts in den Kampf. Gawan kan Meljanz gefangen nehmen und wird zu Obilôt gebracht, die ihm rät, sich mit Obîe zu versöhnen und sie zu heiraten. Durch die Hochzeit werden die Streitigkeiten beigelegt und die Belagerung beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutung==&lt;br /&gt;
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Obîe und Meljanz haben eine gemeinsame Vorgeschichte. Sie sind zusammen aufgewachsen und als beide alt genug zum heiraten sind, kommt es zum Zerwürfnis, da vor allem Meljanz nicht bereit ist, die &amp;quot;Minne-Regeln&amp;quot; richtig anzuwenden.&lt;br /&gt;
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		<title>Das Liebesverhältnis zwischen Obîe und Meljanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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		<updated>2012-06-05T11:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: Die Seite wurde neu angelegt: „Obîe ist die Tochter von Lippaut, Burgherr von Bêârosche. Sie lehnt die Werbung des Königs Meljanz mit dem Argument ab, dass dieser erst Minnedienst leisten s…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Obîe ist die Tochter von Lippaut, Burgherr von Bêârosche. Sie lehnt die Werbung des Königs Meljanz mit dem Argument ab, dass dieser erst Minnedienst leisten solle. Meljanz fühlt sich daraufhin beleidigt, erklärt Obîes Vater den Krieg und belagert die Burg Bêârosche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gawan erscheint am Hofe von Bêârosche und wird von Obîe für einen Kaufmann oder gar für einen Betrüger gehalten. Obîes kleine Schwester Obilôt hält Gawan jedoch für einen Ritter und zwischen den beiden entbrennt ein Streitgespräch, welche Absichten Gawan verfolgt. Obilôt glaubst fest an das gute in Gawan und ernennt Gawan zu ihrem Minneritter. Gawan erinnert sich an Parzivals Aufforderung, für eine Dame zu kämpfen und zieht als Ritter Obilôts in den Kampf. Gawan kan Meljanz gefangen nehmen und wird zu Obilôt gebracht, die ihm rät, sich mit Obîe zu versöhnen und sie zu heiraten. Durch die Hochzeit werden die Streitigkeiten beigelegt und die Belagerung beendet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Gawans_Abenteuer_auf_dem_Weg_zum_Gerichtskampf_gegen_Kingrimursel_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7701</id>
		<title>Gawans Abenteuer auf dem Weg zum Gerichtskampf gegen Kingrimursel (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Gawans_Abenteuer_auf_dem_Weg_zum_Gerichtskampf_gegen_Kingrimursel_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7701"/>
		<updated>2012-06-05T11:10:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: /* In der Stadt Bearosche (338,1 - 397,30) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der folgende Artikel beschäftigt sich mit [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] und seinen Abenteuern auf dem Weg zum Gerichtskampf gegen Kingrimursel. Diese Handlung erstreckt sich über die Bücher VII und VIII des Parzivals und wird auch als &amp;quot;Gawan-Handlung I&amp;quot; bezeichnet. Im Folgenden wird das Geschehen in den Handlungszusammenhang gebracht und darüber hinaus beleuchtet, was [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] auf seiner Reise zu Kingrimursel alles erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einordnung in den Textzusammenhang==&lt;br /&gt;
Bevor näher geschildert wird, welchen Kämpfen und Abenteuern [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] gegenübertritt, ist noch zu klären, wie es dazu kommt, dass er sich zu dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtskampf Gerichtskampf] gegen Kingrimursel aufmacht. [[König Artus (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|König Artus]] will den Roten Ritter, der durch seine Taten auf sich aufmerksam gemacht hat, in den Kreis der Tafelrunde aufnehmen. Zu diesem Zeitpunkt ist Parzival noch unerkannt und seine Identität wird erst durch [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] aufgedeckt. Mit großer Besonnenheit löst dieser einen Konflikt, der durch ein Missverständnis zwischen Parzival und den Artus-Rittern entsteht. [Bumke 2004: Vgl. S. 74] Im weiteren Verlauf der Handlung treten zwei weitere Personen auf. Kundrie die häßliche Gralsbotin, die [[Parzivals Versagen in der Gralsburg (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Parzivals Versagen auf der Gralsburg]] beklagt und seine Anwesenheit bei der Tafelrunde als Schande für die ritterliche Gesellschaft bezeichnet und Kingrimursel, der mit [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] ins Gericht geht. Er beschuldigt ihn des Mordes und will ihn nun in einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtskampf Gerichtskampf] zur Rechenschaft ziehen. Er bestellt ihn nach Schanpfanzûn, um dort einen Kampf gegen ihn auszuführen. [Dallapiazza 2009: Vgl. S.52-53]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;lougent des hêr Gâwân,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des antwurte ûf kampfes slac&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von hiute [uber] den vierzegisten tac,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;vor dem künec von Ascalûn&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in der houbetstat ze Schanpfanzûn.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich lade in kampflîche dar&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gein mir ze komenne kampfes var.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.321, 16-22 &amp;lt;ref&amp;gt; Alle Versangaben beziehen sich auf die Ausgabe: Wolfram von  Eschenbach: Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der  sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Peter Knecht. Mit  einer Einführung zum Text der Lachmannschen Ausgabe und in Probleme der  &#039;Parzival&#039;-Interpretation von Bernd Schirok, 2. Aufl., Berlin/New York  2003. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begibt sich der Beschuldigte also in Richtung Schanpfanzûn, um Kingrimursel entgegenzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gawans Reisen und Abenteuer (338,1 - 432,30)==&lt;br /&gt;
===In der Stadt Bearosche (338,1 - 397,30)===&lt;br /&gt;
Von hier an nimmt [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] für einige Zeit die Hauptrolle der Erzählung ein. Parzivals Entwicklung auf der Suche nach dem Gral werden in den Hintergrund gerückt. Auf dem Weg nach Schampfanzun wird [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] Zeuge eines militärischen Aufmarsches. [Bumke 2004: Vgl. S.79] Wie schon so oft geht es bei diesem Aufmarsch um die Liebe. König Meljanz zieht gegen seinen eigenen Vasallen Lippaut in den Krieg, da ihm dessen Tochter abgewiesen hat und er diese Schmach nicht auf sich sitzen lassen will. Ein Heer vom König Poydiconjunz kommt ihm zu Hilfe. [Dallapiazza 2009: Vgl. S.55] Lippaut auf der anderen Seite bekommt Hilfe von seinem Bruder Marangliez und vom König Schirniel von Lirivoyn. Unbemerkt von den Truppen reitet [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] weiter in Richtung Bearosche zur Burg. Dort angekommen belauscht er ein Gespräch zwischen den beiden Töchtern Lippauts. Obie und Obilôt geraten in der Frage nach [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwâns]] Absichten in ein Streitgespräch. Während Obie ihn zunächst für einen Kaufmann und später für einen Betrüger hält, glaubt Obilôt an seine ehrenwerten Absichten und sieht in ihm ihren Erlöser und Retter. Der Burggraf Scherules entdeckt sofort, dass der Gast ein vornehmer Herr ist und führt ihn daraufhin in die Stadt. [Bumke 2004: Vgl. S.79-80] Mit Hinblick auf seinen Kampf in Schampfanzun will [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] jedoch nicht in die bevorstehenden Kamphandlungen eingreifen. Obilôt, die in ihm schon von Beginn an den Ritter gesehen hat, der ihr hilft, versucht ihn vom Eingriff in den Kampf zu überzeugen. Sie ernennt ihn zu ihrem Minneritter und überredet ihn somit ihrem Vater zur Hilfe zu kommen. [ Dallapiazza 2009: Vgl. S.55] So zieht er am nächsten Tag in die Schlacht und erweist sich als bester Kämpfer unter allen Anderen. Durch die Gefangennahme des Königs Meljanz gelingt ihm eine entscheidende Tat im Hinblick auf die Beendigung der Kämpfe. Der König wird zu Obilôt geschickt, die ihm nahelegt, sich mit Obie zu versöhnen und sie zu heiraten. Der Streit und die Kampfhandlung werden durch die Hochzeit der Beiden beendet. Gawan hat bewiesen, welch ein tapferer und starker Ritter er ist. Zwar geht es in den Büchern VII und VIII besonders um [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]], doch auch Parzival tritt kurz auf. Er zeichnet sich auch durch seine kämpferischen Fähigkeiten aus und nimmt König Schirniel und Herzog Marangliez gefangen. Durch die Einbindung von Parival in das Geschehen verlieren die ritterlichen Taten des [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] ein wenig an Glanz. Hierbei ist aber positiv zu erwähnen, dass man nun eine zeitliche und räumliche Koordinierung der beiden Handlungsstränge gewinnt. [Bumke 2004: Vgl. S.82]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gawan in Schanpfanzûn (398,1 - 432,30)===&lt;br /&gt;
Der tapfere Ritter zieht nun weiter in Richtung des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtskampf Gerichtskampfes]. Unmittelbar nach seiner Ankunft im Land Ascalun trifft er auf König Vergulaht, dessen Vater [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] erschlagen haben soll. Dieser ist mit der Vogeljagd beschäftigt und verweist den Ritter an seine Schwester &lt;br /&gt;
[[Antikonie (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Antikonie]] in Schanpfanzûn. Zu diesem Zeitpunkt weiß der König noch nichts von der Identität des Gastes. [Bumke 2004: Vgl. S.83] [[Antikonie (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Antikonie]] empfängt den Ritter freundlich und die Szene lädt sich nach wenigen Momenten erotischer auf. [Dallapiazza 2009: Vgl. S.56] [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] ist von seiner Gastgeberin derart angetan, dass er ihr sein sexuelles Interesse unverhüllt vor Augen führt. Doch auch [[Antikonie (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Antikonie]] fühlt sich zu ihrem Gast hingezogen, doch bevor Weiteres passieren kann, werden sie von einem Ritter ertappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der liebe alsöhle nôt gewan&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;beidiu magt und ouch der man,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;daz dâ nâch was ein dinc geschehen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hetenz übel ougen niht ersehen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des willn si bêde wârn bereit:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nu seht, dô nâht ir herzeleit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dô gienc zer tür în aldâ&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ein ritter blanc: wand er was grâ.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.407, 5-12 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Ritter erkennt [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] sofort und schlägt Alarm, da er glaubt eine Vergewaltigung erblickt zu haben. Darüber hinaus erkennt er ihn als den Mörder des früheren Königs. Durch das Alarmgeschrei kommen viele Stadtbewohner in den Turm, in dem sich die vermeintliche Vergewaltigung zugetragen hat und wollen [[Antikonie (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Antikonie]] zur Hilfe eilen. Ohne richtige Waffen und nur mit einem Schachbrett und einem Türriegel bewaffnet, versucht sich [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] zu verteiden. Dabei wird er von der Schwester des Königs unterstützt, die mit Schachfiguren auf die Angreifer wirft. [Bumke 2004:Vgl. S.83] Der König ist derweil wieder zurück in der Stadt und erfährt erst jetzt, wen er zu sich eingeladen hat. Auch er ergreift nun Partei gegen seinen Gast und verletzt somit dessen Recht auf freies Geleit, welches ihm zuvor von Kingrimursel zugesichert wurde. Genau dieser tritt jetzt in die Szenerie und stellt sich auf die Seite von [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] und somit gegen seinen eigenen König. Dies aber nur deshalb, weil der [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtskampf Gerichtskampf] noch nicht stattgefunden hat. [Dallapiazza 2009: Vgl. S.56] Nachdem das Volk sich weigert, gegen Kingrimursel, ihren Landgrafen zu kämpfen, werden die Waffen niedergelegt und die Verhandlungen über die weitere Zukunft des Gastes aufgenommen. Hierbei wird vorgeschlagen den [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtskampf Gerichtskampf] um ein Jahr nach hinten zu verschieben. Herzog Liddamus, der nun zur Szenerie tritt, schlägt vor, mit [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] kurzen Prozess zu machen. Doch man einigt sich darauf, [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] zur Gralssuche zu verpflichten. Diese Aufgabe wird hierbei vom König, der von einem Ritter besiegt wurde und daher, um sein Leben zu retten, zur Gralssuche verpflichtet wurde, auf ihn übertragen. So soll er sich nun auf den Weg machen den [[Der Gral im Parzival (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gral]] zu suchen und darf schlussendlich die Stadt ungehindert verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
[[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] wird als ein ein edler und stolzer Ritter dargestellt. Er fühlt sich daher verpflichtet im [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtskampf Gerichtskampf] gegen Kingrimursel anzutreten. Die Angst sein ritterliches Ansehen zu verlieren ist größer als die Befürchtung im Kampf zu sterben. In der Stadt Bearosche wird deutlich, wie ernst er die Aufforderung von Kingrimursel nimmt, denn er will sich zunächst nicht in die Kämpfe rund um die Stadt einmischen. Er befürchtet dabei verletzt oder getötet zu werden und so nicht mehr zum Kampf gegen Kingrimursel antreten zu können. Er steckt dabei in einer Art Zwickmühle. Einerseits will er schnellstmöglich und ohne weitere Ablenkung zum [http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtskampf Gerichtskampf], andererseits ist er ein Ritter und kann sich so der Bitte Obilets nicht entziehen. Als Ritter wäre es verwerflich bei solchen Kämpfen nicht mitzuwirken. Gawan ist nicht nur edel und stolz, sondern auch klug. Immer wieder schafft er es Konflikte durch seine kluge Regie zu lösen. [Bumke 2004: Vgl. S.82] Dies zeigt sich zum Einen in Bearosche, als er den gefangen genommenen König an Obilet übergibt und der Konflikt daraufhin gelöst wird und zum Anderen wird dies beim ersten Aufeinandertreffen von Parzival und ihm deutlich. Auch hier löst er einen Konflikt zwischen Parzival und den Artus-Rittern. Hier beweist er, dass er die Fähigkeit besitzt, Konflikte ohne den Kampf, sondern mit kluger Besonnenheit zu lösen. Im weiteren Verlauf der Gawan-Handlungen stellt er dies noch öfter unter Beweis. [Bumke 2004: Vgl. S.74] Zu [[Gawan (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Gâwân]] ist noch zu sagen, dass er ein sehr guter Kämpfer ist. In Bearosche zeigt er sich derart geschickt mit dem Schwert, dass er jedem Gegner trotzt und sich als der beste Kämpfer erweist. So verwundert es nicht, dass er derjenige ist, der den Krieg durch die Gefangennahme des Königs beendet. [Bumke 2004: Vgl. S.82] Herauszuheben ist, dass er ein außergewöhnlicher Ritter ist und den [[Gawan und Parzival im Vergleich (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Vergleich mit Parzival]] nicht scheuen muss. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellennachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Bumke 2004] Bumke, Joachim: Wolfram von Eschenbach, 8. Aufl., Stuttgart/Weimar 2004.&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt; [*Dallapiazza 2009] Dallapiazza, Michael: Wolfram von Eschenbach: Parzival, Berlin 2009&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Trevrizent_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7581</id>
		<title>Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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		<updated>2012-06-04T17:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: /* Handlung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich vornehmlich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem sein Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] gelähmt war, seit er sich eine vom Gral nicht gebilligte Freundin erwählte. Trevrizent lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun unter anderem das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse Parzivals==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Ebenfalls klärt Trevrizent ihn über die Verwandschaftsverhältnisse der Gralsfamilie auf. Daraus folgend erkennt Parzival die Schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis, bei seinem ersten Besuch auf der Gralsburg nach dem Befinden des Gralskönigs zu fragen, weiter leiden. Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls (und das ist nach Trevrizents Ansicht die größte von Parzivals Sünden) war [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den Parzival im Kampf tötete, an dem er Leichenraub beging und in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, der Cousin Parzivals. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne, sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent predigt Parzival, dass Hass auf Gott sinnlos sei, da dies Luzifer in die Hölle gebracht hätte. Darüber hinaus solle Parzival Buße für seine begangenen Sünden tun und darauf achten, was er spricht, da derjenige sich selbst verurteilt, der &#039;&#039;unkiusche&#039;&#039; spricht. Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will. Dies geschieht durch eine Inschrift, die auf dem Gral erscheint. Ebenso können nur Berufene den Gral sehen. Desweiteren müssen Ritter, die sich zum Gralsdienst entschließen, der Minne zu Frauen entsagen, da nur der Gralskönig eine &amp;quot;reine Fraue&amp;quot; heiraten darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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		<title>Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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		<updated>2012-06-04T17:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich vornehmlich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem sein Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] gelähmt war, seit er sich eine vom Gral nicht gebilligte Freundin erwählte. Trevrizent lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse Parzivals==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Ebenfalls klärt Trevrizent ihn über die Verwandschaftsverhältnisse der Gralsfamilie auf. Daraus folgend erkennt Parzival die Schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis, bei seinem ersten Besuch auf der Gralsburg nach dem Befinden des Gralskönigs zu fragen, weiter leiden. Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls (und das ist nach Trevrizents Ansicht die größte von Parzivals Sünden) war [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den Parzival im Kampf tötete, an dem er Leichenraub beging und in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, der Cousin Parzivals. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne, sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent predigt Parzival, dass Hass auf Gott sinnlos sei, da dies Luzifer in die Hölle gebracht hätte. Darüber hinaus solle Parzival Buße für seine begangenen Sünden tun und darauf achten, was er spricht, da derjenige sich selbst verurteilt, der &#039;&#039;unkiusche&#039;&#039; spricht. Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will. Dies geschieht durch eine Inschrift, die auf dem Gral erscheint. Ebenso können nur Berufene den Gral sehen. Desweiteren müssen Ritter, die sich zum Gralsdienst entschließen, der Minne zu Frauen entsagen, da nur der Gralskönig eine &amp;quot;reine Fraue&amp;quot; heiraten darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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		<title>Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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		<updated>2012-06-04T17:12:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem sein Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] gelähmt war, seit er sich eine vom Gral nicht gebilligte Freundin erwählte. Trevrizent lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse Parzivals==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Ebenfalls klärt Trevrizent ihn über die Verwandschaftsverhältnisse der Gralsfamilie auf. Daraus folgend erkennt Parzival die Schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis, bei seinem ersten Besuch auf der Gralsburg nach dem Befinden des Gralskönigs zu fragen, weiter leiden. Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls (und das ist nach Trevrizents Ansicht die größte von Parzivals Sünden) war [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den Parzival im Kampf tötete, an dem er Leichenraub beging und in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, der Cousin Parzivals. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne, sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent predigt Parzival, dass Hass auf Gott sinnlos sei, da dies Luzifer in die Hölle gebracht hätte. Darüber hinaus solle Parzival Buße für seine begangenen Sünden tun und darauf achten, was er spricht, da derjenige sich selbst verurteilt, der &#039;&#039;unkiusche&#039;&#039; spricht. Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will. Dies geschieht durch eine Inschrift, die auf dem Gral erscheint. Ebenso können nur Berufene den Gral sehen. Desweiteren müssen Ritter, die sich zum Gralsdienst entschließen, der Minne zu Frauen entsagen, da nur der Gralskönig eine &amp;quot;reine Fraue&amp;quot; heiraten darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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		<title>Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem sein Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] gelähmt war, seit er sich eine vom Gral nicht gebilligte Freundin erwählte. Trevrizent lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse Parzivals==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Ebenfalls klärt Trevrizent ihn über die Verwandschaftsverhältnisse der Gralsfamilie auf. Daraus folgend erkennt Parzival die Schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis, bei seinem ersten Besuch auf der Gralsburg nach dem Befinden des Gralskönigs zu fragen, weiter leiden. Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den Parzival im Kampf tötete, an dem er Leichenraub beging und in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne, sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent predigt Parzival, dass Hass auf Gott sinnlos sei, da dies Luzifer in die Hölle gebracht hätte. Darüber hinaus solle Parzival Buße für seine begangenen Sünden tun und darauf achten, was er spricht, da derjenige sich selbst verurteilt, der &#039;&#039;unkiusche&#039;&#039; spricht. Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will. Dies geschieht durch eine Inschrift, die auf dem Gral erscheint. Ebenso können nur Berufene den Gral sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Trevrizent_(Wolfram_von_Eschenbach,_Parzival)&amp;diff=7576</id>
		<title>Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem sein Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] gelähmt war, seit er sich eine vom Gral nicht gebilligte Freundin erwählte. Trevrizent lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Ebenfalls klärt Trevrizent ihn über die Verwandschaftsverhältnisse der Gralsfamilie auf. Daraus folgend erkennt Parzival die Schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis, bei seinem ersten Besuch auf der Gralsburg nach dem Befinden des Gralskönigs zu fragen, weiter leiden. Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den Parzival im Kampf tötete, an dem er Leichenraub beging und in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne, sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent predigt Parzival, dass Hass auf Gott sinnlos sei, da dies Luzifer in die Hölle gebracht hätte. Darüber hinaus solle Parzival Buße für seine begangenen Sünden tun und darauf achten, was er spricht, da derjenige sich selbst verurteilt, der &#039;&#039;unkiusche&#039;&#039; spricht. Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will. Dies geschieht durch eine Inschrift, die auf dem Gral erscheint. Ebenso können nur Berufene den Gral sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem sein Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] gelähmt war, seit er sich eine vom Gral nicht gebilligte Freundin erwählte. Trevrizent lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die Schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis, bei seinem ersten Besuch auf der Gralsburg nach dem Befinden des Gralskönigs zu fragen, weiter leiden. Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den Parzival im Kampf tötete, an dem er Leichenraub beging und in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne, sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival, dass Hass auf Gott sinnlos sei, da dies Luzifer in die Hölle gebracht hätte. Darüber hinaus solle Parzival Buße für seine begangenen Sünden tun und darauf achten, was er spricht, da derjenige sich selbst verurteilt, der &#039;&#039;unkiusche&#039;&#039; spricht. Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will. Dies geschieht durch eine Inschrift, die auf dem Gral erscheint. Ebenso können nur Berufene den Gral sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem sein Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] gelähmt war, seit er sich eine vom Gral nicht gebilligte Freundin erwählte. Trevrizent lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis, bei seinem ersten Besuch auf der Gralsburg nach dem Befinden des Gralskönigs zu fragen, weiter leiden. Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war Ither, in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne,  sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen  zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte). Trevrizent erklärt Parzival, dass Hass auf Gott sinnlos sei, da dies Luzifer in die Hölle gebracht hätte. Darüber hinaus solle Parzival Buße für seine begangenen Sünden tun und darauf achten, was er spricht, da derjenige sich selbst verurteilt, der &#039;&#039;unkiusche&#039;&#039; spricht. Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will. Dies geschieht durch eine Inschrift, die auf dem Gral erscheint. Ebenso können nur Berufene den Gral sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem sein Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] gelähmt war, seit er sich eine vom Gral nicht gebilligte Freundin erwählte. Er lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis weiter leiden, Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war Ither, in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne,  sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen  zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte). Trevrizent erklärt Parzival, dass Hass auf Gott sinnlos sei, da dies Luzifer in die Hölle gebracht hätte. Darüber hinaus solle Parzival Buße für seine begangenen Sünden tun und darauf achten, was er spricht, da derjenige sich selbst verurteilt, der &#039;&#039;unkiusche&#039;&#039; spricht. Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will. Dies geschieht durch eine Inschrift, die auf dem Gral erscheint. Ebenso können nur Berufene den Gral sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: /* Erkenntnisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem seinen Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ein Unglück ereilte. Er lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis weiter leiden, Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war Ither, in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne,  sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen  zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte). Trevrizent erklärt Parzival, dass Hass auf Gott sinnlos sei, da dies Luzifer in die Hölle gebracht hätte. Darüber hinaus solle Parzival Buße für seine begangenen Sünden tun und darauf achten, was er spricht, da derjenige sich selbst verurteilt, der &#039;&#039;unkiusche&#039;&#039; spricht. Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will. Dies geschieht durch eine Inschrift, die auf dem Gral erscheint. Ebenso können nur Berufene den Gral sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
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*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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		<title>Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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		<updated>2012-06-04T16:44:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem seinen Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ein Unglück ereilte. Er lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis weiter leiden, Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war Ither, in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne,  sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen  zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte). Trevrizent erklärt Parzival, dass Hass auf Gott sinnlos sei, da dies Luzifer in die Hölle gebracht hätte. Darüber hinaus solle Parzival Buße für seine begangenen Sünden tun und darauf achten, was er spricht, da derjenige sich selbst verurteilt, der &#039;&#039;unkiusche&#039;&#039; spricht. Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will. Dies geschieht durch eine Inschrift, die auf dem Gral erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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		<updated>2012-06-04T16:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich jedoch und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat zu Jugendzeiten im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem seinen Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ein Unglück ereilte. Er lebt in Askese und ernährt sich nur von Kräutern und Wurzeln. Parzival soll von ihm nun das geheime Wissen um den Gral erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erkenntnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trevrizent erklärt Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis weiter leiden, Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war Ither, in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne,  sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen  zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte). Durch Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin erklärt Trevrizent, dass man den Gral nicht finden kann, wenn man danach suche, sondern der Gral denjenigen zu sich beruft, von dem er gefunden werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat früher im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem sein Bruder [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ein Unglück ereilte. Parzival trifft daraufhin auf Trevrizent und lebt bei ihm ein asketisches Leben während die beiden viele für Parzival lehrreiche Gespräche führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Sündenfall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erklärt Trevrizent Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis weiter leiden, Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war Ither, in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne,  sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen  zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte). Durch Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*[[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]] ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival einem alten, grauhaarigen Ritter namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot; mit seiner Frau, 2 Kindern und Gefolge. Dieser tadelt ihn dafür, am Karfreitag eine Waffe zu tragen und rät ihm, die Waffen abzulegen und barfuss zu gehen. Parzival rechtfertigt sich damit, dass er nicht wisse, was für ein Tag heute sei und äußert, dass er nicht gottesfürchtig sei, da Gott ihm seine Hilfe verwehren würde. Die Töchter von Kahenis wollen, dass Parzival mit ihnen isst, jedoch lehnt er das Angebot ab, da sie Gott lieben und er ihn dagegen hassen würde. Daraufhin reitet Parzival davon, besinnt sich und lässt sich von seinem Pferd zu Trevrizent bringen. Trevrizent hat früher im Minnedienst gekämpft, jedoch der Welt entsagt, nachdem sein Bruder Anfortas ein Unglück ereilte. Parzival trifft daraufhin auf Trevrizent und lebt bei ihm ein asketisches Leben während die beiden viele für Parzival lehrreiche Gespräche führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Sündenfall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erklärt Trevrizent Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis weiter leiden, Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war Ither, in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne,  sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen  zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte). Durch Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von [[Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Anfortas]]&lt;br /&gt;
*Anfortas ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival (wie immer voll bewaffnet) einem alten Mann namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot;. Dieser rät ihm dazu, am Karfreitag seine Waffen abzulegen und barfuss zu laufen. Parzival trifft daraufhin auf Trevrizent und lebt bei ihm ein asketisches Leben während die beiden viele für Parzival lehrreiche Gespräche führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Sündenfall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erklärt Trevrizent Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis weiter leiden, Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war Ither, in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne,  sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen  zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte). Durch Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]] und der einzige Bruder von Anfortas&lt;br /&gt;
*Anfortas ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival (wie immer voll bewaffnet) einem alten Mann namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot;. Dieser rät ihm dazu, am Karfreitag seine Waffen abzulegen und barfuss zu laufen. Parzival trifft daraufhin auf Trevrizent und lebt bei ihm ein asketisches Leben während die beiden viele für Parzival lehrreiche Gespräche führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Der Sündenfall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erklärt Trevrizent Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die schwere seiner begangenen Sünden. Beispielsweise muss Anfortas wegen Parzivals Versäumnis weiter leiden, Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war Ither, in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt, ein Verwandter Parzivals. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt  Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne,  sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen  zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine  Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach,  Parzival)|Ither]], den er im Kampf getötet hatte). Durch Resultierend aus diesen Erkenntnissen kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild und erlangt durch die Gespräche mit Trevrizent die Gabe des Selbstreflexion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;br /&gt;
*Anfortas ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2012-06-04T15:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival (wie immer voll bewaffnet) einem alten Mann namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot;. Dieser rät ihm dazu, am Karfreitag seine Waffen abzulegen und barfuss zu laufen. Parzival trifft dann auch auf Trevrizent und lernt bei ihm viel über Glauben und Gott. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne, sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen zeigt. Ebenso erlangt Parzival Klarheit über seine Verwandschaftsbeziehungen (z. B. zu [[Ither (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Ither]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Sündenfall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erklärt Trevrizent Parzival exemplarisch am Beispiel des Brudermordes von Kain und Abel die Sündhaftigkeit des Menschen und die Abkehr von Gott. Daraus folgend erkennt Parzival die schwere seiner begangenen Sünden. Anfortas muss wegen Parzivals Versäumnis weiter leiden, Herzeloyde ist in der Trauer über den Verlust von Parzival gestorben. Ebenfalls war Ither, in dessen Rüstung Parzival immernoch steckt ein Verwandter Parzivals. Resultierend aus dieser Erkenntnis kommt Parzival zu einem viel tiefgründigerem Gottesbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;br /&gt;
*Anfortas ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival (wie immer voll bewaffnet) einem alten Mann namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot;. Dieser rät ihm dazu, am Karfreitag seine Waffen abzulegen und barfuss zu laufen. Parzival trifft dann auch auf Trevrizent und lernt bei ihm viel über Glauben und Gott. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt Parzival, dass er Gottes Güte und Hilfe nicht einfach einfordern könne, sondern derjenige sie erhält, der sich demütig gegenüber Gottes Willen zeigt.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)|Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: Die Seite wurde neu angelegt: „Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Pa…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Hier dreht es sich um das IX. Buch des Parzivalromans, wo Parzival auf Trevrizent trifft. Bei den Gesprächen mit dem Einsiedler wird die ritterliche Erziehung Parzivals zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Handlung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Karfreitag begegnet Parzival (wie immer voll bewaffnet) einem alten Mann namens &amp;quot;Kahenis&amp;quot;. Dieser rät ihm dazu, am Karfreitag seine Waffen abzulegen und barfuss zu laufen. Parzival trifft dann auch auf Trevrizent und lernt bei ihm viel über Glauben und Gott. Trevrizent rät ihm dazu, wieder gottesfürchtig zu leben und erklärt Parzival, dass &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwandschaften==&lt;br /&gt;
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*Kahenis ist ein Schwager des Königs von Kareis&lt;br /&gt;
*Trevrizent ist ein Bruder von [[Herzeloyde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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		<title>Benutzer:Gbm391</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Benutzer:Gbm391&amp;diff=7556"/>
		<updated>2012-06-04T14:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Momentan immatrikuliert an der Albert - Ludwig - Universität in Freiburg im Breisgau. Teilnehmer am Parzival - Seminar von Bent Gebert im Sommersemester 2012. Befinde mich im vierten Fachsemester im Studium der deutschen Sprach - und Literaturwissenschaft. Im Nebenfach Musikwissenschaften bin ich im zweiten Fachsemester.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Seminar:Artikelw%C3%BCnsche_PS_Parzival_SoSe_2012&amp;diff=6940</id>
		<title>Seminar:Artikelwünsche PS Parzival SoSe 2012</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Seminar:Artikelw%C3%BCnsche_PS_Parzival_SoSe_2012&amp;diff=6940"/>
		<updated>2012-05-08T21:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: /* Artikelwünsche (zum 09.05.2012): Sie können ab sofort die Artikel anlegen! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bitte tragen Sie Ihre Themenwünsche für MediaeWiki-Artikel zu Wolframs &#039;&#039;Parzival&#039;&#039; fortlaufend in nachfolgende Liste ein (Benutzername, Themenwunsch, Zeitstempel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikelwünsche (zum 09.05.2012): Sie können ab sofort die Artikel anlegen!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Artikelwünsche !! Änderungsvorschläge (--[[Benutzer:Bent Gebert|BG]] 21:52, 8. Mai 2012 (CEST))&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Olga Wels, Parzivals Schuld, [[Benutzer:Olga Wels|Olga Wels]] 13:13, 1. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte hinzufügen: &amp;quot;(Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Olga Wels, Die Symbolik des Grals, [[Benutzer:Olga Wels|Olga Wels]] 13:13, 1. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte hinzufügen: &amp;quot;(Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Max Zesch, Richard Wagners Oper &amp;quot;Parsifal&amp;quot;, [[Benutzer:Max Zesch|Max Zesch]] 19:13, 1. Mai 2012 (CEST)|| ok&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Florian Warth, Das Tjostieren im Parzival, [[Benutzer:Florian Warth|Florian Warth]] 10:00, 4. Mai 2012 (CEST)|| Dieses Thema ist etwas zu klein zugeschnitten für einen separaten Artikel. Bitte entweder erweitern (z.B. &amp;quot;Kampftechniken&amp;quot; oder &amp;quot;Zweikämpfe&amp;quot;) oder alternatives Thema wählen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Clemens Straub, Belakane (Wolfram von Eschenbach, Parzival) --[[Benutzer:Clemens Straub|Rabenmund]] 10:02, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Clemens Straub, Verwandtschaftsbeziehungen (Wolfram von Eschenbach, Parzival) --[[Benutzer:Clemens Straub|Rabenmund]] 01:17, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Clemens Straub, Isenhart --[[Benutzer:Clemens Straub|Rabenmund]] 01:17, 8. Mai 2012 (CEST)||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Carina Eppler, Parzival, Jeschute und Orilus (Wolfram von Eschenbach, Parzival), --[[Benutzer:Carina Eppler|Carina Eppler]] 12:42, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Carina Eppler, âventiure als Ideal in der Ehe (Wolfram von Eschenbach, Parzival), --[[Benutzer:Carina Eppler|Carina Eppler]] 12:42, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte etwas weiter fassen: &amp;quot;âventiure und Ehe (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Carina Eppler, Das Aufeinandertreffen von Parzival und Feirefiz (Wolfram von Eschenbach, Parzival), --[[Benutzer:Carina Eppler|Carina Eppler]] 20:45, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzival und Feirefiz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* David Krüger, Komik als wichtiges Kennzeichen von Wolframs Erzählstil (Wolfram von Eschenbach, Parzival), [[Benutzer:David|David Krüger]] 13:16, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Komik (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;, &amp;quot;Komisches Erzählen (...)&amp;quot;, &amp;quot;Komik und Erzählen (...)&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* E.B.R., Gahmuret und sein Streben nach Ruhm und Ehre, [[Benutzer:E.B.R.|E.B.R.]] 14:13, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte abstimmen mit dem Artikel von Katrin Barho, Änderungsvorschlag: &amp;quot;Gahmuret als Ritter (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* M.L.L., Gawan im Schastel marveile, [[Benutzer:M.L.L.|M.L.L.]] 14:55, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gawan im Schastel marveile (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* M.L.L., Parzivals Erziehung und ihre Folgen, [[Benutzer:M.L.L.|M.L.L.]] 16:22, 6. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzivals Erziehung (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und mit Tobias Steinhart koordinieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katrin Barho, Gahmuret und die Frauen- Gahmurets Liebesbeziehungen zu Belakane und Herzeloyde, [[Benutzer:Firlefanz|Firlefanz]] 15:47, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte abstimmen mit dem Artikel von E.B.R., Änderungsvorschlag: &amp;quot;Gahmurets Liebesbeziehungen (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katrin Barho, Parzival und Cunneware, [[Benutzer:Firlefanz|Firlefanz]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Florian Warth, Die Leidensgeschichte der Königin Herzeloyde, [[Benutzer:Florian Warth|Florian Warth]] 18:01, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte weiter fassen: &amp;quot;Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;; bitte abstimmen mit anderen Artikeln um Herzeloyde-Geschichte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Elisabeth Reiß, Die Gralsbotin Cundrie, [[Benutzer:Elisabeth Reiß|Elisabeth Reiß]] 12:01, 5. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Die Gralsbotin Cundrie (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Elisabeth Reiß, Das Elsterngleichnis, [[Benutzer:Elisabeth Reiß|Elisabeth Reiß]] 12:15, 5. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Das Elsterngleichnis (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Elisabeth Reiß, Die Figur der Sigune (Wolfram von Eschenbach, Parzival), [[Benutzer:Elisabeth Reiß|Elisabeth Reiß]] 12:27, 5. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Sigune (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Mila, Das Rittertum und dessen überkommene Rituale [[Benutzer:Mila|Mila]]|| bitte eingrenzen und ändern zu: &amp;quot;Rittertum und Ritual (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Mila, Die Figur Anfortas [[Benutzer:Mila|Mila]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Mila, Biografische Parallelen zwischen Gahmuret und Parzival [[Benutzer:Mila|Mila]]|| ok, bitte ändern zu: Biographische Parallelen zwischen Gahmuret und Parzival (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Ruben Johann Schuster, Wolfram von Eschenbach (Biografie) [[Benutzer:Militariados|Militariados]]|| ok, bitte ändern zu &amp;quot;Wolfram von Eschenbach (Biographie)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Tobias Steinhart, Die Figur &amp;quot;Gurnemanz de Grâharz&amp;quot;, [[Benutzer Tobias Steinhart|Tobias Steinhart]] -- 09:06, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gurnemanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Max Goldbeck, Die Figur des Feirefiz [[Benutzer: Syke|Syke]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Feirefiz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und koordinieren mit dem Artikel von Carina Eppler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Max Goldbeck, Die Figur des Kramoflanz [[Benutzer: Syke|Syke]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gramoflanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Tobias Steinhart, Parzivals Erziehung bei Gurnemanz, [[Benutzer Tobias Steinhart|Tobias Steinhart]] -- 09:06, 8. Mai 2012 (CEST)|| Dieser Artikelvorschlag deckt sich mit dem Vorschlag von M.L.L. Bitte suchen Sie entweder ein neues Artikelthema oder koordinieren Sie mit M.L.L. die beiden Artikel so, dass ein Artikel z.B. stärker den Erziehungsgang betont (&amp;quot;Parzivals Erziehung bei Gurnemanz&amp;quot;) und der andere Artikel stärker die Aktualisierung, Entwicklung und/oder Änderung von Parzivals Erziehung im Romanfortgang darstellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Tobias Steinhart, Parzivals in &amp;quot;Munsalvaesche, [[Benutzer Tobias Steinhart|Tobias Steinhart]] -- 09:06, 8. Mai 2012 (CEST)|| bitte ändern zu &amp;quot;Parzival auf Munsalvaesche (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;; bitte achten Sie darauf, dass dieser Artikel als Überblicksartikel Orientierung schafft und mit zugehörigen Unterartikeln sinnvoll abgestimmt ist (z.B. Gral, Ritual etc.).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Constantin Ionescu, Die Blutstropfenszene, --[[Benutzer:Kairos|Kairos]] 22:07, 6. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Die Blutstropfenszene (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Anna, Die Darstellung des Keie in &amp;quot;Parzival&amp;quot;, --[[Benutzer:Anna|Anna]] 10:41, 7. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Keie (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Anna, Die Bedeutung von Wappen in &amp;quot;Parzival&amp;quot;, --[[Benutzer:Anna|Anna]] 10:41, 7. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: Wappen und ihre Bedeutung (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* E.B.R., Parzivals Jugend und Erziehung [[Benutzer: E.B.R.|E.B.R.]] 11:40, 7. Mai 2012 (CEST)|| bitte koordinieren und eingrenzen, denn es gibt schon zwei Artikelvorschläge zur Erziehung; Vorschlag: &amp;quot;Parzivals Jugend (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Cpt. Future, Gawan und die Facetten der Minne [[Benutzer: Captain Future|Captain Future]] 19:24, 7. Mai 2012|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gawan und die Facetten der Minne (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Cpt. Future, Vergleich von Schastelmarveil und der Gralsburg [[Benutzer: Captain Future|Captain Future]] 19:25, 7. Mai 2012|| bitte ändern zu: &amp;quot;Vergleich von Schastel marveile und Gralsburg (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und koordinieren mit dem Artikel von M.L.L.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Ruben Johann Schuster, Die Figur des Kaylet (Wolfram von Eschenbach, Parzival) [[Benutzer:Militariados|Militariados]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Kaylet (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Constantin Ionescu, Die Figur Orgelûse --[[Benutzer:Kairos|Kairos]] 15:51, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Orgeluse (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und koordinieren mit dem Gawan-Artikel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katharina Glessing, Parzivals Gotteszweifel - im religiösen Mittelalter [[Benutzer: Katharina-Luise|Katharina-Luise]] 21:03, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzivals Gotteszweifel (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katharina Glessing, Parzivals Versagen in der Gralsburg [[Benutzer: Katharina-Luise|Katharina-Luise]] 21:09, 8. Mai 2012 (CEST)|| bitte ändern zu: &amp;quot;Parzivals Versagen in der Gralsburg (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Matthias Griesser, Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival) [[Benutzer:Gbm391|Gbm391]] 23:36, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Trevrizent (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Matthias Griesser, Condwiramurs (Wolfram von Eschenbach, Parzival) [[Benutzer:Gbm391|Gbm391]] 23:36, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Seminar:Artikelw%C3%BCnsche_PS_Parzival_SoSe_2012&amp;diff=6937</id>
		<title>Seminar:Artikelwünsche PS Parzival SoSe 2012</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Seminar:Artikelw%C3%BCnsche_PS_Parzival_SoSe_2012&amp;diff=6937"/>
		<updated>2012-05-08T21:38:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: /* Artikelwünsche (zum 09.05.2012): Sie können ab sofort die Artikel anlegen! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bitte tragen Sie Ihre Themenwünsche für MediaeWiki-Artikel zu Wolframs &#039;&#039;Parzival&#039;&#039; fortlaufend in nachfolgende Liste ein (Benutzername, Themenwunsch, Zeitstempel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikelwünsche (zum 09.05.2012): Sie können ab sofort die Artikel anlegen!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Artikelwünsche !! Änderungsvorschläge (--[[Benutzer:Bent Gebert|BG]] 21:52, 8. Mai 2012 (CEST))&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Olga Wels, Parzivals Schuld, [[Benutzer:Olga Wels|Olga Wels]] 13:13, 1. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte hinzufügen: &amp;quot;(Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Olga Wels, Die Symbolik des Grals, [[Benutzer:Olga Wels|Olga Wels]] 13:13, 1. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte hinzufügen: &amp;quot;(Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Max Zesch, Richard Wagners Oper &amp;quot;Parsifal&amp;quot;, [[Benutzer:Max Zesch|Max Zesch]] 19:13, 1. Mai 2012 (CEST)|| ok&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Florian Warth, Das Tjostieren im Parzival, [[Benutzer:Florian Warth|Florian Warth]] 10:00, 4. Mai 2012 (CEST)|| Dieses Thema ist etwas zu klein zugeschnitten für einen separaten Artikel. Bitte entweder erweitern (z.B. &amp;quot;Kampftechniken&amp;quot; oder &amp;quot;Zweikämpfe&amp;quot;) oder alternatives Thema wählen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Clemens Straub, Die Figur der Belakane, --[[Benutzer:Clemens Straub|Rabenmund]] 10:02, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Belakane (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Clemens Straub, Die Bedeutung von verwandtschaftlichen Beziehungen im Adel, in Wolfram von Eschenbachs Parzival --[[Benutzer:Clemens Straub|Rabenmund]] 01:17, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: Verwandtschaftsbeziehungen (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Clemens Straub, Isenharts Erbe --[[Benutzer:Clemens Straub|Rabenmund]] 01:17, 8. Mai 2012 (CEST)|| bitte weiter fassen: &amp;quot;Isenhart (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Carina Eppler, Parzival, Jeschute und Orilus (Wolfram von Eschenbach, Parzival), --[[Benutzer:Carina Eppler|Carina Eppler]] 12:42, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Carina Eppler, âventiure als Ideal in der Ehe (Wolfram von Eschenbach, Parzival), --[[Benutzer:Carina Eppler|Carina Eppler]] 12:42, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte etwas weiter fassen: &amp;quot;âventiure und Ehe (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Carina Eppler, Das Aufeinandertreffen von Parzival und Feirefiz (Wolfram von Eschenbach, Parzival), --[[Benutzer:Carina Eppler|Carina Eppler]] 20:45, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzival und Feirefiz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* David Krüger, Komik als wichtiges Kennzeichen von Wolframs Erzählstil (Wolfram von Eschenbach, Parzival), [[Benutzer:David|David Krüger]] 13:16, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Komik (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;, &amp;quot;Komisches Erzählen (...)&amp;quot;, &amp;quot;Komik und Erzählen (...)&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* E.B.R., Gahmuret und sein Streben nach Ruhm und Ehre, [[Benutzer:E.B.R.|E.B.R.]] 14:13, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte abstimmen mit dem Artikel von Katrin Barho, Änderungsvorschlag: &amp;quot;Gahmuret als Ritter (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* M.L.L., Gawan im Schastel marveile, [[Benutzer:M.L.L.|M.L.L.]] 14:55, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gawan im Schastel marveile (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* M.L.L., Parzivals Erziehung und ihre Folgen, [[Benutzer:M.L.L.|M.L.L.]] 16:22, 6. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzivals Erziehung (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und mit Tobias Steinhart koordinieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katrin Barho, Gahmuret und die Frauen- Gahmurets Liebesbeziehungen zu Belakane und Herzeloyde, [[Benutzer:Firlefanz|Firlefanz]] 15:47, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte abstimmen mit dem Artikel von E.B.R., Änderungsvorschlag: &amp;quot;Gahmurets Liebesbeziehungen (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katrin Barho, Parzival und Cunneware, [[Benutzer:Firlefanz|Firlefanz]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Florian Warth, Die Leidensgeschichte der Königin Herzeloyde, [[Benutzer:Florian Warth|Florian Warth]] 18:01, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte weiter fassen: &amp;quot;Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;; bitte abstimmen mit anderen Artikeln um Herzeloyde-Geschichte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Elisabeth Reiß, Die Gralsbotin Cundrie, [[Benutzer:Elisabeth Reiß|Elisabeth Reiß]] 12:01, 5. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Die Gralsbotin Cundrie (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Elisabeth Reiß, Das Elsterngleichnis, [[Benutzer:Elisabeth Reiß|Elisabeth Reiß]] 12:15, 5. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Das Elsterngleichnis (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Elisabeth Reiß, Die Figur der Sigune (Wolfram von Eschenbach, Parzival), [[Benutzer:Elisabeth Reiß|Elisabeth Reiß]] 12:27, 5. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Sigune (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Mila, Das Rittertum und dessen überkommene Rituale [[Benutzer:Mila|Mila]]|| bitte eingrenzen und ändern zu: &amp;quot;Rittertum und Ritual (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Mila, Die Figur Anfortas [[Benutzer:Mila|Mila]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Mila, Biografische Parallelen zwischen Gahmuret und Parzival [[Benutzer:Mila|Mila]]|| ok, bitte ändern zu: Biographische Parallelen zwischen Gahmuret und Parzival (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Ruben Johann Schuster, Wolfram von Eschenbach (Biografie) [[Benutzer:Militariados|Militariados]]|| ok, bitte ändern zu &amp;quot;Wolfram von Eschenbach (Biographie)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Tobias Steinhart, Die Figur &amp;quot;Gurnemanz de Grâharz&amp;quot;, [[Benutzer Tobias Steinhart|Tobias Steinhart]] -- 09:06, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gurnemanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Max Goldbeck, Die Figur des Feirefiz [[Benutzer: Syke|Syke]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Feirefiz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und koordinieren mit dem Artikel von Carina Eppler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Max Goldbeck, Die Figur des Kramoflanz [[Benutzer: Syke|Syke]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gramoflanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Tobias Steinhart, Parzivals Erziehung bei Gurnemanz, [[Benutzer Tobias Steinhart|Tobias Steinhart]] -- 09:06, 8. Mai 2012 (CEST)|| Dieser Artikelvorschlag deckt sich mit dem Vorschlag von M.L.L. Bitte suchen Sie entweder ein neues Artikelthema oder koordinieren Sie mit M.L.L. die beiden Artikel so, dass ein Artikel z.B. stärker den Erziehungsgang betont (&amp;quot;Parzivals Erziehung bei Gurnemanz&amp;quot;) und der andere Artikel stärker die Aktualisierung, Entwicklung und/oder Änderung von Parzivals Erziehung im Romanfortgang darstellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Tobias Steinhart, Parzivals in &amp;quot;Munsalvaesche, [[Benutzer Tobias Steinhart|Tobias Steinhart]] -- 09:06, 8. Mai 2012 (CEST)|| bitte ändern zu &amp;quot;Parzival auf Munsalvaesche (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;; bitte achten Sie darauf, dass dieser Artikel als Überblicksartikel Orientierung schafft und mit zugehörigen Unterartikeln sinnvoll abgestimmt ist (z.B. Gral, Ritual etc.).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Constantin Ionescu, Die Blutstropfenszene, --[[Benutzer:Kairos|Kairos]] 22:07, 6. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Die Blutstropfenszene (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Anna, Die Darstellung des Keie in &amp;quot;Parzival&amp;quot;, --[[Benutzer:Anna|Anna]] 10:41, 7. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Keie (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Anna, Die Bedeutung von Wappen in &amp;quot;Parzival&amp;quot;, --[[Benutzer:Anna|Anna]] 10:41, 7. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: Wappen und ihre Bedeutung (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* E.B.R., Parzivals Jugend und Erziehung [[Benutzer: E.B.R.|E.B.R.]] 11:40, 7. Mai 2012 (CEST)|| bitte koordinieren und eingrenzen, denn es gibt schon zwei Artikelvorschläge zur Erziehung; Vorschlag: &amp;quot;Parzivals Jugend (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Cpt. Future, Gawan und die Facetten der Minne [[Benutzer: Captain Future|Captain Future]] 19:24, 7. Mai 2012|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gawan und die Facetten der Minne (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Cpt. Future, Vergleich von Schastelmarveil und der Gralsburg [[Benutzer: Captain Future|Captain Future]] 19:25, 7. Mai 2012|| bitte ändern zu: &amp;quot;Vergleich von Schastel marveile und Gralsburg (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und koordinieren mit dem Artikel von M.L.L.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Ruben Johann Schuster, Die Figur des Kaylet (Wolfram von Eschenbach, Parzival) [[Benutzer:Militariados|Militariados]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Kaylet (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Constantin Ionescu, Die Figur Orgelûse --[[Benutzer:Kairos|Kairos]] 15:51, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Orgeluse (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und koordinieren mit dem Gawan-Artikel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katharina Glessing, Parzivals Gotteszweifel - im religiösen Mittelalter [[Benutzer: Katharina-Luise|Katharina-Luise]] 21:03, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzivals Gotteszweifel (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katharina Glessing, Parzivals Versagen in der Gralsburg [[Benutzer: Katharina-Luise|Katharina-Luise]] 21:09, 8. Mai 2012 (CEST)|| bitte ändern zu: &amp;quot;Parzivals Versagen in der Gralsburg (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Matthias Griesser, Parzivals Einkehr bei Trevrizent [[Benutzer:Gbm391|Gbm391]] 23:36, 8. Mai 2012 (CEST)|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Matthias Griesser, Condwiramurs (Wolfram von Eschenbach, Parzival) [[Benutzer:Gbm391|Gbm391]] 23:36, 8. Mai 2012 (CEST)|| &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Seminar:Artikelw%C3%BCnsche_PS_Parzival_SoSe_2012&amp;diff=6936</id>
		<title>Seminar:Artikelwünsche PS Parzival SoSe 2012</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Seminar:Artikelw%C3%BCnsche_PS_Parzival_SoSe_2012&amp;diff=6936"/>
		<updated>2012-05-08T21:36:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gbm391: /* Artikelwünsche (zum 09.05.2012): Sie können ab sofort die Artikel anlegen! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bitte tragen Sie Ihre Themenwünsche für MediaeWiki-Artikel zu Wolframs &#039;&#039;Parzival&#039;&#039; fortlaufend in nachfolgende Liste ein (Benutzername, Themenwunsch, Zeitstempel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikelwünsche (zum 09.05.2012): Sie können ab sofort die Artikel anlegen!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Artikelwünsche !! Änderungsvorschläge (--[[Benutzer:Bent Gebert|BG]] 21:52, 8. Mai 2012 (CEST))&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Olga Wels, Parzivals Schuld, [[Benutzer:Olga Wels|Olga Wels]] 13:13, 1. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte hinzufügen: &amp;quot;(Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Olga Wels, Die Symbolik des Grals, [[Benutzer:Olga Wels|Olga Wels]] 13:13, 1. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte hinzufügen: &amp;quot;(Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Max Zesch, Richard Wagners Oper &amp;quot;Parsifal&amp;quot;, [[Benutzer:Max Zesch|Max Zesch]] 19:13, 1. Mai 2012 (CEST)|| ok&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Florian Warth, Das Tjostieren im Parzival, [[Benutzer:Florian Warth|Florian Warth]] 10:00, 4. Mai 2012 (CEST)|| Dieses Thema ist etwas zu klein zugeschnitten für einen separaten Artikel. Bitte entweder erweitern (z.B. &amp;quot;Kampftechniken&amp;quot; oder &amp;quot;Zweikämpfe&amp;quot;) oder alternatives Thema wählen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Clemens Straub, Die Figur der Belakane, --[[Benutzer:Clemens Straub|Rabenmund]] 10:02, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Belakane (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Clemens Straub, Die Bedeutung von verwandtschaftlichen Beziehungen im Adel, in Wolfram von Eschenbachs Parzival --[[Benutzer:Clemens Straub|Rabenmund]] 01:17, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: Verwandtschaftsbeziehungen (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Clemens Straub, Isenharts Erbe --[[Benutzer:Clemens Straub|Rabenmund]] 01:17, 8. Mai 2012 (CEST)|| bitte weiter fassen: &amp;quot;Isenhart (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Carina Eppler, Parzival, Jeschute und Orilus (Wolfram von Eschenbach, Parzival), --[[Benutzer:Carina Eppler|Carina Eppler]] 12:42, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Carina Eppler, âventiure als Ideal in der Ehe (Wolfram von Eschenbach, Parzival), --[[Benutzer:Carina Eppler|Carina Eppler]] 12:42, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte etwas weiter fassen: &amp;quot;âventiure und Ehe (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Carina Eppler, Das Aufeinandertreffen von Parzival und Feirefiz (Wolfram von Eschenbach, Parzival), --[[Benutzer:Carina Eppler|Carina Eppler]] 20:45, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzival und Feirefiz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* David Krüger, Komik als wichtiges Kennzeichen von Wolframs Erzählstil (Wolfram von Eschenbach, Parzival), [[Benutzer:David|David Krüger]] 13:16, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Komik (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;, &amp;quot;Komisches Erzählen (...)&amp;quot;, &amp;quot;Komik und Erzählen (...)&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* E.B.R., Gahmuret und sein Streben nach Ruhm und Ehre, [[Benutzer:E.B.R.|E.B.R.]] 14:13, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte abstimmen mit dem Artikel von Katrin Barho, Änderungsvorschlag: &amp;quot;Gahmuret als Ritter (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* M.L.L., Gawan im Schastel marveile, [[Benutzer:M.L.L.|M.L.L.]] 14:55, 4. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gawan im Schastel marveile (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* M.L.L., Parzivals Erziehung und ihre Folgen, [[Benutzer:M.L.L.|M.L.L.]] 16:22, 6. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzivals Erziehung (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und mit Tobias Steinhart koordinieren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katrin Barho, Gahmuret und die Frauen- Gahmurets Liebesbeziehungen zu Belakane und Herzeloyde, [[Benutzer:Firlefanz|Firlefanz]] 15:47, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte abstimmen mit dem Artikel von E.B.R., Änderungsvorschlag: &amp;quot;Gahmurets Liebesbeziehungen (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katrin Barho, Parzival und Cunneware, [[Benutzer:Firlefanz|Firlefanz]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzival und Cunneware (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Florian Warth, Die Leidensgeschichte der Königin Herzeloyde, [[Benutzer:Florian Warth|Florian Warth]] 18:01, 4. Mai 2012 (CEST)|| bitte weiter fassen: &amp;quot;Herzeloyde (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;; bitte abstimmen mit anderen Artikeln um Herzeloyde-Geschichte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Elisabeth Reiß, Die Gralsbotin Cundrie, [[Benutzer:Elisabeth Reiß|Elisabeth Reiß]] 12:01, 5. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Die Gralsbotin Cundrie (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Elisabeth Reiß, Das Elsterngleichnis, [[Benutzer:Elisabeth Reiß|Elisabeth Reiß]] 12:15, 5. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Das Elsterngleichnis (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Elisabeth Reiß, Die Figur der Sigune (Wolfram von Eschenbach, Parzival), [[Benutzer:Elisabeth Reiß|Elisabeth Reiß]] 12:27, 5. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Sigune (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Mila, Das Rittertum und dessen überkommene Rituale [[Benutzer:Mila|Mila]]|| bitte eingrenzen und ändern zu: &amp;quot;Rittertum und Ritual (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Mila, Die Figur Anfortas [[Benutzer:Mila|Mila]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Anfortas (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Mila, Biografische Parallelen zwischen Gahmuret und Parzival [[Benutzer:Mila|Mila]]|| ok, bitte ändern zu: Biographische Parallelen zwischen Gahmuret und Parzival (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Ruben Johann Schuster, Wolfram von Eschenbach (Biografie) [[Benutzer:Militariados|Militariados]]|| ok, bitte ändern zu &amp;quot;Wolfram von Eschenbach (Biographie)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Tobias Steinhart, Die Figur &amp;quot;Gurnemanz de Grâharz&amp;quot;, [[Benutzer Tobias Steinhart|Tobias Steinhart]] -- 09:06, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gurnemanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Max Goldbeck, Die Figur des Feirefiz [[Benutzer: Syke|Syke]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Feirefiz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und koordinieren mit dem Artikel von Carina Eppler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Max Goldbeck, Die Figur des Kramoflanz [[Benutzer: Syke|Syke]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gramoflanz (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Tobias Steinhart, Parzivals Erziehung bei Gurnemanz, [[Benutzer Tobias Steinhart|Tobias Steinhart]] -- 09:06, 8. Mai 2012 (CEST)|| Dieser Artikelvorschlag deckt sich mit dem Vorschlag von M.L.L. Bitte suchen Sie entweder ein neues Artikelthema oder koordinieren Sie mit M.L.L. die beiden Artikel so, dass ein Artikel z.B. stärker den Erziehungsgang betont (&amp;quot;Parzivals Erziehung bei Gurnemanz&amp;quot;) und der andere Artikel stärker die Aktualisierung, Entwicklung und/oder Änderung von Parzivals Erziehung im Romanfortgang darstellt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Tobias Steinhart, Parzivals in &amp;quot;Munsalvaesche, [[Benutzer Tobias Steinhart|Tobias Steinhart]] -- 09:06, 8. Mai 2012 (CEST)|| bitte ändern zu &amp;quot;Parzival auf Munsalvaesche (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;; bitte achten Sie darauf, dass dieser Artikel als Überblicksartikel Orientierung schafft und mit zugehörigen Unterartikeln sinnvoll abgestimmt ist (z.B. Gral, Ritual etc.).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Constantin Ionescu, Die Blutstropfenszene, --[[Benutzer:Kairos|Kairos]] 22:07, 6. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Die Blutstropfenszene (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Anna, Die Darstellung des Keie in &amp;quot;Parzival&amp;quot;, --[[Benutzer:Anna|Anna]] 10:41, 7. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Keie (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Anna, Die Bedeutung von Wappen in &amp;quot;Parzival&amp;quot;, --[[Benutzer:Anna|Anna]] 10:41, 7. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: Wappen und ihre Bedeutung (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* E.B.R., Parzivals Jugend und Erziehung [[Benutzer: E.B.R.|E.B.R.]] 11:40, 7. Mai 2012 (CEST)|| bitte koordinieren und eingrenzen, denn es gibt schon zwei Artikelvorschläge zur Erziehung; Vorschlag: &amp;quot;Parzivals Jugend (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Cpt. Future, Gawan und die Facetten der Minne [[Benutzer: Captain Future|Captain Future]] 19:24, 7. Mai 2012|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Gawan und die Facetten der Minne (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Cpt. Future, Vergleich von Schastelmarveil und der Gralsburg [[Benutzer: Captain Future|Captain Future]] 19:25, 7. Mai 2012|| bitte ändern zu: &amp;quot;Vergleich von Schastel marveile und Gralsburg (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und koordinieren mit dem Artikel von M.L.L.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Ruben Johann Schuster, Die Figur des Kaylet (Wolfram von Eschenbach, Parzival) [[Benutzer:Militariados|Militariados]]|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Kaylet (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|* Constantin Ionescu, Die Figur Orgelûse --[[Benutzer:Kairos|Kairos]] 15:51, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Orgeluse (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot; und koordinieren mit dem Gawan-Artikel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katharina Glessing, Parzivals Gotteszweifel - im religiösen Mittelalter [[Benutzer: Katharina-Luise|Katharina-Luise]] 21:03, 8. Mai 2012 (CEST)|| ok, bitte ändern zu: &amp;quot;Parzivals Gotteszweifel (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Katharina Glessing, Parzivals Versagen in der Gralsburg [[Benutzer: Katharina-Luise|Katharina-Luise]] 21:09, 8. Mai 2012 (CEST)|| bitte ändern zu: &amp;quot;Parzivals Versagen in der Gralsburg (Wolfram von Eschenbach, Parzival)&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Matthias Griesser, Parzivals Einkehr bei Trevrizent [[Benutzer:Gbm391|Gbm391]] 23:36, 8. Mai 2012 (CEST)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* Matthias Griesser, Condwiramurs (Wolfram von Eschenbach, Parzival) [[Benutzer:Gbm391|Gbm391]] 23:36, 8. Mai 2012 (CEST)&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gbm391</name></author>
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