<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Helena+schabacker</id>
	<title>MediaeWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Helena+schabacker"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Helena_schabacker"/>
	<updated>2026-04-05T21:09:17Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37947</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37947"/>
		<updated>2021-07-16T09:55:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts [Handschriftencensus] und hat 612 überlieferte Verse [Wehrli 2010:120]. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben [Handschriftencensus], was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben [Handschriftencensus]. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil [Wehrli 2010:120]. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg|Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg|Rückseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt, den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufführungsort unbekannt, vermutlich Zürich (Hinweise: Sprache, Jacobus Gelinger ist bestätigter Mönch zu der Zeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sprache (fast nur deutsch, fast kein latein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nur fragmentarisch, anders als Innsbrucker Osterpiel (Verlinkung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* [*Handschriftencensus] Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [*Wehrli 2010] Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37945</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37945"/>
		<updated>2021-07-16T09:50:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts [Handschriftencensus] und hat 612 überlieferte Verse [Wehrli 2010:120]. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben [Handschriftencensus], was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben [Handschriftencensus]. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil [Wehrli 2010:120]. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt, den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufführungsort unbekannt, vermutlich Zürich (Hinweise: Sprache, Jacobus Gelinger ist bestätigter Mönch zu der Zeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sprache (fast nur deutsch, fast kein latein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nur fragmentarisch, anders als Innsbrucker Osterpiel (Verlinkung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* [*Handschriftencensus] Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [*Wehrli 2010] Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37942</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37942"/>
		<updated>2021-07-16T09:33:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: /* Besonderheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts [Handschriftencensus] und hat 612 überlieferte Verse [Wehrli 2010:120]. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben [Handschriftencensus], was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben [Handschriftencensus]. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil [Wehrli 2010:120]. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg|Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg|Rückseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt, den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufführungsort unbekannt, vermutlich Zürich (Hinweise: Sprache, Jacobus Gelinger ist bestätigter Mönch zu der Zeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sprache (fast nur deutsch, fast kein latein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nur fragmentarisch, anders als Innsbrucker Osterpiel (Verlinkung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* [*Handschriftencensus] Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [*Wehrli 2010] Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37941</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37941"/>
		<updated>2021-07-16T09:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: /* Besonderheiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts [Handschriftencensus] und hat 612 überlieferte Verse [Wehrli 2010:120]. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben [Handschriftencensus], was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben [Handschriftencensus]. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil [Wehrli 2010:120]. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg|Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg|Rückseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt, den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufführungsort unbekannt, vermutlich Zürich (Hinweise: Sprache, Jacobus Erni ist bestätigter Mönch zu der Zeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sprache (fast nur deutsch, fast kein latein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nur fragmentarisch, anders als Innsbrucker Osterpiel (Verlinkung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* [*Handschriftencensus] Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [*Wehrli 2010] Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37940</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37940"/>
		<updated>2021-07-16T09:30:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts [Handschriftencensus] und hat 612 überlieferte Verse [Wehrli 2010:120]. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben [Handschriftencensus], was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben [Handschriftencensus]. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil [Wehrli 2010:120]. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg|Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg|Rückseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt, den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufführungsort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sprache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nur fragmentarisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* [*Handschriftencensus] Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [*Wehrli 2010] Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37939</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37939"/>
		<updated>2021-07-16T09:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts [Handschriftencensus] und hat 612 überlieferte Verse [Wehrli 2010:120]. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben [Handschriftencensus], was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben [Handschriftencensus]. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil [Wehrli 2010:120]. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt [Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg|Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg|Rückseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt, den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* [*Handschriftencensus] Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [*Wehrli 2010] Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37938</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37938"/>
		<updated>2021-07-16T09:25:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts [Handschriftencensus] und hat 612 überlieferte Verse [*Wehrli 2010:120]. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben [Handschriftencensus], was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben [Handschriftencensus]. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil [*Wehrli 2010:120]. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte [*Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt [*Wehrli 2010:120]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg|Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg|Rückseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt, den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* [*Handschriftencensus] Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [*Wehrli 2010] Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37936</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37936"/>
		<updated>2021-07-16T09:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts [Handschriftencensus] und hat 612 überlieferte Verse &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;, was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg|Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg|Rückseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
&amp;lt;HarvardReferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* [*Handschriftencensus] Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37935</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37935"/>
		<updated>2021-07-16T09:18:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: /* Überlieferung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts [Handschriftencensus] und hat 612 überlieferte Verse &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;, was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg|Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg|Rückseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37934</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37934"/>
		<updated>2021-07-16T09:14:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat 612 überlieferte Verse &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;, was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg|Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg|Rückseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37932</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37932"/>
		<updated>2021-07-16T09:06:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat 612 überlieferte Verse &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;, was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg|Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg|Rückseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Custos, Custodes; Primus Custos, Secundus Custos, Termins Custus, Quartus Custos, Quintus Custos&#039;&#039;&#039; (erster bis fünften Wächter) treten benannt im Spiel auf.&lt;br /&gt;
Bewachen zunächst Jesus Grab und das Geschehen um seine Auferstehung. Das Gesehene berichten sie dann Pilatus und werden auf Empfehlen des ersten Judens mit 20 Pfund von Pilatus zum Schweigen darüber gebracht.  I, 1- II, 88&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Judæus, Judæos, Judæi; Primus Judæus&#039;&#039;&#039; (Erster Jude)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Jude bzw. die Juden  nehmen die Rolle eines Beraters  für Pilatus, die Juden geben den Wächtern auch Anweisungen. Sie verlassen das Spiel erst nachdem Pilatus sie entlässt. I,20- III,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dienstknecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Servus&#039;&#039;&#039;, wird von Pilatus mit Cumpreht angesprochen und befehligt den Wächtern etwas zu heißen. Später &amp;quot;spricht&amp;quot; er für Pilatus als dieser gehen möchte. II,10- III,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Datei:Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg&amp;diff=37929</id>
		<title>Datei:Osterspiel von Muri Fragmente hinten.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Datei:Osterspiel_von_Muri_Fragmente_hinten.jpg&amp;diff=37929"/>
		<updated>2021-07-16T08:59:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: Rückseite der Fragmente des Osterspiels von Muri

(CC BY-NC 4.0)
https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rückseite der Fragmente des Osterspiels von Muri&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(CC BY-NC 4.0)&lt;br /&gt;
https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Datei:Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg&amp;diff=37928</id>
		<title>Datei:Osterspiel von Muri Fragmente vorn.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Datei:Osterspiel_von_Muri_Fragmente_vorn.jpg&amp;diff=37928"/>
		<updated>2021-07-16T08:58:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.

(CC BY-NC 4.0)
https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vorderseite der Fragmente des Osterspiel von Muri.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(CC BY-NC 4.0)&lt;br /&gt;
https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37881</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37881"/>
		<updated>2021-07-15T21:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat 612 überlieferte Verse &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;, was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr und es fehlen Stücke aus dem Hauptteil &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
Es werden mehrere Wächter beauftragt, die das Grab des Jesu bewachen sollen. In der Nacht hören sie einen Donnerschlag und ein Wächter erzählt, er habe beobachtet, wie Jesus auferstanden ist. &lt;br /&gt;
Als Pilatus sich am nächsten Tag nach ihnen erkundigt, erzählen die Wächter, dass ein Engel den Stein vor dem Grab weggerückt habe und Jesus auferstanden ist. Pilatus zahlt auf Geheiß der Juden den Wächtern ein Schweigegeld, wenn sie nichts von der Auferstehung erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
Der Krämer tritt vor Pilatus und bittet ihn, seine Ware verkaufen zu dürfen. Pilatus gewährt ihm seine Bitte und der Krämer hält eine Verkaufsrede, die sich an das Volk richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
Christus fährt in die Hölle und verkündet dem Teufel, dass er die Seelen aus der Hölle erlösen möchte. Die armen Seelen sehnen ihre Befreiung herbei und flehen Christus an, sie jetzt zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena und eine andere Maria kaufen bei dem Krämer Salböl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena steht an Jesus Grab und unterhält sich mit einem Engel. Sie betrauert Jesus Tod, woraufhin der Engel ihr von Jesus Auferstehung erzählt und ihr aufträgt, die Botschaft allen Leuten zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
Maria Magdalena hält eine gebetsartige Rede vor Christus. Jesus möchte sie für ihre Reue und Treue ihm gegenüber belohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37880</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37880"/>
		<updated>2021-07-15T20:37:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Einleitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
Das Osterspiel von Muri stammt vermutlich aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat 612 überlieferte Verse &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Es ist in einem hochalemannischen Dialekt geschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;, was möglicherweise auf den Raum Zürich als Entstehungsort hinweist. &lt;br /&gt;
Geschrieben wurde das Osterspiel auf einer Pergamentrolle, von der heute aber nur noch Fragmente vorliegen: zwei größere Längsstreifen und vier kleinere Querstreifen, alle beidseitig beschrieben &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Handschriftencensus&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das erste Blatt, auf dem der Anfang des Spiels niedergeschrieben war, existiert nicht mehr &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Fragmente wurden 1840 in einer Vulgata-Bibel entdeckt, die 1527 einem &#039;&#039;Dominus Jacobus Gelinger alias Erni&#039;&#039; gehörte &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Klosterbibliothek Muri wird das Osterspiel nun in der Aarauer Kantonsbibliothek aufbewahrt &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wehrli, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;br /&gt;
==Primärliteratur==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Innsbrucker Osterspiel. Das Osterspiel von Muri&#039;&#039;. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch, hg. von Rudolf Meier, Stuttgart 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sekundärliteratur==&lt;br /&gt;
* Philipps-Universität Marburg, Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters: &#039;&#039;Handschriftencensus&#039;&#039;. Eine Bestandsaufnahme der handschriftlichen Überlieferung deutschsprachiger Texte des Mittelalters, https://handschriftencensus.de/1550, 15.07.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wehrli, Max: Osterspiel von Muri, &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh et al., Band 7, Berlin/New York 2010, Spalten 119-124.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37878</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37878"/>
		<updated>2021-07-15T13:37:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Einleitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37796</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37796"/>
		<updated>2021-07-02T09:21:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder der Auferstehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krämerszene ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höllenfahrt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salbenkauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch am Grab ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus als Gärtner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wächter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Teufel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krämer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die armen Seelen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria Magdalena ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Engel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37789</id>
		<title>Das Osterspiel von Muri</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Das_Osterspiel_von_Muri&amp;diff=37789"/>
		<updated>2021-07-02T09:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: Die Seite wurde neu angelegt: „= Einleitung =     = Überlieferung =    = Inhalt =   == Szenen ==    == Rollen ==    = Besonderheiten =     = Literaturverzeichnis =“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Einleitung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Überlieferung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Inhalt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Szenen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Besonderheiten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literaturverzeichnis =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Seminar:Passions-_und_Osterspiele_SoSe_2021&amp;diff=37784</id>
		<title>Seminar:Passions- und Osterspiele SoSe 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Seminar:Passions-_und_Osterspiele_SoSe_2021&amp;diff=37784"/>
		<updated>2021-07-02T09:10:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helena schabacker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Aufgaben zur Wiki-Arbeit =&lt;br /&gt;
* Anlegen der Artikel&lt;br /&gt;
* Arbeit an den Artikeln bis zum 19.07.2021&lt;br /&gt;
* Überprüfung möglicher Verknüpfungen zu anderen Artikeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Liste der angelegten Artikel und ihrer Bearbeiter*innen =&lt;br /&gt;
* [[Artikeltitel]] (Bearbeiter*innen) --&amp;gt; &#039;&#039;Hierbei handelt es sich lediglich um ein Beispiel, das Sie als Vorlage verwenden können (s.u.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Innsbrucker Osterspiel]] (Milena Erni, Melina Boll)&lt;br /&gt;
* [[Die Teufelsszenen des Redentiner Osterspiels]] (Desirée Graf)&lt;br /&gt;
* [[Das Osterspiel von Muri]] (Alina Lorenz, Helena Schabacker)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helena schabacker</name></author>
	</entry>
</feed>