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	<title>MediaeWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-12T06:15:43Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Diskussion:Mittelalterliche_Dichtkunst&amp;diff=6205</id>
		<title>Diskussion:Mittelalterliche Dichtkunst</title>
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		<updated>2012-01-15T18:05:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: Die Seite wurde neu angelegt: „Verlinkung zu weiterführenden Seiten (z.B. septem artes liberales) könnte hinzugefügt werden.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Verlinkung zu weiterführenden Seiten (z.B. septem artes liberales) könnte hinzugefügt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Diskussion:Gattungsmerkmale_der_Heldenepik&amp;diff=6204</id>
		<title>Diskussion:Gattungsmerkmale der Heldenepik</title>
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		<updated>2012-01-15T17:43:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Da für die weniger fassbaren Begriffe (Anonymität, historischer Kern und Assimilation) knappe Erläuterungen gegeben wurden, würde ich auch eine für die Reduktion hinzufügen (zumal sie schon als separater Titel noch einmal mit der Assimilation genannt wird). (Nebenbei habe ich Anonymität ebenfalls auf eine Seite verlinkt, die diesen Aspekt etwas ausführlicher betrachtet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe einen Link zur Assimilationsseite eingestellt, welcher Assimilation ausführlicher behandelt. :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde, der Artikel ist dir gut gelungen. Kurz und bündig mit den wichtigsten Aspekten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Gattungsmerkmale_der_Heldenepik&amp;diff=6203</id>
		<title>Gattungsmerkmale der Heldenepik</title>
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		<updated>2012-01-15T17:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gattungsmerkmale der Heldenepik sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mündliche Quellen &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- strophische Form &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Anonymität]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- historischer Kern der Überlieferung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Reduktion]] und  [[Assimilation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Anonymität]]&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es treten keine Erzähler auf, die Dichter von Heldenepik nennen sich nicht.&amp;lt;br /&amp;gt; Im Nibelungenlied wird beispielsweise auf &amp;quot;alte maeren&amp;quot; (vgl. Strophe 1, V. 1) verwiesen (Rezeptionskollektiv).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;historischer Kern&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt historische Bezüge, einen historischen Kern. &amp;lt;br /&amp;gt; Ein Beispiel im Nibelungenlied wäre der Untergang des Burgunderreiches oder die Namen der Könige (vgl. Strophe 4, V. 2-3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Reduktion]] und [[Assimilation]]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Assimilation:&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im historischen Gedächtnis eines Volkes rücken mit zeitlichem Abstand Personen und Ereignisse zusammen.&lt;br /&gt;
Als Ergebis entsteht das sogenannte &#039;&#039;&#039;Heldenzeitalter&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dadurch wird ermöglicht, dass beispielsweise im Nibelungenlied sich Dietrich von Bern (Ostgotenkönig Theoderich der Große) und Etzel (Attila) begegnen können, die keine Zeitgenossen waren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Anonymit%C3%A4t&amp;diff=6201</id>
		<title>Anonymität</title>
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		<updated>2012-01-15T17:33:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für diese zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hatte jedoch keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welcher ursprünglich auf mündliche Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese wurden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner fassbar wird. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nibelungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein herausstechen, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Uns&#039;&#039;&#039; ist in &#039;&#039;&#039;alten mæren&#039;&#039;&#039;   wunders vil geseit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Strophe 1, Vers 1 des Nibelungenliedes)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;Uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zur Rezipientengruppe gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, was darauf hinweist, dass die Geschichten auf einem dem Publikum bekannten Stoff aufbauen und nur eine neue Wiedergabe des Erzählers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterschied zur Autornennung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Anerkennung dichterischer Leistung und weiterhin das bewusste Hervortreten eines Einzelnen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Anonymit%C3%A4t&amp;diff=6199</id>
		<title>Anonymität</title>
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		<updated>2012-01-15T17:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für diese zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hatte jedoch keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welcher ursprünglich auf mündliche Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese wurden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner fassbar wird. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nibelungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein herausstechen, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Uns&#039;&#039;&#039; ist in &#039;&#039;&#039;alten mæren&#039;&#039;&#039;   wunders vil geseit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Strophe 1, Vers 1 des Nibelungenliedes)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;Uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zur Rezipientengruppe gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, was darauf hinweist, dass die Geschichten auf einem dem Publikum bekannten Stoff aufbauen und nur eine neue Wiedergabe des Erzählers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterschied zur Autornennung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Anerkennung dichterischer Leistung und weiterhin das bewusste Hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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		<title>Anonymität</title>
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		<updated>2012-01-15T17:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für diese zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hatte jedoch keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welcher ursprünglich auf mündliche Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese wurden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner hervortritt. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nibelungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein herausstechen, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Uns&#039;&#039;&#039; ist in &#039;&#039;&#039;alten mæren&#039;&#039;&#039;   wunders vil geseit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Strophe 1, Vers 1 des Nibelungenliedes)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;Uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zur Rezipientengruppe gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, was darauf hinweist, dass die Geschichten auf einem dem Publikum bekannten Stoff aufbauen und nur eine neue Wiedergabe des Erzählers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterschied zur Autornennung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Anerkennung dichterischer Leistung und weiterhin das bewusste Hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Anonymität</title>
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		<updated>2012-01-15T17:30:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für diese zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zwar zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hatte jedoch keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welcher ursprünglich auf mündliche Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese wurden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner hervortritt. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nibelungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein herausstechen, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Uns&#039;&#039;&#039; ist in &#039;&#039;&#039;alten mæren&#039;&#039;&#039;   wunders vil geseit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Strophe 1, Vers 1 des Nibelungenliedes)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;Uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zur Rezipientengruppe gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, was darauf hinweist, dass die Geschichten auf einem dem Publikum bekannten Stoff aufbauen und nur eine neue Wiedergabe des Erzählers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterschied zur Autornennung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Anerkennung dichterischer Leistung und weiterhin das bewusste Hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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		<title>Anonymität</title>
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		<updated>2012-01-15T17:28:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für die Gemeinschaft zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zwar zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hatte jedoch keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welcher ursprünglich auf mündliche Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese wurden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner hervortritt. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nibelungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein herausstechen, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Uns&#039;&#039;&#039; ist in &#039;&#039;&#039;alten mæren&#039;&#039;&#039;   wunders vil geseit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Strophe 1, Vers 1 des Nibelungenliedes)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;Uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zur Rezipientengruppe gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, was darauf hinweist, dass die Geschichten auf einem dem Publikum bekannten Stoff aufbauen und nur eine neue Wiedergabe des Erzählers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterschied zur Autornennung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Anerkennung dichterischer Leistung und weiterhin das bewusste Hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Anonymität</title>
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		<updated>2012-01-15T17:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für die Gemeinschaft zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zwar zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hatte jedoch keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welcher ursprünglich auf mündliche Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese wurden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner hervortritt. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nibelungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein herausstechen, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Uns&#039;&#039;&#039; ist in &#039;&#039;&#039;alten mæren&#039;&#039;&#039;   wunders vil geseit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Strophe 1, Vers 1 des Nibelungenliedes)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;Uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zur Rezipientengruppe gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, was darauf hinweist, dass die Geschichten auf einem dem Publikum bekannten Stoff aufbauen und nur eine neue Wiedergabe des Erzählers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterschied zur Autornennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Anerkennung dichterischer Leistung und weiterhin das bewusste Hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Anonymit%C3%A4t&amp;diff=6193</id>
		<title>Anonymität</title>
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		<updated>2012-01-15T17:20:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und ist somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für die Gemeinschaft zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zwar zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hatte jedoch keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welcher ursprünglich auf mündlichen Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese werden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner hervortritt. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nibelungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein herausstechen, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Uns&#039;&#039;&#039; ist in &#039;&#039;&#039;alten mæren&#039;&#039;&#039;   wunders vil geseit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Strophe 1, Vers 1 des Nibelungenliedes)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;Uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zur Rezipientengruppe gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, was darauf hinweist, dass die Geschichten auf einem dem Publikum bekannten Stoff aufbauen und nur eine neue Wiedergabe des Erzählers sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterschied zur Autornennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Anerkennung dichterischer Leistung und weiterhin das bewusste Hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und ist somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für die Gemeinschaft zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zwar zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hatte jedoch keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welcher ursprünglich auf mündlichen Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese werden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner hervortritt. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nieblungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein herausstechen, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Uns&#039;&#039;&#039; ist in &#039;&#039;&#039;alten mæren&#039;&#039;&#039;   wunders vil geseit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Strophe 1, Vers 1 des Nibelungenliedes)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zur Rezipientengruppe gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, was darauf hinweist, dass die Geschichten auf einem dem Publikum bekannten Stoff aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterschied mit Autornennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und ist somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für die Gemeinschaft zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zwar zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hatte jedoch keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welcher ursprünglich auf mündlichen Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese werden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner hervortritt. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nieblungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein herausstechen, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Uns ist in alten mæren   wunders vil geseit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von helden lobebæren,   von grôzer arebeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von freuden, hôchgezîten,   von weinen und von klagen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von küener recken strîten   muget ir nû wunder hœren sagen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Strophe 1 des Nibelungenliedes)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zur Rezipientengruppe gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, was darauf hinweist, dass die Geschichten auf einem dem Publikum bekannten Stoff aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterschied mit Autornennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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		<updated>2012-01-15T17:07:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und ist somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für die die Gemeinschaft zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zwar zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hat keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welche ursprünglich auf mündlichen Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese werden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner hervortritt. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nieblungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein hervortreten, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zur Rezipientengruppe gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, was darauf hinweist, dass die Geschichten auf einem dem Publikum bekannten Stoff aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterschied mit Autornennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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		<updated>2012-01-15T17:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und ist somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für die die Gemeinschaft zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zwar zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hat keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welche ursprünglich auf mündlichen Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese werden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mit der Anonymität des Autors existiert niemand, der als Einzelner hervortritt. Diese Namenlosigkeit bewirkt ein &amp;quot;überindividuelles&amp;quot; Bewusstsein der Rezipienten (Rezipientenkollektiv). Man vergleiche hierzu das Nieblungenlied, dessen Geschichten schon seit Jahrhunderten (mündlich) im Umlauf waren. Der Dichter des Nibelungenliedes wollte nicht mit einem individuellen Kunstbewusstsein hervortreten, sondern sieht sich selbst auch weiterhin in dem kollektiven Traditionsbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe des Nibelungenliedes zeigt, dass der Autor sich nicht selbst nennt, sondern mit dem Pronomen &amp;quot;uns&amp;quot; anzeigt, dass auch er selbst zu den Rezipienten gehört. Ebenfalls wird das Nibelungenlied mit &amp;quot;alten maeren&amp;quot; umschrieben, das die langjährige Tradition hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterschied mit Autornennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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		<updated>2012-01-15T16:41:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und ist somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für die die Gemeinschaft zu wahren.&lt;br /&gt;
Seit der hochmittelalterlich-höfischen Zeit kam es zwar zu einem stärkeren Geltungsbedürfnis des Einzelnen; diese hat keinen Einfluss im Bereich der Heldendichtung und auf Erzählstoff, welche ursprünglich auf mündlichen Quellen beruht und somit der Tradition des Weitererzählens unterliegt. Diese werden als Allgemeingut verstanden, sodass der Autor auch hier weiterhin ausschließlich als Vermittler hinter dem Stoff zurücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterschied mit Autornennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Anonymit%C3%A4t&amp;diff=6187</id>
		<title>Anonymität</title>
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		<updated>2012-01-15T16:35:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und ist somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung geht wahrscheinlich auf eine Epoche zurück, in der sich die einzelne Person völlig als Teil einer großen Gemeinschaft verstand. Der einzelne Heldendichter sah sich selbst nicht in der Rolle mit seinem Schaffen künstlerisch hervorzutreten, sondern ausschließlich in der Verantwortung das Geschichtsbewusstsein seiner Gemeinschaft für die die Gemeinschaft zu wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterschied mit Autornennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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		<updated>2012-01-15T16:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und ist somit eines der [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmale]] der Heldenepik, welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unterschied mit Autornennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Anonymit%C3%A4t&amp;diff=6185</id>
		<title>Anonymität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Anonymit%C3%A4t&amp;diff=6185"/>
		<updated>2012-01-15T16:23:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und zählt somit zu den [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmalen der Heldenepik]], welche das Rezeptionskollektiv repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Unterschied mit Autornennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Anonymit%C3%A4t&amp;diff=6184</id>
		<title>Anonymität</title>
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		<updated>2012-01-15T16:22:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und zählt somit zu den [[Gattungsmerkmale der Heldenepik|Gattungsmerkmalen der Heldenepik]].&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und zählt somit zu den [[Gattungsmerkmale der Heldenepik]].&lt;br /&gt;
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Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jrogge: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und zählt somit zu den Gattungsmerkmalen der Heldenepik.   &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herkunft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;   &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;   &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Die Anonymität des Autors ist eine Regel der Heldendichtung und zählt somit zu den [[Gattungsmerkmalen der Heldenepik]].&lt;br /&gt;
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Im Unterschied zur Heldenepik nennt sich der Verfasser von Artusromanen (und anderen Dichtungsformen wie der Minnesang) mit Namen (vgl. Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach). Die Namensnennung des Autors bedeutet die Zubilligung dichterischer Leistung sowohl vom Autor selbst, als auch vom Publikum, und weiterhin das hervortreten eines Einzelnen durch seinen Namen.&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Formen, wie der Autor gennant werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jrogge</name></author>
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