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	<title>MediaeWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-17T18:40:20Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Der_Rosengarten_zu_Worms%22&amp;diff=19475</id>
		<title>Inhaltsangabe &quot;Der Rosengarten zu Worms&quot;</title>
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		<updated>2015-06-17T19:18:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: /* Dietrichs Aufbruch / Isenburgs Abtei (Str. 130-169) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Notizbereich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid gray; margin:5px 3px 0px 3px; padding:0 5px 2px 5px; background-color:#EEEEEE&amp;quot;&amp;gt;Hinweis: Dieser Artikel entsteht derzeit im Rahmen des Proseminars &#039;&#039;&amp;quot;Zwischen Wahrheit und Fiktion - Die Heldenepik um Dietrich von Bern&amp;quot;&#039;&#039; (Sommersemester 2015) und wird daher fortlaufend bearbeitet.&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Artikel fasst den Inhalt der 390 Strophen des historischen Heldenliedes &#039;&#039;Der Rosengarten zu Worms&#039;&#039; in der älteren Vulgat-Fassung A zusammen. Die Strophenzählung folgt dabei der Textausgabe von Georg Holz.[Holz 1982]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriemhilts Herausforderung / Sigestaps Botengänge (Str. 1-130)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 1 - 10 || Die Stadt Worms am Rhein wird von König Gibeche regiert. Neben seinen drei Söhnen, hat er auch eine Tochter, die schöne Kriemhild, welcher der Löwentöter Siegfried den Hof macht. Da Kriemhild jedoch schon so viel von Dietrich von Bern gehört hat, beschließt sie, die beiden Männer zusammenzubringen um zu sehen, wer von ihnen mehr Stärke besitzt. Ein Turnier um ihren Rosengarten scheint ihr der geeignete Weg zu sein. Sie bestimmt zwölf Wormser Helden, die gegen Dietrichs Männer antreten sollen: Ihr Vater Gibeche, Gernot, Gunther, Hagene, Volker, Pusolt, Schrutan, Ortwin, Aspiran, Walther, Studenfuchs und schließlich Siegfried.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 11 - 20 || Die Königin wird von Walter gewarnt, dass sie im &amp;quot;übermuot&amp;quot; handelt (12). Sie lässt sich davon jedoch nicht beunruhigen und will den Herzog von Brabant als Boten zu den Bernern schicken. Dieser möchte als Lohn für seine Botenreise die Hand der Herzogin Bersabe. Die Königin verspricht sie ihm.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 21 - 30 || Der Herzog von Brabant macht sich mit 500 bewaffneten Rittern auf den Weg (über Heidelberg, Halle, Nördelingen, Augsburg und schliesslich Garte) hin zu Bern. &lt;br /&gt;
Dietrich möchte den Rat seiner Mannen, da bewaffnete und unbekannte Männer durch sein Land reiten. Der Rat seiner Männer ist eindeutig und einstimmig: Er soll sie mit gezückten Schwertern empfangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 31 - 40 || Wolfhart erspäht die Fremden am Fenster, woraufhin die Herzogin von Lampartenland (die sich als Geisel bei Dietrich befindet) ebenfalls ans Fenster geht und den Herzog Sabin von Brabant erkennt. Sie geht hinaus um ihn willkommen zu heißen und führt diesen nach einem kurzen Wortwechsel hinein zu Dietrich, wo sich die beiden Männer schließlich friedlich begrüßen durch die Vermittlungsarbeit der Herzogin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 41 - 50 (51) ||  Der Herzog von Brabant begründet seinen bewaffneten Aufzug dadurch, dass er keine Herberge gefunden habe um sich umzuziehen . Daraufhin wird ein Brief vorgelesen, der von der Mannschaft mittgebracht wurde von einer Königin am Rhein und Tochter Gibeches. In dem Brief steht, dass die Königin einen Rosengarten besitzt, von einer Meile Länge und einer halben Meile Breite, umzäunt von einer Mauer aus seidenem Faden. Beschützt wird er von 12 kühnen Männern: Ihr Vater, Gunther, Gernot, Hagene, Volker, Pusolt, Schrutan, Ortwin, Aspiran, Walter, Studenfuchs und Sigfried. Die Königin lädt nun mit dem Brief dazu ein, Zwölf Männer vorzubringen, die &amp;quot;den zwelven sîn gelîch&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 51 - 60 || Die weiteren Teilnehmer des Turniers werden vorgestellt. Der Dietrich beschreibt wie die Kämpfe ablaufen werden und was der Lohn sein wird. Es werden 12 Ritter auf jeder Seite kämpfen. Die Ritter werden jeweils im 1:1 antreten. Die Belohnung für den Sieger ist ein Kuss von der Königin und ein Rosenkranz der ebenfalls von ihr überreicht wird. Die Reaktion darauf ist eine Mischung aus Selbstlob, Zorn auf den Boten und Furcht vor der Niederlage. Aber niemand drückt sich davor anzutreten und die Beteiligten ziehen ihre Helme auf, greifen zu den Schwertern wie ihren großen Schildern und machen sich bereit. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 61 - 70 || Die Herzogin bittet Wolfhart um Hilfe, die Boten zu retten und Wolfhart setzt sich für sie ein indem er daran erinnert, dass der Bote und die Botschaft nicht dasselbe sind und der Bote nicht für die Botschaft bestraft werden soll. Dem schließt sich Hildebrandt an und will die Boten gut behandeln. Zudem rät er Dietrich, dass er der Aufforderung zum Kampf nachkommen soll. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 71 - 80 || Wolfhart lädt die Gäste zu Speis und Trank bei Dietrich ein. Zehn Tage bleiben die Gäste und nehmen die Gastfreundschaft in Anspruch. Dietrich schenkt ihnen Gold und teure Gewänder. Der Herzog Sabin will nun mit 500 Männer &amp;quot;urloup&amp;quot; nehmen und in Richtung Rhein reisen. Dietrich begleitet ihn mit 500 Mann durch die Lombardei. In Garda soll Dietrich umkehren. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 81 - 90 || Dietrich möchte zur Königin und lässt ihr ausrichten, dass er mit achtundzwanzigtausend Recken zu ihr stoßen könnte, was Kriemhild und der Herzogin ausgerichtet wurde, woraufhin sie einen Boten zu ihm entsandten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 91 - 100 || Sabin, Der Herzog von Brâbant, wird für seine Dienste von Königin Kriemhilt entlohnt, indem er die schöne Bersábe ehelichen und auf sein Land überführen darf. Derweil berät sich Dietrich mit Hildebrand, welche &amp;quot;zwelve&amp;quot; er entsenden solle. Im folgenden zählt Hildebrand diejenigen auf und stellt ihnen ihr jeweiliges Pendant sogleich gegenüber: Dietrich selbst soll es mit dem ihm ebenbürtigen &amp;quot;vürsten lobesam&amp;quot; Siegfried aufnehmen, Wolfhart soll gegen den &amp;quot;helt&amp;quot; Pûsolt kämpfen, der junge Sigestap es mit dem Riesen Ortwin aufnehmen,  Heime der kühne Ritter soll Schrutan bezwingen, Witege der Kräftige soll den Riesen Asprîan zu Fall bringen, welcher zwei Schwerter gleichzeitig in den Kampf zu führen weiß und der junge Ortwin darf sich dem außerordentlichen (&amp;quot;ûzerweltlichen degen&amp;quot;) Volker annehmen, welcher es mit hundert Männern gleichzeitig aufnehmen könne. Schließlich wird die Frage in dem Raum gestellt, wer es mit dem jähzornigen (&amp;quot;mortgrimmen&amp;quot;) Hagen von Tronje aufnehmen könne und mit Eckehart dem Starken der würdige Krieger gefunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 101 - 110 || Helmschrot wird auserwählt, um den bisher unbesiegten König Gernot zu erschlagen, der bereits als junger Ritter viele Männer im Kampf erschlug. Der unerschrockene Amelolt soll es mit dem mutigen und kampferprobten Ritter Gunther aufnehmen. Trotz seines hohen Alters erklärt Hildebrand sich bereit, es mit dem auserwählten Ritter König Gibeche aufzunehmen. Ilsan soll es mit Studenfusen, der sich selbst für den stärksten Ritter hält, im Kampf aufnehmen. Die Suche nach einem geeigneten Kämpfer gegen Walther von der Wasgenstein, der besorgniserregende Stärke besitzt, gestaltet sich schwerer; mit Gottes Beistand wird er von dem jungen Ritter Dietleip bekämpft werden. Dietrich von Bern ist sicher, dass Dietleip mit in die Schlacht am Rhein ziehen wird, wenn er an Dietrichs Dienst an ihm erinnert wird und er das wahre Märe über Kriemhilts „übermout“ erfährt. Darauf äußert Dietrich, dass er zum Überbringen dieser Nachricht an Dietleip einen Boten benötigt, dem er zum Dank sein halbes Land übergeben will. Sigestap meldet sich als Bote und macht sich sofort auf den Weg, um den Ritter, der bereits 500 Kämpfe gewonnen hat, zu finden und trifft bei der Suche auf Bieterolf, dem er das Märe erzählt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 111 - 120 || Sigestap unterhält sich mit Biterolf. Er erfährt dabei, das Dietleip sich bei Bechelâr aufhält. Siegestap reitet dorthin, nur um zu erfahren, dass Dietleip sich schon auf dem Weg zu den Sibenbürgen befindet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 121 - 130 || Der Graf wünscht Sigestap alles Gute, damit er viele Rosen vom Rhein her bringt. Als Sigestap in Wien ankommt findet er Dietleib vor einer Kirche. Sigestap fragt wer ihn auf seiner Mission begleiten soll. Dietleib berichtet vom tapferen Walther, der Sigestap begleiten soll. Dieser möchte Walther erst auf seine Treue testen. 500 Männer Dietleibs begleiten die beiden daraufhin nach Garte wo Dietrich die Geschichte erzählt wird. Dietrich(?) bemerkt, dass es eine Schande wäre, die Feindseeligkeit der Königin nicht zu rächen. Dietleip will darauf im Garten bestehen und überleben(?). Schließlich ziehen sie weiter nach Bern wo sechzehntausend Mann zu ihnen stossen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dietrichs Aufbruch / Isenburgs Abtei (Str. 130-169)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 131 - 134 || Die Berner ziehen gen Isenburg, mit der Absicht einen &amp;quot;münech wolgeborn&amp;quot; aus der Abtei als ihren 12. Mann zu gewinnen. Sie schlagen eigenmächtig ihre Zelte auf, was vom Mönch Ilsan als erstes und zornig registriert wird. Nach einer kurzen Klage an Gott wandelt sich Ilsans Gemüt und er &amp;quot;hebe sich wider an den mort&amp;quot;. Das suggeriert, dass er bereits Kreigserfahrung gesammelt hat und sich den Bernern ohne große Rede anschließen möchte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 135 - 138 || Textbeispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 139 - 141 || Der Mönch Ilsân war im Stall und rannte aus dem Kloster, als erstes Bemerkte es Hildebrant der daraufhin meinte, dass Ilsân alleine ein großes Heer bezwingen könne und er selbst ihn nun begrüßen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 145 - 148 || Textbeispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 149 - 152 || Textbeispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 153 - 155 || Textbeispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 156 - 169 || Mönch Ilsan überzeugt seinen Abt, dass er mit den Bernern in den Kampf im Rosengarten ziehen darf. Der Abt möchte dafür einen Rosenkranz gebracht bekommen, was für Gelächter unter den Helden sorgt. Ilsan schwört einen Eid darauf und bittet seine Bruderschaft darum, für Gottes Beistand und Kraft zu beten. Diese aber verfluchen ihn und beten dafür, dass er niemals zurückkehre und erschlagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 10 Tagen (&amp;quot;an dem eilften morgen&amp;quot; ) erreichen Dietrich und sein Gefolge Worms, indem sie den Rhein überschiffen, ihr Kommen wird von Kriemhilt als erstes und freudig wahrgenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ankunft und Kämpfe im Rosengarten (Str. 169-351)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 169 - 182 || Gibeche, mit einem Gefolge von 500 prächtig gerüsteten Männern, empfängt Dietrich mit einer Umarmung in Worms. Dietrich empört sich über Gibeches Untätigkeit gegenüber des respektlosen Verhaltens seiner Tochter, die willkürlich Leute zum Kampf lädt. Dieses wird von Gibeche dadurch entschuldigt, dass wohl niemand Kriemhild davon abbringen könne, sich am Kampf zu ergötzen. Die Berner schlagen Zelte auf, und als Kriemhild die reiche Zeltstadt sieht schmückt sie sich zusammen mit 300 ihrer Jungfern und macht sich auf den Weg, um Dietrich selbst zu empfangen. Wolfhart, einer von Dietrichs Männern, will der nahenden Königin einen „[backen]slac“ verpassen, da er sie für ihren Hochmut verachtet und sie sich wegen des Schlages auf ewig daran erinnern will. Er wird von Hildebrant, der an seine Ehre appeliert, zurückgehalten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 182 - 195 || Der Vogt von Berne mahnt freundlich zu den nahenden Frauen zu sein. Kriemhilt begrüßt die Ritter und lobt den Herrn von Berne dafür, dass er so viele Ritter erschlagen habe und der &amp;quot;tiurste&amp;quot; unter den Fürsten sei. Er widerspricht dem und erzählt von der beschwerlichen Anreise, woraufhin die Königin eine Woche Frieden und Verpflegung gewährt. Am zehnten Morgen jedoch spottet Kriemhild über Hiltebrant, ihre Ritter bräuchten sich vor keinem seiner Männern Sorgen zu machen. Hildebrant reagiert zornig, weist Kriemhilt für ihren Übermut zurecht und schickt sie weg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 195 - 208 || Kriemhild geht auf die Zurechtweisung von Hildebrandt hin zu ihrem Vater petzen, worauf dieser gekränkt reagiert und das blutige Spiel beginnen lässt: Zunächst treten der Riese Pûsolt (auf Wormser Seite) und Wolfhart (auf Berner Seite) gegeneinander an, wobei schlussendlich Wolfhart Pûsolt enthauptet. Es wird der Zweikampf zwischen dem Riesen Ortwin (Wormser Seite) und Sigestap (Berner Seite) angekündigt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 208 - 221 || Der zweite Kampf des Turniers beginnt. Sigestap tritt gegen den Riesen Ortwin an. Dieser wird jedoch von Sigestap erschlagen. Sigestap bekommt von Kriemhild den Rosenkranz und einen Kuss, dem sie jedem der einen Kampf gewonnen hat versprochen hat. Während König Gibeche die beiden Niederlagen der Wormser beklagt, stellt sich der Riese Schurtan als nächster Kämpfer vor, er möchte den Tod seines Bruders Ortwin rächen. Auf zusprechen Hildebrands, stellt sich Heime dem Riesen. Hildebrand ist davon überzeugt das Heime leichtes Spiel mit dem Riesen haben wird und der Kampf beginnt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 221 - 234 || Heime, welcher gegen Schrutan kämpft, erschlägt diesen mit seinem Schwert Nagelring. Nun sind drei Riesen erschlagen. König Gibeche klagt über die Verluste und setzt alles auf Aspiran, den starken Riesen, welcher die erschlagenen Riesen rächen soll. Bewaffnet mit zwei Schwertern begibt er sich zum Garten. Hildebrand redet Witege gut zu, dass er Aspiran im Kampf besiegen werde. Witege aber weigert sich und geht davon aus, dass er in den sicheren Tod geht. An einer Stelle fragt er den Berner, ob er ihn so sehr wie einen Feind hasst, weil Dietrich nicht aufhören will, Witege zu drängen. Hildebrand schlägt ein Pferdetausch von Schemming und Falken vor, das will aber Dietrich nicht und würde Witege lieber ein Land (Osterdingen) geben. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 234 - 247 || Witege weigert sich zunächst, den Kampf gegen Aspiran anzutreten. Erst als Hildebrant ihm als Belohnung Dietrichs Pferd Schemminc in Austausch zu Witeges Valken verspricht, willigt der junge Held ein. Aspiran kämpft mit zwei Schwertern und der Kampf gestaltet sich äußerst blutig. Witege geht schließlich als Sieger hervor und erhält neben dem Rosenkranz und Kriemhilds Kuss auch Dietrichs Schemminc.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Str. 247 - 260 || Als nächstes stehen sich der Mönch Ilsan und Studenvuhs vom Rhein im Kampf gegenüber. Die Männder schlagen sich (&amp;quot;und gap im einen slac, daz der helt Studenvuhs vor im in den rosen lac&amp;quot;) und lachen sich gegenseitig aus (&amp;quot;ich müeste lachen din&amp;quot;). Der Kampf ist blutig und die Männer bringen sich &amp;quot;in vil groze not&amp;quot;. Ilsan erschlägt Studenvuhs und erhält den Kuss und den Rosenkranz von Kriemhilt. Der Mönch möchte jedoch mehr Rosen für seine 52 Brüder, von denen er jedem welche versprochen hat. Er droht ihr an, sie notfalls zu rauben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 260 - 273 || Kriemhilt besitzt noch Ritter, um ihren Rosengarten vor den Räubern zu beschützen. Sie verspricht dem Sieger nicht nur die Rosenkränze zu geben, sondern auch ihre „triuwe“. Gibeche schickt daraufhin Walther von dem Wasgenstein in den Kampf, dem er verspricht, all seinen Besitz mit ihm zu teilen, wenn er gewinnt. Walter ist motiviert seinen Gegner zu besiegen. Dietleip stellt sich ihm entgegen. Sie kämpfen beide ohne Erbarmen und Kriemhilt erfreut sich des Blutvergießens. Hildebrand äußert daraufhin ihr gegenüber, dass keiner der beiden Ritter den Kampf überstehen wird, woraufhin Kriemhilt Hildebrand fragt, wie sie die Männer trennen und den Kampf entscheiden soll. Hildebrand verlangt, dass beide Ritter mit dem Kranz zu Siegern gekrönt werden sollen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 273 - 286 || Kriemhilt hört auf den Rat von Hildebrandt und bricht den Kampf ab. Sie krönt beide Ritter zu Siegern, indem sie jedem einen Rosenkranz gibt. Die beiden Ritter sind stolz auf ihre Leistung und nehmen den Kranz an. Anschließend beginnt der nächste Kampf, indem der Ritter Volker den Ritter Ortwin herausfordert. Der Ritter Ortwin ist groß und stark und gewinnt den Kampf nachdem er  Volker einen harten Schlag gibt und das Blut fließt. Die Königin gibt auch ihm einen Kuss und den Rosenkranz. Ortwin verlässt daraufhin den Garten und kehrte zu seinen Leuten zurück.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 286 - 299 || Als nächstes möchte der tapfere Hagen kämpfen, um die bereits gefallenen Ritter zu rächen. Als Gegner für ihn wählt Hildebrandt Eckehart aus. Dieser verletzt Hagen im Kampf schwer und gewinnt das Duell. Kriemhild überreicht ihm den Rosenkranz. Den Kuss aber möchte Eckehart aber nicht annehmen, da Kriemhild eine „ungetriuwe meit“ ist. Der darauffolgende Kampf findet zwischen dem König Gernot und dem Ritter Helmschrôt statt. Auch dieses Duell ist so brutal, dass ihr Blut auf dem ganzen Platz verteilt ist. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 299 - 312 || Gernot fürchtet sich vor dem Tod, so dass Kriemhild Helmschrôt den Rosenkranz aufsetzt. Der jüngere Bruder Kriemhilds, König Gunther, trat nun in den Kampf. Er klagte den bisherigen Verlauf, die Sieglosigkeit an und wollte seinen Kampf bestehen, Hildebrand schickt Amelolt, welcher ihm viele tiefe Wunden schlägt. Kriemhild schreitet ein, gibt Rosenkranz und Kuss an Amelolt und rettet somit das Leben von Gunther. König Gibeche nimmt nun den Kampf gegen Hildebrand auf und lobt ihn für seine Weisheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 312 - 321 || Hildebrand bezichtigt Gibeche der Torheit woraufhin dieser sehr zornig wird. Hildebrand schlägt vor, die Rede sein zu lassen und nimmt den Kampf mit Gibeche auf. Sie kämpfen sehr ritterlich gegeneinander. Gibeche wird von Hildebrands &amp;quot;schirmslac&amp;quot;, also dem Kopfschlag, getroffen und fällt zu Boden. Kriemhild erschrickt darauf und bittet Hildebrand, ihren Vater am Leben zu lassen. Hildebrand fragt darauf sofort, wo denn sein Rosenkranz sei. Als Kriemhild Hildebrand einen Kuss geben will, lehnt dieser ab. Einerseits möchte er nur von seiner Frau geküsst werden, andererseits wäre es für ihn nur wenig Ehre. Gibeche soll zur Herberge getragen werden und Hildebrand verlässt den Garten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dietrich und Siegfried (Str. 322-370)==&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 322 - 326 || Siegfried aus Niederland betritt den Kampfplatz und fordert seinen Duellanten provokant auf, zu erscheinen, indem er ihn feige (&amp;quot;zage&amp;quot;) und schwach straft und die erzählten Heldentaten vom &amp;quot;vürste hôchgeborn&amp;quot; in Frage stellt.  Hildebrand motiviert Dietrich zum Kampf und redet ihm zu, diese Unverschämtheit zu vergelten. Dietrich erwidert dem aber dass, wenn er selbst in Hildebrands Treueid stünde (bzw. dessen Lehnsmann wäre), dieser ihm nicht dazu raten würde, gegen Siegfried zu kämpfen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 327 - 330 || Dietrich zweifelt noch immer daran, ob er gegen Siegfried antreten sollte da er sich aus dem Kampf nichts erhofft, außer einen ehrlosen Tod, sollte er fallen. Er führt, an, dass Siegfried bereits Drachen erschalgen hat, denen noch kein Herrscher gewachsen war und zählt drei Dinge auf, die ihn weiterhin besonders auszeichnen. Bis Strophe 330 allerdings beinhaltet das lediglich sein Schwert Balmunc, das &amp;quot;sô guot [ist], daz [es] herte helme velschet&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 331 - 335 || Die anderen beide Dinge sind, dass er ein brünne (Schutzwaffe aus Platten) mit dem Namen Eckerich trägt, und er hürnîn (mit Drachenhaut) ist. Dietrich meint, ein Kampf gegen Siegfried würde nur ein törichter Mann begehen und man ihm raten Siegfried einfach zu huldigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 336 - 340 || Hildebrand ist &amp;quot;zornlîch&amp;quot; in der Diskussion mit Dietrich, und weißt den Berner darauf hin, dass bis jetzt noch niemand gegen Siegfried gewonnen hat. Dietrich sagt entrüstet &amp;quot;du saehest alsô gerne, daz ich verlür daz leben mîn&amp;quot; und zweifelt an seinem Sieg über Siegfried: &amp;quot;Sîfvrides von Niderlande des bestân ich niht&amp;quot;. Hildebrand schlägt vor, Dietrich als &amp;quot;ungesunt&amp;quot; zu porträtieren &amp;quot;vor Kriemhilt der künegîn&amp;quot;, damit er nicht kämpfen und wohlmöglich sterben muss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 341 - 344 || Hildebrand verspottet Dietrich und wird ob seiner Weigerung zu kämpfen so zornig, dass er ihn auf den Mund schlägt, so hart, dass Dietrich auf den Boden fällt. Darüber gerät Dietrich in großen Zorn, nimmt sein Schwert, um Hildebrand den Spott auszutreiben, und schlägt mit der flachen Seite der Waffe so heftig auf diesen ein, dass Hildebrand gestorben wäre, wäre Wolfhart nicht dazwischen gegangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 345 - 348 || Wolfhart geht zwischen diesen Kampf und ruft Dietrich zur Vernunft. Er beschimpft ihn, dass er seine eigenen Leute angreifen kann, es sich aber nicht traut mit Siegfried aufzunehmen. Dadurch kommt Dietrich wieder zu Sinnen und lässt sein Pferd satteln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 349 - 352 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 353 - 356 || Siegfried und Dietrich kämpfen mit den Klingen unerbittlich miteinander, wobei Dietrich von Siegfried verwundet wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 357 - 360 || Hildebrand erkundig sich bei Wolfhart, wie sich Dietrich in dem Kampf mit Siegfried schlägt. Der muss ihm leider mitteilen, dass Dietrich unter einer schweren Wunde zu leiden hat. Hildebrand erkennt, dass Dietrich nicht wütend genug ist und denkt sich eine List aus. Wolfhart soll Hildebrands Tod ausrufen und ihn beklagen. Auf dessen Anweisung hin ruft Wolfhart in den Rosengarten, das Hildebrand verstorben sei und beklagt dessen Tod. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 360 - 364 || Sobald Dietrich davon hört, beginnt auch dieser über den Tod von Hildebrand zu klagen. Sein Zorn macht sich schon in seiner Rede gegen Siegfried breit &amp;quot;dich gât diu nôt an&amp;quot;. Er sagt, dass er durch Siegfrieds Schuld einen Mann verloren hat, dessen Tod er nicht überwinden kann. Sie beiden beginnen zu kämpfen. Dietrich ist so zornig, dass man Flammen aus seinem Mund kommen sieht und Siegfried der Schweiß durch die Hitze herunterrinnt. Vom Zorn gepackt verletzt Dietrich Siegfried durch den Harnisch hindurch, sodass Siegfried viel Blut verliert und fliehen muss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 365 - 369 || Siegfried flieht in den Schoß Kriemhilds, welche ihn in Schutz nimmt. Siegfried will alle beide töten, da Hildebrand gestorben sei, doch im letzten Moment zeigt sich Hildebrand und hält ihn auf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Ilsans Siegeszug / Heimkehr der Berner (Str. 371-390)==&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 370 - 374 || Kriemhild setzt Dietrich den Rosenkranz auf und sagt zu ihm, dass er mit keinem anderen Ritter zu vergleichen ist. Daraufhin springt Ilsan der Mönch in den Rosengarten und nimmt es mit 52 Gegnern gleichzeitig auf. 12 Gegner tötet er sofort, den anderen flößt er unvergleichliche Angst ein. Er wird dafür mit 52 Rosenkränzen belohnt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 375 - 379 || Zur Belohnung für seine Siege möchte Ilsan nun auch 52 Küsse von Kriemhild bekommen. Dabei kratzt sein langer Bart sie so sehr, dass sie blutet. Dietrich fordert von Kriemhild die Treue ihres Vaters Gibeche und dessen Land und Leute. Nachdem ihm dies gewährt wird, begeben sich Dietrichs Männer auf den Rückweg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 380 - 384 || Dietrich zieht mit seinen Rittern fröhlich nach Hause. In Bern angekommen bittet der Mönch Ilsan Dietrich abreisen zu dürfen um seinen Klosterbrüdern die versprochenen Rosenkränze zu bringen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 385 - 390 || Ilsan wird von Dietrich herzlich verabschiedet, der ihm ebenso zusichert, jederzeit in Bern willkommen zu sein. Angekommen am Kloster Isenburg erschrecken die Mönche darüber, dass Ilsan nicht erschlagen wurde. Er setzt die errungenen &amp;quot;rosenkrenzelin&amp;quot; den Mönchen Haupt um Haupt auf und zwar so, dass die Dornen in die Tonsur stechen und das Blut über ihre Ohren tropft, damit sie für seine Sünde an seiner statt &amp;quot;büezen&amp;quot; mögen, wie er ihnen im Zorn entgegnet. Kein Widerspruch folgt, die furchtsamen Mönche nennen den nun &amp;quot;vürsten hôchgeborn&amp;quot; (389,2) titulierten Ilsan stattdessen ihren Herrn und behaupten, sie nähmen mit Freude seine Sünde auf sich. So endet das Lied.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe außerdem==&lt;br /&gt;
[[Inhaltsangabe &amp;quot;Dietrichs Flucht&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;harvardreferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Primärtext===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*Holz 1982] Die Gedichte vom Rosengarten zu Worms, hg. von Georg Holz, Hildesheim/New York 1982.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Der_Rosengarten_zu_Worms%22&amp;diff=19448</id>
		<title>Inhaltsangabe &quot;Der Rosengarten zu Worms&quot;</title>
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		<updated>2015-06-17T08:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Notizbereich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid gray; margin:5px 3px 0px 3px; padding:0 5px 2px 5px; background-color:#EEEEEE&amp;quot;&amp;gt;Hinweis: Dieser Artikel entsteht derzeit im Rahmen des Proseminars &#039;&#039;&amp;quot;Zwischen Wahrheit und Fiktion - Die Heldenepik um Dietrich von Bern&amp;quot;&#039;&#039; (Sommersemester 2015) und wird daher fortlaufend bearbeitet.&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Artikel fasst den Inhalt der 390 Strophen des historischen Heldenliedes &#039;&#039;Der Rosengarten zu Worms&#039;&#039; in der älteren Vulgat-Fassung A zusammen. Die Strophenzählung folgt dabei der Textausgabe von Georg Holz.[Holz 1982]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriemhilts Herausforderung / Sigestaps Botengänge (Str. 1-130)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 1 - 10 || Die Stadt Worms am Rhein wird von König Gibeche regiert. Neben seinen drei Söhnen, hat er auch eine Tochter, die schöne Kriemhild, welcher der Löwentöter Siegfried den Hof macht. Da Kriemhild jedoch schon so viel von Dietrich von Bern gehört hat, beschließt sie, die beiden Männer zusammenzubringen um zu sehen, wer von ihnen mehr Stärke besitzt. Ein Turnier um ihren Rosengarten scheint ihr der geeignete Weg zu sein. Sie bestimmt zwölf Wormser Helden, die gegen Dietrichs Männer antreten sollen: Ihr Vater Gibeche, Gernot, Gunther, Hagene, Volker, Pusolt, Schrutan, Ortwin, Aspiran, Walther, Studenfuchs und schließlich Siegfried.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 11 - 20 || Die Königin wird von Walter gewarnt, dass sie im &amp;quot;übermuot&amp;quot; handelt (12). Sie lässt sich davon jedoch nicht beunruhigen und will den Herzog von Brabant als Boten zu den Bernern schicken. Dieser möchte als Lohn für seine Botenreise die Hand der Herzogin Bersabe. Die Königin verspricht sie ihm.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 21 - 30 || Der Herzog von Brabant macht sich mit 500 bewaffneten Rittern auf den Weg (über Heidelberg, Halle, Nördelingen, Augsburg und schliesslich Garte) hin zu Bern. &lt;br /&gt;
Dietrich möchte den Rat seiner Mannen, da bewaffnete und unbekannte Männer durch sein Land reiten. Der Rat seiner Männer ist eindeutig und einstimmig: Er soll sie mit gezückten Schwertern empfangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 31 - 40 || Wolfhart erspäht die Fremden am Fenster, woraufhin die Herzogin von Lampartenland (die sich als Geisel bei Dietrich befindet) ebenfalls ans Fenster geht und den Herzog Sabin von Brabant erkennt. Sie geht hinaus um ihn willkommen zu heißen und führt diesen nach einem kurzen Wortwechsel hinein zu Dietrich, wo sich die beiden Männer schließlich friedlich begrüßen durch die Vermittlungsarbeit der Herzogin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 41 - 50 (51) ||  Der Herzog von Brabant begründet seinen bewaffneten Aufzug dadurch, dass er keine Herberge gefunden habe um sich umzuziehen . Daraufhin wird ein Brief vorgelesen, der von der Mannschaft mittgebracht wurde von einer Königin am Rhein und Tochter Gibeches. In dem Brief steht, dass die Königin einen Rosengarten besitzt, von einer Meile Länge und einer halben Meile Breite, umzäunt von einer Mauer aus seidenem Faden. Beschützt wird er von 12 kühnen Männern: Ihr Vater, Gunther, Gernot, Hagene, Volker, Pusolt, Schrutan, Ortwin, Aspiran, Walter, Studenfuchs und Sigfried. Die Königin lädt nun mit dem Brief dazu ein, Zwölf Männer vorzubringen, die &amp;quot;den zwelven sîn gelîch&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 51 - 60 || Die weiteren Teilnehmer des Turniers werden vorgestellt. Der Dietrich beschreibt wie die Kämpfe ablaufen werden und was der Lohn sein wird. Es werden 12 Ritter auf jeder Seite kämpfen. Die Ritter werden jeweils im 1:1 antreten. Die Belohnung für den Sieger ist ein Kuss von der Königin und ein Rosenkranz der ebenfalls von ihr überreicht wird. Die Reaktion darauf ist eine Mischung aus Selbstlob, Zorn auf den Boten und Furcht vor der Niederlage. Aber niemand drückt sich davor anzutreten und die Beteiligten ziehen ihre Helme auf, greifen zu den Schwertern wie ihren großen Schildern und machen sich bereit. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 61 - 70 || Die Herzogin bittet Wolfhart um Hilfe, die Boten zu retten und Wolfhart setzt sich für sie ein indem er daran erinnert, dass der Bote und die Botschaft nicht dasselbe sind und der Bote nicht für die Botschaft bestraft werden soll. Dem schließt sich Hildebrandt an und will die Boten gut behandeln. Zudem rät er Dietrich, dass er der Aufforderung zum Kampf nachkommen soll. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 71 - 80 || Wolfhart lädt die Gäste zu Speis und Trank bei Dietrich ein. Zehn Tage bleiben die Gäste und nehmen die Gastfreundschaft in Anspruch. Dietrich schenkt ihnen Gold und teure Gewänder. Der Herzog Sabin will nun mit 500 Männer &amp;quot;urloup&amp;quot; nehmen und in Richtung Rhein reisen. Dietrich begleitet ihn mit 500 Mann durch die Lombardei. In Garda soll Dietrich umkehren. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 81 - 90 || Dietrich möchte zur Königin und lässt ihr ausrichten, dass er mit achtundzwanzigtausend Recken zu ihr stoßen könnte, was Kriemhild und der Herzogin ausgerichtet wurde, woraufhin sie einen Boten zu ihm entsandten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 91 - 100 || Sabin, Der Herzog von Brâbant, wird für seine Dienste von Königin Kriemhilt entlohnt, indem er die schöne Bersábe ehelichen und auf sein Land überführen darf. Derweil berät sich Dietrich mit Hildebrand, welche &amp;quot;zwelve&amp;quot; er entsenden solle. Im folgenden zählt Hildebrand diejenigen auf und stellt ihnen ihr jeweiliges Pendant sogleich gegenüber: Dietrich selbst soll es mit dem ihm ebenbürtigen &amp;quot;vürsten lobesam&amp;quot; Siegfried aufnehmen, Wolfhart soll gegen den &amp;quot;helt&amp;quot; Pûsolt kämpfen, der junge Sigestap es mit dem Riesen Ortwin aufnehmen,  Heime der kühne Ritter soll Schrutan bezwingen, Witege der Kräftige soll den Riesen Asprîan zu Fall bringen, welcher zwei Schwerter gleichzeitig in den Kampf zu führen weiß und der junge Ortwin darf sich dem außerordentlichen (&amp;quot;ûzerweltlichen degen&amp;quot;) Volker annehmen, welcher es mit hundert Männern gleichzeitig aufnehmen könne. Schließlich wird die Frage in dem Raum gestellt, wer es mit dem jähzornigen (&amp;quot;mortgrimmen&amp;quot;) Hagen von Tronje aufnehmen könne und mit Eckehart dem Starken der würdige Krieger gefunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 101 - 110 || Helmschrot wird auserwählt, um den bisher unbesiegten König Gernot zu erschlagen, der bereits als junger Ritter viele Männer im Kampf erschlug. Der unerschrockene Amelolt soll es mit dem mutigen und kampferprobten Ritter Gunther aufnehmen. Trotz seines hohen Alters erklärt Hildebrand sich bereit, es mit dem auserwählten Ritter König Gibeche aufzunehmen. Ilsan soll es mit Studenfusen, der sich selbst für den stärksten Ritter hält, im Kampf aufnehmen. Die Suche nach einem geeigneten Kämpfer gegen Walther von der Wasgenstein, der besorgniserregende Stärke besitzt, gestaltet sich schwerer; mit Gottes Beistand wird er von dem jungen Ritter Dietleip bekämpft werden. Dietrich von Bern ist sicher, dass Dietleip mit in die Schlacht am Rhein ziehen wird, wenn er an Dietrichs Dienst an ihm erinnert wird und er das wahre Märe über Kriemhilts „übermout“ erfährt. Darauf äußert Dietrich, dass er zum Überbringen dieser Nachricht an Dietleip einen Boten benötigt, dem er zum Dank sein halbes Land übergeben will. Sigestap meldet sich als Bote und macht sich sofort auf den Weg, um den Ritter, der bereits 500 Kämpfe gewonnen hat, zu finden und trifft bei der Suche auf Bieterolf, dem er das Märe erzählt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 111 - 120 || Sigestap unterhält sich mit Biterolf. Er erfährt dabei, das Dietleip sich bei Bechelâr aufhält. Siegestap reitet dorthin, nur um zu erfahren, dass Dietleip sich schon auf dem Weg zu den Sibenbürgen befindet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 121 - 130 || Der Graf wünscht Sigestap alles Gute, damit er viele Rosen vom Rhein her bringt. Als Sigestap in Wien ankommt findet er Dietleib vor einer Kirche. Sigestap fragt wer ihn auf seiner Mission begleiten soll. Dietleib berichtet vom tapferen Walther, der Sigestap begleiten soll. Dieser möchte Walther erst auf seine Treue testen. 500 Männer Dietleibs begleiten die beiden daraufhin nach Garte wo Dietrich die Geschichte erzählt wird. Dietrich(?) bemerkt, dass es eine Schande wäre, die Feindseeligkeit der Königin nicht zu rächen. Dietleip will darauf im Garten bestehen und überleben(?). Schließlich ziehen sie weiter nach Bern wo sechzehntausend Mann zu ihnen stossen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dietrichs Aufbruch / Isenburgs Abtei (Str. 130-169)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 131 - 134 || Die Berner ziehen gen Isenburg, mit der Absicht einen &amp;quot;münech wolgeborn&amp;quot; aus der Abtei als ihren 12. Mann zu gewinnen. Sie schlagen eigenmächtig ihre Zelte auf, was vom Mönch Ilsan als erstes und zornig registriert wird. Nach einer kurzen Klage an Gott wandelt sich Ilsans Gemüt und er &amp;quot;hebe sich wider an den mort&amp;quot;. Das suggeriert, dass er bereits Kreigserfahrung gesammelt hat und sich den Bernern ohne große Rede anschließen möchte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 135 - 138 || test&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 139 - 141 || test&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 145 - 148 || test&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 149 - 152 || test&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 153 - 155 || test&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 156 - 169 || Mönch Ilsan überzeugt seinen Abt, dass er mit den Bernern in den Kampf im Rosengarten ziehen darf. Der Abt möchte dafür einen Rosenkranz gebracht bekommen, was für Gelächter unter den Helden sorgt. Ilsan schwört einen Eid darauf und bittet seine Bruderschaft darum, für Gottes Beistand und Kraft zu beten. Diese aber verfluchen ihn und beten dafür, dass er niemals zurückkehre und erschlagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 10 Tagen (&amp;quot;an dem eilften morgen&amp;quot; ) erreichen Dietrich und sein Gefolge Worms, indem sie den Rhein überschiffen, ihr Kommen wird von Kriemhilt als erstes und freudig wahrgenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ankunft und Kämpfe im Rosengarten (Str. 169-351)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 169 - 182 || Gibeche, mit einem Gefolge von 500 prächtig gerüsteten Männern, empfängt Dietrich mit einer Umarmung in Worms. Dietrich empört sich über Gibeches Untätigkeit gegenüber des respektlosen Verhaltens seiner Tochter, die willkürlich Leute zum Kampf lädt. Dieses wird von Gibeche dadurch entschuldigt, dass wohl niemand Kriemhild davon abbringen könne, sich am Kampf zu ergötzen. Die Berner schlagen Zelte auf, und als Kriemhild die reiche Zeltstadt sieht schmückt sie sich zusammen mit 300 ihrer Jungfern und macht sich auf den Weg, um Dietrich selbst zu empfangen. Wolfhart, einer von Dietrichs Männern, will der nahenden Königin einen „[backen]slac“ verpassen, da er sie für ihren Hochmut verachtet und sie sich wegen des Schlages auf ewig daran erinnern will. Er wird von Hildebrant, der an seine Ehre appeliert, zurückgehalten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 182 - 195 || Der Vogt von Berne mahnt freundlich zu den nahenden Frauen zu sein. Kriemhilt begrüßt die Ritter und lobt den Herrn von Berne dafür, dass er so viele Ritter erschlagen habe und der &amp;quot;tiurste&amp;quot; unter den Fürsten sei. Er widerspricht dem und erzählt von der beschwerlichen Anreise, woraufhin die Königin eine Woche Frieden und Verpflegung gewährt. Am zehnten Morgen jedoch spottet Kriemhild über Hiltebrant, ihre Ritter bräuchten sich vor keinem seiner Männern Sorgen zu machen. Hildebrant reagiert zornig, weist Kriemhilt für ihren Übermut zurecht und schickt sie weg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 195 - 208 || Kriemhild geht auf die Zurechtweisung von Hildebrandt hin zu ihrem Vater petzen, worauf dieser gekränkt reagiert und das blutige Spiel beginnen lässt: Zunächst treten der Riese Pûsolt (auf Wormser Seite) und Wolfhart (auf Berner Seite) gegeneinander an, wobei schlussendlich Wolfhart Pûsolt enthauptet. Es wird der Zweikampf zwischen dem Riesen Ortwin (Wormser Seite) und Sigestap (Berner Seite) angekündigt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 208 - 221 || Der zweite Kampf des Turniers beginnt. Sigestap tritt gegen den Riesen Ortwin an. Dieser wird jedoch von Sigestap erschlagen. Sigestap bekommt von Kriemhild den Rosenkranz und einen Kuss, dem sie jedem der einen Kampf gewonnen hat versprochen hat. Während König Gibeche die beiden Niederlagen der Wormser beklagt, stellt sich der Riese Schurtan als nächster Kämpfer vor, er möchte den Tod seines Bruders Ortwin rächen. Auf zusprechen Hildebrands, stellt sich Heime dem Riesen. Hildebrand ist davon überzeugt das Heime leichtes Spiel mit dem Riesen haben wird und der Kampf beginnt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 221 - 234 || Heime, welcher gegen Schrutan kämpft, erschlägt diesen mit seinem Schwert Nagelring. Nun sind drei Riesen erschlagen. König Gibeche klagt über die Verluste und setzt alles auf Aspiran, den starken Riesen, welcher die erschlagenen Riesen rächen soll. Bewaffnet mit zwei Schwertern begibt er sich zum Garten. Hildebrand redet Witege gut zu, dass er Aspiran im Kampf besiegen werde. Witege aber weigert sich und geht davon aus, dass er in den sicheren Tod geht. An einer Stelle fragt er den Berner, ob er ihn so sehr wie einen Feind hasst, weil Dietrich nicht aufhören will, Witege zu drängen. Hildebrand schlägt ein Pferdetausch von Schemming und Falken vor, das will aber Dietrich nicht und würde Witege lieber ein Land (Osterdingen) geben. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 234 - 247 || Witege weigert sich zunächst, den Kampf gegen Aspiran anzutreten. Erst als Hildebrant ihm als Belohnung Dietrichs Pferd Schemminc in Austausch zu Witeges Valken verspricht, willigt der junge Held ein. Aspiran kämpft mit zwei Schwertern und der Kampf gestaltet sich äußerst blutig. Witege geht schließlich als Sieger hervor und erhält neben dem Rosenkranz und Kriemhilds Kuss auch Dietrichs Schemminc.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Str. 247 - 260 || Als nächstes stehen sich der Mönch Ilsan und Studenvuhs vom Rhein im Kampf gegenüber. Die Männder schlagen sich (&amp;quot;und gap im einen slac, daz der helt Studenvuhs vor im in den rosen lac&amp;quot;) und lachen sich gegenseitig aus (&amp;quot;ich müeste lachen din&amp;quot;). Der Kampf ist blutig und die Männer bringen sich &amp;quot;in vil groze not&amp;quot;. Ilsan erschlägt Studenvuhs und erhält den Kuss und den Rosenkranz von Kriemhilt. Der Mönch möchte jedoch mehr Rosen für seine 52 Brüder, von denen er jedem welche versprochen hat. Er droht ihr an, sie notfalls zu rauben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 260 - 273 || Kriemhilt besitzt noch Ritter, um ihren Rosengarten vor den Räubern zu beschützen. Sie verspricht dem Sieger nicht nur die Rosenkränze zu geben, sondern auch ihre „triuwe“. Gibeche schickt daraufhin Walther von dem Wasgenstein in den Kampf, dem er verspricht, all seinen Besitz mit ihm zu teilen, wenn er gewinnt. Walter ist motiviert seinen Gegner zu besiegen. Dietleip stellt sich ihm entgegen. Sie kämpfen beide ohne Erbarmen und Kriemhilt erfreut sich des Blutvergießens. Hildebrand äußert daraufhin ihr gegenüber, dass keiner der beiden Ritter den Kampf überstehen wird, woraufhin Kriemhilt Hildebrand fragt, wie sie die Männer trennen und den Kampf entscheiden soll. Hildebrand verlangt, dass beide Ritter mit dem Kranz zu Siegern gekrönt werden sollen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 273 - 286 || Kriemhilt hört auf den Rat von Hildebrandt und bricht den Kampf ab. Sie krönt beide Ritter zu Siegern, indem sie jedem einen Rosenkranz gibt. Die beiden Ritter sind stolz auf ihre Leistung und nehmen den Kranz an. Anschließend beginnt der nächste Kampf, indem der Ritter Volker den Ritter Ortwin herausfordert. Der Ritter Ortwin ist groß und stark und gewinnt den Kampf nachdem er  Volker einen harten Schlag gibt und das Blut fließt. Die Königin gibt auch ihm einen Kuss und den Rosenkranz. Ortwin verlässt daraufhin den Garten und kehrte zu seinen Leuten zurück.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 286 - 299 || Als nächstes möchte der tapfere Hagen kämpfen, um die bereits gefallenen Ritter zu rächen. Als Gegner für ihn wählt Hildebrandt Eckehart aus. Dieser verletzt Hagen im Kampf schwer und gewinnt das Duell. Kriemhild überreicht ihm den Rosenkranz. Den Kuss aber möchte Eckehart aber nicht annehmen, da Kriemhild eine „ungetriuwe meit“ ist. Der darauffolgende Kampf findet zwischen dem König Gernot und dem Ritter Helmschrôt statt. Auch dieses Duell ist so brutal, dass ihr Blut auf dem ganzen Platz verteilt ist. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 299 - 312 || Gernot fürchtet sich vor dem Tod, so dass Kriemhild Helmschrôt den Rosenkranz aufsetzt. Der jüngere Bruder Kriemhilds, König Gunther, trat nun in den Kampf. Er klagte den bisherigen Verlauf, die Sieglosigkeit an und wollte seinen Kampf bestehen, Hildebrand schickt Amelolt, welcher ihm viele tiefe Wunden schlägt. Kriemhild schreitet ein, gibt Rosenkranz und Kuss an Amelolt und rettet somit das Leben von Gunther. König Gibeche nimmt nun den Kampf gegen Hildebrand auf und lobt ihn für seine Weisheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 312 - 321 || Hildebrand bezichtigt Gibeche der Torheit woraufhin dieser sehr zornig wird. Hildebrand schlägt vor, die Rede sein zu lassen und nimmt den Kampf mit Gibeche auf. Sie kämpfen sehr ritterlich gegeneinander. Gibeche wird von Hildebrands &amp;quot;schirmslac&amp;quot;, also dem Kopfschlag, getroffen und fällt zu Boden. Kriemhild erschrickt darauf und bittet Hildebrand, ihren Vater am Leben zu lassen. Hildebrand fragt darauf sofort, wo denn sein Rosenkranz sei. Als Kriemhild Hildebrand einen Kuss geben will, lehnt dieser ab. Einerseits möchte er nur von seiner Frau geküsst werden, andererseits wäre es für ihn nur wenig Ehre. Gibeche soll zur Herberge getragen werden und Hildebrand verlässt den Garten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dietrich und Siegfried (Str. 322-370)==&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 322 - 326 || Siegfried aus Niederland betritt den Kampfplatz und fordert seinen Duellanten provokant auf, zu erscheinen, indem er ihn feige (&amp;quot;zage&amp;quot;) und schwach straft und die erzählten Heldentaten vom &amp;quot;vürste hôchgeborn&amp;quot; in Frage stellt.  Hildebrand motiviert Dietrich zum Kampf und redet ihm zu, diese Unverschämtheit zu vergelten. Dietrich erwidert dem aber dass, wenn er selbst in Hildebrands Treueid stünde (bzw. dessen Lehnsmann wäre), dieser ihm nicht dazu raten würde, gegen Siegfried zu kämpfen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 327 - 330 || Dietrich zweifelt noch immer daran, ob er gegen Siegfried antreten sollte da er sich aus dem Kampf nichts erhofft, außer einen ehrlosen Tod, sollte er fallen. Er führt, an, dass Siegfried bereits Drachen erschalgen hat, denen noch kein Herrscher gewachsen war und zählt drei Dinge auf, die ihn weiterhin besonders auszeichnen. Bis Strophe 330 allerdings beinhaltet das lediglich sein Schwert Balmunc, das &amp;quot;sô guot [ist], daz [es] herte helme velschet&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 331 - 335 || Die anderen beide Dinge sind, dass er ein brünne (Schutzwaffe aus Platten) mit dem Namen Eckerich trägt, und er hürnîn (mit Drachenhaut) ist. Dietrich meint, ein Kampf gegen Siegfried würde nur ein törichter Mann begehen und man ihm raten Siegfried einfach zu huldigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 336 - 340 || Hildebrand ist &amp;quot;zornlîch&amp;quot; in der Diskussion mit Dietrich, und weißt den Berner darauf hin, dass bis jetzt noch niemand gegen Siegfried gewonnen hat. Dietrich sagt entrüstet &amp;quot;du saehest alsô gerne, daz ich verlür daz leben mîn&amp;quot; und zweifelt an seinem Sieg über Siegfried: &amp;quot;Sîfvrides von Niderlande des bestân ich niht&amp;quot;. Hildebrand schlägt vor, Dietrich als &amp;quot;ungesunt&amp;quot; zu porträtieren &amp;quot;vor Kriemhilt der künegîn&amp;quot;, damit er nicht kämpfen und wohlmöglich sterben muss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 341 - 344 || Hildebrand verspottet Dietrich und wird ob seiner Weigerung zu kämpfen so zornig, dass er ihn auf den Mund schlägt, so hart, dass Dietrich auf den Boden fällt. Darüber gerät Dietrich in großen Zorn, nimmt sein Schwert, um Hildebrand den Spott auszutreiben, und schlägt mit der flachen Seite der Waffe so heftig auf diesen ein, dass Hildebrand gestorben wäre, wäre Wolfhart nicht dazwischen gegangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 345 - 348 || Wolfhart geht zwischen diesen Kampf und ruft Dietrich zur Vernunft. Er beschimpft ihn, dass er seine eigenen Leute angreifen kann, es sich aber nicht traut mit Siegfried aufzunehmen. Dadurch kommt Dietrich wieder zu Sinnen und lässt sein Pferd satteln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 349 - 352 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 353 - 356 || Siegfried und Dietrich kämpfen mit den Klingen unerbittlich miteinander, wobei Dietrich von Siegfried verwundet wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 357 - 360 || Hildebrand erkundig sich bei Wolfhart, wie sich Dietrich in dem Kampf mit Siegfried schlägt. Der muss ihm leider mitteilen, dass Dietrich unter einer schweren Wunde zu leiden hat. Hildebrand erkennt, dass Dietrich nicht wütend genug ist und denkt sich eine List aus. Wolfhart soll Hildebrands Tod ausrufen und ihn beklagen. Auf dessen Anweisung hin ruft Wolfhart in den Rosengarten, das Hildebrand verstorben sei und beklagt dessen Tod. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 360 - 364 || Sobald Dietrich davon hört, beginnt auch dieser über den Tod von Hildebrand zu klagen. Sein Zorn macht sich schon in seiner Rede gegen Siegfried breit &amp;quot;dich gât diu nôt an&amp;quot;. Er sagt, dass er durch Siegfrieds Schuld einen Mann verloren hat, dessen Tod er nicht überwinden kann. Sie beiden beginnen zu kämpfen. Dietrich ist so zornig, dass man Flammen aus seinem Mund kommen sieht und Siegfried der Schweiß durch die Hitze herunterrinnt. Vom Zorn gepackt verletzt Dietrich Siegfried durch den Harnisch hindurch, sodass Siegfried viel Blut verliert und fliehen muss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 365 - 369 || Siegfried flieht in den Schoß Kriemhilds, welche ihn in Schutz nimmt. Siegfried will alle beide töten, da Hildebrand gestorben sei, doch im letzten Moment zeigt sich Hildebrand und hält ihn auf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Ilsans Siegeszug / Heimkehr der Berner (Str. 371-390)==&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 370 - 374 || Kriemhild setzt Dietrich den Rosenkranz auf und sagt zu ihm, dass er mit keinem anderen Ritter zu vergleichen ist. Daraufhin springt Ilsan der Mönch in den Rosengarten und nimmt es mit 52 Gegnern gleichzeitig auf. 12 Gegner tötet er sofort, den anderen flößt er unvergleichliche Angst ein. Er wird dafür mit 52 Rosenkränzen belohnt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 375 - 379 || Zur Belohnung für seine Siege möchte Ilsan nun auch 52 Küsse von Kriemhild bekommen. Dabei kratzt sein langer Bart sie so sehr, dass sie blutet. Dietrich fordert von Kriemhild die Treue ihres Vaters Gibeche und dessen Land und Leute. Nachdem ihm dies gewährt wird, begeben sich Dietrichs Männer auf den Rückweg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 380 - 384 || Dietrich zieht mit seinen Rittern fröhlich nach Hause. In Bern angekommen bittet der Mönch Ilsan Dietrich abreisen zu dürfen um seinen Klosterbrüdern die versprochenen Rosenkränze zu bringen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 385 - 390 || Ilsan wird von Dietrich herzlich verabschiedet, der ihm ebenso zusichert, jederzeit in Bern willkommen zu sein. Angekommen am Kloster Isenburg erschrecken die Mönche darüber, dass Ilsan nicht erschlagen wurde. Er setzt die errungenen &amp;quot;rosenkrenzelin&amp;quot; den Mönchen Haupt um Haupt auf und zwar so, dass die Dornen in die Tonsur stechen und das Blut über ihre Ohren tropft, damit sie für seine Sünde an seiner statt &amp;quot;büezen&amp;quot; mögen, wie er ihnen im Zorn entgegnet. Kein Widerspruch folgt, die furchtsamen Mönche nennen den nun &amp;quot;vürsten hôchgeborn&amp;quot; (389,2) titulierten Ilsan stattdessen ihren Herrn und behaupten, sie nähmen mit Freude seine Sünde auf sich. So endet das Lied.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe außerdem==&lt;br /&gt;
[[Inhaltsangabe &amp;quot;Dietrichs Flucht&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;harvardreferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Primärtext===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*Holz 1982] Die Gedichte vom Rosengarten zu Worms, hg. von Georg Holz, Hildesheim/New York 1982.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Der_Rosengarten_zu_Worms%22&amp;diff=19447</id>
		<title>Inhaltsangabe &quot;Der Rosengarten zu Worms&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Der_Rosengarten_zu_Worms%22&amp;diff=19447"/>
		<updated>2015-06-17T08:32:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Notizbereich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid gray; margin:5px 3px 0px 3px; padding:0 5px 2px 5px; background-color:#EEEEEE&amp;quot;&amp;gt;Hinweis: Dieser Artikel entsteht derzeit im Rahmen des Proseminars &#039;&#039;&amp;quot;Zwischen Wahrheit und Fiktion - Die Heldenepik um Dietrich von Bern&amp;quot;&#039;&#039; (Sommersemester 2015) und wird daher fortlaufend bearbeitet.&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Artikel fasst den Inhalt der 390 Strophen des historischen Heldenliedes &#039;&#039;Der Rosengarten zu Worms&#039;&#039; in der älteren Vulgat-Fassung A zusammen. Die Strophenzählung folgt dabei der Textausgabe von Georg Holz.[Holz 1982]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriemhilts Herausforderung / Sigestaps Botengänge (Str. 1-130)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 1 - 10 || Die Stadt Worms am Rhein wird von König Gibeche regiert. Neben seinen drei Söhnen, hat er auch eine Tochter, die schöne Kriemhild, welcher der Löwentöter Siegfried den Hof macht. Da Kriemhild jedoch schon so viel von Dietrich von Bern gehört hat, beschließt sie, die beiden Männer zusammenzubringen um zu sehen, wer von ihnen mehr Stärke besitzt. Ein Turnier um ihren Rosengarten scheint ihr der geeignete Weg zu sein. Sie bestimmt zwölf Wormser Helden, die gegen Dietrichs Männer antreten sollen: Ihr Vater Gibeche, Gernot, Gunther, Hagene, Volker, Pusolt, Schrutan, Ortwin, Aspiran, Walther, Studenfuchs und schließlich Siegfried.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 11 - 20 || Die Königin wird von Walter gewarnt, dass sie im &amp;quot;übermuot&amp;quot; handelt (12). Sie lässt sich davon jedoch nicht beunruhigen und will den Herzog von Brabant als Boten zu den Bernern schicken. Dieser möchte als Lohn für seine Botenreise die Hand der Herzogin Bersabe. Die Königin verspricht sie ihm.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 21 - 30 || Der Herzog von Brabant macht sich mit 500 bewaffneten Rittern auf den Weg (über Heidelberg, Halle, Nördelingen, Augsburg und schliesslich Garte) hin zu Bern. &lt;br /&gt;
Dietrich möchte den Rat seiner Mannen, da bewaffnete und unbekannte Männer durch sein Land reiten. Der Rat seiner Männer ist eindeutig und einstimmig: Er soll sie mit gezückten Schwertern empfangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 31 - 40 || Wolfhart erspäht die Fremden am Fenster, woraufhin die Herzogin von Lampartenland (die sich als Geisel bei Dietrich befindet) ebenfalls ans Fenster geht und den Herzog Sabin von Brabant erkennt. Sie geht hinaus um ihn willkommen zu heißen und führt diesen nach einem kurzen Wortwechsel hinein zu Dietrich, wo sich die beiden Männer schließlich friedlich begrüßen durch die Vermittlungsarbeit der Herzogin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 41 - 50 (51) ||  Der Herzog von Brabant begründet seinen bewaffneten Aufzug dadurch, dass er keine Herberge gefunden habe um sich umzuziehen . Daraufhin wird ein Brief vorgelesen, der von der Mannschaft mittgebracht wurde von einer Königin am Rhein und Tochter Gibeches. In dem Brief steht, dass die Königin einen Rosengarten besitzt, von einer Meile Länge und einer halben Meile Breite, umzäunt von einer Mauer aus seidenem Faden. Beschützt wird er von 12 kühnen Männern: Ihr Vater, Gunther, Gernot, Hagene, Volker, Pusolt, Schrutan, Ortwin, Aspiran, Walter, Studenfuchs und Sigfried. Die Königin lädt nun mit dem Brief dazu ein, Zwölf Männer vorzubringen, die &amp;quot;den zwelven sîn gelîch&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 51 - 60 || Die weiteren Teilnehmer des Turniers werden vorgestellt. Der Dietrich beschreibt wie die Kämpfe ablaufen werden und was der Lohn sein wird. Es werden 12 Ritter auf jeder Seite kämpfen. Die Ritter werden jeweils im 1:1 antreten. Die Belohnung für den Sieger ist ein Kuss von der Königin und ein Rosenkranz der ebenfalls von ihr überreicht wird. Die Reaktion darauf ist eine Mischung aus Selbstlob, Zorn auf den Boten und Furcht vor der Niederlage. Aber niemand drückt sich davor anzutreten und die Beteiligten ziehen ihre Helme auf, greifen zu den Schwertern wie ihren großen Schildern und machen sich bereit. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 61 - 70 || Die Herzogin bittet Wolfhart um Hilfe, die Boten zu retten und Wolfhart setzt sich für sie ein indem er daran erinnert, dass der Bote und die Botschaft nicht dasselbe sind und der Bote nicht für die Botschaft bestraft werden soll. Dem schließt sich Hildebrandt an und will die Boten gut behandeln. Zudem rät er Dietrich, dass er der Aufforderung zum Kampf nachkommen soll. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 71 - 80 || Wolfhart lädt die Gäste zu Speis und Trank bei Dietrich ein. Zehn Tage bleiben die Gäste und nehmen die Gastfreundschaft in Anspruch. Dietrich schenkt ihnen Gold und teure Gewänder. Der Herzog Sabin will nun mit 500 Männer &amp;quot;urloup&amp;quot; nehmen und in Richtung Rhein reisen. Dietrich begleitet ihn mit 500 Mann durch die Lombardei. In Garda soll Dietrich umkehren. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 81 - 90 || Dietrich möchte zur Königin und lässt ihr ausrichten, dass er mit achtundzwanzigtausend Recken zu ihr stoßen könnte, was Kriemhild und der Herzogin ausgerichtet wurde, woraufhin sie einen Boten zu ihm entsandten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 91 - 100 || Sabin, Der Herzog von Brâbant, wird für seine Dienste von Königin Kriemhilt entlohnt, indem er die schöne Bersábe ehelichen und auf sein Land überführen darf. Derweil berät sich Dietrich mit Hildebrand, welche &amp;quot;zwelve&amp;quot; er entsenden solle. Im folgenden zählt Hildebrand diejenigen auf und stellt ihnen ihr jeweiliges Pendant sogleich gegenüber: Dietrich selbst soll es mit dem ihm ebenbürtigen &amp;quot;vürsten lobesam&amp;quot; Siegfried aufnehmen, Wolfhart soll gegen den &amp;quot;helt&amp;quot; Pûsolt kämpfen, der junge Sigestap es mit dem Riesen Ortwin aufnehmen,  Heime der kühne Ritter soll Schrutan bezwingen, Witege der Kräftige soll den Riesen Asprîan zu Fall bringen, welcher zwei Schwerter gleichzeitig in den Kampf zu führen weiß und der junge Ortwin darf sich dem außerordentlichen (&amp;quot;ûzerweltlichen degen&amp;quot;) Volker annehmen, welcher es mit hundert Männern gleichzeitig aufnehmen könne. Schließlich wird die Frage in dem Raum gestellt, wer es mit dem jähzornigen (&amp;quot;mortgrimmen&amp;quot;) Hagen von Tronje aufnehmen könne und mit Eckehart dem Starken der würdige Krieger gefunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 101 - 110 || Helmschrot wird auserwählt, um den bisher unbesiegten König Gernot zu erschlagen, der bereits als junger Ritter viele Männer im Kampf erschlug. Der unerschrockene Amelolt soll es mit dem mutigen und kampferprobten Ritter Gunther aufnehmen. Trotz seines hohen Alters erklärt Hildebrand sich bereit, es mit dem auserwählten Ritter König Gibeche aufzunehmen. Ilsan soll es mit Studenfusen, der sich selbst für den stärksten Ritter hält, im Kampf aufnehmen. Die Suche nach einem geeigneten Kämpfer gegen Walther von der Wasgenstein, der besorgniserregende Stärke besitzt, gestaltet sich schwerer; mit Gottes Beistand wird er von dem jungen Ritter Dietleip bekämpft werden. Dietrich von Bern ist sicher, dass Dietleip mit in die Schlacht am Rhein ziehen wird, wenn er an Dietrichs Dienst an ihm erinnert wird und er das wahre Märe über Kriemhilts „übermout“ erfährt. Darauf äußert Dietrich, dass er zum Überbringen dieser Nachricht an Dietleip einen Boten benötigt, dem er zum Dank sein halbes Land übergeben will. Sigestap meldet sich als Bote und macht sich sofort auf den Weg, um den Ritter, der bereits 500 Kämpfe gewonnen hat, zu finden und trifft bei der Suche auf Bieterolf, dem er das Märe erzählt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 111 - 120 || Sigestap unterhält sich mit Biterolf. Er erfährt dabei, das Dietleip sich bei Bechelâr aufhält. Siegestap reitet dorthin, nur um zu erfahren, dass Dietleip sich schon auf dem Weg zu den Sibenbürgen befindet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 121 - 130 || Der Graf wünscht Sigestap alles Gute, damit er viele Rosen vom Rhein her bringt. Als Sigestap in Wien ankommt findet er Dietleib vor einer Kirche. Sigestap fragt wer ihn auf seiner Mission begleiten soll. Dietleib berichtet vom tapferen Walther, der Sigestap begleiten soll. Dieser möchte Walther erst auf seine Treue testen. 500 Männer Dietleibs begleiten die beiden daraufhin nach Garte wo Dietrich die Geschichte erzählt wird. Dietrich(?) bemerkt, dass es eine Schande wäre, die Feindseeligkeit der Königin nicht zu rächen. Dietleip will darauf im Garten bestehen und überleben(?). Schließlich ziehen sie weiter nach Bern wo sechzehntausend Mann zu ihnen stossen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dietrichs Aufbruch / Isenburgs Abtei (Str. 130-169)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 131 - 134 || Die Berner ziehen gen Isenburg, mit der Absicht einen &amp;quot;münech wolgeborn&amp;quot; aus der Abtei als ihren 12. Mann zu gewinnen. Sie schlagen eigenmächtig ihre Zelte auf, was vom Mönch Ilsan als erstes und zornig registriert wird. Nach einer kurzen Klage an Gott wandelt sich Ilsans Gemüt und er &amp;quot;hebe sich wider an den mort&amp;quot;. Das suggeriert, dass er bereits Kreigserfahrung gesammelt hat und sich den Bernern ohne große Rede anschließen möchte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 135 - 138 || test&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 139 - 141 || test&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 145 - 148 || test&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 149 - 152 || test&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 153 - 155 || test&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 156 - 169 || Mönch Ilsan überzeugt seinen Abt, dass er mit den Bernern in den Kampf im Rosengarten ziehen darf. Der Abt möchte dafür einen Rosenkranz gebracht bekommen, was für Gelächter unter den Helden sorgt. Ilsan schwört einen Eid darauf und bittet seine Bruderschaft darum, für Gottes Beistand und Kraft zu beten. Diese aber verfluchen ihn und beten dafür, dass er niemals zurückkehre und erschlagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 10 Tagen (&amp;quot;an dem eilften morgen&amp;quot; ) erreichen Dietrich und sein Gefolge Worms, indem sie den Rhein überschiffen, ihr Kommen wird von Kriemhilt als erstes und freudig wahrgenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ankunft und Kämpfe im Rosengarten (Str. 169-351)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 169 - 182 || Gibeche, mit einem Gefolge von 500 prächtig gerüsteten Männern, empfängt Dietrich mit einer Umarmung in Worms. Dietrich empört sich über Gibeches Untätigkeit gegenüber des respektlosen Verhaltens seiner Tochter, die willkürlich Leute zum Kampf lädt. Dieses wird von Gibeche dadurch entschuldigt, dass wohl niemand Kriemhild davon abbringen könne, sich am Kampf zu ergötzen. Die Berner schlagen Zelte auf, und als Kriemhild die reiche Zeltstadt sieht schmückt sie sich zusammen mit 300 ihrer Jungfern und macht sich auf den Weg, um Dietrich selbst zu empfangen. Wolfhart, einer von Dietrichs Männern, will der nahenden Königin einen „[backen]slac“ verpassen, da er sie für ihren Hochmut verachtet und sie sich wegen des Schlages auf ewig daran erinnern will. Er wird von Hildebrant, der an seine Ehre appeliert, zurückgehalten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 182 - 195 || Der Vogt von Berne mahnt freundlich zu den nahenden Frauen zu sein. Kriemhilt begrüßt die Ritter und lobt den Herrn von Berne dafür, dass er so viele Ritter erschlagen habe und der &amp;quot;tiurste&amp;quot; unter den Fürsten sei. Er widerspricht dem und erzählt von der beschwerlichen Anreise, woraufhin die Königin eine Woche Frieden und Verpflegung gewährt. Am zehnten Morgen jedoch spottet Kriemhild über Hiltebrant, ihre Ritter bräuchten sich vor keinem seiner Männern Sorgen zu machen. Hildebrant reagiert zornig, weist Kriemhilt für ihren Übermut zurecht und schickt sie weg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 195 - 208 || Kriemhild geht auf die Zurechtweisung von Hildebrandt hin zu ihrem Vater petzen, worauf dieser gekränkt reagiert und das blutige Spiel beginnen lässt: Zunächst treten der Riese Pûsolt (auf Wormser Seite) und Wolfhart (auf Berner Seite) gegeneinander an, wobei schlussendlich Wolfhart Pûsolt enthauptet. Es wird der Zweikampf zwischen dem Riesen Ortwin (Wormser Seite) und Sigestap (Berner Seite) angekündigt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 208 - 221 || Der zweite Kampf des Turniers beginnt. Sigestap tritt gegen den Riesen Ortwin an. Dieser wird jedoch von Sigestap erschlagen. Sigestap bekommt von Kriemhild den Rosenkranz und einen Kuss, dem sie jedem der einen Kampf gewonnen hat versprochen hat. Während König Gibeche die beiden Niederlagen der Wormser beklagt, stellt sich der Riese Schurtan als nächster Kämpfer vor, er möchte den Tod seines Bruders Ortwin rächen. Auf zusprechen Hildebrands, stellt sich Heime dem Riesen. Hildebrand ist davon überzeugt das Heime leichtes Spiel mit dem Riesen haben wird und der Kampf beginnt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 221 - 234 || Heime, welcher gegen Schrutan kämpft, erschlägt diesen mit seinem Schwert Nagelring. Nun sind drei Riesen erschlagen. König Gibeche klagt über die Verluste und setzt alles auf Aspiran, den starken Riesen, welcher die erschlagenen Riesen rächen soll. Bewaffnet mit zwei Schwertern begibt er sich zum Garten. Hildebrand redet Witege gut zu, dass er Aspiran im Kampf besiegen werde. Witege aber weigert sich und geht davon aus, dass er in den sicheren Tod geht. An einer Stelle fragt er den Berner, ob er ihn so sehr wie einen Feind hasst, weil Dietrich nicht aufhören will, Witege zu drängen. Hildebrand schlägt ein Pferdetausch von Schemming und Falken vor, das will aber Dietrich nicht und würde Witege lieber ein Land (Osterdingen) geben. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 234 - 247 || Witege weigert sich zunächst, den Kampf gegen Aspiran anzutreten. Erst als Hildebrant ihm als Belohnung Dietrichs Pferd Schemminc in Austausch zu Witeges Valken verspricht, willigt der junge Held ein. Aspiran kämpft mit zwei Schwertern und der Kampf gestaltet sich äußerst blutig. Witege geht schließlich als Sieger hervor und erhält neben dem Rosenkranz und Kriemhilds Kuss auch Dietrichs Schemminc.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Str. 247 - 260 || Als nächstes stehen sich der Mönch Ilsan und Studenvuhs vom Rhein im Kampf gegenüber. Die Männder schlagen sich (&amp;quot;und gap im einen slac, daz der helt Studenvuhs vor im in den rosen lac&amp;quot;) und lachen sich gegenseitig aus (&amp;quot;ich müeste lachen din&amp;quot;). Der Kampf ist blutig und die Männer bringen sich &amp;quot;in vil groze not&amp;quot;. Ilsan erschlägt Studenvuhs und erhält den Kuss und den Rosenkranz von Kriemhilt. Der Mönch möchte jedoch mehr Rosen für seine 52 Brüder, von denen er jedem welche versprochen hat. Er droht ihr an, sie notfalls zu rauben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 260 - 273 || Kriemhilt besitzt noch Ritter, um ihren Rosengarten vor den Räubern zu beschützen. Sie verspricht dem Sieger nicht nur die Rosenkränze zu geben, sondern auch ihre „triuwe“. Gibeche schickt daraufhin Walther von dem Wasgenstein in den Kampf, dem er verspricht, all seinen Besitz mit ihm zu teilen, wenn er gewinnt. Walter ist motiviert seinen Gegner zu besiegen. Dietleip stellt sich ihm entgegen. Sie kämpfen beide ohne Erbarmen und Kriemhilt erfreut sich des Blutvergießens. Hildebrand äußert daraufhin ihr gegenüber, dass keiner der beiden Ritter den Kampf überstehen wird, woraufhin Kriemhilt Hildebrand fragt, wie sie die Männer trennen und den Kampf entscheiden soll. Hildebrand verlangt, dass beide Ritter mit dem Kranz zu Siegern gekrönt werden sollen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 273 - 286 || Kriemhilt hört auf den Rat von Hildebrandt und bricht den Kampf ab. Sie krönt beide Ritter zu Siegern, indem sie jedem einen Rosenkranz gibt. Die beiden Ritter sind stolz auf ihre Leistung und nehmen den Kranz an. Anschließend beginnt der nächste Kampf, indem der Ritter Volker den Ritter Ortwin herausfordert. Der Ritter Ortwin ist groß und stark und gewinnt den Kampf nachdem er  Volker einen harten Schlag gibt und das Blut fließt. Die Königin gibt auch ihm einen Kuss und den Rosenkranz. Ortwin verlässt daraufhin den Garten und kehrte zu seinen Leuten zurück.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 286 - 299 || Als nächstes möchte der tapfere Hagen kämpfen, um die bereits gefallenen Ritter zu rächen. Als Gegner für ihn wählt Hildebrandt Eckehart aus. Dieser verletzt Hagen im Kampf schwer und gewinnt das Duell. Kriemhild überreicht ihm den Rosenkranz. Den Kuss aber möchte Eckehart aber nicht annehmen, da Kriemhild eine „ungetriuwe meit“ ist. Der darauffolgende Kampf findet zwischen dem König Gernot und dem Ritter Helmschrôt statt. Auch dieses Duell ist so brutal, dass ihr Blut auf dem ganzen Platz verteilt ist. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 299 - 312 || Gernot fürchtet sich vor dem Tod, so dass Kriemhild Helmschrôt den Rosenkranz aufsetzt. Der jüngere Bruder Kriemhilds, König Gunther, trat nun in den Kampf. Er klagte den bisherigen Verlauf, die Sieglosigkeit an und wollte seinen Kampf bestehen, Hildebrand schickt Amelolt, welcher ihm viele tiefe Wunden schlägt. Kriemhild schreitet ein, gibt Rosenkranz und Kuss an Amelolt und rettet somit das Leben von Gunther. König Gibeche nimmt nun den Kampf gegen Hildebrand auf und lobt ihn für seine Weisheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 312 - 321 || Hildebrand bezichtigt Gibeche der Torheit woraufhin dieser sehr zornig wird. Hildebrand schlägt vor, die Rede sein zu lassen und nimmt den Kampf mit Gibeche auf. Sie kämpfen sehr ritterlich gegeneinander. Gibeche wird von Hildebrands &amp;quot;schirmslac&amp;quot;, also dem Kopfschlag, getroffen und fällt zu Boden. Kriemhild erschrickt darauf und bittet Hildebrand, ihren Vater am Leben zu lassen. Hildebrand fragt darauf sofort, wo denn sein Rosenkranz sei. Als Kriemhild Hildebrand einen Kuss geben will, lehnt dieser ab. Einerseits möchte er nur von seiner Frau geküsst werden, andererseits wäre es für ihn nur wenig Ehre. Gibeche soll zur Herberge getragen werden und Hildebrand verlässt den Garten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dietrich und Siegfried (Str. 322-370)==&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 322 - 326 || Siegfried aus Niederland betritt den Kampfplatz und fordert seinen Duellanten provokant auf, zu erscheinen, indem er ihn feige (&amp;quot;zage&amp;quot;) und schwach straft und die erzählten Heldentaten vom &amp;quot;vürste hôchgeborn&amp;quot; in Frage stellt.  Hildebrand motiviert Dietrich zum Kampf und redet ihm zu, diese Unverschämtheit zu vergelten. Dietrich erwidert dem aber dass, wenn er selbst in Hildebrands Treueid stünde (bzw. dessen Lehnsmann wäre), dieser ihm nicht dazu raten würde, gegen Siegfried zu kämpfen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 327 - 330 || Dietrich zweifelt noch immer daran, ob er gegen Siegfried antreten sollte da er sich aus dem Kampf nichts erhofft, außer einen ehrlosen Tod, sollte er fallen. Er führt, an, dass Siegfried bereits Drachen erschalgen hat, denen noch kein Herrscher gewachsen war und zählt drei Dinge auf, die ihn weiterhin besonders auszeichnen. Bis Strophe 330 allerdings beinhaltet das lediglich sein Schwert Balmunc, das &amp;quot;sô guot [ist], daz [es] herte helme velschet&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 331 - 335 || Die anderen beide Dinge sind, dass er ein brünne (Schutzwaffe aus Platten) mit dem Namen Eckerich trägt, und er hürnîn (mit Hornhaut überzogen) ist. Dietrich meint, ein Kampf gegen Siegfried würde nur ein törichter Mann begehen und man ihm raten Siegfried einfach zu huldigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 336 - 340 || Hildebrand ist &amp;quot;zornlîch&amp;quot; in der Diskussion mit Dietrich, und weißt den Berner darauf hin, dass bis jetzt noch niemand gegen Siegfried gewonnen hat. Dietrich sagt entrüstet &amp;quot;du saehest alsô gerne, daz ich verlür daz leben mîn&amp;quot; und zweifelt an seinem Sieg über Siegfried: &amp;quot;Sîfvrides von Niderlande des bestân ich niht&amp;quot;. Hildebrand schlägt vor, Dietrich als &amp;quot;ungesunt&amp;quot; zu porträtieren &amp;quot;vor Kriemhilt der künegîn&amp;quot;, damit er nicht kämpfen und wohlmöglich sterben muss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 341 - 344 || Hildebrand verspottet Dietrich und wird ob seiner Weigerung zu kämpfen so zornig, dass er ihn auf den Mund schlägt, so hart, dass Dietrich auf den Boden fällt. Darüber gerät Dietrich in großen Zorn, nimmt sein Schwert, um Hildebrand den Spott auszutreiben, und schlägt mit der flachen Seite der Waffe so heftig auf diesen ein, dass Hildebrand gestorben wäre, wäre Wolfhart nicht dazwischen gegangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 345 - 348 || Wolfhart geht zwischen diesen Kampf und ruft Dietrich zur Vernunft. Er beschimpft ihn, dass er seine eigenen Leute angreifen kann, es sich aber nicht traut mit Siegfried aufzunehmen. Dadurch kommt Dietrich wieder zu Sinnen und lässt sein Pferd satteln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 349 - 352 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 353 - 356 || Siegfried und Dietrich kämpfen mit den Klingen unerbittlich miteinander, wobei Dietrich von Siegfried verwundet wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 357 - 360 || Hildebrand erkundig sich bei Wolfhart, wie sich Dietrich in dem Kampf mit Siegfried schlägt. Der muss ihm leider mitteilen, dass Dietrich unter einer schweren Wunde zu leiden hat. Hildebrand erkennt, dass Dietrich nicht wütend genug ist und denkt sich eine List aus. Wolfhart soll Hildebrands Tod ausrufen und ihn beklagen. Auf dessen Anweisung hin ruft Wolfhart in den Rosengarten, das Hildebrand verstorben sei und beklagt dessen Tod. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 360 - 364 || Sobald Dietrich davon hört, beginnt auch dieser über den Tod von Hildebrand zu klagen. Sein Zorn macht sich schon in seiner Rede gegen Siegfried breit &amp;quot;dich gât diu nôt an&amp;quot;. Er sagt, dass er durch Siegfrieds Schuld einen Mann verloren hat, dessen Tod er nicht überwinden kann. Sie beiden beginnen zu kämpfen. Dietrich ist so zornig, dass man Flammen aus seinem Mund kommen sieht und Siegfried der Schweiß durch die Hitze herunterrinnt. Vom Zorn gepackt verletzt Dietrich Siegfried durch den Harnisch hindurch, sodass Siegfried viel Blut verliert und fliehen muss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 365 - 369 || Siegfried flieht in den Schoß Kriemhilds, welche ihn in Schutz nimmt. Siegfried will alle beide töten, da Hildebrand gestorben sei, doch im letzten Moment zeigt sich Hildebrand und hält ihn auf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Ilsans Siegeszug / Heimkehr der Berner (Str. 371-390)==&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 370 - 374 || Kriemhild setzt Dietrich den Rosenkranz auf und sagt zu ihm, dass er mit keinem anderen Ritter zu vergleichen ist. Daraufhin springt Ilsan der Mönch in den Rosengarten und nimmt es mit 52 Gegnern gleichzeitig auf. 12 Gegner tötet er sofort, den anderen flößt er unvergleichliche Angst ein. Er wird dafür mit 52 Rosenkränzen belohnt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 375 - 379 || Zur Belohnung für seine Siege möchte Ilsan nun auch 52 Küsse von Kriemhild bekommen. Dabei kratzt sein langer Bart sie so sehr, dass sie blutet. Dietrich fordert von Kriemhild die Treue ihres Vaters Gibeche und dessen Land und Leute. Nachdem ihm dies gewährt wird, begeben sich Dietrichs Männer auf den Rückweg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 380 - 384 || Dietrich zieht mit seinen Rittern fröhlich nach Hause. In Bern angekommen bittet der Mönch Ilsan Dietrich abreisen zu dürfen um seinen Klosterbrüdern die versprochenen Rosenkränze zu bringen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 385 - 390 || Ilsan wird von Dietrich herzlich verabschiedet, der ihm ebenso zusichert, jederzeit in Bern willkommen zu sein. Angekommen am Kloster Isenburg erschrecken die Mönche darüber, dass Ilsan nicht erschlagen wurde. Er setzt die errungenen &amp;quot;rosenkrenzelin&amp;quot; den Mönchen Haupt um Haupt auf und zwar so, dass die Dornen in die Tonsur stechen und das Blut über ihre Ohren tropft, damit sie für seine Sünde an seiner statt &amp;quot;büezen&amp;quot; mögen, wie er ihnen im Zorn entgegnet. Kein Widerspruch folgt, die furchtsamen Mönche nennen den nun &amp;quot;vürsten hôchgeborn&amp;quot; (389,2) titulierten Ilsan stattdessen ihren Herrn und behaupten, sie nähmen mit Freude seine Sünde auf sich. So endet das Lied.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe außerdem==&lt;br /&gt;
[[Inhaltsangabe &amp;quot;Dietrichs Flucht&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;harvardreferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Primärtext===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*Holz 1982] Die Gedichte vom Rosengarten zu Worms, hg. von Georg Holz, Hildesheim/New York 1982.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Der_Rosengarten_zu_Worms%22&amp;diff=19432</id>
		<title>Inhaltsangabe &quot;Der Rosengarten zu Worms&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Der_Rosengarten_zu_Worms%22&amp;diff=19432"/>
		<updated>2015-06-16T19:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: /* Dietrich und Siegfried (Str. 322-370) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Notizbereich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid gray; margin:5px 3px 0px 3px; padding:0 5px 2px 5px; background-color:#EEEEEE&amp;quot;&amp;gt;Hinweis: Dieser Artikel entsteht derzeit im Rahmen des Proseminars &#039;&#039;&amp;quot;Zwischen Wahrheit und Fiktion - Die Heldenepik um Dietrich von Bern&amp;quot;&#039;&#039; (Sommersemester 2015) und wird daher fortlaufend bearbeitet.&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Artikel fasst den Inhalt der 390 Strophen des historischen Heldenliedes &#039;&#039;Der Rosengarten zu Worms&#039;&#039; in der älteren Vulgat-Fassung A zusammen. Die Strophenzählung folgt dabei der Textausgabe von Georg Holz.[Holz 1982]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriemhilts Herausforderung / Sigestaps Botengänge (Str. 1-130)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 1 - 10 || Die Stadt Worms am Rhein wird von König Gibeche regiert. Neben seinen drei Söhnen, hat er auch eine Tochter, die schöne Kriemhild, welcher der Löwentöter Siegfried den Hof macht. Da Kriemhild jedoch schon so viel von Dietrich von Bern gehört hat, beschließt sie, die beiden Männer zusammenzubringen um zu sehen, wer von ihnen mehr Stärke besitzt. Ein Turnier um ihren Rosengarten scheint ihr der geeignete Weg zu sein. Sie bestimmt zwölf Wormser Helden, die gegen Dietrichs Männer antreten sollen: Ihr Vater Gibeche, Gernot, Gunther, Hagene, Volker, Pusolt, Schrutan, Ortwin, Aspiran, Walther, Studenfuchs und schließlich Siegfried.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 11 - 20 || Die Königin wird von Walter gewarnt, dass sie im &amp;quot;übermuot&amp;quot; handelt (12). Sie lässt sich davon jedoch nicht beunruhigen und will den Herzog von Brabant als Boten zu den Bernern schicken. Dieser möchte als Lohn für seine Botenreise die Hand der Herzogin Bersabe. Die Königin verspricht sie ihm.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 21 - 30 || Der Herzog von Brabant macht sich mit 500 bewaffneten Rittern auf den Weg (über Heidelberg, Halle, Nördelingen, Augsburg und schliesslich Garte) hin zu Bern. &lt;br /&gt;
Dietrich möchte den Rat seiner Mannen, da bewaffnete und unbekannte Männer durch sein Land reiten. Der Rat seiner Männer ist eindeutig und einstimmig: Er soll sie mit gezückten Schwertern empfangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 31 - 40 || Wolfhart erspäht die Fremden am Fenster, woraufhin die Herzogin von Lampartenland (die sich als Geisel bei Dietrich befindet) ebenfalls ans Fenster geht und den Herzog Sabin von Brabant erkennt. Sie geht hinaus um ihn willkommen zu heißen und führt diesen nach einem kurzen Wortwechsel hinein zu Dietrich, wo sich die beiden Männer schließlich friedlich begrüßen durch die Vermittlungsarbeit der Herzogin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 41 - 50 (51) ||  Der Herzog von Brabant begründet seinen bewaffneten Aufzug dadurch, dass er keine Herberge gefunden habe um sich umzuziehen . Daraufhin wird ein Brief vorgelesen, der von der Mannschaft mittgebracht wurde von einer Königin am Rhein und Tochter Gibeches. In dem Brief steht, dass die Königin einen Rosengarten besitzt, von einer Meile Länge und einer halben Meile Breite, umzäunt von einer Mauer aus seidenem Faden. Beschützt wird er von 12 kühnen Männern: Ihr Vater, Gunther, Gernot, Hagene, Volker, Pusolt, Schrutan, Ortwin, Aspiran, Walter, Studenfuchs und Sigfried. Die Königin lädt nun mit dem Brief dazu ein, Zwölf Männer vorzubringen, die &amp;quot;den zwelven sîn gelîch&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 51 - 60 || Die weiteren Teilnehmer des Turniers werden vorgestellt. Der Dietrich beschreibt wie die Kämpfe ablaufen werden und was der Lohn sein wird. Es werden 12 Ritter auf jeder Seite kämpfen. Die Ritter werden jeweils im 1:1 antreten. Die Belohnung für den Sieger ist ein Kuss von der Königin und ein Rosenkranz der ebenfalls von ihr überreicht wird. Die Reaktion darauf ist eine Mischung aus Selbstlob, Zorn auf den Boten und Furcht vor der Niederlage. Aber niemand drückt sich davor anzutreten und die Beteiligten ziehen ihre Helme auf, greifen zu den Schwertern wie ihren großen Schildern und machen sich bereit. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 61 - 70 || Die Herzogin bittet Wolfhart um Hilfe, die Boten zu retten und Wolfhart setzt sich für sie ein indem er daran erinnert, dass der Bote und die Botschaft nicht dasselbe sind und der Bote nicht für die Botschaft bestraft werden soll. Dem schließt sich Hildebrandt an und will die Boten gut behandeln. Zudem rät er Dietrich, dass er der Aufforderung zum Kampf nachkommen soll. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 71 - 80 || Wolfhart lädt die Gäste zu Speis und Trank bei Dietrich ein. Zehn Tage bleiben die Gäste und nehmen die Gastfreundschaft in Anspruch. Dietrich schenkt ihnen Gold und teure Gewänder. Der Herzog Sabin will nun mit 500 Männer &amp;quot;urloup&amp;quot; nehmen und in Richtung Rhein reisen. Dietrich begleitet ihn mit 500 Mann durch die Lombardei. In Garda soll Dietrich umkehren. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 81 - 90 || Dietrich möchte zur Königin und lässt ihr ausrichten, dass er mit achtundzwanzigtausend Recken zu ihr stoßen könnte, was Kriemhild und der Herzogin ausgerichtet wurde, woraufhin sie einen Boten zu ihm entsandten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 91 - 100 || Sabin, Der Herzog von Brâbant, wird für seine Dienste von Königin Kriemhilt entlohnt, indem er die schöne Bersábe ehelichen und auf sein Land überführen darf. Derweil berät sich Dietrich mit Hildebrand, welche &amp;quot;zwelve&amp;quot; er entsenden solle. Im folgenden zählt Hildebrand diejenigen auf und stellt ihnen ihr jeweiliges Pendant sogleich gegenüber: Dietrich selbst soll es mit dem ihm ebenbürtigen &amp;quot;vürsten lobesam&amp;quot; Siegfried aufnehmen, Wolfhart soll gegen den &amp;quot;helt&amp;quot; Pûsolt kämpfen, der junge Sigestap es mit dem Riesen Ortwin aufnehmen,  Heime der kühne Ritter soll Schrutan bezwingen, Witege der Kräftige soll den Riesen Asprîan zu Fall bringen, welcher zwei Schwerter gleichzeitig in den Kampf zu führen weiß und der junge Ortwin darf sich dem außerordentlichen (&amp;quot;ûzerweltlichen degen&amp;quot;) Volker annehmen, welcher es mit hundert Männern gleichzeitig aufnehmen könne. Schließlich wird die Frage in dem Raum gestellt, wer es mit dem jähzornigen (&amp;quot;mortgrimmen&amp;quot;) Hagen von Tronje aufnehmen könne und mit Eckehart dem Starken der würdige Krieger gefunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 101 - 110 || Helmschrot wird auserwählt, um den bisher unbesiegten König Gernot zu erschlagen, der bereits als junger Ritter viele Männer im Kampf erschlug. Der unerschrockene Amelolt soll es mit dem mutigen und kampferprobten Ritter Gunther aufnehmen. Trotz seines hohen Alters erklärt Hildebrand sich bereit, es mit dem auserwählten Ritter König Gibeche aufzunehmen. Ilsan soll es mit Studenfusen, der sich selbst für den stärksten Ritter hält, im Kampf aufnehmen. Die Suche nach einem geeigneten Kämpfer gegen Walther von der Wasgenstein, der besorgniserregende Stärke besitzt, gestaltet sich schwerer; mit Gottes Beistand wird er von dem jungen Ritter Dietleip bekämpft werden. Dietrich von Bern ist sicher, dass Dietleip mit in die Schlacht am Rhein ziehen wird, wenn er an Dietrichs Dienst an ihm erinnert wird und er das wahre Märe über Kriemhilts „übermout“ erfährt. Darauf äußert Dietrich, dass er zum Überbringen dieser Nachricht an Dietleip einen Boten benötigt, dem er zum Dank sein halbes Land übergeben will. Sigestap meldet sich als Bote und macht sich sofort auf den Weg, um den Ritter, der bereits 500 Kämpfe gewonnen hat, zu finden und trifft bei der Suche auf Bieterolf, dem er das Märe erzählt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 111 - 120 || Sigestap unterhält sich mit Biterolf. Er erfährt dabei, das Dietleip sich bei Bechelâr aufhält. Siegestap reitet dorthin, nur um zu erfahren, dass Dietleip sich schon auf dem Weg zu den Sibenbürgen befindet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 121 - 130 || Der Graf wünscht Sigestap alles Gute, damit er viele Rosen vom Rhein her bringt. Als Sigestap in Wien ankommt findet er Dietleib vor einer Kirche. Sigestap fragt wer ihn auf seiner Mission begleiten soll. Dietleib berichtet vom tapferen Walther, der Sigestap begleiten soll. Dieser möchte Walther erst auf seine Treue testen. 500 Männer Dietleibs begleiten die beiden daraufhin nach Garte wo Dietrich die Geschichte erzählt wird. Dietrich(?) bemerkt, dass es eine Schande wäre, die Feindseeligkeit der Königin nicht zu rächen. Dietleip will darauf im Garten bestehen und überleben(?). Schließlich ziehen sie weiter nach Bern wo sechzehntausend Mann zu ihnen stossen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dietrichs Aufbruch / Isenburgs Abtei (Str. 130-169)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 130 - 156 || &amp;lt;!-- Notizbereich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid gray; margin:5px 3px 0px 3px; padding:0 5px 2px 5px; background-color:#EEEEEE&amp;quot;&amp;gt;Hinweis: Diese Strophen sollen vorerst ausgelassen werden.&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 156 - 169 || Mönch Ilsan überzeugt seinen Abt, dass er mit den Bernern in den Kampf im Rosengarten ziehen darf. Der Abt möchte dafür einen Rosenkranz gebracht bekommen, was für Gelächter unter den Helden sorgt. Ilsan schwört einen Eid darauf und bittet seine Bruderschaft darum, für Gottes Beistand und Kraft zu beten. Diese aber verfluchen ihn und beten dafür, dass er niemals zurückkehre und erschlagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 10 Tagen (&amp;quot;an dem eilften morgen&amp;quot; ) erreichen Dietrich und sein Gefolge Worms, indem sie den Rhein überschiffen, ihr Kommen wird von Kriemhilt als erstes und freudig wahrgenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ankunft und Kämpfe im Rosengarten (Str. 169-351)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 169 - 182 || Gibeche, mit einem Gefolge von 500 prächtig gerüsteten Männern, empfängt Dietrich mit einer Umarmung in Worms. Dietrich empört sich über Gibeches Untätigkeit gegenüber des respektlosen Verhaltens seiner Tochter, die willkürlich Leute zum Kampf lädt. Dieses wird von Gibeche dadurch entschuldigt, dass wohl niemand Kriemhild davon abbringen könne, sich am Kampf zu ergötzen. Die Berner schlagen Zelte auf, und als Kriemhild die reiche Zeltstadt sieht schmückt sie sich zusammen mit 300 ihrer Jungfern und macht sich auf den Weg, um Dietrich selbst zu empfangen. Wolfhart, einer von Dietrichs Männern, will der nahenden Königin einen „[backen]slac“ verpassen, da er sie für ihren Hochmut verachtet und sie sich wegen des Schlages auf ewig daran erinnern will. Er wird von Hildebrant, der an seine Ehre appeliert, zurückgehalten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 182 - 195 || Der Vogt von Berne mahnt freundlich zu den nahenden Frauen zu sein. Kriemhilt begrüßt die Ritter und lobt den Herrn von Berne dafür, dass er so viele Ritter erschlagen habe und der &amp;quot;tiurste&amp;quot; unter den Fürsten sei. Er widerspricht dem und erzählt von der beschwerlichen Anreise, woraufhin die Königin eine Woche Frieden und Verpflegung gewährt. Am zehnten Morgen jedoch spottet Kriemhild über Hiltebrant, ihre Ritter bräuchten sich vor keinem seiner Männern Sorgen zu machen. Hildebrant reagiert zornig, weist Kriemhilt für ihren Übermut zurecht und schickt sie weg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 195 - 208 || Kriemhild geht auf die Zurechtweisung von Hildebrandt hin zu ihrem Vater petzen, worauf dieser gekränkt reagiert und das blutige Spiel beginnen lässt: Zunächst treten der Riese Pûsolt (auf Wormser Seite) und Wolfhart (auf Berner Seite) gegeneinander an, wobei schlussendlich Wolfhart Pûsolt enthauptet. Es wird der Zweikampf zwischen dem Riesen Ortwin (Wormser Seite) und Sigestap (Berner Seite) angekündigt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 208 - 221 || Der zweite Kampf des Turniers beginnt. Sigestap tritt gegen den Riesen Ortwin an. Dieser wird jedoch von Sigestap erschlagen. Sigestap bekommt von Kriemhild den Rosenkranz und einen Kuss, dem sie jedem der einen Kampf gewonnen hat versprochen hat. Während König Gibeche die beiden Niederlagen der Wormser beklagt, stellt sich der Riese Schurtan als nächster Kämpfer vor, er möchte den Tod seines Bruders Ortwin rächen. Auf zusprechen Hildebrands, stellt sich Heime dem Riesen. Hildebrand ist davon überzeugt das Heime leichtes Spiel mit dem Riesen haben wird und der Kampf beginnt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 221 - 234 || Heime, welcher gegen Schrutan kämpft, erschlägt diesen mit seinem Schwert Nagelring. Nun sind drei Riesen erschlagen. König Gibeche klagt über die Verluste und setzt alles auf Aspiran, den starken Riesen, welcher die erschlagenen Riesen rächen soll. Bewaffnet mit zwei Schwertern begibt er sich zum Garten. Hildebrand redet Witege gut zu, dass er Aspiran im Kampf besiegen werde. Witege aber weigert sich und geht davon aus, dass er in den sicheren Tod geht. An einer Stelle fragt er den Berner, ob er ihn so sehr wie einen Feind hasst, weil Dietrich nicht aufhören will, Witege zu drängen. Hildebrand schlägt ein Pferdetausch von Schemming und Falken vor, das will aber Dietrich nicht und würde Witege lieber ein Land (Osterdingen) geben. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 234 - 247 || Witege weigert sich zunächst, den Kampf gegen Aspiran anzutreten. Erst als Hildebrant ihm als Belohnung Dietrichs Pferd Schemminc in Austausch zu Witeges Valken verspricht, willigt der junge Held ein. Aspiran kämpft mit zwei Schwertern und der Kampf gestaltet sich äußerst blutig. Witege geht schließlich als Sieger hervor und erhält neben dem Rosenkranz und Kriemhilds Kuss auch Dietrichs Schemminc.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Str. 247 - 260 || Als nächstes stehen sich der Mönch Ilsan und Studenvuhs vom Rhein im Kampf gegenüber. Die Männder schlagen sich (&amp;quot;und gap im einen slac, daz der helt Studenvuhs vor im in den rosen lac&amp;quot;) und lachen sich gegenseitig aus (&amp;quot;ich müeste lachen din&amp;quot;). Der Kampf ist blutig und die Männer bringen sich &amp;quot;in vil groze not&amp;quot;. Ilsan erschlägt Studenvuhs und erhält den Kuss und den Rosenkranz von Kriemhilt. Der Mönch möchte jedoch mehr Rosen für seine 52 Brüder, von denen er jedem welche versprochen hat. Er droht ihr an, sie notfalls zu rauben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 260 - 273 || Kriemhilt besitzt noch Ritter, um ihren Rosengarten vor den Räubern zu beschützen. Sie verspricht dem Sieger nicht nur die Rosenkränze zu geben, sondern auch ihre „triuwe“. Gibeche schickt daraufhin Walther von dem Wasgenstein in den Kampf, dem er verspricht, all seinen Besitz mit ihm zu teilen, wenn er gewinnt. Walter ist motiviert seinen Gegner zu besiegen. Dietleip stellt sich ihm entgegen. Sie kämpfen beide ohne Erbarmen und Kriemhilt erfreut sich des Blutvergießens. Hildebrand äußert daraufhin ihr gegenüber, dass keiner der beiden Ritter den Kampf überstehen wird, woraufhin Kriemhilt Hildebrand fragt, wie sie die Männer trennen und den Kampf entscheiden soll. Hildebrand verlangt, dass beide Ritter mit dem Kranz zu Siegern gekrönt werden sollen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 273 - 286 || Kriemhilt hört auf den Rat von Hildebrandt und bricht den Kampf ab. Sie krönt beide Ritter zu Siegern, indem sie jedem einen Rosenkranz gibt. Die beiden Ritter sind stolz auf ihre Leistung und nehmen den Kranz an. Anschließend beginnt der nächste Kampf, indem der Ritter Volker den Ritter Ortwin herausfordert. Der Ritter Ortwin ist groß und stark und gewinnt den Kampf nachdem er  Volker einen harten Schlag gibt und das Blut fließt. Die Königin gibt auch ihm einen Kuss und den Rosenkranz. Ortwin verlässt daraufhin den Garten und kehrte zu seinen Leuten zurück.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 286 - 299 || Als nächstes möchte der tapfere Hagen kämpfen, um die bereits gefallenen Ritter zu rächen. Als Gegner für ihn wählt Hildebrandt Eckehart aus. Dieser verletzt Hagen im Kampf schwer und gewinnt das Duell. Kriemhild überreicht ihm den Rosenkranz. Den Kuss aber möchte Eckehart aber nicht annehmen, da Kriemhild eine „ungetriuwe meit“ ist. Der darauffolgende Kampf findet zwischen dem König Gernot und dem Ritter Helmschrôt statt. Auch dieses Duell ist so brutal, dass ihr Blut auf dem ganzen Platz verteilt ist. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 299 - 312 || Gernot fürchtet sich vor dem Tod, so dass Kriemhild Helmschrôt den Rosenkranz aufsetzt. Der jüngere Bruder Kriemhilds, König Gunther, trat nun in den Kampf. Er klagte den bisherigen Verlauf, die Sieglosigkeit an und wollte seinen Kampf bestehen, Hildebrand schickt Amelolt, welcher ihm viele tiefe Wunden schlägt. Kriemhild schreitet ein, gibt Rosenkranz und Kuss an Amelolt und rettet somit das Leben von Gunther. König Gibeche nimmt nun den Kampf gegen Hildebrand auf und lobt ihn für seine Weisheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 312 - 321 || Hildebrand bezichtigt Gibeche der Torheit woraufhin dieser sehr zornig wird. Hildebrand schlägt vor, die Rede sein zu lassen und nimmt den Kampf mit Gibeche auf. Sie kämpfen sehr ritterlich gegeneinander. Gibeche wird von Hildebrands &amp;quot;schirmslac&amp;quot;, also dem Kopfschlag, getroffen und fällt zu Boden. Kriemhild erschrickt darauf und bittet Hildebrand, ihren Vater am Leben zu lassen. Hildebrand fragt darauf sofort, wo denn sein Rosenkranz sei. Als Kriemhild Hildebrand einen Kuss geben will, lehnt dieser ab. Einerseits möchte er nur von seiner Frau geküsst werden, andererseits wäre es für ihn nur wenig Ehre. Gibeche soll zur Herberge getragen werden und Hildebrand verlässt den Garten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dietrich und Siegfried (Str. 322-370)==&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 322 - 326 || Siegfried aus Niederland betritt den Kampfplatz und fordert seinen Duellanten provokant auf, zu erscheinen, indem er ihn feige (&amp;quot;zage&amp;quot;) und schwach straft und die erzählten Heldentaten vom &amp;quot;vürste hôchgeborn&amp;quot; in Frage stellt.  Hildebrand motiviert Dietrich zum Kampf und redet ihm zu, diese Unverschämtheit zu vergelten. Dietrich erwidert dem aber dass, wenn er selbst in Hildebrands Treueid stünde (bzw. dessen Lehnsmann wäre), dieser ihm nicht dazu raten würde, gegen Siegfried zu kämpfen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 327 - 330 || Dietrich zweifelt noch immer daran, ob er gegen Siegfried antreten sollte da er sich aus dem Kampf nichts erhofft, außer einen ehrlosen Tod, sollte er fallen. Er führt, an, dass Siegfried bereits Drachen erschalgen hat, denen noch kein Herrscher gewachsen war und zählt drei Dinge auf, die ihn weiterhin besonders auszeichnen. Bis Strophe 330 allerdings beinhaltet das lediglich sein Schwert Balmunc, das &amp;quot;sô guot [ist], daz [es] herte helme velschet&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 331 - 335 || Die anderen beide Dinge sind, dass er ein brünne (Schutzwaffe aus Platten) trägt, der von Meister Eckerich geschmiedet wurde und er hürnîn (mit Hornhaut überzogen) ist. Dietrich meint, ein Kampf gegen Siegfried würde nur ein törichter Mann begehen und man ihm raten Siegfried einfach zu huldigen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 336 - 340 || Hildebrand ist &amp;quot;zornlîch&amp;quot; in der Diskussion mit Dietrich, und weißt den Berner darauf hin, dass bis jetzt noch niemand gegen Siegfried gewonnen hat. Dietrich sagt entrüstet &amp;quot;du saehest alsô gerne, daz ich verlür daz leben mîn&amp;quot; und zweifelt an seinem Sieg über Siegfried: &amp;quot;Sîfvrides von Niderlande des bestân ich niht&amp;quot;. Hildebrand schlägt vor, Dietrich als &amp;quot;ungesunt&amp;quot; zu porträtieren &amp;quot;vor Kriemhilt der künegîn&amp;quot;, damit er nicht kämpfen und wohlmöglich sterben muss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 341 - 344 || Hildebrand verspottet Dietrich und wird ob seiner Weigerung zu kämpfen so zornig, dass er ihn auf den Mund schlägt, so hart, dass Dietrich auf den Boden fällt. Darüber gerät Dietrich in großen Zorn, nimmt sein Schwert, um Hildebrand den Spott auszutreiben, und schlägt mit der flachen Seite der Waffe so heftig auf diesen ein, dass Hildebrand gestorben wäre, wäre Wolfhart nicht dazwischen gegangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 345 - 348 || Wolfhart geht zwischen diesen Kampf und ruft Dietrich zur Vernunft. Er beschimpft ihn, dass er seine eigenen Leute angreifen kann, es sich aber nicht traut mit Siegfried aufzunehmen. Dadurch kommt Dietrich wieder zu Sinnen und lässt sein Pferd satteln.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 349 - 352 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 353 - 356 || Siegfried und Dietrich kämpfen mit den Klingen unerbittlich miteinander, wobei Dietrich von Siegfried verwundet wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 357 - 360 || Hildebrand erkundig sich bei Wolfhart, wie sich Dietrich in dem Kampf mit Siegfried schlägt. Der muss ihm leider mitteilen, dass Dietrich unter einer schweren Wunde zu leiden hat. Hildebrand erkennt, dass Dietrich nicht wütend genug ist und denkt sich eine List aus. Wolfhart soll Hildebrands Tod ausrufen und ihn beklagen. Auf dessen Anweisung hin ruft Wolfhart in den Rosengarten, das Hildebrand verstorben sei und beklagt dessen Tod. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 360 - 364 || Sobald Dietrich davon hört, beginnt auch dieser über den Tod von Hildebrand zu klagen. Sein Zorn macht sich schon in seiner Rede gegen Siegfried breit &amp;quot;dich gât diu nôt an&amp;quot;. Er sagt, dass er durch Siegfrieds Schuld einen Mann verloren hat, dessen Tod er nicht überwinden kann. Sie beiden beginnen zu kämpfen. Dietrich ist so zornig, dass man Flammen aus seinem Mund kommen sieht und Siegfried der Schweiß durch die Hitze herunterrinnt. Vom Zorn gepackt verletzt Dietrich Siegfried durch den Harnisch hindurch, sodass Siegfried viel Blut verliert und fliehen muss.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 365 - 369 || Siegfried flieht in den Schoß Kriemhilds, welche ihn in Schutz nimmt. Siegfried will alle beide töten, da Hildebrand gestorben sei, doch im letzten Moment zeigt sich Hildebrand und hält ihn auf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Ilsans Siegeszug / Heimkehr der Berner (Str. 371-390)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Str. 370 - 374 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 375 - 379 || Zur Belohnung für seine Siege möchte Ilsan nun auch 52 Küsse von Kriemhild bekommen. Dabei kratzt sein langer Bart sie so sehr, dass sie blutet. Dietrich fordert von Kriemhild die Treue ihres Vaters Gibeche und dessen Land und Leute. Nachdem ihm dies gewährt wird, begeben sich Dietrichs Männer auf den Rückweg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 380 - 384 || Dietrich zieht mit seinen Rittern fröhlich nach Hause. In Bern angekommen bittet der Mönch Ilsan Dietrich abreisen zu dürfen um seinen Klosterbrüdern die versprochenen Rosenkränze zu bringen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe außerdem==&lt;br /&gt;
[[Inhaltsangabe &amp;quot;Dietrichs Flucht&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;harvardreferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Primärtext===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*Holz 1982] Die Gedichte vom Rosengarten zu Worms, hg. von Georg Holz, Hildesheim/New York 1982.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Der_Rosengarten_zu_Worms%22&amp;diff=19160</id>
		<title>Inhaltsangabe &quot;Der Rosengarten zu Worms&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Der_Rosengarten_zu_Worms%22&amp;diff=19160"/>
		<updated>2015-06-08T21:51:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: /* Ankunft und Kämpfe im Rosengarten (Str. 169-351) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Notizbereich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid gray; margin:5px 3px 0px 3px; padding:0 5px 2px 5px; background-color:#EEEEEE&amp;quot;&amp;gt;Hinweis: Dieser Artikel entsteht derzeit im Rahmen des Proseminars &#039;&#039;&amp;quot;Zwischen Wahrheit und Fiktion - Die Heldenepik um Dietrich von Bern&amp;quot;&#039;&#039; (Sommersemester 2015) und wird daher fortlaufend bearbeitet.&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Artikel fasst den Inhalt der 390 Strophen des historischen Heldenliedes &#039;&#039;Der Rosengarten zu Worms&#039;&#039; in der älteren Vulgat-Fassung A zusammen. Die Strophenzählung folgt dabei der Textausgabe von Georg Holz.[Holz 1982]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriemhilts Herausforderung / Sigestaps Botengänge (Str. 1-130)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 1 - 10 || Die Stadt Worms am Rhein wird von König Gibeche regiert. Neben seinen drei Söhnen, hat er auch eine Tochter, die schöne Kriemhild, welcher der Löwentöter Siegfried den Hof macht. Da Kriemhild jedoch schon so viel von Dietrich von Bern gehört hat, beschließt sie, die beiden Männer zusammenzubringen um zu sehen, wer von ihnen mehr Stärke besitzt. Ein Turnier um ihren Rosengarten scheint ihr der geeignete Weg zu sein. Sie bestimmt zwölf Wormser Helden, die gegen Dietrichs Männer antreten sollen: Ihr Vater Gibeche, Gernot, Gunther, Hagene, Volker, Pusolt, Schrutan, Ortwin, Aspiran, Walther, Studenfuchs und schließlich Siegfried.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 11 - 20 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 21 - 30 || Der Herzog von Brabant macht sich mit 500 bewaffneten Rittern auf den Weg (über Heidelberg, Halle, Nördelingen, Augsburg und schliesslich Garte) hin zu Bern. &lt;br /&gt;
Dietrich möchte den Rat seiner Mannen, da bewaffnete und unbekannte Männer durch sein Land reiten. Der Rat seiner Männer ist eindeutig und einstimmig: Er soll sie mit gezückten Schwertern empfangen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 31 - 40 || Wolfhart erspäht die Fremden am Fenster, woraufhin die Herzogin von Lampartenland (die sich als Geisel bei Dietrich befindet) ebenfalls ans Fenster geht und den Herzog Sabin von Brabant erkennt. Sie geht hinaus um ihn willkommen zu heißen und führt diesen nach einem kurzen Wortwechsel hinein zu Dietrich, wo sich die beiden Männer schließlich friedlich begrüßen durch die Vermittlungsarbeit der Herzogin.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 41 - 50 (51) ||  Der Herzog von Brabant begründet seinen bewaffneten Aufzug dadurch, dass er keine Herberge gefunden habe um sich umzuziehen . Daraufhin wird ein Brief vorgelesen, der von der Mannschaft mittgebracht wurde von einer Königin am Rhein und Tochter Gibeches. In dem Brief steht, dass die Königin einen Rosengarten besitzt, von einer Meile Länge und einer halben Meile Breite, umzäunt von einer Mauer aus seidenem Faden. Beschützt wird er von 12 kühnen Männern: Ihr Vater, Gunther, Gernot, Hagene, Volker, Pusolt, Schrutan, Ortwin, Aspiran, Walter, Studenfuchs und Sigfried. Die Königin lädt nun mit dem Brief dazu ein, Zwölf Männer vorzubringen, die &amp;quot;den zwelven sîn gelîch&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 51 - 60 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 61 - 70 || Die Herzogin bittet Wolfhart um Hilfe, die Boten zu retten und Wolfhart setzt sich für sie ein indem er daran erinnert, dass der Bote und die Botschaft nicht dasselbe sind und der Bote nicht für die Botschaft bestraft werden soll. Dem schließt sich Hildebrandt an und will die Boten gut behandeln. Zudem rät er Dietrich, dass er der Aufforderung zum Kampf nachkommen soll. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 71 - 80 || Wolfhart lädt die Gäste zu Speis und Trank bei Dietrich ein. Zehn Tage bleiben die Gäste und nehmen die Gastfreundschaft in Anspruch. Dietrich schenkt ihnen Gold und teure Gewänder. Der Herzog Sabin will nun mit 500 Männer &amp;quot;urloup&amp;quot; nehmen und in Richtung Rhein reisen. Dietrich begleitet ihn mit 500 Mann durch die Lombardei. In Garda soll Dietrich umkehren. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 81 - 90 || Dietrich möchte zur Königin und lässt ihr ausrichten, dass er mit achtundzwanzigtausend Recken zu ihr stoßen könnte, was Kriemhild und der Herzogin ausgerichtet wurde, woraufhin sie einen Boten zu ihm entsandten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 91 - 100 || Sabin, Der Herzog von Brâbant, wird für seine Dienste von Königin Kriemhilt entlohnt, indem er die schöne Bersábe ehelichen und auf sein Land überführen darf. Derweil berät sich Dietrich mit Hildebrand, welche &amp;quot;zwelve&amp;quot; er entsenden solle. Im folgenden zählt Hildebrand diejenigen auf und stellt ihnen ihr jeweiliges Pendant sogleich gegenüber: Dietrich selbst soll es mit dem ihm ebenbürtigen &amp;quot;vürsten lobesam&amp;quot; Siegfried aufnehmen, Wolfhart soll gegen den &amp;quot;helt&amp;quot; Pûsolt kämpfen, der junge Sigestap es mit dem Riesen Ortwin aufnehmen,  Heime der kühne Ritter soll Schrutan bezwingen, Witege der Kräftige soll den Riesen Asprîan zu Fall bringen, welcher zwei Schwerter gleichzeitig in den Kampf zu führen weiß und der junge Ortwin darf sich dem außerordentlichen (&amp;quot;ûzerweltlichen degen&amp;quot;) Volker annehmen, welcher es mit hundert Männern gleichzeitig aufnehmen könne. Schließlich wird die Frage in dem Raum gestellt, wer es mit dem jähzornigen (&amp;quot;mortgrimmen&amp;quot;) Hagen von Tronje aufnehmen könne und mit Eckehart dem Starken der würdige Krieger gefunden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 101 - 110 || Helmschrot wird auserwählt, um den bisher unbesiegten König Gernot zu erschlagen, der bereits als junger Ritter viele Männer im Kampf erschlug. Der unerschrockene Amelolt soll es mit dem mutigen und kampferprobten Ritter Gunther aufnehmen. Trotz seines hohen Alters erklärt Hildebrand sich bereit, es mit dem auserwählten Ritter König Gibeche aufzunehmen. Ilsan soll es mit Studenfusen, der sich selbst für den stärksten Ritter hält, im Kampf aufnehmen. Die Suche nach einem geeigneten Kämpfer gegen Walther von der Wasgenstein, der besorgniserregende Stärke besitzt, gestaltet sich schwerer; mit Gottes Beistand wird er von dem jungen Ritter Dietleip bekämpft werden. Dietrich von Bern ist sicher, dass Dietleip mit in die Schlacht am Rhein ziehen wird, wenn er an Dietrichs Dienst an ihm erinnert wird und er das wahre Märe über Kriemhilts „übermout“ erfährt. Darauf äußert Dietrich, dass er zum Überbringen dieser Nachricht an Dietleip einen Boten benötigt, dem er zum Dank sein halbes Land übergeben will. Sigestap meldet sich als Bote und macht sich sofort auf den Weg, um den Ritter, der bereits 500 Kämpfe gewonnen hat, zu finden und trifft bei der Suche auf Bieterolf, dem er das Märe erzählt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 111 - 120 || Sigestap unterhält sich mit Biterolf. Er erfährt dabei, das Dietleip sich bei Bechelâr aufhält. Siegestap reitet dorthin, nur um zu erfahren, dass Dietleip sich schon auf dem Weg zu den Sibenbürgen befindet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 121 - 130 || Der Graf wünscht Sigestap alles Gute, damit er viele Rosen vom Rhein her bringt. Als Sigestap in Wien ankommt findet er Dietleib vor einer Kirche. Sigestap fragt wer ihn auf seiner Mission begleiten soll. Dietleib berichtet vom tapferen Walther, der Sigestap begleiten soll. Dieser möchte Walther erst auf seine Treue testen. 500 Männer Dietleibs begleiten die beiden daraufhin nach Garte wo Dietrich die Geschichte erzählt wird. Dietrich(?) bemerkt, dass es eine Schande wäre, die Feindseeligkeit der Königin nicht zu rächen. Dietleip will darauf im Garten bestehen und überleben(?). Schließlich ziehen sie weiter nach Bern wo sechzehntausend Mann zu ihnen stossen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dietrichs Aufbruch / Isenburgs Abtei (Str. 130-169)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 130 - 156 || &amp;lt;!-- Notizbereich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid gray; margin:5px 3px 0px 3px; padding:0 5px 2px 5px; background-color:#EEEEEE&amp;quot;&amp;gt;Hinweis: Diese Strophen sollen vorerst ausgelassen werden.&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 156 - 169 || Mönch Ilsan überzeugt seinen Abt, dass er mit den Bernern in den Kampf im Rosengarten ziehen darf. Der Abt möchte dafür einen Rosenkranz gebracht bekommen, was für Gelächter unter den Helden sorgt. Ilsan schwört einen Eid darauf und bittet seine Bruderschaft darum, für Gottes Beistand und Kraft zu beten. Diese aber verfluchen ihn und beten dafür, dass er niemals zurückkehre und erschlagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 10 Tagen (&amp;quot;an dem eilften morgen&amp;quot; ) erreichen Dietrich und sein Gefolge Worms, indem sie den Rhein überschiffen, ihr Kommen wird von Kriemhilt als erstes und freudig wahrgenommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ankunft und Kämpfe im Rosengarten (Str. 169-351)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 169 - 182 || Gibeche, mit einem Gefolge von 500 prächtig gerüsteten Männern, empfängt Dietrich mit einer Umarmung in Worms. Dietrich empört sich über Gibeches Untätigkeit gegenüber des respektlosen Verhaltens seiner Tochter, die willkürlich Leute zum Kampf lädt. Dieses wird von Gibeche dadurch entschuldigt, dass wohl niemand Kriemhild davon abbringen kann, sich am Kampf zu ergötzen. Die Berner schlagen Zelte auf, und als Kriemhild die reiche Zeltstadt sieht schmückt sie sich zusammen mit 300 ihrer Jungfern und macht sich auf den Weg, um Dietrich selbst zu empfangen. Wolfhart, einer von Dietrichs Männern, will der nahenden Königin einen „[backen]slac“ verpassen, da er sie für ihren Hochmut verachtet und sie sich wegen des Schlages auf ewig daran erinnern will. Er wird von Hildebrant, der an seine Ehre appeliert, zurückgehalten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 182 - 195 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 195 - 208 || Kriemhild geht auf die Zurechtweisung von Hildebrandt hin zu ihrem Vater petzen, worauf dieser gekränkt reagiert und das blutige Spiel beginnen lässt: Zunächst treten der Riese Pûsolt (auf Wormser Seite) und Wolfhart (auf Berner Seite) gegeneinander an, wobei schlussendlich Wolfhart Pûsolt enthauptet. Es wird der Zweikampf zwischen dem Riesen Ortwin (Wormser Seite) und Sigestap (Berner Seite) angekündigt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 208 - 221 || Der zweite Kampf des Turniers beginnt. Sigestap tritt gegen den Riesen Ortwin an. Dieser wird jedoch von Sigestap erschlagen. Sigestap bekommt von Kriemhild den Rosenkranz und einen Kuss, dem sie jedem der einen Kampf gewonnen hat versprochen hat. Während König Gibeche die beiden Niederlagen der Wormser beklagt, stellt sich der Riese Schurtan als nächster Kämpfer vor, er möchte den Tod seines Bruders Ortwin rächen. Auf zusprechen Hildebrands, stellt sich Heime dem Riesen. Hildebrand ist davon überzeugt das Heime leichtes Spiel mit dem Riesen haben wird und der Kampf beginnt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 221 - 234 || Heime, welcher gegen Schrutan kämpft, erschlägt diesen mit seinem Schwert Nagelring. Nun sind drei Riesen erschlagen. König Gibeche klagt über die Verluste und setzt alles auf Aspiran, den starken Riesen, welcher die erschlagenen Riesen rächen soll. Bewaffnet mit zwei Schwertern begibt er sich zum Garten. Hildebrand redet Witege gut zu, dass er Aspiran im Kampf besiegen werde. Witege aber weigert sich und geht davon aus, dass er in den sicheren Tod geht. An einer Stelle fragt er den Berner, ob er ihn so sehr wie einen Feind hasst, weil Dietrich nicht aufhören will, Witege zu drängen. Hildebrand schlägt ein Pferdetausch von Schemming und Falken vor, das will aber Dietrich nicht und würde Witege lieber ein Land (Osterdingen) geben. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 234 - 247 || Witege weigert sich zunächst, den Kampf gegen Aspiran anzutreten. Erst als Hildebrant ihm als Belohnung Dietrichs Pferd Schemminc in Austausch zu Witeges Valken verspricht, willigt der junge Held ein. Aspiran kämpft mit zwei Schwertern und der Kampf gestaltet sich äußerst blutig. Witege geht schließlich als Sieger hervor und erhält neben dem Rosenkranz und Kriemhilds Kuss auch Dietrichs Schemminc.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Str. 247 - 260 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 260 - 273 || Kriemhilt besitzt noch Ritter, um ihren Rosengarten vor den Räubern zu beschützen. Sie verspricht dem Sieger nicht nur die Rosenkränze zu geben, sondern auch ihre „triuwe“. Gibeche schickt daraufhin Walther von dem Wasgenstein in den Kampf, dem er verspricht, all seinen Besitz mit ihm zu teilen, wenn er gewinnt. Walter ist motiviert seinen Gegner zu besiegen. Dietleip stellt sich ihm entgegen. Sie kämpfen beide ohne Erbarmen und Kriemhilt erfreut sich des Blutvergießens. Hildebrand äußert daraufhin ihr gegenüber, dass keiner der beiden Ritter den Kampf überstehen wird, woraufhin Kriemhilt Hildebrand fragt, wie sie die Männer trennen und den Kampf entscheiden soll. Hildebrand verlangt, dass beide Ritter mit dem Kranz zu Siegern gekrönt werden sollen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 273 - 286 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 286 - 299 || Als nächstes möchte der tapfere Hagen kämpfen, um die bereits gefallenen Ritter zu rächen. Als Gegner für ihn wählt Hildebrandt Eckehart aus. Dieser verletzt Hagen im Kampf schwer und gewinnt das Duell. Kriemhild überreicht ihm den Rosenkranz. Den Kuss aber möchte Eckehart aber nicht annehmen, da Kriemhild eine „ungetriuwe meit“ ist. Der darauffolgende Kampf findet zwischen dem König Gernot und dem Ritter Helmschrôt statt. Auch dieses Duell ist so brutal, dass ihr Blut auf dem ganzen Platz verteilt ist. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 299 - 312 || Gernot fürchtet sich vor dem Tod, so dass Kriemhild Helmschrôt den Rosenkranz aufsetzt. Der jüngere Bruder Kriemhilds, König Gunther, trat nun in den Kampf. Er klagte den bisherigen Verlauf, die Sieglosigkeit an und wollte seinen Kampf bestehen, Hildebrand schickt Amelolt, welcher ihm viele tiefe Wunden schlägt. Kriemhild schreitet ein, gibt Rosenkranz und Kuss an Amelolt und rettet somit das Leben von Gunther. König Gibeche nimmt nun den Kampf gegen Hildebrand auf und lobt ihn für seine Weisheit.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 312 - 325 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 325 - 338 || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 338 - 351 || Beispiel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe außerdem==&lt;br /&gt;
[[Inhaltsangabe &amp;quot;Dietrichs Flucht&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;harvardreferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Primärtext===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*Holz 1982] Die Gedichte vom Rosengarten zu Worms, hg. von Georg Holz, Hildesheim/New York 1982.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Der_Rosengarten_zu_Worms%22&amp;diff=18757</id>
		<title>Inhaltsangabe &quot;Der Rosengarten zu Worms&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Der_Rosengarten_zu_Worms%22&amp;diff=18757"/>
		<updated>2015-05-30T11:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Notizbereich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid gray; margin:5px 3px 0px 3px; padding:0 5px 2px 5px; background-color:#EEEEEE&amp;quot;&amp;gt;Hinweis: Dieser Artikel entsteht derzeit im Rahmen des Proseminars &#039;&#039;&amp;quot;Zwischen Wahrheit und Fiktion - Die Heldenepik um Dietrich von Bern&amp;quot;&#039;&#039; (Sommersemester 2015) und wird daher fortlaufend bearbeitet.&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Artikel fasst den Inhalt der 390 Strophen des historischen Heldenliedes &#039;&#039;Der Rosengarten zu Worms&#039;&#039; in der älteren Vulgat-Fassung A zusammen. Die Strophenzählung folgt dabei der Textausgabe von Georg Holz.[Holz 1982]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Strophen !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 1 - x || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 11 - x || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 21 - x || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 31 - x || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 41 - x || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 51 - x || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 61 - x || Beispiel&lt;br /&gt;
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| Str. 71 - x || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. 81 - 90 || Dietrich möchte zur Königin und lässt ihr ausrichten, dass er mit achtundzwanzigtausend Recken zu ihr stoßen könnte, was Kriemhild und der Herzogin ausgerichtet wurde, woraufhin sie einen Boten zu ihm entsandten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. x - x || Beispiel&lt;br /&gt;
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| Str. x - x || Beispiel&lt;br /&gt;
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| Str. x - x || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Str. x - x || Beispiel&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Dietrichs_Flucht%22&amp;diff=17920</id>
		<title>Inhaltsangabe &quot;Dietrichs Flucht&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Dietrichs_Flucht%22&amp;diff=17920"/>
		<updated>2015-05-17T21:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: /* Witeges Verrat – die Schlacht vor Bologna (V. 7666 - 9777) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der folgende Artikel fasst den Inhalt des historischen Heldenepos &#039;&#039;Dietrichs Flucht&#039;&#039; zusammen. Die Verszählung folgt dabei der Textausgabe von Elisabeth Lienert.[Lienert 2003]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mythische Familiensage und fünffache Brautwerbung - Dietrichs Vorgeschichte (V. 1-2414)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Versbereich !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahngeschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietrichs Ahnengeschichte beginnt mit König Dietwart, der Minne, die Tochter des Königs Ladiner, nach einer Werbungsfahrt, auf der er einen Drachen tötet, heiratet. Mit ihr lebt er 400 Jahre und hat 44 Kinder, von denen nur Sigeher überlebt. Als Dietwarts Nachfolger erwirbt er die Tochter des Königs der Normandie, Amelgart. Wie sein Vater wird er 400 Jahre alt und hat 31 Kinder, von denen nur Otnit und Sigelind überleben. Sigelind heiratet König Sigmund von Niederland und bringt Siegfried den Starken zur Welt. Otnit wirbt um Liebgart, deren Vater Godian alle Werber umzubringen pflegt. Er bezwingt ihn mit einem Heer und heiratet Liebgart. Godian schafft duch eine List, sich an Otnit zu rächen und lässt ihn durch einen Drachen im Schlaf fressen. Wolfdietrich rächt Otnits Tod und bekommt mit Liebgart 56 Kinder, dachdem er die Witwe heiratet. Er wird 503 Jahre alt und erneut sterben alle Kinder bis auf Hugdietrich, der der Nachfolger Wolfdietrichs wird und die Königstochter Sigeminne von Frankreich heiratet. Nach 550 Jahren hat er nur einen Nachfolger: Amelung, welcher eine unbekannte Frau aus Frankreich heiratet. Mit ihr bekommt er Diether, Dietmar und Ermrich, unter denen er sein Land aufteilt. Hier beginnt die Geschichte Diethers und Dietrichs, den Söhnen von Dietmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| V. 1 - 162 || Im ersten Abschnitt des Epos wird beschrieben, wie Dietwart, Dietrichs Vorfahr als &amp;quot;König im römischen Land&amp;quot; gelebt und geherrscht hat. Seine Herrschaft wird als sehr gute und friedvolle geschildert, Dietwart selbst als ehrenvoller und tugendhafter Herrscher, der sehr um Ritterlichkeit bemüht ist und auch selbst eine Ritterschaft beschäftigt (und &amp;quot;phlegt&amp;quot;). Er wird dabei mit Edelsteinen verglichen (&amp;quot;gemme&amp;quot; und &amp;quot;adamant&amp;quot;) und sogar noch höher gestellt als Artus, als Zeichen dafür, dass er so herrlich ist wie man es sich nur irgendwie vorstellen kann. Sein Haus wird beschrieben als ein Ort, an dem man zu jeder Zeit nur Freude findet und wo Leid keinen Zugang hat und von welchem aus Dietwart 30 Jahre lang für Wohlstand sorgte, mit &amp;quot;ere&amp;quot;, &amp;quot;tugend&amp;quot; und &amp;quot;milte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 163 - 224 || Dietwarts Tugendhaftigkeit, Reinheit (Askese) und höfische Sittlichkeit werden als Ideal für die höfische Gesellschaft charakterisiert. Solange diese befolgt werden, leben die Männer und Frauen glücklich und zufrieden. Doch vergessen sie diese mit der Zeit. Die Leute sind nun nicht mehr &amp;quot;starch&amp;quot;, stattdessen untreu, hinterlistig (&amp;quot;karg&amp;quot;), verdorben (&amp;quot;faul&amp;quot;) und anstandslos, weshalb es ihnen Dietwart nicht danken soll. Die Schande überwiege nun die Ehre und die Welt sei so unbeständig, dass Unsittlichkeit und Rohheit den Alltag bestimmen. Auch die Fürsten werden für ihre &amp;quot;newe sit&amp;quot; bemängelt, da sie die alten Tugenden nicht mehr kennen und zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 225 - 386 || Nun folgt eine Erzählung, in der über die Alten geredet werden soll, die treu und tugendhaft waren. Mit Gottes Hilfe war es ihnen möglich reichen Besitz, Ehre und die innere Haltung eines Siegers zu erhalten. Es folgt eine kurze Unterbrechung der Erzählung, die besagt, dass die alten Tugenden und Gebräuche untergingen und die Fürsten in eine Sucht verfielen, von der sie nie wieder erlöst werden sollten, dann wird die Erzählung fortgesetzt. Dietwart, der König aus römischen Ländern, lebte 30 Jahre ehrenhaft, doch Herrinnen und Minne waren ihm fremd. Trotzdem opferte er seine Zeit für Handlungen auf, von denen er glaubte, dass sie die Minne beflügeln könnten. Schließlich suchte er Beistand bei seinen 24 Ratgebern. Diese rieten ihm dazu, ein vollkommener Ritter zu werden und jeden Kampf wahrzunehmen. Auf der einjährigen Reise dahin sollem ihm 18 Weggefährten zur Seite stehen. Zu seiner Rückkehr wird ein großes Fest für die Weggefährten und Dietwart stattfinden. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 387 - 482 || Dietwart fragt seine Berater, wer ihn begleiten soll. Darauf antwortet der Herzog Hermann: Abel, Kandunckh, Thiban Herzog von Thuscan, Ruan von Paruht, sein Bruder Arnolt der Hochgemute, Bertram, Baldewein, sein Bruder Balein, Turian, sein Bruder Miminnckh,Pittrunck von Heste, Berchtung. Alle diese Ritter sind ehrenvoll, adeliger Abstammung und tadellos.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 483 - 644 || Herzog Herman stellt König Dietwart die letzten sieben seiner zwanzig Weggefährten vor: Tibalt, Galaber Palmunck, Reinher, Haunolt, Franncken Diepolt, Sigherr, Herzog Weygolt und Fridger. Dabei lobt er jeden Einzelnen für seine positiven Eigenschaften. &lt;br /&gt;
Darauf entscheidet sich der König ein Fest zu Ehren dieser Fürsten zu veranstalten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 644 - 805 || In diesem Abschnitt geht es um die Ausrichtung und Beschreibung des Festes, welches der König Dietwart ausrichtet. &lt;br /&gt;
Es werden zuerst die Reichtümer und edlen Stoffe beschrieben, mit welchen der König seine Kampfgesellen ausstattet und dass das Fest Vergnüglichkeiten bereitet, wie bspw. Geiger, Sänger und Geschichtenerzähler. Zu seinem Fest kommen viele Ritter und es wird ein Buhurt ausgetragen, welcher der König gewinnt. Hernach folgt das Festessen mit edlen Speisen. Nach dem Mahl wird ein zweites Buhurt ausgetragen, das als besser beschrieben wird als das vorherige und bis in die Nacht andauert. Es bleiben vier Ritter im Palast des Königs und übernachten dort. Am nächsten Morgen fragt der König diese viere um Rat, da er eine Ehefrau sucht. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 805 - 966 || Der König Dietwart gibt ein Festmahl für die edelsten und besten Männer aus seinem Gefolge und bittet um ihren Rat bezüglich der Suche nach einer königlichen Gemahlin. Ihm wird von dem herrlichen Reich des Königs Ladiner berichtet und dessen schöner und tugendhafter Tochter, welche als makelloseste Dame in allen Ländern beschrieben wird. Daraufhin wünscht König Dietwart jene Tochter des Königs Ladiner zu freien und zu diesem Zweck Boten in dessen Königreich zu senden. Folgende edle Boten werden ausgewählt: Starcher, Arnolt, Erwein und Baldewein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 966 - 1127 || König Dietwart bespricht mit dem Landgrafen Erwein die bevorstehende Brautwerbung um die Tochter des reichen Königs Ladiner. Währenddessen stoßen die anderen Boten dazu. Markgraf Baldewein versichert dem König, dass sie mit Gottes ganzer Kraft die Botschaft überbringen werden, auch wenn das ihren Tod bedeutet. Dietwart gibt den Boten einige Kostbarkeiten auf die Reise mit, darunter sehr wertvolle Stoffe und Gewänder. Die Boten selbst staffiert er mit guten Speisen und Kleidung aus. Zum Abschied legt er ihnen ans Herz, die Brautwerbung mit viel klugem Geschick durchzuführen. Herzog Arnolt bittet den König noch, sich um die zurückgebliebenen Familien zu kümmern, was dieser auch verspricht. Die Boten brechen nach Westenmer auf. Dietwart bittet Gott, sie bald gesund wiederzubringen. Als die Boten in Westenmer angekommen sind, gehen sie an Land und besprechen ihr weiteres Vorgehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1127 - 1288 || Sie entscheiden, wer auf dem Schiff bleibt und wer auf das Festland geht. So kam es, dass vierundzwanzig der besten Männer, in kostbaren Stoffen und Gewänder gekleidet sich auf den Weg zum König machten. Sie wurden von vielen Menschen am Stadttor empfangen. Der König empfängt die Boten angemessen mit seinen Rittern. Er bietet sie, sich zu sich zu setzten und Fragt nach ihren Absichten. Der Landgraf Erwin fängt an die Botschaft des römischen Königs auszurichten. Der König Ladiner jedoch vermutet Böses von den Boten, diese weisen diese Anschuldigung jedoch sofort zurück. Die Boten des römischen Königs berichten, wie treu und gut dieser zum König Ladiner stand. Weiter heißt es, dass König Ladiner dem römischen König in nichts nachstehe. Der römische König möchte nun die Tochter des Königs Ladiner zur Frau haben. Der König Ladiner gibt den Boten sogleich eine positive Antwort. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|V. 1288 - 1449 || König Ladiner wird von Boten des römischen Königs aufgesucht, da dieser um die Hand der Tochter des König Ladiners anhalten möchte. Unter den Boten ist unter anderem auch der Landgraf Erwein. König Ladiner fragt die Boten, ob die Absichten des Königs ehrvoll seien. Diese versichern ihm, dass die Absichten absolut ehrvoll seien. König Ladiner beschließt schließlich, dem römischen König die Heirat mit seiner Tochter Minne zu gewähren. Er legt eine Frist fest, bis wann ihm der römische König seine Aufwartung machen soll. Wenn der römische König bis zu den nächsten Sommertagen erscheinen würde, würde König Ladiner seine Dienste in seinen Namen stellen und seiner Tochter ein beachtliches Erbe hinterlassen. Später treffen die Boten am Hof des römischen Königs ein um ihm zu berichten, dass seine Brautwerbung erfolgreich war und welche Bedinungen König Ladiner gestellt hat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1449 - 1610 || Der König Dietwart empfängt einige Boten, welche von einer Brautwerbung in seinem Namen zurückkehren. Vom Landgrafen Erwein erfährt er zu seiner Freude, dass die Mission erfolgreich verlaufen ist und ihm der König von Westenmer zu Diensten steht. Von Erwein zur Eile gemahnt versammelt er viertausend Ritter um sich, mit denen er in See sticht. Bereits nach acht Tagen geraten sie jedoch in einen Sturm und gelangen so in das Land des Königs Angken. Zu dieser Zeit treibt dort eine feuerspuckende Bestie ihr Unwesen, welche Dietwart und seine Männer zu besiegen beschließen. Als Erster tritt der gute Thybalt gegen das Ungeheuer an, wird jedoch trotz seiner Waffen und des Schilds verbrannt. Schon bald befinden sich Dietwart und viele seiner Ritter in einem heftigen Kampf mit dem Drachen (?), bei dem zahlreiche Kämpfer ihr Leben lassen. Auch Dietwart selbst wird schwer verwundet, gerät darüber jedoch so in Zorn, dass sein Lebenswille siegt und er weiterkämpft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1610 - 1771 || Dietwart, verletzt durch die Bestie, nimmt sich zusammen und trifft den (Drachen?) mit einem Wurfspieß in die Kehle und in den Körper. Der Drache wird wütend und spuckt Feuer. Daraufhin entzündet sich Dietwarts Brustharnisch. Der wehrlose (V. 1632) König kühlt sich im Meer ab und will es noch einmal mit dem Drachen aufnehmen. Er wehrt sich wie ein Mann, der am Leben bleiben will (V. 1644 f). Der Kampf zwischen ihnen dauert die ganze Mittagszeit hindurch. Die Bästie wehrt sich so heftig, dass der König oft um sein Leben nicht einen Pfennig gegeben hätte (V. 1651). Seine Gefolgschaft würde ihm gerne zu Hilfe gekommen, aber das gestattet er nicht. Dietwart trifft das Ungeheuer (valant, V. 1655) auf seinen Schädel, woraufhin es mit dem Tod ringt. Als das Tier stirbt, stößt es einen entsetzlich lauten Schrei aus, welcher Blätter und Äste von den Bäumen fallen lässt. Dietwart ist nach dem Kampf so erledigt, dass er auf das Gras niedersinkt. Seine Gefährten, ungewiss ob er es schaffen wird, bringen ihn auf das Schiff. Auf der Reise weiter in Richtung „Westenmer“ genest der König langsam wieder. &lt;br /&gt;
Der König Ladiner von Westenmer hat schon vernommen, dass Dietwart mit vielen Reichtümern (V. 1694) zu seinem Land aufgebrochen ist. Er begrüßt mit seiner Ritterschaft Dietwart und seine Männer. Ladiner bringt seine Gäste in seinen kostbaren Palast wo ein Festmahl abgehalten wird. Minne, das Objekt der Begierde, ist eine wahrhaftig schöne Frau. Dietwart ist sehr zu ihr hingezogen. Die beiden haben bei Tisch eine schöne Zeit die ganze Nacht hindurch. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1772 - 1931 || Daraufhin kommt es zu einer Hochzeit, die so schön war wie keine zuvor. Auf dieser ist auch der König Dietwart mit seinem Gefolge aufgetaucht und nach 400 Jahren und 44 durch seine Frau geborene Kinder ist der Tag für ihn gekommen, an dem er sterben soll. Bis auf Sigeher überlebt keines seiner Kinder, was diesen zu Dietwarts einzigen Erben macht. So gelangt sein kompletter Besitz sowie sein Land in Sigehers Hände. Sigeher ist noch tugendhafter als sein Vater und übertrifft sogar seine Ehrhaftigkeit und seine Güte. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1932 - 2093 || Es wird ein Märe darüber erzählt, wie Sigher in die Normandie reist, mit der Absicht die Herrin Amelgart zu heiraten: Zwei Herzoge (Sigebant und Sindelot) werden als „mynneklich“ werbende Boten vom römischen König in die Normandie geschickt. Sie, ihr 65 Mann starkes Gefolge und ihre Pferde sind hervorragend und edel vom König Sigher ausgestattet worden. Als Amelgarts Vater Pallus erkennt, dass durch die Herzoge der König von Rom um seine Tochter wirbt, willigt er gern in die Eheschließung ein. Daraufhin reist der römische König mit seinem Gefolge zu Amelgart und nimmt sie zur Frau. Doch die Freudenzeit am Hof hält nicht dauerhaft, denn 29 von 31 Kindern von Sigher und Amelgart werden erschlagen. Nur ein Sohn und eine Tochter überleben: Ottnit, ein überaus tapferer Mann, und Siglint, die den Beinamen „das schöne Kind“ trägt. Der König Sigmund nimmt Siglint zur Frau und führt sie in die Niederlande; ihr gemeinsamer Sohn ist Siegfried der Drachentöter, der später durch Hagen von Tronje getötet wird. Nach Sighers Tod (er ist 400 Jahre alt geworden) wird Ottnit König. Damit endet die Erzählung davon, wie Dietwart und Sigher 800 Jahre lebten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2093 - 2256 || Eine zweite Märe wird erzählt, die folgend von Ottnit handelt. Als Ottnit 40 Jahre alt ist, raten ihm seine Leute zur Werbung um Liebgart, der Tochter von König Godian. Dieser jedoch tötet jeden Freier. Ottnit und seine Männer überqueren mit dem Schiff das Meer und gelangen so in das Reich von König Godian, dass sie verwüsten. Ottnit schickt Boten zu Godian, die ihm den Grund für den Einmarsch in sein Land und die eigentliche Absicht Ottnits erklären. Zuerst streubt sich König Godian, Ottnit seine Tochter zu geben, willigt schlussendlich jedoch ein. Otnit nimmt seine neue Braut mit in sein Heimatland. König Godian jedoch ist wütend und &amp;quot;sannt haimliche vier wilde wurme&amp;quot; (= Drachen) ins römische Reich. Ottnit reitet aus, um sie zu erschlagen, schläft jedoch im Wald ein, wo er von einem Drachen gefunden, in eine Höhle verschleppt und gefressen wird. Daraufhin lässt die frische Witwe bekannt machen, dass sie denjenigen heiraten wird, der den Drachen tötet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|V. 2256 - 2414  || Das Ende der Märe wird erzählt und die Ankunft des griechischen Freiherrn Wolfdietrich im Land. Ihm wurde das Leid geklagt, daraufhin erschlug er den Wurm (Frayssam). Er wurde König über das römische Reich und es beginnt die Märe über Wolfdietrich, welcher 503 Jahre alt wurde und 56 Kinder hatte. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn (Hugedietrich) das Amt und herrschte friedlich. Er nahm Sigeminne aus dem Königshaus Frankreichs zur Frau und lebte 550 Jahre. Hugedietrich verstarb und König Amelunch übernahm das Land, er hatte viele Tugenden (Triwen, staete). Amelunch heiratete eine Frau aus Kerlingen, mit dieser hatte er drei Söhne: Diether, Ermrich und Dietmar. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschlag und Vertreibung - die 1. Schlacht vor Mailand (V. 2415-4544)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Versbereich !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2415 - 2579 || Der Erzähler berichtet von den Söhnen Amelunges: Diether, Ermrich und Dietmar, wobei er Ermrichs untreuen und schlechten Charakter beklagt. Amelung wird geraten, sein Reich unter seinen Kindern aufzuteilen und er folgt diesem Rat, wobei Dietmar Herrschaft über Verona/Bern, über die Lombardei, das römische Reich, Istrien, Friaul und das Inntal erlangt. Nach Amelungs Tod heiraten alle drei Söhne und bekommen Kinder. Ermrich bekommt einen Sohn namens Friderich, den er jedoch laut dem Erzähler später in die Verbannung schicken wird und damit sein schlechtes Herz wieder unter Beweis stellt. Es wird von drei Söhnen Diethers berichtet, die später jedoch durch Ermrich umkommen werden. Dietmar wird als tugendhafter, vorbildlicher und ehrenhafter Herrscher beschrieben, der aus seiner Ehe mit einer Königstochter zwei Söhne erhält: Diether und Dietrich. Dietmar vertraut Ermrich vor seinem Tod seine Söhne an. Ermrichs Charakter jedoch tritt nun immer deutlicher zutage: Er verwüstet das römische Reich und tötet die Kinder seines Bruders Diether, um sich ihr Erbe einverleiben zu können. Daraufhin rät ihm sein Berater Sybech, er solle auch noch Dietrich töten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2579 - 2743 || Ermrichs Berater Sybech rät ihm, sich nach den Söhnen des älteren Diethers, den Harlungen, auch Dietrichs zu entledigen und so dessen Land einzunehmen. Ermrich findet Gefallen an dem Gedanken. Ein Bote soll versuchen, Dietrich durch eine List in Ermrichs Land zu locken, wo er dann getötet werden soll. Falls Dietrich sich weigern sollte, plant Ermrich, mit seinem Heer in das Land seines Neffen einzufallen und es gewaltsam einzunehmen. Als Bote wird Randolt ausgewählt, den jedoch Gewissensbisse plagen. Schon auf seiner Reise berichtet er den Edelmännern Sabn und Friedrich von der List und dem geplanten Verrat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2743 - 2907 || Randolt (ein Bote Ermrichs) soll Dietrich in das Land von Ermrich locken, doch stattdessen erzählt dieser Dietrich von der List des Onkels. Randolt kehrt also alleine wieder zu Ermrich zurück und berichtet ihm, dass Dietrich nicht kommen wird. Ermrich merkt, dass Dietrich gewarnt worden sein muss und stellt daraufhin ein Heer zusammen und zieht Richtung Mailand, wo er Dietrichs Land verwüstet. Ermrich schwört, dass er nicht aufgeben will, als bis ihm Bern gehöre. Inzwischen macht sich der Herzog Saben auf nach Raben, um sich dort mit seinen Leuten zu beraten. Da Dietrich noch nichts vom Einfall in sein Land weiß, soll jemand nach Bern reisen und es ihm mitteilen. Volchant meldet sich freiwillig für diese Aufgabe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2907 - 3071 || Volchnant überbringt Dietrich die Botschaft, dass Ermrich ein Heer entsandt hat um ihn zu schlagen und ihm Bern zu nehmen und jedem großes Leid zufügt, der es wagt, ihm auf irgend eine Weise zu helfen. Er berichtet auch Hildebrant, den er vor der Burg Dietrichs trifft von dem Heer und berichtt ihm weiter, dass es an die 80000 Mann sind, die brandschatzend und mordend durch das Land ziehen um Dietrich zu besiegen. Volchnant bittet Hildebrant zudem darum, Hilfe zu senden. Dieser verspricht seinem König (Dietrich) daraufhin, dass noch vor Einbruch der Nacht seine Macht wachsen würde. Zur Verstärkung von Dietrichs Heer erscheinen dann Wolfhart, Hunolt, Sigebant, Sindolt, Volchnant, Ekkebart, Nere, Alphart, der Herzog von Saben, Friedrich von Raben, Jubart, Latran, Starher, Elsan, Stutfuhs von Reine, Ortwine von Metzen und Perchtram von Pole mit 2000 Mann. Dietrich empfängt sie mit großer Freude und bei einem großen Fest wird feierlich gelogt, dass auf Geheiß Dietrichs dessen Land verteidigt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3072 - 3234|| Dietrichs Männer sind zur Rache bereit. Nun wird der ganzen Stadt das Vorhaben des Angriffs erzählt. Die Untertanen Dietrichs, vor allem die Frauen scheinen nicht so begeistert von seinem Vorhaben zu sein, aber besinnen sich dann doch und sind zwar voller Trauer, aber wollen auch die erhoffte Rache. Die sechs &amp;quot;recken&amp;quot; mit Tausend Kriegern machen sich nachts auf die Reise zu Ermrichs Heer. Als sie Ermrichs Heer erblicken, sehen sie, dass es sehr stark ist. Darauf rät Hildebrand Dietrich, dass er nicht umkehren soll, sondern seinen Boten zu Ermrichs Heer senden soll. Hierfür schlägt er Volchnant, Erewin, Helmschart und sich selbst vor. Diese machen sich nun auf, um das Heer Ermrichs zu erspähen. Sie entdecken die &amp;quot;maht und gewalt&amp;quot; und die 60 000 Mann, die Ermrich zur Verfügung hat. Es wird vorgeschlagen ein Angriff aus dem Hinterhalt zu starten. Dietrich erwähnt in Vers 3224, dass er alle, die ihm helfen reich belohnen wird, was man als &amp;quot;helfe&amp;quot; verstehen könnte. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3235 - 3399 || Ein Bote, Hunolt, schleicht sich aus Ermrichs Heer zu König Dietrich und berichtet dass die Angreifer wehrlos und entkleidet zu Bette liegen. Daraufhin mobilisiert Dietrich seine Mannen, reitet mit einem fünf-geteiltem Heer in die Schlacht und schlägt tiefe Wunden in das gegnerische Heer. In der Härte des Sturms traf Rienolt mit 400 Mann an, wurde jedoch von Wolfhart mit 200 Mann geschlagen und eigenhändig getötet. Der Versabschnitt endet mit dem Eintreffen weiterer 500 Mann unter dem Hauptmann Haime.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3399 - 3563 || Zunächst wird erzählt, dass der Hauptmann der nachkommenden Krieger Haime genannt wird. Wolfhart, der Krieger, spornt seine Männer dazu an, weiter hart zu kämpfen. Viele Krieger müssen ihr Leben auf dem Schlachtfeld (wal) lassen. Heime und Wolfhart sind beide noch unversehrt und kämpfen mutig weiter. Die Männer von Rienold müssen größtenteils ihr Leben lassen. Es wird davon berichtet, wie blutig und verheerend die Schlacht ausfällt und auch &amp;quot;angest unde not&amp;quot; (V. 3459) und &amp;quot;haz unde nit&amp;quot; (V. 3464) werden erwähnt. Viele tote Krieger liegen auf dem Schlachtfeld, und auch einige darunter sind die Krieger Dietrichs (Bernaeres). Ermrich flüchtet von dem Schlachtfeld und sein Sohn Friedrich und achtzehnhundert übriggeblibenene Krieger geraten in Dietrichs Kriegsgefangenschaft. Es wird außerdem erwähnt, wie böse Ermrich ist und, dass er für die Hölle geboren ist. 900 von Dietrichs Männern sterben und 24 sind verwundet. 26 000 von Ermrichs Männer kommen im Krieg um. Dietrich von Bern gewinnt die Schlacht und nimmt die Gefangenen mit nach Bern. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3564 - 3727 || Nun wird erzählt, wie die „unselde“ Dietrichs vermochte, dass er alle Ehre, sein Land und das Römische Reich vollkommen verlor. Diese Geschichte aber kommt nicht von Dietrich selbst, denn er musste schwere Mühsal verrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich der Kampf zugetragen hat und so ausgegangen ist, wie Dietrich es sich gewünscht hat, nimmt er den König Friedrich und unsagbar viele Männer von Ermrich gefangen. Als er Richtung Bern kommt, ist er bester Stimmung, denn ihm wird bewusst, dass die Ritter Land und Ehre gerettet haben. Doch dadurch wird sein Gemüt auch getrübt, denn seine Kisten und Kammern, obgleich zu seines Vaters Lebzeiten stets voll, sind leer. Er beklagt, dass er den edlen Rittern nicht ihren angemessenen Lohn zahlen kann. Berhtram und Hildebrant bieten Dietrich deshalb einen Teil ihres Besitzes, um die Ritter angemessen entlohnen zu können. 7 Ritter wurden ausgesandt, um an den Hof Berhtrams zu reiten und das Gold zu holen, dazu viele Knechte. Ermrich erfährt davon und sendet heimlich 500 Mann aus, die sich am Wegrand verstecken sollen. Sie sollen die Gesandten des Goldes berauben und sie gefangen nehmen. Nachdem die Gesandten Dietrichs das Gold eingeladen haben, machen sich Amelolt und Herr Hildebrant auf den Weg Richtung Bern, die anderen Gesandten folgen ihnen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V.3728 - 3909 || Unterwegs werden sie von Ermrich überfallen. Dietrichs Leute kämpfen tapfer und schlagen hundert Mann. Ermrich und seine Leute besiegen die Gesandten Dietrichs aufgrund ihrer Überzahl und nehmen Dietrichs Leute gefangen. Dietrich klagt über seinen Verlust. Dann verkündete Ermrich, was er für die Freilassung fordert und zwar alles, was Dietrich jemals gewonnen hat. Dieser sendet seinen Boten Dietleip, um herauszufinden was Ermrich von ihm möchte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3910 - 4054|| Dietleip bietet Ermrich in Dietrichs Namen einen Austausch der Gefangenen an, unter welchen sich auch Ermrichs Sohn Friedrich befindet. Diesen lehnt Ermrich ab. Er verlangt, dass Dietrich ihm seinen gesamten Besitz und das Land überlässt. Als Dietrich davon hört, raten ihm Männer und Frauen, nicht auf diesen Deal einzugehen. Doch Dietrich, von seiner Treue seinen Mannen gegenüber angetrieben, opfert all sein Habe für seine treuen Männer. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4055 - 4219 || König Ermrich und sein gewaltiges Heer von 66.000 Mann brandschatzen das Berner Umland. Der junge Dietrich beklagt vor Gott und seinem Gefolge seine missliche Lage und berät sich mit ihnen. Der kühne (&amp;quot;chune&amp;quot;) Sigebant rät ihm, aus seinen treuesten Kriegern zu wählen, Dietrich aber erwidert dem, er könne seinem Gefolge keinen materiellen Besitz und Land bieten. Daraufhin tritt Jubart als erster hervor und leistet Dietrich einen neuen Treueid bis in den Tod. Ihm folgen Nere, Ekwart und Ekenot im Gestus. Schließlich sind 43 Mann willens, ihr Hab und Gut für Dietrichs Ehre aufzugeben. Diese bekräftigen ihn in seinem Vorhaben, mit Ermrich zu verhandeln und ihn durch Ehrfurcht von der durch Gott und römischem Recht beglaubigten Legitimation der Herrschaft Dietrichs über Bern zu überzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4219 - 4383 || Dietrich fällt weinend vor Ermrich auf die Knie und bittet ihn um Gnade. Dieser verweigert sie allerdings und droht Dietrich stattdessen mit dem Tod. Dietrich versucht daraufhin mit Ermrich zu verhandeln, damit er wenigstens die Stadt Bern behalten kann. Darauf geht Ermrich aber nicht ein und bedroht ihn erneut. Die Frau Ute versucht sich mit vierzig anderen Frauen für Dietrich und die Stadt einzusetzen. Auch dieser Versuch scheitert. Am Ende gibt Dietrich Bern und seinen Besitz auf. Er verlässt mit Hildebrand und den Bewohnern die Stadt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4383 - 4546 || Dietrich bittet Ermrich, wenigstens seine Gefolgsleute in der Stadt leben zu lassen. Ermrich verweigert diesen Wunsch allerdings. Dietrich verlässt daraufhin schweren Herzens mit seinen Gefolgsleuten die Stadt. Dietrich betet daraufhin zu Christus, dass er ihm genug Gesundheit und Kraft geben möge, dass er seine Gefolgsleute rächen kann. Dietrich trifft daraufhin auf Ekkewart und Amelolten von Gart.  Diese hätten seine Not durch Gott vernommen, und sie hätten 80 Mannen Emrichs erschlagen. Dietrich nimmt ihre angebotenen Dienste an. Daraufhin zogen sie gemeinsam weiter. Die Helden müssen sich mit Wehleiden vorübergehend von ihrem Frauen trennen. Die Ungewissheit darüber, ob und wann sie zurückkommen würden, plagt sie beim Abschied. Amelolt bringt die Frauen in Sicherheit während die anderen zu den Hunnen weiterziehen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenschlag aus dem Exil – die 2. Schlacht vor Mailand (V. 4545 – 7665)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Versbereich !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4545 – 4768 ||Am dreiundzwanzigsten Tag erreichen Dietrich und fünfzig seiner Männer die Stadt Gran. Dietrich droht an seiner Lage zu verzweifeln, doch es gelingt Hildebrant, ihm wieder Mut zuzusprechen. Vom Wirt der Stadt werden sie freundlich empfangen und verbringen die Nacht bei ihm. Am nächsten Tag begegnen sie einem Boten der Königin Helche aus Ezzelburg. Diese reitet in Begleitung einiger Herren, unter anderem Rüdiger, Dietleip von Styr und dem Harlungen Ekkehart. Das Aufeinandertreffen der Ankömmlinge und Dietrichs Männer verläuft sehr herzlich. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4768 – 4991 ||Dietrich hält vor Rüdiger eine Rede, in der er von seinem Unglück erzählt und beklagt, dass ihm all sein Gut und Erbe von Ermrich genommen wurde. Rüdiger ist darüber empört, schwört Dietrich Freundschaft und Beistand und schenkt ihm fünfzig Pferde. Außerdem stattet er Dietrichs Männer mit Waffen aus, woraufhin Dietrich sich herzlich bedankt, doch Rüdiger will keine Gegenleistung und begründet seine Großzügigkeit mit Dietrichs Tugend. Rüdiger kehrt an den Hof der Königin Helche zurück, die von Dietleip bereits von Dietrichs Unglück erfahren hat. Sie ist bestürzt und sobald sie von Rüdiger erfährt, dass Dietrich in der Nähe ihres Hofes weilt, will sie ihn selbst empfangen und reitet ihm entgegen. Dietrich und Helche begrüßen sich ehrerbietig und speisen zusammen. Die Königin betont ihre Wut auf Ermrich und sagt, derjenige, der ihn einmal erschlagen würde, tue Gutes. Dietrich erwidert, dass er sich selbst an Ermrich rächen wolle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4991 – 5214 ||Die Szene behandelt Dietrichs Bitte nach Unterstützung im Exil bei Königin Helche am Hunnenhof. Er bietet seinen Dienst an und ersucht Gnade und Trost (5000). Helche gibt sich zuversichtlich, dass ihr Mann Etzel Hilfe in Form eines Heeres nicht ablehnen werde. Sie wolle sich eigens für Dietrichts Anliegen einsetzen (5028). Dietrich berichtet von seiner Niederlage gegen Ermrich und Helche verspricht Dietrich ein Heer von 12000 Mann. Die besten und einzigartigsten werden namentlich aufgezählt (5149 - 5167). Als Etzel persönlich erscheint, wird er von seiner Gattin über die Abmachungen unterrichtet. Er ist den Plänen gegenüber nicht abgeneigt: &amp;quot;vrowe min, er sol dir wol bevolen sin&amp;quot; (5213).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 5214 – 5437 ||Bei einem Festmahl werden Dietrich und seine verbleibenden Männer von Etzel herzlich begrüßt und nachdem der Berner diesem berichtet hat, was ihm alles widerfahren ist, verspricht ihm Etzel Hilfe von seinen Männern, um das römische Land wieder zu erobern. Trotz des nachfolgenden Tanzes und des Festes kann Dietrich nicht so ganz seine „swaere“ ablegen und wird zur Königin Helche gerufen, damit er an der Tafel mit Etzel speisen kann. Von diesem wird er dann gefragt, warum er so unglücklich sei, und dazu ermuntert, wieder frohen Mutes zu sein, wenn er zurück nach Bern reite, da er ihm die Hilfe von 12000 Mann zusichert. Nachdem ihm auch Helche Mut zuspricht, treten einige Herren an ihn heran, die ihm ebenfalls Hilfe versprechen: Rüdiger mit 2000 Kämpfern, Lunders Helphrich und „von Chriechen her Dietrich“(?) mit 4000 Mann, Dietleip von Styer und 1500 Mann Gefolgschaft sowie Irinch, Blodelin und Erewin von Elsentroya mit nochmals 4000 Kriegern. Mit nun 24000 Streitern als Verstärkung und dem Versprechen Ezels, dass, falls es nicht genug sein sollte, noch mehr nachgesandt würden, hebt sich Dietrichs Laune wieder und er zieht sich zu seiner Herberge zurück.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 5437 – 5660 || Amelolt kommt im Morgengrauen beim Hunnenhof an, nachdem er zwölf Tage gereist war. Dort trifft er als erstes auf Rüdiger, der bereits auf ist. Dieser führt ihn zu Dietrich, damit Amelolt ihm mitteilen kann, dass er Bern wieder eingenommen hat. Dietrich freut diese Nachricht und er schenkt Amelolt einige Gebiete ( &amp;quot;Triente unde Prisan […] Temonnes und daz Intal […] Pozzen unde Garten&amp;quot; V 5498 – 5502), die an seine Kinder weiter vererbt werden sollen. Rüdiger geht später zum König Etzel, um ihm die Neuigkeiten weiter zu erzählen. Etzel wiederum erzählt es seiner Frau Helche. Die Protagonisten versammeln sich im Hof. Amelolt erzählt, wie er Bern eingenommen hatte: Ermrich hat die Stadt verlassen, um nach Brissan zu reisen, währenddessen sei Amelolt mit 100 Kämpfern in die offene Stadt eingeritten und habe jeden darin erschlagen, der zu Ermrich gehörte. &lt;br /&gt;
Dietrich zieht mit einem Heer von 500 Kriegern, das Helche ihm zur Verfügung gestellt hat, zurück nach Bern. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 5660 – 5883 ||Als Ermrich vernimmt, dass Dietrich wieder ins Land kommt und, dass Ermrich Bern wieder verloren hat, ist er sehr zornig (&amp;quot;wart vil grimme sin zorn&amp;quot;). Er befielt seinen Leuten, von Stadt zu Stadt zu reiten und alle zu einer Versammlung nach Prissan (Brissan) zu bitten. In der Zwischenzeit widersetzen sich die Mailänder Einwohner Ermrich und wechseln zu Dietrichs Seite. Der Herzog Tydas ist der Herrscher über Mailand, der mehr als tausend Krieger hat. Unter ihnen sind auch: der starke Saben, Friderich von Raben, Berhther, Starchan, Hermann von Osterfranken. Tydas will einen Boten zu Dietrich schicken, um ihm mitzuteilen, dass sie sich an seine Seite geschlagen haben. Hierfür tritt Volchnant ein. Auch Ermrich erfährt in der Zwischenzeit, dass sich die Mailänder gegen ihn gewendet haben. Dietrich ist sehr erfreut, als er Volchnant sieht und ist noch glücklicher über die Botschaft. Wieder folgt eine Auflistung der Mannen, die an Seiner seite sind: der starke Saben, Friderich von Raben, Steither, Starchan, Hermann von Ostfranken, Herr Stoudfuchs von Reine, Metzen Ortwine, Perchtran von Pole, Herr Elsan, König Sygebant, Randolt, Schiltrant, König Sygeher, Ekkenot, Wolfhart, Helmschart, Neren, Amelolt, Alphart, Hilpbrand und Herebrant. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 5883 – 6106 || Ein Bote trifft ein und berichtet über die Ankunft von tausenden Mannen unter der Führung namentlich genannter Fürsten. Dietrich ist glücklich über diese Nachricht und empfängt die am folgenden Tag eintreffenden Truppen herzlich. Daraufhin trifft ein Bote, gesandt von Jubart von Latran, aus Meilan ein. Er erzählt dass Meilan vernichtet wird, Frauen und Kinder umgebracht werden, wenn Dietrich nicht einschreitet. Dietrich entscheidet sich sogleich loszuziehen und seine Gefolgschaft geht mit ihm. Nach achttägiger Reise sehen sie den Feind und Dietrich fragt sein Gefolge um Rat. Im gesamten Versabschnitt wird die Treue und das Ehrgefühl zwischen Dietrich und seinem Gefolge hervorgehoben, so kündigt Dietrich bereits im voraus an, dass er dem Rat folgen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 6106 – 6329 ||Dietrich verlässt sich vollständig auf seine Ratgeber. Er lässt sich von Rüdiger raten, Boten zu Ermrichs starkem Heer zu senden. Hierfür erklären sich der starke Wolfhart (V. 6135 &amp;quot;Mir geliebt nie dechain vart so vast in minem muote&amp;quot;), Volchnant, Sygebant, Hildebrand und Nere bereit. Sie machen sich gleich auf zu Ermrichs Heer. Dort sehen sie &amp;quot;tousen fiwer brinnen&amp;quot; und beobachten die feindliche Armee unbewaffnet (&amp;quot;ungewarnet (...) und ane wer&amp;quot;) beim Nachtlager, was ein perfekter Zeitpunkt für einen Überraschungsangriff gewesen wäre, wenn die Armee mitgekommen wäre. Hildebrand rät dazu, weiterzureiten und zu sehen, ob sich die Armee an anderer Stelle zur Wehr vorbereitet. Sie kommen in eine Stadt, wo sie die Hauptmänner über zwanzigtausend Mann, Witege und Warte, belauschen. Sie hören, wie Warte sagt, dass sie mit einem anderen Heer einen nächtlichen Überraschungsangriff starten wollen, welchen sie sich sicher sind zu gewinnen. Hildebrand und die anderen Boten machen sich sofort auf zu Dietrich und seinem Heer. Hildebrand rät dem Berner, Ermrichs Heer auszuweichen, da das Heer dreißgmal so stark ist. Zwanzigtausend Männer hat Hildebrand gezählt. Rüdiger rät Dietrich, zwanzigtausend Männer zur Herberge Ermrichs zu senden, welche sich auf die Lauer legen sollen, um das nachfolgende Heer (das vorhin beim Nachtlager beobachtet wurde) auf dem Weg zu Dietrichs Heer zu stoppen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 6329 – 6552 ||Als Alphart auf Dietrich trifft, schildert er ihm, wie er die Feinde dahinreiten sah und welche Gelegenheit sich ihm geboten hätte. Er rät ihm zudem, wie sie das Heer am besten angreifen sollten. Zunächst will er es am Ende angreifen, um daraufhin einen Pfad mit den Schwertern schlagen zu können. Sein Ziel ist es, alles was Ermrich Dietrich genommen hat, wieder in dessen Gewalt zu bringen, Leute, Gut und Ehre. Er rät ihm weiterhin Ermrich gefangen zu nehmen. &lt;br /&gt;
Dietrich beschließt daraufhin, selbst das Heer anzuführen, um Ermrich gefangen nehmen zu können und das Leid, das er verursacht hat, zu beenden. Als sie losreiten und sich dem Schauplatz nähern, ergreift Wolfhart das Wort, spricht den Kämpfern Mut zu und schildert ihnen, welch Leid sie mit ihrer Tat beenden und welch Leid sie den Gegnern bringen werden. Frohen Mutes reiten sie weiter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 6552 – 6775 ||Wolfhart animierte die Truppe gegen eine Rast hin zum Kampf. Es folgen Schilderungen zum Schlachtfeld, und des König Ermrichs starken Armee. Diese zwölf tausend Mann zogen weiter Richtung Mailand. Ermrich ließ alle erschlagen und töten, die sich gegen ihn stellten. Bernaers vierzehntausend Mannen wurden auf dem Wall getötet und ihre Leichen lagen dort noch, sollten dann bestattet werden. Ermrich verlor in der Schlacht sechstausend Soldaten in die Gefangenschaft, dem Dietrich sein Heer wurden viertausend getötet. Es wurde sich erkundigt ob Dietliep die Schlacht überlebt habe, währenddessen kam ein Bote zu Dietrich. Dieser erzählte das Dietliep in einem Tal eine Schlacht gegen Waten schlug. Wolfhart machte sich zu ihm auf den Weg und ermutigte ihn zu Kraft und Tat in der Schlacht. Dietliep kämpfte lange und keiner in der Schlacht wollte aufgeben. Dietliep tötet Waten in dem Kampf mit dem Schwert, erleidet aber selbst auch einen Treffer. Er blutete aus den Ohren und Augen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 6775 – 6998 ||Der Kampf zwischen Dietleip und Wate endet blutig. Die treuen Anhänger Dietleips leisten ihm bereits Trauerarbeit. (&amp;quot;hup sich ein weinen und ein chlagen sere&amp;quot;) Doch Dietleip erhebt sich wieder und lässt sich von Dietrich Wates Tod versichern, wodurch er an neuer Kraft gewinnt. Sie nehmen die mailändische Festung ein und feiern dort ihren Sieg. Markgraf Rüdiger wähnt Dietrich in Gottes Recht und spricht davon, dass Ermrich für seine &amp;quot;untriuwe&amp;quot; nun bezahle. Ermrichs Bedeutung wird zunehmend geschmählert. Dietrich erkundigt sich nach Ermrichs verbleibender Anhängerschaft. Ein Bote berichtet ihm, dass etwa tausend Mann noch an seiner Seite sind und die Stadt Raben halten. Dietrich schwört darauf, Ermrich mit seiner eigenen Hand zu richten. Mit 40.000 Mann zieht er los, die Stadtmauern Rabens zu stürmen. Sybech und Ribstein raten Ermrich derweil zur Flucht, sie fürchten Dietrichs &amp;quot;grimmen zorn&amp;quot; und um &amp;quot;ere und lîp&amp;quot;. Ermrich wendet sich an die gesamte Stadtbevölkerung und ruft zum Widerstand auf. Er selbst jedoch stielt sich bei Nacht mit seinen besten Männern heimlich aus der Stadt und zieht nach Bononie. Das Gerücht von Ermrichs Flucht verbreitet sich am nächsten Morgen allerdings schnell unter der Stadtwehr, weshalb alle Rabener überein kommen, vor Dietrich zu kapitulieren, ihn um Gnade zu bitten und ihm die Stadt zu überlassen. So empfängt man den &amp;quot;chunich ouz romisch lant&amp;quot; mit Demut, doch Rudeger mahnt Dietrich zur Vergeltung an den Untreuen, weshalb der Rabener Stadtgesandte Dietrich das Angebot unterbreitet, jeden zur &amp;quot;gîsel&amp;quot; zu nehmen, den er haben möchte, worauf er einwilligt. Er zieht daraufhin zurück nach Mailand und beklagt, Ermrich am Leben zu wissen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 6998 – 7221 ||Dietrich beschäftigt nun die Frage, welcher seiner Mitstreiter so „getriwe“ ist, dass er ihm sein erobertes Land überlassen kann. Hildebrand berät ihn: Die Stadt Raben soll er einem Mann übergeben, der so treu ist, dass er sich nicht von Dietrich lossagen wird. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Dietrich aus Raben eine neue Gefahr droht. Im Anschluss daran soll er auch Meilan besetzen. Auch soll Dietrich bedenken, wie mit den Gefangenen umzugehen sei, damit man selbst den Weg fortsetzen kann. Dietrich weiß direkt, was er will: 500 Mann sollen mit Hildebrand gehen, außerdem 800 Gefangene. Er kann mit ihnen tun, was auch immer er für richtig hält. Dietleip von Stier soll ebenfalls 800 Mann nehmen. Wenn noch andere Männer übrigbleiben, so sollen sie diese unter sich aufteilen. Daraufhin werden Boten zu Ermrich gesandt, die erfragen sollen, ob er die Gefangenen mit Gold oder durch Schwur zurückkaufen will. Ermrich freut sich über die Möglichkeit so viele Gefangene zurückzukaufen, doch bittet er um einen Tag Bedenkzeit. Der Bote (Nentwin) klärt Ermrich darüber auf, dass er mit dieser Bitte das Leben seiner Leute riskiert. Ermrich sucht Rat bei seinem Volk. Das Volk rät ihm dazu die Ritter mit Gold auszulösen. Ermrich legt das Gold bereit, doch bevor er er es zu Dietrich sendet, will er Geiseln im Austausch (soll beiden Seiten Sicherheit des Worthaltens geben). Der Austausch wird angeleiert. Nur Witeg will als „Geisel“ bei Dietrich zurückbleiben, um sicher zu stellen, dass er nicht von Ermrich getötet wird. Im Gegenzug verspricht Witeg große Treue. [Hier setzt die Aventiur, wie er die lant stifte und wider ze Heunen fuor ein.] Rudeger rät Dietrich jedoch, dass Witege zu leicht zur Reue gekommen ist und ihm nicht vertraut werden kann. Witege fordert daraufhin Dietrich auf, seine Treue zu testen. Das geschieht sogleich: Dietrich befiehlt Witege Raben an und behandelt ihn gut, nun soll er seine Treue in der Verwaltung der Stadt offenbaren. Direkt darauf reitet Dietrich mit Etzels Männern los.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 7221 – 7444 ||Als Dietrich mit dem Hunnenheer auf dem Weg zur Etzelburg ist, begegnet ihm der Bote Ysolt. Dieser wurde von Helche ausgesandt, um die Lage auszukundschaften. Er möchte von Dietrich wissen, wie die Schlacht ausgegangen ist. Dietrich gibt gerne Auskunft und erzählt, dass er die beiden Städte Raben und Mailand wieder in seine Gewalt gebracht hat. Außerdem haben sie 56000 von Ermrichs Männern in der Schlacht geschlagen. Sie selbst erlitten einen Verlust von 9000 Männern. Der Bote bedankt sich und reitet zurück zur Etzelburg, wo Helche ihn empfängt. Ysolt erzählt ihr, was er eben erfahren hat. Über den Sieg über Ermrichs Männer freut sie sich sehr. Er berichtet, dass die Männer Rudeger, Dietleip, Blodel, Yrinch, Nuodunch, Baltran, Gotel, Helphrich und Walther gesund und munter sind. Außerdem kündigt er das baldige Kommen von Dietrich und dem Heer an. Zu diesem Gespräch stößt Etzel hinzu, der das Schlimmste befürchtet. Ysolt kann ihn beruhigen und berichtet auch ihm die guten Nachrichten. Dann trifft Dietrich mit seinen Männern in der Burg ein. Es gibt eine große Begrüßung. Dietrich bedankt sich bei Etzel und Helche für ihre Unterstützung. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 7444 – 7665 ||Mit den letzten Worten Dietrichs, dass er sich schäme, dass Lampart und das römische Reich unter der Aufsicht eines untreuen Mannes sei, endet die Erzählung. Im Anschluss wird nun die Geschichte erzählt, wie Dietrich sich mit Herrat verlobte. Der Erzähler appelliert an den Zuhörer, sich einem Zeitvertreib zu widmen, nämlich den Ritterspielen. Während des Festes rät Königin Helche, Dietrich möge eine Frau aus dem Hunnenreich zur Frau nehmen. Ihre Schwester Herrat sei so schön, anmutig,reich und habe ein gutes Herz, dass sie zu Dietrich passen würde und ihm auch gefallen würde, davon ist Helche überzeugt. Dietrich bittet die Königin um eine Frist, um sich mit seinen Beratern zu besprechen. Seine Berater, allen voran Rüdiger und Hildebrand, raten zur Heirat mit Herrat, da sich auf diese Weise ein gutes Verhältnis zu Etzel und dem Hunnenreich anknüpfen lasse. Dietrich ist einverstanden und beim nächsten Zusammenkommen im Königspalast wird die Heirat beschlossen. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Witeges Verrat – die Schlacht vor Bologna (V. 7666 - 9777)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Versbereich !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 7666 – 7841 || Nach der Hochzeit Dietrichs mit Herrat trifft der Bote Ekwart ein, der von Amelolt geschickt wurde. Er bringt eine schlechte Nachricht: Witege, welchem Dietrich Raben anvertraut hat, ist erneut untreu geworden und wieder zu Ermrich übergelaufen. Die Einwohner Rabens, darunter viele Frauen und Kinder, wurden bei der Übernahme grausam hingerichtet. Über diese Botschaft fällt Dietrich in große Trauer. Auch Etzel und Helche sind bestürzt, sichern Dietrich aber ihre Treue zu. Zusätzlich berichtet Ekwart von der immensen Vergrößerung Ermrichs Heeres. Diese wundert Dietrich wegen Ermrichs Bereicherung am Gold der Harlungen überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 7841 – 8017 ||&lt;br /&gt;
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| V. 8017 – 8193 ||&lt;br /&gt;
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| V. 8193 – 8369 || Dietrich ist mit einem großen Heer unterwegs nach Bologna um gegen Ermrich zu kämpfen. Dort stoßen sie auf den jungen Sohn Friedrich, der 12&#039;000 Mann befehligt. Dieser hat mitbekommen, dass Dietrich in der Nähe ist und schickt 6&#039;000 Mann voraus, um ihm die Stirn zu bieten. Als er jedoch sieht, dass der Kampf ebenbürtig ist, führt er auch den Rest seiner Gefolgsleute in die Schlacht. Dietrichs Mannen sahen das Heer von Friedrich jedoch schon von weitem. Es reiten acht Ritter aus Dietrichs Heer (Wolfhart, Alphart, Helmschaft, Nere, marcgrave Gere, Else der wigant, Volchnant, Ylsunch der degen) dem feindlichen Heer entgegen und erschlagen 80 Mann. Während der Schlacht wird auch Sibeches Sohn gefangen genommen. Nach der Schlacht erkundigt sich Dietrich bei Wolfhart, wie es ergangen sei und erkundigt sich nach Verlusten. Das gemeine Volk lobt Wolfhart zur Gefangennahme von Sibeches Sohn und meint, dass das für Ermrich sicher ein schwerer Schlag gewesen sei. &lt;br /&gt;
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| V. 8369 – 8545 ||&lt;br /&gt;
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| V. 8545 – 8721 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 8721 – 8897 || Hauptmann Bern spricht zu seinen Männern und bittet um göttlichen Beistand in der Schlacht. Als sie mit Ermrichs Männern zusammenstoßen mobilisiert auch Dietrich das Hunnenheer zum Angriff und attackiert den Feind von hinten. Im Weiteren wird die schreckliche Schlacht ausführlich beschrieben; es bersten Helme, es werden tiefe Wunden gehauen, viel Blut vergossen und mancher Held lässt sein Leben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 8897 – 9073 || Der Geruch von brennenden Leichenteilen liegt in der Luft und es ist so nebelig, dass man kaum noch das Schlachtfeld erkennen kann. Dietrichs überbliebene Männer versammeln sich. Viele von Ermrichs Kriegern wurden erschlagen, aber auch viele unter den Toten sind auf Dietrichs Seite zu beklagen. Dietrich ist sehr erleichtert darüber, dass Dietleip und die anderen treuen Gefolgsleute noch am Leben sind. Als sie sich das Schlachtfeld ansehen, erblicken sie erneute 30 000 Feinde. Dietleip lässt einen Schlachtruf ertönen und die Schlacht geht weiter. Wieder ist sie sehr blutig und detailliert beschrieben: &amp;quot;Iz wrden velt unde wege bestreut mit den toten.&amp;quot;(V. 8983f) Die Schlacht dauert bis spät in die Nacht. Dietrich will keinen der Feinde überleben lassen. Er reitet alleine 46 Stunden durch Ermrichs Heer und besiegt den Feind. Als die Nacht anbricht sind 30 000 der Feinde erschlagen. Dann kommt Morhold von Grundewal mit 12 000 starken Kriegern und greift Dietrichs Heer an. Diese Schlacht ist auch wieder ein schlimmes Gemetzel: &amp;quot;Wnden wrden wit geslagen, dazu zuo unmezlichen tief.&amp;quot;(V. 9053f) Der Kampf währt bis weit nach Mitternacht. In der selben Nacht wird auch das Heer geschlagen. &lt;br /&gt;
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| V. 9073 – 9249 ||&lt;br /&gt;
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| V. 9250 – 9425 ||König Gunthers Männer haben großen Schaden getan und viele Krieger wurden getötet. In der gleichen Zeit ist auch Diezolt von Grünland mit einer Roten Fahne gekommen. Unter seiner Fahne kam ein großes Heer von über tausend Recken. Hinzu kam noch Stumberg von Island mit sechstausend Mann und Wigant. In einer Nacht kam es zum Kampf und viele wurden erschlagen, mit Wunden die nicht mehr heilten. Tydas von Mailand kam hinzu um dem Herrn von Bern zu helfen. Tydas motivierte seine Kämpfer weiter diese Schlacht zu schlagen. Die blutige Schlacht ging von Mittag bis zur Nacht. Ein zeitweiliger Friede für die Nacht wurde geschlossen, in der Pytrunch von England kam mit sechzehntausend Mann um auf der Seite von Ermrich zu kämpfen. Mit ihren Schwarz – Weisen Schilden. Das war selbst den Bernern und für die Recken ein Schrecken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 9425 – 9601 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 9601 - 9777 ||&lt;br /&gt;
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| V. 9777 – 9953 ||&lt;br /&gt;
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| V. 9953 – 10129 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;harvardreferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Primärtext===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*Lienert 2003] Dietrichs Flucht. Textgeschichtliche Ausgabe, hg. von Elisabeth Lienert, Tübingen 2003 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundärliteratur mit Inhaltsangaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Heinzle, Joachim: Einführung in die mittelhochdeutsche Dietrichepik, Berlin/New York 1999, S. 67-70.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Dietrichs_Flucht%22&amp;diff=17838</id>
		<title>Inhaltsangabe &quot;Dietrichs Flucht&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Dietrichs_Flucht%22&amp;diff=17838"/>
		<updated>2015-05-12T14:39:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: /* Gegenschlag aus dem Exil – die 2. Schlacht vor Mailand (V. 4545 – 7665) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der folgende Artikel fasst den Inhalt des historischen Heldenepos &#039;&#039;Dietrichs Flucht&#039;&#039; zusammen. Die Verszählung folgt dabei der Textausgabe von Elisabeth Lienert.[Lienert 2003]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mythische Familiensage und fünffache Brautwerbung - Dietrichs Vorgeschichte (V. 1-2414)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Ahngeschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietrichs Ahnengeschichte beginnt mit König Dietwart, der Minne, die Tochter des Königs Ladiner, nach einer Webungsfahrt, auf der er einen Drachen tötet, heiratet. Mit ihr lebt er 400 Jahre und hat 44 Kinder, von denen nur Sigeher überlebt. Als Dietwarts Nachfolger erwirbt er die Tochter des Königs der Normandie, Amelgart. Wie sein Vater wird er 400 Jahre alt und hat 31 Kinder, von denen nur Otnit und Sigelind überleben. Sigelind heiratet König Sigmund von Niederland und bringt Siegfried den Starken zur Welt. Otnit wirbt um Liebgart, deren Vater Godian alle Werber umzubringen pflegt. Er bezwingt ihn mit einem Heer und heiratet Liebgart. Godian schafft duch eine List, sich an Otnit zu rächen und lässt ihn durch einen Drachen im Schlaf fressen. Wolfdietrich rächt Otnits Tod und bekommt mit Liebgart 56 Kinder, dachdem er die Witwe heiratet. Er wird 503 Jahre alt und erneut sterben alle Kinder bis auf Hugdietrich, der der Nachfolger Wolfdietrichs wird und die Königstochter Sigeminne von Frankreich heiratet. Nach 550 Jahren hat er nur einen Nachfolger: Amelung, welcher eine unbekannte Frau aus Frankreich heiratet. Mit ihr bekommt er Diether, Dietmar und Ermrich, unter denen er sein Land aufteilt. Hier beginnt die Geschichte Diethers und Dietrichs, den Söhnen von Dietmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| V. 1 - 162 || Im ersten Abschnitt des Epos wird beschrieben, wie Dietwart, Dietrichs Vorfahr als &amp;quot;König im römischen Land&amp;quot; gelebt und geherrscht hat. Seine Herrschaft wird als sehr gute und friedvolle geschildert, Dietwart selbst als ehrenvoller und tugendhafter Herrscher, der sehr um Ritterlichkeit bemüht ist und auch selbst eine Ritterschaft beschäftigt (und &amp;quot;phlegt&amp;quot;). Er wird dabei mit Edelsteinen verglichen (&amp;quot;gemme&amp;quot; und &amp;quot;adamant&amp;quot;) und sogar noch höher gestellt als Artus, als Zeichen dafür, dass er so herrlich ist wie man es sich nur irgendwie vorstellen kann. Sein Haus wird beschrieben als ein Ort, an dem man zu jeder Zeit nur Freude findet und wo Leid keinen Zugang hat und von welchem aus Dietwart 30 Jahre lang für Wohlstand sorgte, mit &amp;quot;ere&amp;quot;, &amp;quot;tugend&amp;quot; und &amp;quot;milte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 163 - 224 || Dietwarts Tugendhaftigkeit, Reinheit (Askese) und höfische Sittlichkeit werden als Ideal für die höfische Gesellschaft charakterisiert. Solange diese befolgt werden, leben die Männer und Frauen glücklich und zufrieden. Doch vergessen sie diese mit der Zeit. Die Leute sind nun nicht mehr &amp;quot;starch&amp;quot;, stattdessen untreu, hinterlistig (&amp;quot;karg&amp;quot;), verdorben (&amp;quot;faul&amp;quot;) und anstandslos, weshalb es ihnen Dietwart nicht danken soll. Die Schande überwiege nun die Ehre und die Welt sei so unbeständig, dass Unsittlichkeit und Rohheit den Alltag bestimmen. Auch die Fürsten werden für ihre &amp;quot;newe sit&amp;quot; bemängelt, da sie die alten Tugenden nicht mehr kennen und zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 225 - 386 || Nun folgt eine Erzählung, in der über die Alten geredet werden soll, die treu und tugendhaft waren. Mit Gottes Hilfe war es ihnen möglich reichen Besitz, Ehre und die innere Haltung eines Siegers zu erhalten. Es folgt eine kurze Unterbrechung der Erzählung, die besagt, dass die alten Tugenden und Gebräuche untergingen und die Fürsten in eine Sucht verfielen, von der sie nie wieder erlöst werden sollten, dann wird die Erzählung fortgesetzt. Dietwart, der König aus römischen Ländern, lebte 30 Jahre ehrenhaft, doch Herrinnen und Minne waren ihm fremd. Trotzdem opferte er seine Zeit für Handlungen auf, von denen er glaubte, dass sie die Minne beflügeln könnten. Schließlich suchte er Beistand bei seinen 24 Ratgebern. Diese rieten ihm dazu, ein vollkommener Ritter zu werden und jeden Kampf wahrzunehmen. Auf der einjährigen Reise dahin sollem ihm 18 Weggefährten zur Seite stehen. Zu seiner Rückkehr wird ein großes Fest für die Weggefährten und Dietwart stattfinden. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 387 - 482 || Dietwart fragt seine Berater, wer ihn begleiten soll. Darauf antwortet der Herzog Hermann: Abel, Kandunckh, Thiban Herzog von Thuscan, Ruan von Paruht, sein Bruder Arnolt der Hochgemute, Bertram, Baldewein, sein Bruder Balein, Turian, sein Bruder Miminnckh,Pittrunck von Heste, Berchtung. Alle diese Ritter sind ehrenvoll, adeliger Abstammung und tadellos.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 483 - 644 || Herzog Herman stellt König Dietwart die letzten sieben seiner zwanzig Weggefährten vor: Tibalt, Galaber Palmunck, Reinher, Haunolt, Franncken Diepolt, Sigherr, Herzog Weygolt und Fridger. Dabei lobt er jeden Einzelnen für seine positiven Eigenschaften. &lt;br /&gt;
Darauf entscheidet sich der König ein Fest zu Ehren dieser Fürsten zu veranstalten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 644 - 805 || In diesem Abschnitt geht es um die Ausrichtung und Beschreibung des Festes, welches der König Dietwart ausrichtet. &lt;br /&gt;
Es werden zuerst die Reichtümer und edlen Stoffe beschrieben, mit welchen der König seine Kampfgesellen ausstattet und dass das Fest Vergnüglichkeiten bereitet, wie bspw. Geiger, Sänger und Geschichtenerzähler. Zu seinem Fest kommen viele Ritter und es wird ein Buhurt ausgetragen, welcher der König gewinnt. Hernach folgt das Festessen mit edlen Speisen. Nach dem Mahl wird ein zweites Buhurt ausgetragen, das als besser beschrieben wird als das vorherige und bis in die Nacht andauert. Es bleiben vier Ritter im Palast des Königs und übernachten dort. Am nächsten Morgen fragt der König diese viere um Rat, da er eine Ehefrau sucht. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 805 - 966 || Der König Dietwart gibt ein Festmahl für die edelsten und besten Männer aus seinem Gefolge und bittet um ihren Rat bezüglich der Suche nach einer königlichen Gemahlin. Ihm wird von dem herrlichen Reich des Königs Ladiner berichtet und dessen schöner und tugendhafter Tochter, welche als makelloseste Dame in allen Ländern beschrieben wird. Daraufhin wünscht König Dietwart jene Tochter des Königs Ladiner zu freien und zu diesem Zweck Boten in dessen Königreich zu senden. Folgende edle Boten werden ausgewählt: Starcher, Arnolt, Erwein und Baldewein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 966 - 1127 || König Dietwart bespricht mit dem Landgrafen Erwein die bevorstehende Brautwerbung um die Tochter des reichen Königs Ladiner. Währenddessen stoßen die anderen Boten dazu. Markgraf Baldewein versichert dem König, dass sie mit Gottes ganzer Kraft die Botschaft überbringen werden, auch wenn das ihren Tod bedeutet. Dietwart gibt den Boten einige Kostbarkeiten auf die Reise mit, darunter sehr wertvolle Stoffe und Gewänder. Die Boten selbst staffiert er mit guten Speisen und Kleidung aus. Zum Abschied legt er ihnen ans Herz, die Brautwerbung mit viel klugem Geschick durchzuführen. Herzog Arnolt bittet den König noch, sich um die zurückgebliebenen Familien zu kümmern, was dieser auch verspricht. Die Boten brechen nach Westenmer auf. Dietwart bittet Gott, sie bald gesund wiederzubringen. Als die Boten in Westenmer angekommen sind, gehen sie an Land und besprechen ihr weiteres Vorgehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1127 - 1288 || Sie entscheiden, wer auf dem Schiff bleibt und wer auf das Festland geht. So kam es, dass vierundzwanzig der besten Männer, in kostbaren Stoffen und Gewänder gekleidet sich auf den Weg zum König machten. Sie wurden von vielen Menschen am Stadttor empfangen. Der König empfängt die Boten angemessen mit seinen Rittern. Er bietet sie, sich zu sich zu setzten und Fragt nach ihren Absichten. Der Landgraf Erwin fängt an die Botschaft des römischen Königs auszurichten. Der König Ladiner jedoch vermutet Böses von den Boten, diese weisen diese Anschuldigung jedoch sofort zurück. Die Boten des römischen Königs berichten, wie treu und gut dieser zum König Ladiner stand. Weiter heißt es, dass König Ladiner dem römischen König in nichts nachstehe. Der römische König möchte nun die Tochter des Königs Ladiner zur Frau haben. Der König Ladiner gibt den Boten sogleich eine positive Antwort. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|V. 1288 - 1449 || König Ladiner wird von Boten des römischen Königs aufgesucht, da dieser um die Hand der Tochter des König Ladiners anhalten möchte. Unter den Boten ist unter anderem auch der Landgraf Erwein. König Ladiner fragt die Boten, ob die Absichten des Königs ehrvoll seien. Diese versichern ihm, dass die Absichten absolut ehrvoll seien. König Ladiner beschließt schließlich, dem römischen König die Heirat mit seiner Tochter Minne zu gewähren. Er legt eine Frist fest, bis wann ihm der römische König seine Aufwartung machen soll. Wenn der römische König bis zu den nächsten Sommertagen erscheinen würde, würde König Ladiner seine Dienste in seinen Namen stellen und seiner Tochter ein beachtliches Erbe hinterlassen. Später treffen die Boten am Hof des römischen Königs ein um ihm zu berichten, dass seine Brautwerbung erfolgreich war und welche Bedinungen König Ladiner gestellt hat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1449 - 1610 || Der König Dietwart empfängt einige Boten, welche von einer Brautwerbung in seinem Namen zurückkehren. Vom Landgrafen Erwein erfährt er zu seiner Freude, dass die Mission erfolgreich verlaufen ist und ihm der König von Westenmer zu Diensten steht. Von Erwein zur Eile gemahnt versammelt er viertausend Ritter um sich, mit denen er in See sticht. Bereits nach acht Tagen geraten sie jedoch in einen Sturm und gelangen so in das Land des Königs Angken. Zu dieser Zeit treibt dort eine feuerspuckende Bestie ihr Unwesen, welche Dietwart und seine Männer zu besiegen beschließen. Als Erster tritt der gute Thybalt gegen das Ungeheuer an, wird jedoch trotz seiner Waffen und des Schilds verbrannt. Schon bald befinden sich Dietwart und viele seiner Ritter in einem heftigen Kampf mit dem Drachen (?), bei dem zahlreiche Kämpfer ihr Leben lassen. Auch Dietwart selbst wird schwer verwundet, gerät darüber jedoch so in Zorn, dass sein Lebenswille siegt und er weiterkämpft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1610 - 1771 || Dietwart, verletzt durch die Bestie, nimmt sich zusammen und trifft den (Drachen?) mit einem Wurfspieß in die Kehle und in den Körper. Der Drache wird wütend und spuckt Feuer. Daraufhin entzündet sich Dietwarts Brustharnisch. Der wehrlose (V. 1632) König kühlt sich im Meer ab und will es noch einmal mit dem Drachen aufnehmen. Er wehrt sich wie ein Mann, der am Leben bleiben will (V. 1644 f). Der Kampf zwischen ihnen dauert die ganze Mittagszeit hindurch. Die Bästie wehrt sich so heftig, dass der König oft um sein Leben nicht einen Pfennig gegeben hätte (V. 1651). Seine Gefolgschaft würde ihm gerne zu Hilfe gekommen, aber das gestattet er nicht. Dietwart trifft das Ungeheuer (valant, V. 1655) auf seinen Schädel, woraufhin es mit dem Tod ringt. Als das Tier stirbt, stößt es einen entsetzlich lauten Schrei aus, welcher Blätter und Äste von den Bäumen fallen lässt. Dietwart ist nach dem Kampf so erledigt, dass er auf das Gras niedersinkt. Seine Gefährten, ungewiss ob er es schaffen wird, bringen ihn auf das Schiff. Auf der Reise weiter in Richtung „Westenmer“ genest der König langsam wieder. &lt;br /&gt;
Der König Ladiner von Westenmer hat schon vernommen, dass Dietwart mit vielen Reichtümern (V. 1694) zu seinem Land aufgebrochen ist. Er begrüßt mit seiner Ritterschaft Dietwart und seine Männer. Ladiner bringt seine Gäste in seinen kostbaren Palast wo ein Festmahl abgehalten wird. Minne, das Objekt der Begierde, ist eine wahrhaftig schöne Frau. Dietwart ist sehr zu ihr hingezogen. Die beiden haben bei Tisch eine schöne Zeit die ganze Nacht hindurch. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1772 - 1931 || Daraufhin kommt es zu einer Hochzeit, die so schön war wie keine zuvor. Auf dieser ist auch der König Dietwart mit seinem Gefolge aufgetaucht und nach 400 Jahren und 44 durch seine Frau geborene Kinder ist der Tag für ihn gekommen, an dem er sterben soll. Bis auf Sigeher überlebt keines seiner Kinder, was diesen zu Dietwarts einzigen Erben macht. So gelangt sein kompletter Besitz sowie sein Land in Sigehers Hände. Sigeher ist noch tugendhafter als sein Vater und übertrifft sogar seine Ehrhaftigkeit und seine Güte. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1932 - 2093 || Es wird ein Märe darüber erzählt, wie Sigher in die Normandie reist, mit der Absicht die Herrin Amelgart zu heiraten: Zwei Herzoge (Sigebant und Sindelot) werden als „mynneklich“ werbende Boten vom römischen König in die Normandie geschickt. Sie, ihr 65 Mann starkes Gefolge und ihre Pferde sind hervorragend und edel vom König Sigher ausgestattet worden. Als Amelgarts Vater Pallus erkennt, dass durch die Herzoge der König von Rom um seine Tochter wirbt, willigt er gern in die Eheschließung ein. Daraufhin reist der römische König mit seinem Gefolge zu Amelgart und nimmt sie zur Frau. Doch die Freudenzeit am Hof hält nicht dauerhaft, denn 29 von 31 Kindern von Sigher und Amelgart werden erschlagen. Nur ein Sohn und eine Tochter überleben: Ottnit, ein überaus tapferer Mann, und Siglint, die den Beinamen „das schöne Kind“ trägt. Der König Sigmund nimmt Siglint zur Frau und führt sie in die Niederlande; ihr gemeinsamer Sohn ist Siegfried der Drachentöter, der später durch Hagen von Tronje getötet wird. Nach Sighers Tod (er ist 400 Jahre alt geworden) wird Ottnit König. Damit endet die Erzählung davon, wie Dietwart und Sigher 800 Jahre lebten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2093 - 2256 || Eine zweite Märe wird erzählt, die folgend von Ottnit handelt. Als Ottnit 40 Jahre alt ist, raten ihm seine Leute zur Werbung um Liebgart, der Tochter von König Godian. Dieser jedoch tötet jeden Freier. Ottnit und seine Männer überqueren mit dem Schiff das Meer und gelangen so in das Reich von König Godian, dass sie verwüsten. Ottnit schickt Boten zu Godian, die ihm den Grund für den Einmarsch in sein Land und die eigentliche Absicht Ottnits erklären. Zuerst streubt sich König Godian, Ottnit seine Tochter zu geben, willigt schlussendlich jedoch ein. Otnit nimmt seine neue Braut mit in sein Heimatland. König Godian jedoch ist wütend und &amp;quot;sannt haimliche vier wilde wurme&amp;quot; (= Drachen) ins römische Reich. Ottnit reitet aus, um sie zu erschlagen, schläft jedoch im Wald ein, wo er von einem Drachen gefunden, in eine Höhle verschleppt und gefressen wird. Daraufhin lässt die frische Witwe bekannt machen, dass sie denjenigen heiraten wird, der den Drachen tötet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|V. 2256 - 2414  || Das Ende der Märe wird erzählt und die Ankunft des griechischen Freiherrn Wolfdietrich im Land. Ihm wurde das Leid geklagt, daraufhin erschlug er den Wurm (Frayssam). Er wurde König über das römische Reich und es beginnt die Märe über Wolfdietrich, welcher 503 Jahre alt wurde und 56 Kinder hatte. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn (Hugedietrich) das Amt und herrschte friedlich. Er nahm Sigeminne aus dem Königshaus Frankreichs zur Frau und lebte 550 Jahre. Hugedietrich verstarb und König Amelunch übernahm das Land, er hatte viele Tugenden (Triwen, staete). Amelunch heiratete eine Frau aus Kerlingen, mit dieser hatte er drei Söhne: Diether, Ermrich und Dietmar. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Anschlag und Vertreibung - die 1. Schlacht vor Mailand (V. 2415-4544)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| V. 2415 - 2579 || Der Erzähler berichtet von den Söhnen Amelunges: Diether, Ermrich und Dietmar, wobei er Ermrichs untreuen und schlechten Charakter beklagt. Amelung wird geraten, sein Reich unter seinen Kindern aufzuteilen und er folgt diesem Rat, wobei Dietmar Herrschaft über Verona/Bern, über die Lombardei, das römische Reich, Istrien, Friaul und das Inntal erlangt. Nach Amelungs Tod heiraten alle drei Söhne und bekommen Kinder. Ermrich bekommt einen Sohn namens Friderich, den er jedoch laut dem Erzähler später in die Verbannung schicken wird und damit sein schlechtes Herz wieder unter Beweis stellt. Es wird von drei Söhnen Diethers berichtet, die später jedoch durch Ermrich umkommen werden. Dietmar wird als tugendhafter, vorbildlicher und ehrenhafter Herrscher beschrieben, der aus seiner Ehe mit einer Königstochter zwei Söhne erhält: Diether und Dietrich. Dietmar vertraut Ermrich vor seinem Tod seine Söhne an. Ermrichs Charakter jedoch tritt nun immer deutlicher zutage: Er verwüstet das römische Reich und tötet die Kinder seines Bruders Diether, um sich ihr Erbe einverleiben zu können. Daraufhin rät ihm sein Berater Sybech, er solle auch noch Dietrich töten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2579 - 2743 || Ermrichs Berater Sybech rät ihm, sich nach den Söhnen des älteren Diethers, den Harlungen, auch Dietrichs zu entledigen und so dessen Land einzunehmen. Ermrich findet Gefallen an dem Gedanken. Ein Bote soll versuchen, Dietrich durch eine List in Ermrichs Land zu locken, wo er dann getötet werden soll. Falls Dietrich sich weigern sollte, plant Ermrich, mit seinem Heer in das Land seines Neffen einzufallen und es gewaltsam einzunehmen. Als Bote wird Randolt ausgewählt, den jedoch Gewissensbisse plagen. Schon auf seiner Reise berichtet er den Edelmännern Sabn und Friedrich von der List und dem geplanten Verrat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2743 - 2907 || Randolt (ein Bote Ermrichs) soll Dietrich in das Land von Ermrich locken, doch stattdessen erzählt dieser Dietrich von der List des Onkels. Randolt kehrt also alleine wieder zu Ermrich zurück und berichtet ihm, dass Dietrich nicht kommen wird. Ermrich merkt, dass Dietrich gewarnt worden sein muss und stellt daraufhin ein Heer zusammen und zieht Richtung Mailand, wo er Dietrichs Land verwüstet. Ermrich schwört, dass er nicht aufgeben will, als bis ihm Bern gehöre. Inzwischen macht sich der Herzog Saben auf nach Raben, um sich dort mit seinen Leuten zu beraten. Da Dietrich noch nichts vom Einfall in sein Land weiß, soll jemand nach Bern reisen und es ihm mitteilen. Volchant meldet sich freiwillig für diese Aufgabe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2907 - 3071 || Volchnant überbringt Dietrich die Botschaft, dass Ermrich ein Heer entsandt hat um ihn zu schlagen und ihm Bern zu nehmen und jedem großes Leid zufügt, der es wagt, ihm auf irgend eine Weise zu helfen. Er berichtet auch Hildebrant, den er vor der Burg Dietrichs trifft von dem Heer und berichtt ihm weiter, dass es an die 80000 Mann sind, die brandschatzend und mordend durch das Land ziehen um Dietrich zu besiegen. Volchnant bittet Hildebrant zudem darum, Hilfe zu senden. Dieser verspricht seinem König (Dietrich) daraufhin, dass noch vor Einbruch der Nacht seine Macht wachsen würde. Zur Verstärkung von Dietrichs Heer erscheinen dann Wolfhart, Hunolt, Sigebant, Sindolt, Volchnant, Ekkebart, Nere, Alphart, der Herzog von Saben, Friedrich von Raben, Jubart, Latran, Starher, Elsan, Stutfuhs von Reine, Ortwine von Metzen und Perchtram von Pole mit 2000 Mann. Dietrich empfängt sie mit großer Freude und bei einem großen Fest wird feierlich gelogt, dass auf Geheiß Dietrichs dessen Land verteidigt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3072 - 3234|| Dietrichs Männer sind zur Rache bereit. Nun wird der ganzen Stadt das Vorhaben des Angriffs erzählt. Die Untertanen Dietrichs, vor allem die Frauen scheinen nicht so begeistert von seinem Vorhaben zu sein, aber besinnen sich dann doch und sind zwar voller Trauer, aber wollen auch die erhoffte Rache. Die sechs &amp;quot;recken&amp;quot; mit Tausend Kriegern machen sich nachts auf die Reise zu Ermrichs Heer. Als sie Ermrichs Heer erblicken, sehen sie, dass es sehr stark ist. Darauf rät Hildebrand Dietrich, dass er nicht umkehren soll, sondern seinen Boten zu Ermrichs Heer senden soll. Hierfür schlägt er Volchnant, Erewin, Helmschart und sich selbst vor. Diese machen sich nun auf, um das Heer Ermrichs zu erspähen. Sie entdecken die &amp;quot;maht und gewalt&amp;quot; und die 60 000 Mann, die Ermrich zur Verfügung hat. Es wird vorgeschlagen ein Angriff aus dem Hinterhalt zu starten. Dietrich erwähnt in Vers 3224, dass er alle, die ihm helfen reich belohnen wird, was man als &amp;quot;helfe&amp;quot; verstehen könnte. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3235 - 3399 || Ein Bote, Hunolt, schleicht sich aus Ermrichs Heer zu König Dietrich und berichtet dass die Angreifer wehrlos und entkleidet zu Bette liegen. Daraufhin mobilisiert Dietrich seine Mannen, reitet mit einem fünf-geteiltem Heer in die Schlacht und schlägt tiefe Wunden in das gegnerische Heer. In der Härte des Sturms traf Rienolt mit 400 Mann an, wurde jedoch von Wolfhart mit 200 Mann geschlagen und eigenhändig getötet. Der Versabschnitt endet mit dem Eintreffen weiterer 500 Mann unter dem Hauptmann Haime.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3399 - 3563 || Zunächst wird erzählt, dass der Hauptmann der nachkommenden Krieger Haime genannt wird. Wolfhart, der Krieger, spornt seine Männer dazu an, weiter hart zu kämpfen. Viele Krieger müssen ihr Leben auf dem Schlachtfeld (wal) lassen. Heime und Wolfhart sind beide noch unversehrt und kämpfen mutig weiter. Die Männer von Rienold müssen größtenteils ihr Leben lassen. Es wird davon berichtet, wie blutig und verheerend die Schlacht ausfällt und auch &amp;quot;angest unde not&amp;quot; (V. 3459) und &amp;quot;haz unde nit&amp;quot; (V. 3464) werden erwähnt. Viele tote Krieger liegen auf dem Schlachtfeld, und auch einige darunter sind die Krieger Dietrichs (Bernaeres). Ermrich flüchtet von dem Schlachtfeld und sein Sohn Friedrich und achtzehnhundert übriggeblibenene Krieger geraten in Dietrichs Kriegsgefangenschaft. Es wird außerdem erwähnt, wie böse Ermrich ist und, dass er für die Hölle geboren ist. 900 von Dietrichs Männern sterben und 24 sind verwundet. 26 000 von Ermrichs Männer kommen im Krieg um. Dietrich von Bern gewinnt die Schlacht und nimmt die Gefangenen mit nach Bern. &lt;br /&gt;
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| V. 3564 - 3727 || Nun wird erzählt, wie die „unselde“ Dietrichs vermochte, dass er alle Ehre, sein Land und das Römische Reich vollkommen verlor. Diese Geschichte aber kommt nicht von Dietrich selbst, denn er musste schwere Mühsal verrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich der Kampf zugetragen hat und so ausgegangen ist, wie Dietrich es sich gewünscht hat, nimmt er den König Friedrich und unsagbar viele Männer von Ermrich gefangen. Als er Richtung Bern kommt, ist er bester Stimmung, denn ihm wird bewusst, dass die Ritter Land und Ehre gerettet haben. Doch dadurch wird sein Gemüt auch getrübt, denn seine Kisten und Kammern, obgleich zu seines Vaters Lebzeiten stets voll, sind leer. Er beklagt, dass er den edlen Rittern nicht ihren angemessenen Lohn zahlen kann. Berhtram und Hildebrant bieten Dietrich deshalb einen Teil ihres Besitzes, um die Ritter angemessen entlohnen zu können. 7 Ritter wurden ausgesandt, um an den Hof Berhtrams zu reiten und das Gold zu holen, dazu viele Knechte. Ermrich erfährt davon und sendet heimlich 500 Mann aus, die sich am Wegrand verstecken sollen. Sie sollen die Gesandten des Goldes berauben und sie gefangen nehmen. Nachdem die Gesandten Dietrichs das Gold eingeladen haben, machen sich Amelolt und Herr Hildebrant auf den Weg Richtung Bern, die anderen Gesandten folgen ihnen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V.3728 - 3909 || Unterwegs werden sie von Ermrich überfallen. Dietrichs Leute kämpfen tapfer und schlagen hundert Mann. Ermrich und seine Leute besiegen die Gesandten Dietrichs aufgrund ihrer Überzahl und nehmen Dietrichs Leute gefangen. Dietrich klagt über seinen Verlust. Dann verkündete Ermrich, was er für die Freilassung fordert und zwar alles, was Dietrich jemals gewonnen hat. Dieser sendet seinen Boten Dietleip, um herauszufinden was Ermrich von ihm möchte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3910 - 4054|| Dietleip bietet Ermrich in Dietrichs Namen einen Austausch der Gefangenen an, unter welchen sich auch Ermrichs Sohn Friedrich befindet. Diesen lehnt Ermrich ab. Er verlangt, dass Dietrich ihm seinen gesamten Besitz und das Land überlässt. Als Dietrich davon hört, raten ihm Männer und Frauen, nicht auf diesen Deal einzugehen. Doch Dietrich, von seiner Treue seinen Mannen gegenüber angetrieben, opfert all sein Habe für seine treuen Männer. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4055 - 4219 || König Ermrich und sein gewaltiges Heer von 66.000 Mann brandschatzen das Berner Umland. Der junge Dietrich beklagt vor Gott und seinem Gefolge seine missliche Lage und berät sich mit ihnen. Der kühne (&amp;quot;chune&amp;quot;) Sigebant rät ihm, aus seinen treuesten Kriegern zu wählen, Dietrich aber erwidert dem, er könne seinem Gefolge keinen materiellen Besitz und Land bieten. Daraufhin tritt Jubart als erster hervor und leistet Dietrich einen neuen Treueid bis in den Tod. Ihm folgen Nere, Ekwart und Ekenot im Gestus. Schließlich sind 43 Mann willens, ihr Hab und Gut für Dietrichs Ehre aufzugeben. Diese bekräftigen ihn in seinem Vorhaben, mit Ermrich zu verhandeln und ihn durch Ehrfurcht von der durch Gott und römischem Recht beglaubigten Legitimation der Herrschaft Dietrichs über Bern zu überzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4219 - 4383 || Dietrich fällt weinend vor Ermrich auf die Knie und bittet ihn um Gnade. Dieser verweigert sie allerdings und droht Dietrich stattdessen mit dem Tod. Dietrich versucht daraufhin mit Ermrich zu verhandeln, damit er wenigstens die Stadt Bern behalten kann. Darauf geht Ermrich aber nicht ein und bedroht ihn erneut. Die Frau Ute versucht sich mit vierzig anderen Frauen für Dietrich und die Stadt einzusetzen. Auch dieser Versuch scheitert. Am Ende gibt Dietrich Bern und seinen Besitz auf. Er verlässt mit Hildebrand und den Bewohnern die Stadt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4383 - 4546 || Dietrich bittet Ermrich, wenigstens seine Gefolgsleute in der Stadt leben zu lassen. Ermrich verweigert diesen Wunsch allerdings. Dietrich verlässt daraufhin schweren Herzens mit seinen Gefolgsleuten die Stadt. Dietrich betet daraufhin zu Christus, dass er ihm genug Gesundheit und Kraft geben möge, dass er seine Gefolgsleute rächen kann. Dietrich trifft daraufhin auf Ekkewart und Amelolten von Gart.  Diese hätten seine Not durch Gott vernommen, und sie hätten 80 Mannen Emrichs erschlagen. Dietrich nimmt ihre angebotenen Dienste an. Daraufhin zogen sie gemeinsam weiter. Die Helden müssen sich mit Wehleiden vorübergehend von ihrem Frauen trennen. Die Ungewissheit darüber, ob und wann sie zurückkommen würden, plagt sie beim Abschied. Amelolt bringt die Frauen in Sicherheit während die anderen zu den Hunnen weiterziehen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenschlag aus dem Exil – die 2. Schlacht vor Mailand (V. 4545 – 7665)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Versbereich !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4545 – 4768 ||Am dreiundzwanzigsten Tag erreichen Dietrich und fünfzig seiner Männer die Stadt Gran. Dietrich droht an seiner Lage zu verzweifeln, doch es gelingt Hildebrant, ihm wieder Mut zuzusprechen. Vom Wirt der Stadt werden sie freundlich empfangen und verbringen die Nacht bei ihm. Am nächsten Tag begegnen sie einem Boten der Königin Helche aus Ezzelburg. Diese reitet in Begleitung einiger Herren, unter anderem Rüdiger, Dietleip von Styr und dem Harlungen Ekkehart. Das Aufeinandertreffen der Ankömmlinge und Dietrichs Männer verläuft sehr herzlich. &lt;br /&gt;
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| V. 4768 – 4991 ||Dietrich hält vor Rüdiger eine Rede, in der er von seinem Unglück erzählt und beklagt, dass ihm all sein Gut und Erbe von Ermrich genommen wurde. Rüdiger ist darüber empört, schwört Dietrich Freundschaft und Beistand und schenkt ihm fünfzig Pferde. Außerdem stattet er Dietrichs Männer mit Waffen aus, woraufhin Dietrich sich herzlich bedankt, doch Rüdiger will keine Gegenleistung und begründet seine Großzügigkeit mit Dietrichs Tugend. Rüdiger kehrt an den Hof der Königin Helche zurück, die von Dietleip bereits von Dietrichs Unglück erfahren hat. Sie ist bestürzt und sobald sie von Rüdiger erfährt, dass Dietrich in der Nähe ihres Hofes weilt, will sie ihn selbst empfangen und reitet ihm entgegen. Dietrich und Helche begrüßen sich ehrerbietig und speisen zusammen. Die Königin betont ihre Wut auf Ermrich und sagt, derjenige, der ihn einmal erschlagen würde, tue Gutes. Dietrich erwidert, dass er sich selbst an Ermrich rächen wolle.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4991 – 5214 ||Die Szene behandelt Dietrichs Bitte nach Unterstützung im Exil bei Königin Helche am Hunnenhof. Er bietet seinen Dienst an und ersucht Gnade und Trost (5000). Helche gibt sich zuversichtlich, dass ihr Mann Etzel Hilfe in Form eines Heeres nicht ablehnen werde. Sie wolle sich eigens für Dietrichts Anliegen einsetzen (5028). Dietrich berichtet von seiner Niederlage gegen Ermrich und Helche verspricht Dietrich ein Heer von 12000 Mann. Die besten und einzigartigsten werden namentlich aufgezählt (5149 - 5167). Als Etzel persönlich erscheint, wird er von seiner Gattin über die Abmachungen unterrichtet. Er ist den Plänen gegenüber nicht abgeneigt: &amp;quot;vrowe min, er sol dir wol bevolen sin&amp;quot; (5213).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 5214 – 5437 ||Bei einem Festmahl werden Dietrich und seine verbleibenden Männer von Etzel herzlich begrüßt und nachdem der Berner diesem berichtet hat, was ihm alles widerfahren ist, verspricht ihm Etzel Hilfe von seinen Männern, um das römische Land wieder zu erobern. Trotz des nachfolgenden Tanzes und des Festes kann Dietrich nicht so ganz seine „swaere“ ablegen und wird zur Königin Helche gerufen, damit er an der Tafel mit Etzel speisen kann. Von diesem wird er dann gefragt, warum er so unglücklich sei, und dazu ermuntert, wieder frohen Mutes zu sein, wenn er zurück nach Bern reite, da er ihm die Hilfe von 12000 Mann zusichert. Nachdem ihm auch Helche Mut zuspricht, treten einige Herren an ihn heran, die ihm ebenfalls Hilfe versprechen: Rüdiger mit 2000 Kämpfern, Lunders Helphrich und „von Chriechen her Dietrich“(?) mit 4000 Mann, Dietleip von Styer und 1500 Mann Gefolgschaft sowie Irinch, Blodelin und Erewin von Elsentroya mit nochmals 4000 Kriegern. Mit nun 24000 Streitern als Verstärkung und dem Versprechen Ezels, dass, falls es nicht genug sein sollte, noch mehr nachgesandt würden, hebt sich Dietrichs Laune wieder und er zieht sich zu seiner Herberge zurück.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 5437 – 5660 || Amelolt kommt im Morgengrauen beim Hunnenhof an, nachdem er zwölf Tage gereist war. Dort trifft er als erstes auf Rüdiger, der bereits auf ist. Dieser führt ihn zu Dietrich, damit Amelolt ihm mitteilen kann, dass er Bern wieder eingenommen hat. Dietrich freut diese Nachricht und er schenkt Amelolt einige Gebiete ( &amp;quot;Triente unde Prisan […] Temonnes und daz Intal […] Pozzen unde Garten&amp;quot; V 5498 – 5502), die an seine Kinder weiter vererbt werden sollen. Rüdiger geht später zum König Etzel, um ihm die Neuigkeiten weiter zu erzählen. Etzel wiederum erzählt es seiner Frau Helche. Die Protagonisten versammeln sich im Hof. Amelolt erzählt, wie er Bern eingenommen hatte: Ermrich hat die Stadt verlassen, um nach Brissan zu reisen, währenddessen sei Amelolt mit 100 Kämpfern in die offene Stadt eingeritten und habe jeden darin erschlagen, der zu Ermrich gehörte. &lt;br /&gt;
Dietrich zieht mit einem Heer von 500 Kriegern, das Helche ihm zur Verfügung gestellt hat, zurück nach Bern. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 5660 – 5883 ||Als Ermrich vernimmt, dass Dietrich wieder ins Land kommt und, dass Ermrich Bern wieder verloren hat, ist er sehr zornig (&amp;quot;wart vil grimme sin zorn&amp;quot;). Er befielt seinen Leuten, von Stadt zu Stadt zu reiten und alle zu einer Versammlung nach Prissan (Brissan) zu bitten. In der Zwischenzeit widersetzen sich die Mailänder Einwohner Ermrich und wechseln zu Dietrichs Seite. Der Herzog Tydas ist der Herrscher über Mailand, der mehr als tausend Krieger hat. Unter ihnen sind auch: der starke Saben, Friderich von Raben, Berhther, Starchan, Hermann von Osterfranken. Tydas will einen Boten zu Dietrich schicken, um ihm mitzuteilen, dass sie sich an seine Seite geschlagen haben. Hierfür tritt Volchnant ein. Auch Ermrich erfährt in der Zwischenzeit, dass sich die Mailänder gegen ihn gewendet haben. Dietrich ist sehr erfreut, als er Volchnant sieht und ist noch glücklicher über die Botschaft. Wieder folgt eine Auflistung der Mannen, die an Seiner seite sind: der starke Saben, Friderich von Raben, Steither, Starchan, Hermann von Ostfranken, Herr Stoudfuchs von Reine, Metzen Ortwine, Perchtran von Pole, Herr Elsan, König Sygebant, Randolt, Schiltrant, König Sygeher, Ekkenot, Wolfhart, Helmschart, Neren, Amelolt, Alphart, Hilpbrand und Herebrant. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 5883 – 6106 || Ein Bote trifft ein und berichtet über die Ankunft von tausenden Mannen unter der Führung namentlich genannter Fürsten. Dietrich ist glücklich über diese Nachricht und empfängt die am folgenden Tag eintreffenden Truppen herzlich. Daraufhin trifft ein Bote, gesandt von Jubart von Latran, aus Meilan ein. Er erzählt dass Meilan vernichtet wird, Frauen und Kinder umgebracht werden, wenn Dietrich nicht einschreitet. Dietrich entscheidet sich sogleich loszuziehen und seine Gefolgschaft geht mit ihm. Nach achttägiger Reise sehen sie den Feind und Dietrich fragt sein Gefolge um Rat. Im gesamten Versabschnitt wird die Treue und das Ehrgefühl zwischen Dietrich und seinem Gefolge hervorgehoben, so kündigt Dietrich bereits im voraus an, dass er dem Rat folgen wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 6106 – 6329 ||Dietrich verlässt sich vollständig auf seine Ratgeber. Er lässt sich von Rüdiger raten, Boten zu Ermrichs starkem Heer zu senden. Hierfür erklären sich der starke Wolfhart (V. 6135 &amp;quot;Mir geliebt nie dechain vart so vast in minem muote&amp;quot;), Volchnant, Sygebant, Hildebrand und Nere bereit. Sie machen sich gleich auf zu Ermrichs Heer. Dort sehen sie &amp;quot;tousen fiwer brinnen&amp;quot; und beobachten die feindliche Armee unbewaffnet (&amp;quot;ungewarnet (...) und ane wer&amp;quot;) beim Nachtlager, was ein perfekter Zeitpunkt für einen Überraschungsangriff gewesen wäre, wenn die Armee mitgekommen wäre. Hildebrand rät dazu, weiterzureiten und zu sehen, ob sich die Armee an anderer Stelle zur Wehr vorbereitet. Sie kommen in eine Stadt, wo sie die Hauptmänner über zwanzigtausend Mann, Witege und Warte, belauschen. Sie hören, wie Warte sagt, dass sie mit einem anderen Heer einen nächtlichen Überraschungsangriff starten wollen, welchen sie sich sicher sind zu gewinnen. Hildebrand und die anderen Boten machen sich sofort auf zu Dietrich und seinem Heer. Hildebrand rät dem Berner, Ermrichs Heer auszuweichen, da das Heer dreißgmal so stark ist. Zwanzigtausend Männer hat Hildebrand gezählt. Rüdiger rät Dietrich, zwanzigtausend Männer zur Herberge Ermrichs zu senden, welche sich auf die Lauer legen sollen, um das nachfolgende Heer (das vorhin beim Nachtlager beobachtet wurde) auf dem Weg zu Dietrichs Heer zu stoppen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 6329 – 6552 ||Als Alphart auf Dietrich trifft, schildert er ihm, wie er die Feinde dahinreiten sah und welche Gelegenheit sich ihm geboten hätte. Er rät ihm zudem, wie sie das Heer am besten angreifen sollten. Zunächst will er es am Ende angreifen, um daraufhin einen Pfad mit den Schwertern schlagen zu können. Sein Ziel ist es, alles was Ermrich Dietrich genommen hat, wieder in dessen Gewalt zu bringen, Leute, Gut und Ehre. Er rät ihm weiterhin Ermrich gefangen zu nehmen. &lt;br /&gt;
Dietrich beschließt daraufhin, selbst das Heer anzuführen, um Ermrich gefangen nehmen zu können und das Leid, das er verursacht hat, zu beenden. Als sie losreiten und sich dem Schauplatz nähern, ergreift Wolfhart das Wort, spricht den Kämpfern Mut zu und schildert ihnen, welch Leid sie mit ihrer Tat beenden und welch Leid sie den Gegnern bringen werden. Frohen Mutes reiten sie weiter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 6552 – 6775 ||Wolfhart animierte die Truppe gegen eine Rast hin zum Kampf. Es folgen Schilderungen zum Schlachtfeld, und des König Ermrichs starken Armee. Diese zwölf tausend Mann zogen weiter Richtung Mailand. Ermrich ließ alle erschlagen und töten, die sich gegen ihn stellten. Bernaers vierzehntausend Mannen wurden auf dem Wall getötet und ihre Leichen lagen dort noch, sollten dann bestattet werden. Ermrich verlor in der Schlacht sechstausend Soldaten in die Gefangenschaft, dem Dietrich sein Heer wurden viertausend getötet. Es wurde sich erkundigt ob Dietliep die Schlacht überlebt habe, währenddessen kam ein Bote zu Dietrich. Dieser erzählte das Dietliep in einem Tal eine Schlacht gegen Waten schlug. Wolfhart machte sich zu ihm auf den Weg und ermutigte ihn zu Kraft und Tat in der Schlacht. Dietliep kämpfte lange und keiner in der Schlacht wollte aufgeben. Dietliep tötet Waten in dem Kampf mit dem Schwert, erleidet aber selbst auch einen Treffer. Er blutete aus den Ohren und Augen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 6775 – 6998 ||Der Kampf zwischen Dietleip und Wate endet blutig. Die treuen Anhänger Dietleips leisten ihm bereits Trauerarbeit. (&amp;quot;hup sich ein weinen und ein chlagen sere&amp;quot;) Doch Dietleip erhebt sich wieder und lässt sich von Dietrich Wates Tod versichern, wodurch er an neuer Kraft gewinnt. Sie nehmen die mailändische Festung ein und feiern dort ihren Sieg. Markgraf Rüdiger wähnt Dietrich in Gottes Recht und spricht davon, dass Ermrich für seine &amp;quot;untriuwe&amp;quot; nun bezahle. Ermrichs Bedeutung wird zunehmend geschmählert. Dietrich erkundigt sich nach Ermrichs verbleibender Anhängerschaft. Ein Bote berichtet ihm, dass etwa tausend Mann noch an seiner Seite sind und die Stadt Raben halten. Dietrich schwört darauf, Ermrich mit seiner eigenen Hand zu richten. Mit 40.000 Mann zieht er los, die Stadtmauern Rabens zu stürmen. Sybech und Ribstein raten Ermrich derweil zur Flucht, sie fürchten Dietrichs &amp;quot;grimmen zorn&amp;quot; und um &amp;quot;ere und lîp&amp;quot;. Ermrich wendet sich an die gesamte Stadtbevölkerung und ruft zum Widerstand auf. Er selbst jedoch stielt sich bei Nacht mit seinen besten Männern heimlich aus der Stadt und zieht nach Bononie. Das Gerücht von Ermrichs Flucht verbreitet sich am nächsten Morgen allerdings schnell unter der Stadtwehr, weshalb alle Rabener überein kommen, vor Dietrich zu kapitulieren, ihn um Gnade zu bitten und ihm die Stadt zu überlassen. So empfängt man den &amp;quot;chunich ouz romisch lant&amp;quot; mit Demut, doch Rudeger mahnt Dietrich zur Vergeltung an den Untreuen, weshalb der Rabener Stadtgesandte Dietrich das Angebot unterbreitet, jeden zur &amp;quot;gîsel&amp;quot; zu nehmen, den er haben möchte, worauf er einwilligt. Er zieht daraufhin zurück nach Mailand und beklagt, Ermrich am Leben zu wissen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 6998 – 7221 ||Dietrich beschäftigt nun die Frage, welcher seiner Mitstreiter so „getriwe“ ist, dass er ihm sein erobertes Land überlassen kann. Hildebrand berät ihn: Die Stadt Raben soll er einem Mann übergeben, der so treu ist, dass er sich nicht von Dietrich lossagen wird. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Dietrich aus Raben eine neue Gefahr droht. Im Anschluss daran soll er auch Meilan besetzen. Auch soll Dietrich bedenken, wie mit den Gefangenen umzugehen sei, damit man selbst den Weg fortsetzen kann. Dietrich weiß direkt, was er will: 500 Mann sollen mit Hildebrand gehen, außerdem 800 Gefangene. Er kann mit ihnen tun, was auch immer er für richtig hält. Dietleip von Stier soll ebenfalls 800 Mann nehmen. Wenn noch andere Männer übrigbleiben, so sollen sie diese unter sich aufteilen. Daraufhin werden Boten zu Ermrich gesandt, die erfragen sollen, ob er die Gefangenen mit Gold oder durch Schwur zurückkaufen will. Ermrich freut sich über die Möglichkeit so viele Gefangene zurückzukaufen, doch bittet er um einen Tag Bedenkzeit. Der Bote (Nentwin) klärt Ermrich darüber auf, dass er mit dieser Bitte das Leben seiner Leute riskiert. Ermrich sucht Rat bei seinem Volk. Das Volk rät ihm dazu die Ritter mit Gold auszulösen. Ermrich legt das Gold bereit, doch bevor er er es zu Dietrich sendet, will er Geiseln im Austausch (soll beiden Seiten Sicherheit des Worthaltens geben). Der Austausch wird angeleiert. Nur Witeg will als „Geisel“ bei Dietrich zurückbleiben, um sicher zu stellen, dass er nicht von Ermrich getötet wird. Im Gegenzug verspricht Witeg große Treue. [Hier setzt die Aventiur, wie er die lant stifte und wider ze Heunen fuor ein.] Rudeger rät Dietrich jedoch, dass Witege zu leicht zur Reue gekommen ist und ihm nicht vertraut werden kann. Witege fordert daraufhin Dietrich auf, seine Treue zu testen. Das geschieht sogleich: Dietrich befiehlt Witege Raben an und behandelt ihn gut, nun soll er seine Treue in der Verwaltung der Stadt offenbaren. Direkt darauf reitet Dietrich mit Etzels Männern los.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 7221 – 7444 ||Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 7444 – 7665 ||Mit den letzten Worten Dietrichs, dass er sich schäme, dass Lampart und das römische Reich unter der Aufsicht eines untreuen Mannes sei, endet die Erzählung. Im Anschluss wird nun die Geschichte erzählt, wie Dietrich sich mit Herrat verlobte. Der Erzähler appelliert an den Zuhörer, sich einem Zeitvertreib zu widmen, nämlich den Ritterspielen. Während des Festes rät Königin Helche, Dietrich möge eine Frau aus dem Hunnenreich zur Frau nehmen. Ihre Schwester Herrat sei so schön, anmutig,reich und habe ein gutes Herz, dass sie zu Dietrich passen würde und ihm auch gefallen würde, davon ist Helche überzeugt. Dietrich bittet die Königin um eine Frist, um sich mit seinen Beratern zu besprechen. Seine Berater, allen voran Rüdiger und Hildebrand, raten zur Heirat mit Herrat, da sich auf diese Weise ein gutes Verhältnis zu Etzel und dem Hunnenreich anknüpfen lasse. Dietrich ist einverstanden und beim nächsten Zusammenkommen im Königspalast wird die Heirat beschlossen. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;harvardreferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Primärtext===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*Lienert 2003] Dietrichs Flucht. Textgeschichtliche Ausgabe, hg. von Elisabeth Lienert, Tübingen 2003 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundärliteratur mit Inhaltsangaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Heinzle, Joachim: Einführung in die mittelhochdeutsche Dietrichepik, Berlin/New York 1999, S. 67-70.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Dietrichs_Flucht%22&amp;diff=17730</id>
		<title>Inhaltsangabe &quot;Dietrichs Flucht&quot;</title>
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		<updated>2015-05-06T07:43:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der folgende Artikel fasst den Inhalt des historischen Heldenepos &#039;&#039;Dietrichs Flucht&#039;&#039; zusammen. Die Verszählung folgt dabei der Textausgabe von Elisabeth Lienert.[Lienert 2003]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mythische Familiensage und fünffache Brautwerbung - Dietrichs Vorgeschichte (V. 1-2414)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Ahngeschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietrichs Ahnengeschichte beginnt mit König Dietwart, der die Tochter des Landiners Minne nach einer Webungsfahrt, auf der er einen Drachen tötet, heiratet. Mit ihr lebt er 400 Jahre und hat 44 Kinder, von denen nur Sigeher überlebt. Als Dietwarts Nachfolger erwirbt er die Tochter des Königs der Normandie, Almgart. Wie sein Vater wird er 400 Jahre alt und hat 31 Kinder, von denen nur Ornit und Sigelind überleben. Sigelind heiratet König Sigmund von Niederland und bringt Siegfried den Starken zur Welt. Ornit wirbt um Liebgart, deren Vater alle Werber umzubringen pflegt. Er bezwingt ihn mit einem Heer und heiratet Liebgart. Godian, der Vater schafft duch eine List, sich an Ornit zu rächen und lässt ihn durch einen Drachen im Schlaf gefressen werden. Wolfdietrich rächt Ornits Tod und bekommt mit Liebgart 56 Kinder, dachdem er die Witwe heiratet. Sie werden 503 Jahre alt und erneut sterben alle Kinder bis auf Hugdietrich, der der Nachfolger Wolfdietrichs wird und sich die Könogstochter Sigeminne von Frankreich erkämpft. Nach 450 Jahren hat er nur einen Nachfolger: Amelung, welcher eine unbekannte Frau aus Frankreich heiratet. Mit ihr bekommt er Diether, Dietmar und Ermrich, unter denen er sein Land aufteilt. Hier beginnt die Geschichte Diethers und Dietrichs, den Söhnen von Dietmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| V. 1 - 162 || Im ersten Abschnitt des Epos wird beschrieben, wie Dietwart, Diettrichs Vorfahr als &amp;quot;König im römischen Land&amp;quot; gelebt und geherrscht hat. Seine Herrschaft wird als sehr gute und friedvolle geschildert, Dietwart selbst als ehrenvoller und tugendhafter Herrscher, der sehr um Ritterlichkeit bemüht ist und auch selbst eine Ritterschaft beschäftigt (und &amp;quot;phlegt&amp;quot;). Er wird dabei mit Edelsteinen verglichen (&amp;quot;gemme&amp;quot; und &amp;quot;adamant&amp;quot;) und sogar noch höher gestellt als Artus, als Zeichen dafür, dass er so herrlich ist wie man es sich nur irgendwie vorstellen kann. Sein Haus wird beschrieben als ein Ort, an dem man zu jeder Zeit nur Freude findet und wo Leid keinen Zugang hat und von welchem aus Dietwart 30 Jahre lang für Wohlstand sorgte, mit &amp;quot;ere&amp;quot;, &amp;quot;tugend&amp;quot; und &amp;quot;milte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 163 - 224 || Dietwarts Tugendhaftigkeit, Reinheit (Askese) und höfische Sittlichkeit werden als Ideal für die höfische Gesellschaft charakterisiert. Solange diese befolgt werden, leben die Männer und Frauen glücklich und zufrieden. Doch vergessen sie diese mit der Zeit. Die Leute sind nun nicht mehr &amp;quot;starch&amp;quot;, stattdessen untreu, hinterlistig (&amp;quot;karg&amp;quot;), verdorben (&amp;quot;faul&amp;quot;) und anstandslos, weshalb es ihnen Dietwart nicht danken soll. Die Schande überwiege nun die Ehre und die Welt sei so unbeständig, dass Unsittlichkeit und Rohheit den Alltag bestimmen. Auch die Fürsten werden für ihre &amp;quot;newe sit&amp;quot; bemängelt, da sie die alten Tugenden nicht mehr kennen und zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 225 - 386 || Nun folgt eine Erzählung, in der über die Alten geredet werden soll, die treu und tugendhaft waren. Mit Gottes Hilfe war es ihnen möglich reichen Besitz, Ehre und die innere Haltung eines Siegers zu erhalten. Es folgt eine kurze Unterbrechung der Erzählung, die besagt, dass die alten Tugenden und Gebräuche untergingen und die Fürsten in eine Sucht verfielen, von der sie nie wieder erlöst werden sollten, dann wird die Erzählung fortgesetzt. Dietwart, der König aus römischen Ländern, lebte 30 Jahre ehrenhaft, doch Herrinnen und Minne waren ihm fremd. Trotzdem opferte er seine Zeit für Handlungen auf, von denen er glaubte, dass sie die Minne beflügeln könnten. Schließlich suchte er Beistand bei seinen 24 Ratgebern. Diese rieten ihm dazu, ein vollkommener Ritter zu werden und jeden Kampf wahrzunehmen. Auf der einjährigen Reise dahin sollem ihm 18 Weggefährten zur Seite stehen. Zu seiner Rückkehr wird ein großes Fest für die Weggefährten und Dietwart stattfinden. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 387 - 482 || Dietwart fragt seine Berater, wer ihn begleiten soll. Darauf antwortet der Herzog Hermann: Abel, Kandunckh, Thiban Herzog von Thuscan, Ruan von Paruht, sein Bruder Arnolt der Hochgemute, Bertram, Baldewein, sein Bruder Balein, Turian, sein Bruder Miminnckh,Pittrunck von Heste, Berchtung. Alle diese Ritter sind ehrenvoll, adeliger Abstammung und tadellos.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 483 - 644 || Herzog Herman stellt König Dietrich die letzten sieben seiner zwanzig Weggefährten vor: Tibalt, Galaber Palmunck, Reinher, Haunolt, Franncken Diepolt, Sigherr, Herzog Weygolt und Fridger. Dabei lobt er jeden Einzelnen für seine positiven Eigenschaften. &lt;br /&gt;
Darauf entscheidet sich der König ein Fest zu Ehren dieser Fürsten zu Veranstalten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 644 - 805 || In diesem Abschnitt geht es um die Ausrichtung und Beschreibung des Festes, welches der König Dietwart ausrichtet. &lt;br /&gt;
Es werden zuerst die Reichtümer und edlen Stoffe beschrieben, mit welchen der König seine Kampfgesellen ausstattet und dass das Fest Vergnüglichkeiten bereitet, wie bspw. Geiger, Sänger und Geschichtenerzähler. Zu seinem Fest kommen viele Ritter und es wird ein Buhurt ausgetragen, welcher der König gewinnt. Hernach folgt das Festessen mit edlen Speisen. Nach dem Mahl wird ein zweites Buhurt ausgetragen, das als besser beschrieben wird als das vorherige und bis in die Nacht andauert. Es bleiben vier Ritter im Palast des Königs und übernachten dort. Am nächsten Morgen fragt der König diese viere um Rat, da er eine Ehefrau sucht. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 805 - 966 || Der König Dietwart gibt ein Festmahl für die edelsten und besten Männer aus seinem Gefolge und bittet um ihren Rat bezüglich der Suche nach einer königlichen Gemahlin. Ihm wird von dem herrlichen Reich des Königs Ladiner berichtet und dessen schöner und tugendhafter Tochter, welche als makelloseste Dame in allen Ländern beschrieben wird. Daraufhin wünscht König Dietwart jene Tochter des Königs Ladiner zu freien und zu diesem Zweck Boten in dessen Königreich zu senden. Folgende edle Boten werden ausgewählt: Starcher, Arnolt, Erwein und Baldewein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 966 - 1127 || König Dietwart bespricht mit dem Landgrafen Erwein die bevorstehende Brautwerbung um die Tochter des reichen Königs Ladiner. Währenddessen stoßen die anderen Boten dazu. Markgraf Baldewein versichert dem König, dass sie mit Gottes ganzer Kraft die Botschaft überbringen werden, auch wenn das ihren Tod bedeutet. Dietwart gibt den Boten einige Kostbarkeiten auf die Reise mit, darunter sehr wertvolle Stoffe und Gewänder. Die Boten selbst staffiert er mit guten Speisen und Kleidung aus. Zum Abschied legt er ihnen ans Herz, die Brautwerbung mit viel klugem Geschick durchzuführen. Herzog Arnolt bittet den König noch, sich um die zurückgebliebenen Familien zu kümmern, was dieser auch verspricht. Die Boten brechen nach Westenmer auf. Dietwart bittet Gott, sie bald gesund wiederzubringen. Als die Boten in Westenmer angekommen sind, gehen sie an Land und besprechen ihr weiteres Vorgehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1127 - 1288 || Sie entscheiden, wer auf dem Schiff bleibt und wer auf das Festland geht. So kam es, dass vierundzwanzig der besten Männer, in kostbaren Stoffen und Gewänder gekleidet sich auf den Weg zum König machten. Sie wurden von vielen Menschen am Stadttor empfangen. Der König empfängt die Boten angemessen mit seinen Rittern. Er bietet sie, sich zu sich zu setzten und Fragt nach ihren Absichten. Der Landgraf Erwin fängt an die Botschaft des römischen Königs auszurichten. Der König Ladiner jedoch vermutet Böses von den Boten, diese weisen diese Anschuldigung jedoch sofort zurück. Die Boten des römischen Königs berichten, wie treu und gut dieser zum König Ladiner stand. Weiter heißt es, dass König Ladiner dem römischen König in nichts nachstehe. Der römische König möchte nun die Tochter des Königs Ladiner zur Frau haben. Der König Ladiner gibt den Boten sogleich eine positive Antwort. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|V. 1288 - 1449 || König Ladiner wird von Boten des römischen Königs aufgesucht, da dieser um die Hand der Tochter des König Ladiners anhalten möchte. Unter den Boten ist unter anderem auch der Landgraf Erwein. König Ladiner fragt die Boten, ob die Absichten des Königs ehrvoll seien. Diese versichern ihm, dass die Absichten absolut ehrvoll seien. König Ladiner beschließt schließlich, dem römischen König die Minne mit seiner Tochter zu gewähren. Er legt eine Frist fest, bis wann ihm der römische König seine Aufwartung machen soll. Wenn der römische König bis zu den nächsten Sommertagen erscheinen würde, würde König Ladiner seine Dienste in seinen Namen stellen und seiner Tochter ein beachtliches Erbe hinterlassen. Später treffen die Boten am Hof des römischen Königs ein um ihm zu berichten, dass seine Brautwerbung erfolgreich war und welche Bedinungen König Ladiner gestellt hat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1449 - 1610 || Der König Dietwart empfängt einige Boten, welche von einer Brautwerbung in seinem Namen zurückkehren. Vom Landgrafen Erwein erfährt er zu seiner Freude, dass die Mission erfolgreich verlaufen ist und ihm der König von Westenmer zu Diensten steht. Von Erwein zur Eile gemahnt versammelt er viertausend Ritter um sich, mit denen er in See sticht. Bereits nach acht Tagen geraten sie jedoch in einen Sturm und gelangen so in das Land des Königs Angken. Zu dieser Zeit treibt dort eine feuerspuckende Bestie ihr Unwesen, welche Dietwart und seine Männer zu besiegen beschließen. Als Erster tritt der gute Thybalt gegen das Ungeheuer an, wird jedoch trotz seiner Waffen und des Schilds verbrannt. Schon bald befinden sich Dietwart und viele seiner Ritter in einem heftigen Kampf mit dem Drachen (?), bei dem zahlreiche Kämpfer ihr Leben lassen. Auch Dietwart selbst wird schwer verwundet, gerät darüber jedoch so in Zorn, dass sein Lebenswille siegt und er weiterkämpft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1610 - 1771 || Dietwart, verletzt durch die Bäste, nimmt sich zusammen und trifft den (Drachen?) mit einem Wurfspieß in die Kehle und in den Körper. Der Drache wird wütend und spuckt Feuer. Daraufhin entzündet sich Dietwarts Brustharnisch. Der wehrlose (V. 1632) König kühlt sich im Meer ab und will es noch einmal mit dem Drachen aufnehmen. Er wehrt sich wie ein Mann, der am Leben bleiben will (V. 1644 f). Der Kampf zwischen ihnen dauert die ganze Mittagszeit hindurch. Die Bästie wehrt sich so heftig, dass der König oft um sein Leben nicht einen Pfennig gegeben hätte (V. 1651). Seine Gefolgschaft würde ihm gerne zu Hilfe gekommen, aber das gestattet er nicht. Dietwart trifft das Ungeheuer (valant, V. 1655) auf seinen Schädel, woraufhin es mit dem Tod ringt. Als das Tier stirbt, stößt es einen entsetzlich lauten Schrei aus, welcher Blätter und Äste von den Bäumen fallen lässt. Dietwart ist nach dem Kampf so erledigt, dass er auf das Gras niedersinkt. Seine Gefährten, ungewiss ob er es schaffen wird, bringen ihn auf das Schiff. Auf der Reise weiter in Richtung „Westenmer“ genest der König langsam wieder. &lt;br /&gt;
Der König Ladiner von Westenmer hat schon vernommen, dass Dietwart mit vielen Reichtümern (V. 1694) zu seinem Land aufgebrochen ist. Er begrüßt mit seiner Ritterschaft Dietwart und seine Männer. Ladiner bringt seine Gäste in seinen kostbaren Palast wo ein Festmahl abgehalten wird. Minne, das Objekt der Begierde, ist eine wahrhaftig schöne Frau. Dietwart ist sehr zu ihr hingezogen. Die beiden haben bei Tisch eine schöne Zeit die ganze Nacht hindurch. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1772 - 1931 || Daraufhin kommt es zu einer Hochzeit die so schön war wie nie zuvor. Auf dieser ist auch der König Dietrich mit seinem Gefolge aufgetaucht und nach 400 Jahren am Leben und 44 durch seine Frau geborene Kinder ist der Tag für ihn gekommen, an dem er sterben soll. Bis auf Sigeher überlebt keines seiner Kinder, was diesen zu Dietwarts einzigen Erben macht. So gelangt sein kompletter Besitz als auch sein Land in Sigehers Hände. Sigeher ist noch tugendhafter als sein Vater und übertrifft sogar seine Ehrhaftigkeit und seine Güte. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1932 - 2093 || Es wird ein Märe darüber erzählt, wie Sigher in die Normandie reist, mit der Absicht die Herrin Amergalt zu heiraten: Zwei Herzoge (Sigebant und Sindelot) werden als „mynneklich“ werbende Boten vom römischen König in die Normandie geschickt. Sie, ihr 65 Mann starkes Gefolge und ihre Pferde sind hervorragend und edel vom König Sigher ausgestattet worden. Als Amergalts Vater Pallus erkennt, dass durch die Herzoge der König von Rom um seine Tochter wirbt, willigt er gern in die Eheschließung ein. Daraufhin reist der römische König mit seinem Gefolge zu Amergalt und nimmt sie zur Frau. Doch die Freudenzeit am Hof hält nicht dauerhaft, denn 29 von 31 Kindern von Siegher und Amergalt werden erschlagen. Nur ein Sohn und eine Tochter überleben: Ottenit, ein überaus tapferer Mann, und Siglint, die den Beinamen „das schöne Kind“ trägt. Der König Sigmund nimmt Siglint zur Frau und führt sie in die Niederlande; ihr gemeinsamer Sohn ist Siegfried der Drachentöter, der später durch Hagen von Tronje getötet wird. Nach Sieghers Tod (er ist 400 Jahre alt geworden) wird Ottenit König. Damit endet die Erzählung davon, wie Dietwart und Sigher 800 Jahre lebten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|V. 2256 - 2414  || Das Ende der Märe wird erzählt und die Ankunft des griechischen Freiherrn Wolfdietrich im Land. Ihm wurde das Leid geklagt, daraufhin erschlug er den Wurm (Frayssam). Er wurde König über das römische Reich und es beginnt die Märe über Dietrich, welcher 503 Jahre alt wurde und 56 Kinder hatte. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn (Hugedietrich) das Amt und herrschte friedlich. Er nahm Sigeminne aus dem Königshaus Frankreichs zur Frau und lebte 500,5 Jahre. Hugedietrich verstarb und König Amelunch übernahm das Land, er hatte viele Tugenden (Triwen, staete). Amelunch hatte zwei Kinder, der ältere hieß Dietrich und der jüngere Emerich. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geben Sie hier an, welchen Versbereich Sie zusammenfassen || Handlung: Was geschieht in diesem Abschnitt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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== Anschlag und Vertreibung - die 1. Schlacht vor Mailand (V. 2415-4544)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| V. 2415 - 2579 || Der Erzähler berichtet von den Söhnen Amelunges: Diether, Ermrich und Dietmar, wobei er Ermrichs untreuen und schlechten Charakter beklagt. Amelung wird geraten, sein Reich unter seinen Kindern aufzuteilen und er folgt diesem Rat, wobei Dietmar Herrschaft über Verona/Bern, über die Lombardei, das römische Reich, Istrien, Friaul und das Inntal erlangt. Nach Amelungs Tod heiraten alle drei Söhne und bekommen Kinder. Ermrich bekommt einen Sohn namens Friderich, den er jedoch laut dem Erzähler später in die Verbannung schicken wird und damit sein schlechtes Herz wieder unter Beweis stellt. Es wird von drei Söhnen Diethers berichtet, die später jedoch durch Ermrich umkommen werden. Dietmar wird als tugendhafter, vorbildlicher und ehrenhafter Herrscher beschrieben, der aus seiner Ehe mit einer Königstochter zwei Söhne erhält: Diether und Dietrich. Dietmar vertraut Ermrich vor seinem Tod seine Söhne an. Ermrichs Charakter jedoch tritt nun immer deutlicher zutage: Er verwüstet das römische Reich und tötet die Kinder seines Bruders Diether, um sich ihr Erbe einverleiben zu können. Daraufhin rät ihm sein Berater Sybech, er solle auch noch Dietrich töten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2579 - 2743 || Ermrichs Berater Sybech rät ihm, sich nach den Söhnen des älteren Diethers, den Harlungen, auch Dietrichs zu entledigen und so dessen Land einzunehmen. Ermrich findet Gefallen an dem Gedanken. Ein Bote soll versuchen, Dietrich durch eine List in Ermrichs Land zu locken, wo er dann getötet werden soll. Falls Dietrich sich weigern sollte, plant Ermrich, mit seinem Heer in das Land seines Neffen einzufallen und es gewaltsam einzunehmen. Als Bote wird Randolt ausgewählt, den jedoch Gewissensbisse plagen. Schon auf seiner Reise berichtet er den Edelmännern Sabn und Friedrich von der List und dem geplanten Verrat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2743 - 2907 || Randolt (ein Bote Ermrichs) soll Dietrich in das Land von Ermrich locken, doch statt dessen erzählt dieser Dietrich von der List des Onkels. Randolt kehrt also alleine wieder zu Ermrich zurück und berichtet ihm, dass Dietrich nicht kommen wird. Ermrich merkt, dass Dietrich gewarnt worden sein muss und stellt daraufhin ein Heer zusammen und zieht Richtung Mailand, wo er Dietrichs Land verwüstet. Ermrich schwört, dass er nicht aufgeben will, als bis ihm Bern gehöre. Inzwischen macht sich der Herzog Saben auf nach Raben, um sich dort mit seinen Leuten zu beraten. Da Dietrich noch nichts vom Einfall in sein Land weiß, soll jemand nach Bern reisen und es ihm mitteilen. Volchant meldet sich freiwillig für diese Aufgabe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2907 - 3071 || Volchnant überbringt Dietrich die Botschaft, dass Ermrich ein Heer entsandt hat um ihn zu schlagen und ihm Bern zu nehmen und jedem großes Leid zufügt, der es wagt, ihm auf irgend eine Weise zu helfen. Er berichtet auch Hildebrant, den er vor der Burg Dietrichs trifft von dem Heer und berichtt ihm weiter, dass es an die 80000 Mann sind, die brandschatzend und mordend durch das Land ziehen um Dietrich zu besiegen. Volchnant bittet Hildebrant zudem darum, Hilfe zu senden. Dieser verspricht seinem König (Dietrich) daraufhin, dass noch vor Einbruch der Nacht seine Macht wachsen würde. Zur Verstärkung von Dietrichs Heer erscheinen dann Wolfhart, Hunolt, Sigebant, Sindolt, Volchnant, Ekkebart, Nere, Alphart, der Herzog von Saben, Friedrich von Raben, Jubart, Latran, Starher, Elsan, Stutfuhs von Reine, Ortwine von Metzen und Perchtram von Pole mit 2000 Mann. Dietrich empfängt sie mit großer Freude und bei einem großen Fest wird feierlich gelogt, dass auf Geheiß Dietrichs dessen Land verteidigt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3072 - 3234|| Dietrichs Männer sind zur Rache bereit. Nun wird der ganzen Stadt das Vorhaben des Angriffs erzählt. Die Untertanen Dietrichs, vor allem die Frauen scheinen nicht so begeistert von seinem Vorhaben zu sein, aber besinnen sich dann doch und sind zwar voller Trauer, aber wollen auch die erhoffte Rache. Die sechs &amp;quot;recken&amp;quot; mit Tausend Kriegern machen sich nachts auf die Reise zu Ermrichs Heer. Als sie Ermrichs Heer erblicken, sehen sie, dass es sehr stark ist. Darauf rät Hildebrand Dietrich, dass er nicht umkehren soll, sondern seinen Boten zu Ermrichs Heer senden soll. Hierfür schlägt er Volchnant, Erewin, Helmschart und sich selbst vor. Diese machen sich nun auf, um das Heer Ermrichs zu erspähen. Sie entdecken die &amp;quot;maht und gewalt&amp;quot; und die 60 000 Mann, die Ermrich zur Verfügung hat. Es wird vorgeschlagen ein Angriff aus dem Hinterhalt zu starten. Dietrich erwähnt in Vers 3224, dass er alle, die ihm helfen reich belohnen wird, was man als &amp;quot;helfe&amp;quot; verstehen könnte. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3235 - 3399 || Ein Bote, Hunolt, schleicht sich aus Ermrichs Heer zu König Dietrich und berichtet dass die Angreifer wehrlos und entkleidet zu Bette liegen. Daraufhin mobilisiert Dietrich seine Mannen, reitet mit einem fünf-geteiltem Heer in die Schlacht und schlägt tiefe Wunden in das gegnerische Heer. In der Härte des Sturms traf Rienolt mit 400 Mann an, wurde jedoch von Wolfhart mit 200 Mann geschlagen und eigenhändig getötet. Der Versabschnitt endet mit dem Eintreffen weiterer 500 Mann unter dem Hauptmann Haime.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3399 - 3563 || Zunächst wird erzählt, dass der Hauptmann der nachkommenden Krieger Haime genannt wird. Wolfhart, der Krieger, spornt seine Männer dazu an, weiter hart zu kämpfen. Viele Krieger müssen ihr Leben auf dem Schlachtfeld (wal) lassen. Heime und Wolfhart sind beide noch unversehrt und kämpfen mutig weiter. Die Männer von Rienold müssen größtenteils ihr Leben lassen. Es wird davon berichtet, wie blutig und verheerend die Schlacht ausfällt und auch &amp;quot;angest unde not&amp;quot; (V. 3459) und &amp;quot;haz unde nit&amp;quot; (V. 3464) werden erwähnt. Viele tote Krieger liegen auf dem Schlachtfeld, und auch einige darunter sind die Krieger Dietrichs (Bernaeres). Ermrich flüchtet von dem Schlachtfeld und sein Sohn Friedrich und achtzehnhundert übriggeblibenene Krieger geraten in Dietrichs Kriegsgefangenschaft. Es wird außerdem erwähnt, wie böse Ermrich ist und, dass er für die Hölle geboren ist. 900 von Dietrichs Männern sterben und 24 sind verwundet. 26 000 von Ermrichs Männer kommen im Krieg um. Dietrich von Bern gewinnt die Schlacht und nimmt die Gefangenen mit nach Bern. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3564 - 3727 || Nun wird erzählt, wie die „unselde“ Dietrichs vermochte, dass er alle Ehre, sein Land und das Römische Reich vollkommen verlor. Diese Geschichte aber kommt nicht von Dietrich selbst, denn er musste schwere Mühsal verrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich der Kampf zugetragen hat und so ausgegangen ist, wie Dietrich es sich gewünscht hat, nimmt er den König Friedrich und unsagbar viele Männer von Ermrich gefangen. Als er Richtung Bern kommt, ist er bester Stimmung, denn ihm wird bewusst, dass die Ritter Land und Ehre gerettet haben. Doch dadurch wird sein Gemüt auch getrübt, denn seine Kisten und Kammern, obgleich zu seines Vaters Lebzeiten stets voll, sind leer. Er beklagt, dass er den edlen Rittern nicht ihren angemessenen Lohn zahlen kann. Berhtram und Hildebrant bieten Dietrich deshalb einen Teil ihres Besitzes, um die Ritter angemessen entlohnen zu können. 7 Ritter wurden ausgesandt, um an den Hof Berhtrams zu reiten und das Gold zu holen, dazu viele Knechte. Ermrich erfährt davon und sendet heimlich 500 Mann aus, die sich am Wegrand verstecken sollen. Sie sollen die Gesandten des Goldes berauben und sie gefangen nehmen. Nachdem die Gesandten Dietrichs das Gold eingeladen haben, machen sich Amelolt und Herr Hildebrant auf den Weg Richtung Bern, die anderen Gesandten folgen ihnen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V.3728 - 3909 || Daraufhin machten sie sich auf den Weg zurück nach Bern. Unterwegs wurden sie von Ermrich überfallen. Dietrichs Leute kämpften tapfer und schlugen hundert Mann. Ermrich seine Leute besiegten die Gesandten Dietrichs aufgrund ihrer Überzahl und Ermerich nahm Dietrichs Leute gefangen. Dietrich klagt über seinen Verlust. Dann verkündete Ermrich was er für die Freilassung fordert und zwar alles was Dietrich jemals gewonnen hat. Dieser sandte seinen Boten Dietlep, um herauszufinden was Ermrich von ihm möchte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3910 - 4054|| Dietlep bietet Ermrich in Dietrichs Namen einen Austausch der Gefangenen an, unter welchen sich auch Ermrichs Sohn Friedrich befindet. Diesen lehnt Ermrich ab. Er verlangt, dass Dietrich ihm seinen gesamten Besitz und das Land überlässt. Als Dietrich davon hört, raten ihm Männer und Frauen, nicht auf diesen Deal einzugehen. Doch Dietrich, von seiner Treue seinen Mannen gegenüber angetrieben, opfert all sein Habe für seine treuen Männer. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4055 - 4219 || König Ermrich und sein gewaltiges Heer von 66.000 Mann brandschatzen das Berner Umland. Der junge Dietrich beklagt vor Gott und seinem Gefolge seine missliche Lage und berät sich mit ihnen. Der kühne (&amp;quot;chune&amp;quot;) Sigebant rät ihm, aus seinen treuesten Kriegern zu wählen, Dietrich aber erwidert dem, er könne seinem Gefolge keinen materiellen Besitz und Land bieten. Daraufhin tritt Jubart als erster hervor und leistet Dietrich einen neuen Treueid bis in den Tod. Ihm folgen Nere, Ekwart und Ekenot im Gestus. Schließlich sind 43 Mann willens, ihr Hab und Gut für Dietrichs Ehre aufzugeben. Diese bekräftigen ihn in seinem Vorhaben, mit Ermrich zu verhandeln und ihn durch Ehrfurcht von der durch Gott und römischem Recht beglaubigten Legitimation der Herrschaft Dietrichs über Bern zu überzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4219 - 4383 || Dietrich fällt weinend vor Ermrich auf die Knie und bittet ihn um Gnade. Dieser verweigert sie allerdings und droht Dietrich stattdessen mit dem Tod. Dietrich versucht daraufhin mit Ermrich zu verhandeln, damit er wenigstens die Stadt Bern behalten kann. Darauf geht Ermrich aber nicht ein und bedroht ihn erneut. Die Frau Ute versucht sich mit vierzig anderen Frauen für Dietrich und die Stadt einzusetzen. Auch dieser Versuch scheitert. Am Ende gibt Dietrich Bern und seinen Besitz auf. Er verlässt mit Hildebrand und den Bewohnern die Stadt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4383 - 4546 || Dietrich bittet Ermrich, wenigstens seine Gefolgsleute in der Stadt leben zu lassen. Ermrich verweigert diesen Wunsch allerdings. Dietrich verlässt daraufhin schweren Herzens mit seinen Gefolgsleuten die Stadt. Dietrich betet daraufhin zu Christus, dass er ihm genug Gesundheit und Kraft geben möge, dass er seine Gefolgsleute rächen kann. Dietrich trifft daraufhin auf Ekkewart und Amelolten von Gart.  Diese hätten seine Not durch Gott vernommen, und sie hätten 80 Mannen Emrichs erschlagen. Dietrich nimmt ihre angebotenen Dienste an. Daraufhin zogen sie gemeinsam weiter. Die Helden müssen sich mit Wehleiden vorübergehend von ihrem Frauen trennen. Die Ungewissheit darüber, ob und wann sie zurückkommen würden, plagt sie beim Abschied. Amelolt bringt die Frauen in Sicherheit während die anderen zu den Hunnen weiterziehen. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;harvardreferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Primärtext===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*Lienert 2003] Dietrichs Flucht. Textgeschichtliche Ausgabe, hg. von Elisabeth Lienert, Tübingen 2003 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundärliteratur mit Inhaltsangaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Heinzle, Joachim: Einführung in die mittelhochdeutsche Dietrichepik, Berlin/New York 1999, S. 67-70.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Patrick_Schneider&amp;diff=17729</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Patrick Schneider</title>
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		<updated>2015-05-06T07:34:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Inhaltsangabe_%22Dietrichs_Flucht%22&amp;diff=17728</id>
		<title>Inhaltsangabe &quot;Dietrichs Flucht&quot;</title>
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		<updated>2015-05-06T07:21:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: /* Mythische Familiensage und fünffache Brautwerbung - Dietrichs Vorgeschichte (V. 1-2414) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der folgende Artikel fasst den Inhalt des historischen Heldenepos &#039;&#039;Dietrichs Flucht&#039;&#039; zusammen. Die Verszählung folgt dabei der Textausgabe von Elisabeth Lienert.[Lienert 2003]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mythische Familiensage und fünffache Brautwerbung - Dietrichs Vorgeschichte (V. 1-2414)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Versbereich !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahngeschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietrichs Ahnengeschichte beginnt mit König Dietwart, der die Tochter des Landiners Minne nach einer Webungsfahrt, auf der er einen Drachen tötet, heiratet. Mit ihr lebt er 400 Jahre und hat 44 Kinder, von denen nur Sigeher überlebt. Als Dietwarts Nachfolger erwirbt er die Tochter des Königs der Normandie, Almgart. Wie sein Vater wird er 400 Jahre alt und hat 31 Kinder, von denen nur Ornit und Sigelind überleben. Sigelind heiratet König Sigmund von Niederland und bringt Siegfried den Starken zur Welt. Ornit wirbt um Liebgart, deren Vater alle Werber umzubringen pflegt. Er bezwingt ihn mit einem Heer und heiratet Liebgart. Godian, der Vater schafft duch eine List, sich an Ornit zu rächen und lässt ihn durch einen Drachen im Schlaf gefressen werden. Wolfdietrich rächt Ornits Tod und bekommt mit Liebgart 56 Kinder, dachdem er die Witwe heiratet. Sie werden 503 Jahre alt und erneut sterben alle Kinder bis auf Hugdietrich, der der Nachfolger Wolfdietrichs wird und sich die Könogstochter Sigeminne von Frankreich erkämpft. Nach 450 Jahren hat er nur einen Nachfolger: Amelung, welcher eine unbekannte Frau aus Frankreich heiratet. Mit ihr bekommt er Diether, Dietmar und Ermrich, unter denen er sein Land aufteilt. Hier beginnt die Geschichte Diethers und Dietrichs, den Söhnen von Dietmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| V. 1 - 162 || Im ersten Abschnitt des Epos wird beschrieben, wie Dietwart, Diettrichs Vorfahr als &amp;quot;König im römischen Land&amp;quot; gelebt und geherrscht hat. Seine Herrschaft wird als sehr gute und friedvolle geschildert, Dietwart selbst als ehrenvoller und tugendhafter Herrscher, der sehr um Ritterlichkeit bemüht ist und auch selbst eine Ritterschaft beschäftigt (und &amp;quot;phlegt&amp;quot;). Er wird dabei mit Edelsteinen verglichen (&amp;quot;gemme&amp;quot; und &amp;quot;adamant&amp;quot;) und sogar noch höher gestellt als Artus, als Zeichen dafür, dass er so herrlich ist wie man es sich nur irgendwie vorstellen kann. Sein Haus wird beschrieben als ein Ort, an dem man zu jeder Zeit nur Freude findet und wo Leid keinen Zugang hat und von welchem aus Dietwart 30 Jahre lang für Wohlstand sorgte, mit &amp;quot;ere&amp;quot;, &amp;quot;tugend&amp;quot; und &amp;quot;milte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 163 - 224 || Dietwarts Tugendhaftigkeit, Reinheit (Askese) und höfische Sittlichkeit werden als Ideal für die höfische Gesellschaft charakterisiert. Solange diese befolgt werden, leben die Männer und Frauen glücklich und zufrieden. Doch vergessen sie diese mit der Zeit. Die Leute sind nun nicht mehr &amp;quot;starch&amp;quot;, stattdessen untreu, hinterlistig (&amp;quot;karg&amp;quot;), verdorben (&amp;quot;faul&amp;quot;) und anstandslos, weshalb es ihnen Dietwart nicht danken soll. Die Schande überwiege nun die Ehre und die Welt sei so unbeständig, dass Unsittlichkeit und Rohheit den Alltag bestimmen. Auch die Fürsten werden für ihre &amp;quot;newe sit&amp;quot; bemängelt, da sie die alten Tugenden nicht mehr kennen und zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 225 - 386 || Nun folgt eine Erzählung, in der über die Alten geredet werden soll, die treu und tugendhaft waren. Mit Gottes Hilfe war es ihnen möglich reichen Besitz, Ehre und die innere Haltung eines Siegers zu erhalten. Es folgt eine kurze Unterbrechung der Erzählung, die besagt, dass die alten Tugenden und Gebräuche untergingen und die Fürsten in eine Sucht verfielen, von der sie nie wieder erlöst werden sollten, dann wird die Erzählung fortgesetzt. Dietwart, der König aus römischen Ländern, lebte 30 Jahre ehrenhaft, doch Herrinnen und Minne waren ihm fremd. Trotzdem opferte er seine Zeit für Handlungen auf, von denen er glaubte, dass sie die Minne beflügeln könnten. Schließlich suchte er Beistand bei seinen 24 Ratgebern. Diese rieten ihm dazu, ein vollkommener Ritter zu werden und jeden Kampf wahrzunehmen. Auf der einjährigen Reise dahin sollem ihm 18 Weggefährten zur Seite stehen. Zu seiner Rückkehr wird ein großes Fest für die Weggefährten und Dietwart stattfinden. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 387 - 482 || Dietwart fragt seine Berater, wer ihn begleiten soll. Darauf antwortet der Herzog Hermann: Abel, Kandunckh, Thiban Herzog von Thuscan, Ruan von Paruht, sein Bruder Arnolt der Hochgemute, Bertram, Baldewein, sein Bruder Balein, Turian, sein Bruder Miminnckh,Pittrunck von Heste, Berchtung. Alle diese Ritter sind ehrenvoll, adeliger Abstammung und tadellos.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 483 - 644 || Herzog Herman stellt König Dietrich die letzten sieben seiner zwanzig Weggefährten vor: Tibalt, Galaber Palmunck, Reinher, Haunolt, Franncken Diepolt, Sigherr, Herzog Weygolt und Fridger. Dabei lobt er jeden Einzelnen für seine positiven Eigenschaften. &lt;br /&gt;
Darauf entscheidet sich der König ein Fest zu Ehren dieser Fürsten zu Veranstalten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 644 - 805 || In diesem Abschnitt geht es um die Ausrichtung und Beschreibung des Festes, welches der König Dietwart ausrichtet. &lt;br /&gt;
Es werden zuerst die Reichtümer und edlen Stoffe beschrieben, mit welchen der König seine Kampfgesellen ausstattet und dass das Fest Vergnüglichkeiten bereitet, wie bspw. Geiger, Sänger und Geschichtenerzähler. Zu seinem Fest kommen viele Ritter und es wird ein Buhurt ausgetragen, welcher der König gewinnt. Hernach folgt das Festessen mit edlen Speisen. Nach dem Mahl wird ein zweites Buhurt ausgetragen, das als besser beschrieben wird als das vorherige und bis in die Nacht andauert. Es bleiben vier Ritter im Palast des Königs und übernachten dort. Am nächsten Morgen fragt der König diese viere um Rat, da er eine Ehefrau sucht. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 805 - 966 || Der König Dietwart gibt ein Festmahl für die edelsten und besten Männer aus seinem Gefolge und bittet um ihren Rat bezüglich der Suche nach einer königlichen Gemahlin. Ihm wird von dem herrlichen Reich des Königs Ladiner berichtet und dessen schöner und tugendhafter Tochter, welche als makelloseste Dame in allen Ländern beschrieben wird. Daraufhin wünscht König Dietwart jene Tochter des Königs Ladiner zu freien und zu diesem Zweck Boten in dessen Königreich zu senden. Folgende edle Boten werden ausgewählt: Starcher, Arnolt, Erwein und Baldewein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 966 - 1127 || König Dietwart bespricht mit dem Landgrafen Erwein die bevorstehende Brautwerbung um die Tochter des reichen Königs Ladiner. Währenddessen stoßen die anderen Boten dazu. Markgraf Baldewein versichert dem König, dass sie mit Gottes ganzer Kraft die Botschaft überbringen werden, auch wenn das ihren Tod bedeutet. Dietwart gibt den Boten einige Kostbarkeiten auf die Reise mit, darunter sehr wertvolle Stoffe und Gewänder. Die Boten selbst staffiert er mit guten Speisen und Kleidung aus. Zum Abschied legt er ihnen ans Herz, die Brautwerbung mit viel klugem Geschick durchzuführen. Herzog Arnolt bittet den König noch, sich um die zurückgebliebenen Familien zu kümmern, was dieser auch verspricht. Die Boten brechen nach Westenmer auf. Dietwart bittet Gott, sie bald gesund wiederzubringen. Als die Boten in Westenmer angekommen sind, gehen sie an Land und besprechen ihr weiteres Vorgehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1127 - 1288 || Sie entscheiden, wer auf dem Schiff bleibt und wer auf das Festland geht. So kam es, dass vierundzwanzig der besten Männer, in kostbaren Stoffen und Gewänder gekleidet sich auf den Weg zum König machten. Sie wurden von vielen Menschen am Stadttor empfangen. Der König empfängt die Boten angemessen mit seinen Rittern. Er bietet sie, sich zu sich zu setzten und Fragt nach ihren Absichten. Der Landgraf Erwin fängt an die Botschaft des römischen Königs auszurichten. Der König Ladiner jedoch vermutet Böses von den Boten, diese weisen diese Anschuldigung jedoch sofort zurück. Die Boten des römischen Königs berichten, wie treu und gut dieser zum König Ladiner stand. Weiter heißt es, dass König Ladiner dem römischen König in nichts nachstehe. Der römische König möchte nun die Tochter des Königs Ladiner zur Frau haben. Der König Ladiner gibt den Boten sogleich eine positive Antwort. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|V. 1288 - 1449 || König Ladiner wird von Boten des römischen Königs aufgesucht, da dieser um die Hand der Tochter des König Ladiners anhalten möchte. Unter den Boten ist unter anderem auch der Landgraf Erwein. König Ladiner fragt die Boten, ob die Absichten des Königs ehrvoll seien. Diese versichern ihm, dass die Absichten absolut ehrvoll seien. König Ladiner beschließt schließlich, dem römischen König die Minne mit seiner Tochter zu gewähren. Er legt eine Frist fest, bis wann ihm der römische König seine Aufwartung machen soll. Wenn der römische König bis zu den nächsten Sommertagen erscheinen würde, würde König Ladiner seine Dienste in seinen Namen stellen und seiner Tochter ein beachtliches Erbe hinterlassen. Später treffen die Boten am Hof des römischen Königs ein um ihm zu berichten, dass seine Brautwerbung erfolgreich war und welche Bedinungen König Ladiner gestellt hat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1449 - 1610 || Der König Dietwart empfängt einige Boten, welche von einer Brautwerbung in seinem Namen zurückkehren. Vom Landgrafen Erwein erfährt er zu seiner Freude, dass die Mission erfolgreich verlaufen ist und ihm der König von Westenmer zu Diensten steht. Von Erwein zur Eile gemahnt versammelt er viertausend Ritter um sich, mit denen er in See sticht. Bereits nach acht Tagen geraten sie jedoch in einen Sturm und gelangen so in das Land des Königs Angken. Zu dieser Zeit treibt dort eine feuerspuckende Bestie ihr Unwesen, welche Dietwart und seine Männer zu besiegen beschließen. Als Erster tritt der gute Thybalt gegen das Ungeheuer an, wird jedoch trotz seiner Waffen und des Schilds verbrannt. Schon bald befinden sich Dietwart und viele seiner Ritter in einem heftigen Kampf mit dem Drachen (?), bei dem zahlreiche Kämpfer ihr Leben lassen. Auch Dietwart selbst wird schwer verwundet, gerät darüber jedoch so in Zorn, dass sein Lebenswille siegt und er weiterkämpft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1610 - 1771 || Dietwart, verletzt durch die Bäste, nimmt sich zusammen und trifft den (Drachen?) mit einem Wurfspieß in die Kehle und in den Körper. Der Drache wird wütend und spuckt Feuer. Daraufhin entzündet sich Dietwarts Brustharnisch. Der wehrlose (V. 1632) König kühlt sich im Meer ab und will es noch einmal mit dem Drachen aufnehmen. Er wehrt sich wie ein Mann, der am Leben bleiben will (V. 1644 f). Der Kampf zwischen ihnen dauert die ganze Mittagszeit hindurch. Die Bästie wehrt sich so heftig, dass der König oft um sein Leben nicht einen Pfennig gegeben hätte (V. 1651). Seine Gefolgschaft würde ihm gerne zu Hilfe gekommen, aber das gestattet er nicht. Dietwart trifft das Ungeheuer (valant, V. 1655) auf seinen Schädel, woraufhin es mit dem Tod ringt. Als das Tier stirbt, stößt es einen entsetzlich lauten Schrei aus, welcher Blätter und Äste von den Bäumen fallen lässt. Dietwart ist nach dem Kampf so erledigt, dass er auf das Gras niedersinkt. Seine Gefährten, ungewiss ob er es schaffen wird, bringen ihn auf das Schiff. Auf der Reise weiter in Richtung „Westenmer“ genest der König langsam wieder. &lt;br /&gt;
Der König Ladiner von Westenmer hat schon vernommen, dass Dietwart mit vielen Reichtümern (V. 1694) zu seinem Land aufgebrochen ist. Er begrüßt mit seiner Ritterschaft Dietwart und seine Männer. Ladiner bringt seine Gäste in seinen kostbaren Palast wo ein Festmahl abgehalten wird. Minne, das Objekt der Begierde, ist eine wahrhaftig schöne Frau. Dietwart ist sehr zu ihr hingezogen. Die beiden haben bei Tisch eine schöne Zeit die ganze Nacht hindurch. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1772 - 1931 || Daraufhin kommt es zu einer Hochzeit die so schön war wie nie zuvor. Auf dieser ist auch der König Dietrich mit seinem Gefolge aufgetaucht und nach 400 Jahren am Leben und 44 durch seine Frau geborene Kinder ist der Tag für ihn gekommen, an dem er sterben soll. Bis auf Sigeher überlebt keines seiner Kinder, was diesen zu Dietwarts einzigen Erben macht. So gelangt sein kompletter Besitz als auch sein Land in Sigehers Hände. Sigeher ist noch tugendhafter als sein Vater und übertrifft sogar seine Ehrhaftigkeit und seine Güte. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 1932 - 2093 || Es wird ein Märe darüber erzählt, wie Sigher in die Normandie reist, mit der Absicht die Herrin Amergalt zu heiraten: Zwei Herzoge (Sigebant und Sindelot) werden als „mynneklich“ werbende Boten vom römischen König in die Normandie geschickt. Sie, ihr 65 Mann starkes Gefolge und ihre Pferde sind hervorragend und edel vom König Sigher ausgestattet worden. Als Amergalts Vater Pallus erkennt, dass durch die Herzoge der König von Rom um seine Tochter wirbt, willigt er gern in die Eheschließung ein. Daraufhin reist der römische König mit seinem Gefolge zu Amergalt und nimmt sie zur Frau. Doch die Freudenzeit am Hof hält nicht dauerhaft, denn 29 von 31 Kindern von Siegher und Amergalt werden erschlagen. Nur ein Sohn und eine Tochter überleben: Ottenit, ein überaus tapferer Mann, und Siglint, die den Beinamen „das schöne Kind“ trägt. Der König Sigmund nimmt Siglint zur Frau und führt sie in die Niederlande; ihr gemeinsamer Sohn ist Siegfried der Drachentöter, der später durch Hagen von Tronje getötet wird. Nach Sieghers Tod (er ist 400 Jahre alt geworden) wird Ottenit König. Damit endet die Erzählung davon, wie Dietwart und Sigher 800 Jahre lebten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|V. 2256 - 2414  || Das Ende der Märe wird erzählt und die Ankunft des griechischen Freiherrn Wolfdietrich im Land. Ihm wurde das Leid geklagt, daraufhin erschlug er den Wurm (Frayssam). Er wurde König über das römische Reich und es beginnt die Märe über Dietrich, welcher 503 Jahre alt wurde und 56 Kinder hatte. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn (Hugedietrich) das Amt und herrschte friedlich. Er nahm Sigeminne aus dem Königshaus Frankreichs zur Frau und lebte 500,5 Jahre. Hugedietrich verstarb und König Amelunch übernahm das Land, er hatte viele Tugenden (Triwen, staete). Amelunch hatte zwei Kinder, der ältere hieß Dietrich und der jüngere Emerich. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geben Sie hier an, welchen Versbereich Sie zusammenfassen || Handlung: Was geschieht in diesem Abschnitt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschlag und Vertreibung - die 1. Schlacht vor Mailand (V. 2415-4544)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Versbereich !! Inhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2415 - 2579 || Der Erzähler berichtet von den Söhnen Amelunges: Diether, Ermrich und Dietmar, wobei er Ermrichs untreuen und schlechten Charakter beklagt. Amelung wird geraten, sein Reich unter seinen Kindern aufzuteilen und er folgt diesem Rat, wobei Dietmar Herrschaft über Verona/Bern, über die Lombardei, das römische Reich, Istrien, Friaul und das Inntal erlangt. Nach Amelungs Tod heiraten alle drei Söhne und bekommen Kinder. Ermrich bekommt einen Sohn namens Friderich, den er jedoch laut dem Erzähler später in die Verbannung schicken wird und damit sein schlechtes Herz wieder unter Beweis stellt. Es wird von drei Söhnen Diethers berichtet, die später jedoch durch Ermrich umkommen werden. Dietmar wird als tugendhafter, vorbildlicher und ehrenhafter Herrscher beschrieben, der aus seiner Ehe mit einer Königstochter zwei Söhne erhält: Diether und Dietrich. Dietmar vertraut Ermrich vor seinem Tod seine Söhne an. Ermrichs Charakter jedoch tritt nun immer deutlicher zutage: Er verwüstet das römische Reich und tötet die Kinder seines Bruders Diether, um sich ihr Erbe einverleiben zu können. Daraufhin rät ihm sein Berater Sybech, er solle auch noch Dietrich töten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2579 - 2743 || Ermrichs Berater Sybech rät ihm, sich nach den Söhnen des älteren Diethers, den Harlungen, auch Dietrichs zu entledigen und so dessen Land einzunehmen. Ermrich findet Gefallen an dem Gedanken. Ein Bote soll versuchen, Dietrich durch eine List in Ermrichs Land zu locken, wo er dann getötet werden soll. Falls Dietrich sich weigern sollte, plant Ermrich, mit seinem Heer in das Land seines Neffen einzufallen und es gewaltsam einzunehmen. Als Bote wird Randolt ausgewählt, den jedoch Gewissensbisse plagen. Schon auf seiner Reise berichtet er den Edelmännern Sabn und Friedrich von der List und dem geplanten Verrat.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2743 - 2907 || Randolt (ein Bote Ermrichs) soll Dietrich in das Land von Ermrich locken, doch statt dessen erzählt dieser Dietrich von der List des Onkels. Randolt kehrt also alleine wieder zu Ermrich zurück und berichtet ihm, dass Dietrich nicht kommen wird. Ermrich merkt, dass Dietrich gewarnt worden sein muss und stellt daraufhin ein Heer zusammen und zieht Richtung Mailand, wo er Dietrichs Land verwüstet. Ermrich schwört, dass er nicht aufgeben will, als bis ihm Bern gehöre. Inzwischen macht sich der Herzog Saben auf nach Raben, um sich dort mit seinen Leuten zu beraten. Da Dietrich noch nichts vom Einfall in sein Land weiß, soll jemand nach Bern reisen und es ihm mitteilen. Volchant meldet sich freiwillig für diese Aufgabe. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 2907 - 3071 || Volchnant überbringt Dietrich die Botschaft, dass Ermrich ein Heer entsandt hat um ihn zu schlagen und ihm Bern zu nehmen und jedem großes Leid zufügt, der es wagt, ihm auf irgend eine Weise zu helfen. Er berichtet auch Hildebrant, den er vor der Burg Dietrichs trifft von dem Heer und berichtt ihm weiter, dass es an die 80000 Mann sind, die brandschatzend und mordend durch das Land ziehen um Dietrich zu besiegen. Volchnant bittet Hildebrant zudem darum, Hilfe zu senden. Dieser verspricht seinem König (Dietrich) daraufhin, dass noch vor Einbruch der Nacht seine Macht wachsen würde. Zur Verstärkung von Dietrichs Heer erscheinen dann Wolfhart, Hunolt, Sigebant, Sindolt, Volchnant, Ekkebart, Nere, Alphart, der Herzog von Saben, Friedrich von Raben, Jubart, Latran, Starher, Elsan, Stutfuhs von Reine, Ortwine von Metzen und Perchtram von Pole mit 2000 Mann. Dietrich empfängt sie mit großer Freude und bei einem großen Fest wird feierlich gelogt, dass auf Geheiß Dietrichs dessen Land verteidigt wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3072 - 3234|| Dietrichs Männer sind zur Rache bereit. Nun wird der ganzen Stadt das Vorhaben des Angriffs erzählt. Die Untertanen Dietrichs, vor allem die Frauen scheinen nicht so begeistert von seinem Vorhaben zu sein, aber besinnen sich dann doch und sind zwar voller Trauer, aber wollen auch die erhoffte Rache. Die sechs &amp;quot;recken&amp;quot; mit Tausend Kriegern machen sich nachts auf die Reise zu Ermrichs Heer. Als sie Ermrichs Heer erblicken, sehen sie, dass es sehr stark ist. Darauf rät Hildebrand Dietrich, dass er nicht umkehren soll, sondern seinen Boten zu Ermrichs Heer senden soll. Hierfür schlägt er Volchnant, Erewin, Helmschart und sich selbst vor. Diese machen sich nun auf, um das Heer Ermrichs zu erspähen. Sie entdecken die &amp;quot;maht und gewalt&amp;quot; und die 60 000 Mann, die Ermrich zur Verfügung hat. Es wird vorgeschlagen ein Angriff aus dem Hinterhalt zu starten. Dietrich erwähnt in Vers 3224, dass er alle, die ihm helfen reich belohnen wird, was man als &amp;quot;helfe&amp;quot; verstehen könnte. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3235 - 3399 || Ein Bote, Hunolt, schleicht sich aus Ermrichs Heer zu König Dietrich und berichtet dass die Angreifer wehrlos und entkleidet zu Bette liegen. Daraufhin mobilisiert Dietrich seine Mannen, reitet mit einem fünf-geteiltem Heer in die Schlacht und schlägt tiefe Wunden in das gegnerische Heer. In der Härte des Sturms traf Rienolt mit 400 Mann an, wurde jedoch von Wolfhart mit 200 Mann geschlagen und eigenhändig getötet. Der Versabschnitt endet mit dem Eintreffen weiterer 500 Mann unter dem Hauptmann Haime.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3399 - 3563 || Zunächst wird erzählt, dass der Hauptmann der nachkommenden Krieger Haime genannt wird. Wolfhart, der Krieger, spornt seine Männer dazu an, weiter hart zu kämpfen. Viele Krieger müssen ihr Leben auf dem Schlachtfeld (wal) lassen. Heime und Wolfhart sind beide noch unversehrt und kämpfen mutig weiter. Die Männer von Rienold müssen größtenteils ihr Leben lassen. Es wird davon berichtet, wie blutig und verheerend die Schlacht ausfällt und auch &amp;quot;angest unde not&amp;quot; (V. 3459) und &amp;quot;haz unde nit&amp;quot; (V. 3464) werden erwähnt. Viele tote Krieger liegen auf dem Schlachtfeld, und auch einige darunter sind die Krieger Dietrichs (Bernaeres). Ermrich flüchtet von dem Schlachtfeld und sein Sohn Friedrich und achtzehnhundert übriggeblibenene Krieger geraten in Dietrichs Kriegsgefangenschaft. Es wird außerdem erwähnt, wie böse Ermrich ist und, dass er für die Hölle geboren ist. 900 von Dietrichs Männern sterben und 24 sind verwundet. 26 000 von Ermrichs Männer kommen im Krieg um. Dietrich von Bern gewinnt die Schlacht und nimmt die Gefangenen mit nach Bern. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3564 - 3727 || Nun wird erzählt, wie die „unselde“ Dietrichs vermochte, dass er alle Ehre, sein Land und das Römische Reich vollkommen verlor. Diese Geschichte aber kommt nicht von Dietrich selbst, denn er musste schwere Mühsal verrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich der Kampf zugetragen hat und so ausgegangen ist, wie Dietrich es sich gewünscht hat, nimmt er den König Friedrich und unsagbar viele Männer von Ermrich gefangen. Als er Richtung Bern kommt, ist er bester Stimmung, denn ihm wird bewusst, dass die Ritter Land und Ehre gerettet haben. Doch dadurch wird sein Gemüt auch getrübt, denn seine Kisten und Kammern, obgleich zu seines Vaters Lebzeiten stets voll, sind leer. Er beklagt, dass er den edlen Rittern nicht ihren angemessenen Lohn zahlen kann. Berhtram und Hildebrant bieten Dietrich deshalb einen Teil ihres Besitzes, um die Ritter angemessen entlohnen zu können. 7 Ritter wurden ausgesandt, um an den Hof Berhtrams zu reiten und das Gold zu holen, dazu viele Knechte. Ermrich erfährt davon und sendet heimlich 500 Mann aus, die sich am Wegrand verstecken sollen. Sie sollen die Gesandten des Goldes berauben und sie gefangen nehmen. Nachdem die Gesandten Dietrichs das Gold eingeladen haben, machen sich Amelolt und Herr Hildebrant auf den Weg Richtung Bern, die anderen Gesandten folgen ihnen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V.3728 - 3909 || Daraufhin machten sie sich auf den Weg zurück nach Bern. Und wurden von Ermrich überfallen. Seine Leute besiegten die Gesandten Dietrichs aufgrund ihrer Überzahl und Ermerich nahm Dietrichs Leute gefangen. Dann verkündete er was er für die Freilassung fordert. Und zwar alles was Dietrich jemals gewonnen hat. Dieser sandte seinen Boten Dietlep. um herauszufinden was Ermrich von ihm möchte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 3910 - 4054|| Dietlep bietet Ermrich in Dietrichs Namen einen Austausch der Gefangenen an, unter welchen sich auch Ermrichs Sohn Friedrich befindet. Diesen lehnt Ermrich ab. Er verlangt, dass Dietrich ihm seinen gesamten Besitz und das Land überlässt. Als Dietrich davon hört, raten ihm Männer und Frauen, nicht auf diesen Deal einzugehen. Doch Dietrich, von seiner Treue seinen Mannen gegenüber angetrieben, opfert all sein Habe für seine treuen Männer. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4055 - 4219 || König Ermrich und sein gewaltiges Heer von 66.000 Mann brandschatzen das Berner Umland. Der junge Dietrich beklagt vor Gott und seinem Gefolge seine missliche Lage und berät sich mit ihnen. Der kühne (&amp;quot;chune&amp;quot;) Sigebant rät ihm, aus seinen treuesten Kriegern zu wählen, Dietrich aber erwidert dem, er könne seinem Gefolge keinen materiellen Besitz und Land bieten. Daraufhin tritt Jubart als erster hervor und leistet Dietrich einen neuen Treueid bis in den Tod. Ihm folgen Nere, Ekwart und Ekenot im Gestus. Schließlich sind 43 Mann willens, ihr Hab und Gut für Dietrichs Ehre aufzugeben. Diese bekräftigen ihn in seinem Vorhaben, mit Ermrich zu verhandeln und ihn durch Ehrfurcht von der durch Gott und römischem Recht beglaubigten Legitimation der Herrschaft Dietrichs über Bern zu überzeugen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4219 - 4383 || Dietrich fällt weinend vor Ermrich auf die Knie und bittet ihn um Gnade. Dieser verweigert sie allerdings und droht Dietrich stattdessen mit dem Tod. Dietrich versucht daraufhin mit Ermrich zu verhandeln, damit er wenigstens die Stadt Bern behalten kann. Darauf geht Ermrich aber nicht ein und bedroht ihn erneut. Die Frau Ute versucht sich mit vierzig anderen Frauen für Dietrich und die Stadt einzusetzen. Auch dieser Versuch scheitert. Am Ende gibt Dietrich Bern und seinen Besitz auf. Er verlässt mit Hildebrand und den Bewohnern die Stadt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V. 4383 - 4546 || Dietrich bittet Ermrich, wenigstens seine Gefolgsleute in der Stadt leben zu lassen. Ermrich verweigert diesen Wunsch allerdings. Dietrich verlässt daraufhin schweren Herzens mit seinen Gefolgsleuten die Stadt. Dietrich betet daraufhin zu Christus, dass er ihm genug Gesundheit und Kraft geben möge, dass er seine Gefolgsleute rächen kann. Dietrich trifft daraufhin auf Ekkewart und Amelolten von Gart.  Diese hätten seine Not durch Gott vernommen, und sie hätten 80 Mannen Emrichs erschlagen. Dietrich nimmt ihre angebotenen Dienste an. Daraufhin zogen sie gemeinsam weiter. Die Helden müssen sich mit Wehleiden vorübergehend von ihrem Frauen trennen. Die Ungewissheit darüber, ob und wann sie zurückkommen würden, plagt sie beim Abschied. Amelolt bringt die Frauen in Sicherheit während die anderen zu den Hunnen weiterziehen. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;harvardreferences /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Primärtext===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*Lienert 2003] Dietrichs Flucht. Textgeschichtliche Ausgabe, hg. von Elisabeth Lienert, Tübingen 2003 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundärliteratur mit Inhaltsangaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Heinzle, Joachim: Einführung in die mittelhochdeutsche Dietrichepik, Berlin/New York 1999, S. 67-70.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
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		<id>https://wiki.uni-konstanz.de/mediaewiki/index.php?title=Bibliographie_(Ulrich_von_Liechtenstein,_Frauendienst)&amp;diff=13167</id>
		<title>Bibliographie (Ulrich von Liechtenstein, Frauendienst)</title>
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		<updated>2013-05-02T11:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Schneider: /* Subjektivität und Erfahrung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die nachfolgende Literaturliste zum &#039;&#039;Frauendienst&#039;&#039; Ulrichs von Liechtenstein bietet lediglich eine Auswahl der Forschung. Suchen Sie einen Titel oder ein Thema, das nicht aufgeführt ist? Dann recherchieren Sie z.B. online [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/ hier]. Wenn Sie weitere Titel hinzufügen oder bereits aufgenommene Titel ändern wollen, können Sie dies gerne unter &amp;quot;Diskussion&amp;quot; vorschlagen - oder direkt eintragen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführungen und Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Linden, Sandra u. Christopher Young (Hg.): &#039;&#039;Ulrich von Liechtenstein. Leben – Zeit – Werk – Forschung&#039;&#039;. Berlin/New York 2010.&lt;br /&gt;
# Müller, Jan-Dirk: Ulrich von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon&#039;&#039;, hg. von Kurt Ruh, 2. Aufl., Bd. 9, Berlin/New York 1995, Sp. 1274-1282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fiktionalität==&lt;br /&gt;
# Blaschitz, Gertrud: „...gechleidet wol nach ritters siten“. Realität und Fiktion im Frauendienst Ulrichs von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Ich – Ulrich von Liechtenstein. Literatur und Politik im Mittelalter&#039;&#039;, hg. von Franz Viktor Spechtler, Klagenfurt 1999 (Schriftenreihe der Akademie Friesach 5), S. 371-410.&lt;br /&gt;
# Chinca, Mark: Der &#039;Frauendienst&#039; zwischen Fiktivität und Fiktionalität: Probleme und Perspektiven der Forschung, in: &#039;&#039;Ulrich von Liechtenstein. Leben – Zeit – Werk – Forschung&#039;&#039;, hg. von Sandra Linden und Christopher Young, Berlin/New York 2010, S. 305-323.&lt;br /&gt;
# Linden, Sandra: Biographisches und Historisches: Eine Spurensuche zu Ulrich von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Ulrich von Liechtenstein. Leben – Zeit – Werk – Forschung&#039;&#039;, hg. von Sandra Linden und Christopher Young, Berlin/New York 2010, S. 45-98.&lt;br /&gt;
# Müller, Jan-Dirk: Lachen – Spiel – Fiktion: zum Verhältnis von literarischem Diskurs und historischer Realität im „Frauendienst“ Ulrichs von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Minnesang und Literaturtheorie&#039;&#039;, hg. von Ute Von Bloh und Armin Schulz, Tübingen 2001, S. 1-38.&lt;br /&gt;
# Peters, Ursula: Frauendienst. Untersuchungen zu Ulrich von Lichtenstein und zum WIrklichkeitsgehalt der Minnedichtung, Göppingen 1971 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 46).&lt;br /&gt;
# Rischer, Christelrose: „Wie süln die vrowen danne leben?“ Zum Realitätsstatus literarischer Fiktion am Beispiel des Frauendienstes von Ulrich von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Grundlagen des Verstehens mittelalterlicher Literatur. Literarische Texte und ihr historischer Erkenntniswert&#039;&#039;, hg. von Gerhard Hahn und Hedda Ragotzky, Stuttgart 1992, S. 133-157.&lt;br /&gt;
# Spechtler, Franz Viktor: Ulrich von Liechtenstein. Urkunden und Zeugnisse zur Biographie des Autors des ersten Ich-Romans in deutscher Sprache, in: &#039;&#039;Gesammelte Abhandlungen zur deutschen Literatur des Mittelalters&#039;&#039;, hg. von Michaela Auer-Müller, Ulrich Müller und Siegrid Schmidt, Göppingen 2006 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 736), S. 265-272.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gattungen==&lt;br /&gt;
# Heinen, Hubert: Ulrich von Liechtenstein’s sense of genre, in: &#039;&#039;Genres in Medieval German literature&#039;&#039;, hg. von Hubert Heinen und Ingeborg Henderson, Göppingen 1986 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 439), S. 16-29.&lt;br /&gt;
# Pieper, Michael: &#039;&#039;Die Funktionen der Kommentierung im „Frauendienst“ Ulrichs von Liechtenstein&#039;&#039;, Göppingen 1982 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 351).&lt;br /&gt;
# Ruben, Jürgen: Zur &#039;gemischten Form&#039; im &#039;Frauendienst&#039; Ulrichs von Lichtenstein. Untersuchungen über das Verhältnis der Lieder, Büchlein und Briefe zum  erzählenden Text, Hamburg 1969.&lt;br /&gt;
# Touber, Anthonius H.: Ulrichs von Liechtenstein Frauendienst und die Vidas und Razos der Troubadours, Zeitschrift für deutsche Philologie 107 (1988), S. 431-444.&lt;br /&gt;
# Young, Christopher / Kellermann, Karina: You’ve got mail! Briefe, Büchlein, Boten im „Frauendienst“ Ulrichs von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Eine Epoche im Umbruch. Volkssprachliche Literalität 1200-1300. Cambridger Symposium 2001&#039;&#039;, hg. von Christa Berteilsmeier-Kirst und Christopher Young, Tübingen 2003, S. 317-344.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Medialität==&lt;br /&gt;
# Kellermann, Karina: Ulrichs von Liechtenstein &#039;Frauendienst&#039; als mediales Labor, in: &#039;&#039;Ulrich von Liechtenstein. Leben – Zeit – Werk – Forschung&#039;&#039;, hg. von Sandra Linden und Christopher Young, Berlin/New York 2010, S. 207-260.&lt;br /&gt;
# Kiening, Christian: Der Autor als „Leibeigener“ der Dame – oder des Textes? Das Erzählsubjekt und sein Körper im Frauendienst Ulrichs von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Autor und Autorschaft im Mittelalter. Kolloquium Meißen 1995&#039;&#039;, hg. von Elizabeth A. Andersen, Jens Haustein, Anne Simon und Peter Strohschneider, Tübingen 1998, S. 211-238.&lt;br /&gt;
# Linden, Sandra: &#039;&#039;Kundschafter der Kommunikation. Modelle höfischer Kommunikation im Frauendienst Ulrichs von Liechtenstein&#039;&#039;, Tübingen 2004 (Bibliotheca Germanica 49).&lt;br /&gt;
# Spechtler, Franz Viktor: Die Stilisierung der Distanz. Zur Rolle des Boten im Minnesang bis Walther und bei Ulrich von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Gesammelte Abhandlungen zur deutschen Literatur des Mittelalters&#039;&#039;, hg. von Michaela Auer-Müller, Ulrich Müller und Siegrid Schmidt, Göppingen 2006 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 736), S. 223-246.&lt;br /&gt;
# Young, Christopher / Kellermann, Karina: You’ve got mail! Briefe, Büchlein, Boten im „Frauendienst“ Ulrichs von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Eine Epoche im Umbruch. Volkssprachliche Literalität 1200-1300. Cambridger Symposium 2001&#039;&#039;, hg. von Christa Berteilsmeier-Kirst und Christopher Young, Tübingen 2003, S. 317-344.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Subjektivität und Erfahrung==&lt;br /&gt;
# Ackermann, Christiane: „min lip reht als ein stumbe sweic“, Ich – Subjekt – Körper –: zu Ulrichs von Liechtenstein „Frauendienst“ in: &#039;&#039;Körperinszenierungen in mittelalterlicher Literatur. Kolloquium am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld, 18. bis 20. März 1999&#039;&#039;, hg. von Klaus Ridder und Otto Langer, Berlin 2002 (Körper, Zeichen, Kultur 11), S. 139-156.&lt;br /&gt;
# Classen, Albrecht: Self-Enactment of Late Medieval Chivalry. Performance and Self-Representation in Ulrich von Liechtenstein’s Frauendienst, Seminar 39 (2003), S. 93-113.&lt;br /&gt;
# Kiening, Christian: Der Autor als „Leibeigener“ der Dame – oder des Textes? Das Erzählsubjekt und sein Körper im Frauendienst Ulrichs von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Autor und Autorschaft im Mittelalter. Kolloquium Meißen 1995&#039;&#039;, hg. von Elizabeth A. Andersen, Jens Haustein, Anne Simon und Peter Strohschneider, Tübingen 1998, S. 211-238.&lt;br /&gt;
# Kraß, Andreas: Geschriebene Kleider, höfische Identität als literarisches Spiel; Tübingen 2006.&lt;br /&gt;
# Spechtler, Franz Viktor: Ich – Ulrich von Liechtenstein, in: &#039;&#039;Ich – Ulrich von Liechtenstein. Literatur und Politik im Mittelalter&#039;&#039;, hg. von Franz Viktor Spechtler, Klagenfurt 1999 (Schriftenreihe der Akademie Friesach 5), S. 13-21.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Schneider</name></author>
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