1010-1028: Ersterwähnung eines Astrolabs im lothringischen Raum in einem Brief Radulfs von Lüttich

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Verfasser/in: Mohamed Qassiti

Quelle

Radulfus, Leodiensis magister, ep. 5 ad Ragimboldum, magistrum Coloniensem, ed. Paul Tannery, Abbé Clerval, Une correspondance d’écolâtres du onzième siècle, in: Notices et extraits 36/2 (1901) S. 487-543, hier S. 529, übers. Mohamed Qassiti.
Astrolabium misissem uobis iudicandum, sed est nobis exemplar ad aliud construendum: cuius de scientia si quid affectatis, ad missam sancti lan(berti) non uos pigeat aduenire. Forsitan non penitebit: alioquin uidere tantummodo astrolabium non magis iuuabit quam lippum pictae tabulae, fomenta podagrum. Ich würde Euch das Astrolabium zusenden, sodass Ihr Euch eine Meinung bilden könnt, doch ist es unser Modell, um ein anderes zu bauen. Wenn Ihr danach strebt, mehr zu erfahren, dann kommt zum Fest des heiligen Lambert. Ihr werdet es wohl nicht bereuen: Ein Astrolabium lediglich zu sehen, wird nicht mehr nützen, als „Gemälde einem Triefäugigen, warme Kompressen einem Gichtkranken.“

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Editionen & Übersetzungen

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Zitierte & weiterführende Literatur

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Zitierempfehlung

Mohamed Qassiti, "1010-1028: Ersterwähnung eines Astrolabs im lothringischen Raum in einem Brief Radulfs von Lüttich", in: Transmediterrane Geschichte. Kommentierte Quellenanthologie, ed. Daniel G. König, Theresa Jäckh, URL: https://wiki.uni-konstanz.de/transmed-de/index.php/1010-1028:_Ersterwähnung_eines_Astrolabs_im_lothringischen_Raum_in_einem_Brief_Radulfs_von_Lüttich. Letzte Änderung: 21.02.2020. Zugriff: 16.10.2021.

Schlagworte

Arabische Wissenschaften, Astrolabium, Astronomie, Astronomische Instrumente, Briefe, Briefkultur, Domschulen, Horaz-Rezeption, Katalonien, Korrespondenz, Lambert, Lothringen, Quadrivium, Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftstransfer, arabisch-lateinischer Wissenstransfer